Die Freien Brauer - ein Verbund führender,
unabhängiger Familienbrauereien

Hohe Auszeichnung für innovative Veranstaltungsreihe

Für ihre besonders bierorientierte Weiterbildungsmaßnahme, die Zötler Gastro-Akademie, wurde der Rettenberger Privatbrauerei Zötler am 19. April 2012 die Auszeichnung „Goldene BierIdee 2012“ vom Bayerischen Brauerbund e.V. und dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband e.V. verliehen. 

Mit der Auszeichnung wurde die Präsentation bayerischer Bierspezialitäten und das große Engagement der Brauerei im Bereich Aus- und Weiterbildung von Führungskräften und Mitarbeitern in der Gastronomie gewürdigt. Seit mehr als 27 Jahren unterstützt die Brauerei mittlerweile mit ihrem völlig neuartigen Seminarkonzept die heimische Gastronomie, um sie für den Wettbewerb zu stärken und fit für die Zukunft zu machen.

In diesem Jahr wurde die Auszeichnung bereits zum zwölften Mal verliehen. Teilnehmen können Brauereien, Handel und Gastronomie, Tourismusverbände, Event- und Reiseveranstalter, Museen, Redaktionen und Verlage. Alle, die sich mit frischen und außergewöhnlichen Ideen engagieren und neue Wege gehen, um den guten Ruf bayerischer Bierspezialitäten weiter zu verbreiten.

Letztes Meisterstück: Braumeisterwechsel bei Moritz Fiege

Fast ein Vierteljahrhundert prägte Gerhard Schröder als erster Braumeister die Qualität der Biere in der Privatbrauerei Moritz Fiege in Bochum. Der bis heute jüngste Diplomand der Hochschulgeschichte der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin betreute bei Fiege die Umstellung auf die Bügelverschlussflasche, erlebte, wie sämtliche Arbeitsprozesse automatisiert wurden, und brachte fünf neue Biersorten auf den Markt. Jetzt geht der 63-jährige Wahl-Bochumer in den Ruhestand. Zum Abschied braute er gemeinsam mit den Brauereichefs Jürgen und Hugo Fiege einen besonderen Abschiedssud: 250 Flaschen vom Bock-Bier „Schröder’s – Mein letztes Meisterstück“. Am 23. April, dem „Tag des deutschen Bieres“, übergab er symbolisch die Rezepturen der Privatbrauerei an seinen Nachfolger, den bisherigen zweiten Braumeister Marc Zinkler.

Trendige Bierbox der Freien Brauer

Knapp 350 regionale Bierspezialitäten bringen die 40 führenden, unabhängigen Familienbrauereien aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden zusammen. Eine Auswahl davon gibt es bald in einer kultigen Bierbox zu kaufen. Zwölf ausgewählte regionale Spezialitäten in einer trendigen Retrodesign-Metallbox ergänzen auf besondere Weise gesellige Anlässe wie die Fußball-Europameisterschaft, Grillabende und andere Gelegenheiten. Statt der schnellen Spirituose um die Ecke beherbergt die abwechslungsreiche Bierbox wahre Geschmacksvirtuosen. Ein Flyer informiert über die Herkunft der Biere, die alle vom amtierenden Biersommelier-Weltmeister Sebastian B. Priller-Riegele verkostet und beschrieben werden. Wer will, kann sich mit seinen Kumpanen anhand der beigelegten Verkostungsnotiz selbst durch die vielfältigen Facetten schmecken. Die Box ist praktisch zum Transport der Biere geeignet, aber auch als Sitzgelegenheit oder Kühlung – einfach Eiswürfel des beigelegten Beutels hinzugeben, fertig. Entstanden ist die Bierbox in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Unternehmen Kalea. Erhältlich ist das Geschenkhighlight ab Juni im ausgewählten Lebensmittelhandel und in gut sortierten Getränkefachmärkten sowie in Kürze online unter www.bierbox.eu.

Gulpener Bierbrauerei führt biologische „Ur-Biere“ ein

Die drei neuen biologischen Ur-Biere der Gulpener Bierbrauerei sind gemäß dem Wert „Saubere Umwelt“ klimaneutral gebraut – mit Respekt für die Umwelt. Verwendet wurden zu 100 Prozent natürlich angebautes Getreide und Hopfen aus der Region sowie reines Wasser aus der eigenen Quelle. Die Ur-Biere werden nicht pasteurisiert, wodurch man den ursprünglichen, puren Geschmack erleben kann. 

Jede Spezialität hat einen einzigartigen Charakter: Das Ur-Weizen, so frisch und leicht mit seinem festen Schaumkragen, passt zu Fischgerichten und Salaten. Das Ur-Pilsner besticht mit einem milden, würzigen Hopfengeschmack, als ob man durch den Hopfengarten der Brauerei wandert – perfekt zu würzigen Gerichten und Geflügel. Die Besonderheit des Ur-Amber, das hervorragend zu rotem Fleisch und Wild passt, ist sein leichter Karamellgeschmack mit Honigtönen. Wer einmal das Aroma gerochen hat, weiß, wie es in Gulpen riecht.

Absolutes Rauchverbot in Bayern: Präzedenzfall für ganz Deutschland?

Dortmund, 19. Juli 2010 – Zwei Wochen ist es her: Die Mehrheit der bayerischen Wähler stimmten bei dem Volksentscheid für das neue Nichtraucherschutzgesetz. Ein Gesetz, das ab dem 1. August 2010 ein absolutes Rauchverbot in Gastronomien, Kneipen und Festzelten mit sich bringt. Mitglieder der Freien Brauer sehen darin einen bundesweiten Präzedenzfall und befürchten entscheidende Auswirkungen auf das traditionelle Brauereiwesen.

Das Stimmungsbild unter den Freien Brauern, die 36 mittelständische Traditionsunternehmen unter sich vereinigen, ist eindeutig: Das neue, verschärfte Nichtraucherschutzgesetz in Bayern wird das Tagesgeschäft der dortigen Brauereien zukünftig negativ verändern. Insbesondere wird ein sinkender Umsatz in den gastronomischen Pachtobjekten der Brauereien und damit weniger Gesamtausstoß erwartet. „Die staatliche Bevormundung und Regulierung schadet nachhaltig unserer freiheitlichen Marktwirtschaft“, ist sich Brauereichef Michael Leibinger aus Ravensburg sicher.
Auch in anderen Bundesländern wären die Hersteller stark betroffen, sollte sich das Gesetz künftig bei Ihnen etablieren. „Bei einer Umsetzung des jetzigen Nichtraucherschutzgesetzes von Bayern in Nordrhein-Westfalen“, so Christoph Barre, Präsident der Freien Brauer, „gehen wir von einem einheitlichen Kneipensterben aus. Zudem brauchen wir nicht noch mehr Reglementierungen und Gesetze, sondern eher weniger – gemäß dem freiheitlichen Geist unserer Gesellschaft.“
Dabei sind Die Freien Brauer, die sich für den Erhalt bedrohter Gastronomieexistenzen einsetzen, mit den bisherigen Regelungen sehr zufrieden. Michael Weiß, Geschäftsführer der Meckatzer Löwenbräu in Heimenkirch, zeigt sich über den Ausgang des Volksbegehrens verständnislos: „Als Bürger, für den Freiheit eines der höchsten Güter darstellt, ist es nicht nachvollziehbar, weshalb es nicht zu einer Lösung kommen kann, die den Nichtrauchern Schutz bietet, aber den Rauchern die Möglichkeit lässt, in klar definierten Räumen und ohne Beeinträchtigung von Nichtrauchern zu rauchen.“

Bei der Überlegung, ob sich das bayerische Exempel auch auf ganz Deutschland übertragen lässt, scheint die geringe Wahlbeteiligung von besonderer Bedeutung. „Es ist schade, dass 38 Prozent der bayerischen Wahlberechtigten über eine so entscheidende Frage gerade auch für Eigentümer und Gastronomen entscheiden können“, gibt Herbert Zötler, Brauereichef in Rettenberg, zu bedenken. Sebastian Priller, Geschäftsführer der Brauerei Riegele in Augsburg, befürchtet zudem, „dass sich aufgrund der geringen Wahlbeteiligung die eigentliche Meinung der Bevölkerung nicht im Entscheid widerspiegelt.“ Somit ist stark davon auszugehen, dass der Streit um das Rauchverbot in Zukunft weitergehen wird. Bereits jetzt sollten die Brauereien mit ihren Partnern langfristig neue Konzepte entwickeln und mit dem Umdenken auf neue Geschäftsstrategien beginn

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 36 führenden mittelständischen Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort.
Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger, qualifizierter Privatbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. 2008 investierten diese Brauereien insgesamt etwa 85 Millionen Euro in ihre Betriebe. 
Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung, beispielsweise von brauereispezifischen EDV-Systemen, oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten.

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Landbier dunkel – neue Kirner Bierspezialität

Zum Tag des Bieres bot die Kirner Privatbrauerei ihren Clubmitgliedern exklusiv einen Vorgeschmack auf den Nachfolger des 1798 und verkostete die ersten Gläser des Kirner Landbiers dunkel. „Es ist vielleicht kein Bier für den Pilstrinker, aber ein Genuss für Probierfreudige“, beschreibt Friedrich Wilhelm, Marketingleiter, das neue Landbier, das die Marke Kirner 1798 ersetzen wird. Das aus fünf Malzsorten gebraute, rötliche, naturtrübe Bier wird unter dem Qualitätssiegel SooNahe vertrieben und ist bereits in regionalen Märkten zu haben. Die „Initialzündung“ ist durch die Zusammenarbeit mit der Bäckerinnung Rhein-Nahe-Hunsrück gekommen, die passend zum neuen Kirner Landbier ein leckeres Landbierbrot in den regionalen Bäckerstuben anbieten wollten. Bei diesem Brot wird ein Großteil des Wassers durch Kirner Landbier ersetzt, wodurch der Geschmack des neuen Brotes kräftig und herzhaft wird. Friedrich Wilhelm sieht in der Kooperation dreier starker Partner – SooNahe, Bäckerinnung und Brauerei – mit Blick in die Zukunft weitere Chancen und Verzahnungsmöglichkeiten.

Für Bierliebhaber schlägt es jetzt Zwölf

Dortmund, 04. Juni 2012 – Der Werteverbund Die Freien Brauer bringt erstmalig eine Spezialitäten-Bierbox auf den Markt. Zwölf ausgewählte regionale Spezialitäten in einer trendigen Retrodesign-Metallbox ergänzen auf besondere Weise gesellige Anlässe wie die Fußball-Europameisterschaft, Herrenrunden, Grillabende und andere Gelegenheiten. Ab sofort ist das ausgefallene Geschenkhighlight in ausgewählten Getränkefachmärkten sowie Galeria Kaufhof und im Onlineshop unter www.bierbox.eu erhältlich. 

Rund 350 regionale Bierspezialitäten bringen die 40 führenden, unabhängigen Familienbrauereien aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden zusammen. Zwölf davon gibt es ab sofort in einer kultigen Bierbox zu kaufen. Sie verleiht gediegenen Männerrunden, lebhaften Treffen zur Fußball-Europameisterschaft oder dem gemütlichen Grillen unter Freunden einen besonderen Anstrich. Statt der schnellen Spirituose um die Ecke beherbergt die abwechslungsreiche Bierbox wahre Geschmacksvirtuosen. Ein Flyer informiert über die Herkunft der Biere, die alle vom amtierenden Biersommelier-Weltmeister Sebastian B. Priller-Riegele verkostet und beschrieben wurden. Wer will, kann sich allein oder mit Freunden anhand der beigelegten Verkostungsnotiz selbst durch die vielfältigen Facetten schmecken. Die Box ist praktisch zum Transport der Biere geeignet, aber auch als Sitzgelegenheit oder Kühlung – in der Box findet sich sogar ein Eiswürfelbeutelbeutel. Erhältlich ist die Spezialitäten-Bierbox der Freien Brauer ab sofort in ausgewählten Getränkefachmärkten sowie Galeria Kaufhof und im Onlineshop unter www.bierbox.eu erhältlich.

„Bier ist ein absolut geselliges Thema und Bierkultur sollte es ebenso werden“, so Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer zur Markteinführung. „Als Verbund, der sich für den Erhalt der in Europa einzigartigen Bierkultur stark macht, möchten wir diese zu einem Gesprächsthema machen und mit Leben füllen.“ Peter Reimann ergänzt: „Nach der erfolgreichen Markteinführung des bierigsten Adventskalenders Deutschlands im vorigen Jahr ist die Bierbox nun das zweite Projekt, das wir gemeinsam mit den Freien Brauern erfolgreich umsetzen möchten.“ Reimann ist Geschäftsführer des österreichischen Unternehmens Kalea, das auf Geschenkinnovationen im Biersektor spezialisiert ist.

Diese Brauereien sind mit ihren Charakterbieren in den ersten Boxen vertreten:

  • Alpirsbacher Klosterbräu: Alpirsbacher Klosterbräu Pils
  • Privatbrauerei Eibau: Eibauer Schwarzbier
  • Erzquell Brauerei Bielstein: Erzquell Zunft Kölsch
  • Privatbrauerei Ganter: Freiburger Pilsner
  • Hütt-Brauerei: Hütt Brauhaus Schoppen
  • Kauzen-Bräu: Kauzen naturtrübes Kellerbier
  • Brauerei Max Leibinger: Leibinger Edel Spezial
  • Brauerei S. Riegele: Riegele Commerzienrat
  • Weisses Bräuhaus G. Schneider & Sohn: Schneider Weisse TAP7 Unser Original
  • Weldebräu: Welde Nr. 1 - Premium Pils
  • Gräflich zu Stolberg'sche Brauerei Westheim: Westheimer Weizen
  • Privat-Brauerei Zötler: Zötler Gold

Biere von starkem Charakter: „Maisel & Friends“

Mit "Maisel & Friends" bringt die Brauerei Gebr. Maisel aus Bayreuth mit ihrer über 200-jährigen Brautradition eine neue Selection hochwertiger Biere auf den Markt. Sie greift die Tradition besonderer Bierspezialitäten auf, die heute unverdienterweise in den Hintergrund getreten sind. Dabei werden stets von mehreren Freunden traditionelle Rezepturen aus unterschiedlichen Blickwinkeln in die heutige Zeit übersetzt und spannend interpretiert. Mit Freunden gebraut – mit Freunden genießen: Maisel & Friends verlässt sich nicht nur auf den eigenen Geschmack, sondern sucht bewusst neue Inspirationen bei Freunden, die einen unterschiedlichen Genuss-Background haben, die aber eines eint: Die Liebe zum Bier. Maisel & Friends lädt ein zu einer Entdeckungsreise durch die Welt des Bieres. Die Spezialitäten werden ab Juni in der ausgewählten Gastronomie und über einen Online-Shop erhältlich sein.

Jeff Maisel über seine Bierspezialitätenreihe: Film ab!

DLG prämiert 90 Biere der Freien Brauer

Dortmund, 16. März 2011 – Die Bierspezialitäten der Freien Brauer sind auch in diesem Jahr ganz vorn mit dabei: 90 Biere wurden beim internationalen Qualitätswettbewerb der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) prämiert, eine der branchenrelevantesten Bierprüfungen der Welt. 55 Gold-Medaillen, 32 Mal Silber und 3 Bronze-Auszeichnungen haben die Familienbrauereien erhalten, die sich allesamt sieben Werten verschrieben haben, darunter „Einzigartige Vielfalt“, „Höchste Qualität“ und „Echte Tradition“.

Anfang Januar 2011 kürte eine zehnköpfige Jury der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) die Besten unter rund 750 Bieren aus 200 Brauereien. 90 der ausgezeichneten Biere entstammen 20 mittelständischen Familienbrauereien, die bei der Initiative der Freien Brauer Mitglied sind. Die Braukooperation zeichnet sich durch eine starke Werteorientierung aus, die sich auch in den hergestellten Bierspezialitäten ausdrückt: „Einzigartige Vielfalt“, „Höchste Qualität“ und „Echte Tradition“ sind neben der ausgesprochenen Heimatverbundenheit die Werte, die der Biergenießer schmecken kann und die auch die DLG-Jury überzeugt haben.

„Die Prämierungen stellen den außerordentlichen Qualitätsanspruch unserer Mitglieder unter Beweis“, fasst Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer, zusammen. „Jedes einzelne Brauhaus ist stolz auf das Ergebnis, das nicht zuletzt den Verbrauchern eine Orientierung bietet, welche Biere wirklich mit höchster Braukunst und Leidenschaft hergestellt wurden.“ 55 Gold-Medaillen, 32 Mal Silber und 3 Bronze-Auszeichnungen seien bisher unübertroffen. Sechs Brauereien erhielten fünf oder mehr Preise, drei von ihnen sogar mehr als zehn.

Das Testverfahren der DLG für Biere

Bei der internationalen DLG-Qualitätsprüfung können nur Biere getestet werden, die nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 hergestellt wurden. Zehn Sachverständige untersuchen jeweils zwei Proben, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten entnommen wurden, wobei es zwischen beiden keine spürbare Abweichung geben darf. Die wesentlichen Kriterien der Untersuchung sind Reinheit des Geschmacks, Qualität der Bittere, Vollmundigkeit, Frische und Geschmacksstabilität – auch während der Lagerung. Neben der verdeckten Verkostung werden in aufwendigen Laboranalysen die Faktoren Schaumhaltbarkeit, Extrakt-, Alkohol- und Stammwürzegehalt, Trübung und Haltbarkeit geprüft. Ergänzend dazu bewerten die Sensoriker bei Biermischgetränken den Kohlendioxidgehalt und das geschmackliche Zusammenspiel von Limonade und Bier. Je nach erreichter Punktzahl erhalten die Biere einen Bronzenen, Silbernen oder Goldenen DLG-Preis. Die Ergebnisse können online unter www.dlg.org/biertest.html eingesehen werden. 

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 37 führenden mittelständischen Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort.

Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Privatbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sechs Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe.

Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten.

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Die Freien Brauer werden Weltmeister

Dortmund, 12. April 2011 – Am Tag der Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier standen bereits nach der Vorrunde um 13 Uhr die drei Teilnehmer fest, die sich mit deutlichem Vorsprung direkt für die Teilnahme am Finale qualifiziert haben: Sebastian B. Priller-Riegele und Hermann Schnierle, Brauhaus Riegele in Augsburg, sowie Markus Berberich, Stralsunder Brauerei, und damit drei aus den Reihen der Freien Brauer. Dieser Erfolg beweist deutlich, dass die Pflege der Bierkultur in den Mitgliedsbrauereien aktiv gelebt wird, bei den Mitgliedern verinnerlicht ist und eine sehr wichtige Stellung im Gesamtkonzept der Brauereien einnimmt.

50 Biersommeliers sind aus allen Teilen der Welt nach Anif bei Salzburg gereist, um den Titel des Weltmeisters der Sommeliers für Bier mit nach Hause zu nehmen. Drei Teilnehmer von zwei Brauereien der Freien Brauer haben sich in den sehr anspruchsvollen Vorrunden deutlich gegen die restlichen Bierexperten durchsetzen können. „Mit einer erneuten direkten Qualifizierung für das Finale wie 2009 habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet, und dass wir uns als Brauerei-Team auch noch zu zweit gegen die Profis aus dem Kollegenkreis durchsetzen konnten, beweist uns, dass wir in Sachen Bierkultur auf dem richtigen Weg sind“, fasst Sebastian B. Priller-Riegele, Brauerei Riegele und Vize der ersten Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier, seine Freude über die doppelte Platzierung seiner Brauerei im Finale in Worte. „Wir haben uns in den vergangenen Wochen gemeinsam gezielt auf die Aufgabenstellung ‚Flavours und Bierstile’ vorbereitet“, beschreibt Hermann Schnierle die Wochen vor der Biersommelier-Weltmeisterschaft in der Augsburger Brauerei. 

Markus Berberich von der Stralsunder Brauerei, im hohen Norden gelegen, hat die Vorrunden als wirklich anspruchsvoll erlebt. „Ich bin in der Tat überwältigt, dass ich mich gegen die Profis im Umfeld durchsetzen und mit 205 erreichten Punkten direkt für die Endrunde qualifizieren konnte.“ Hermann Schnierle erreichte 217 Punkte und wurde mit diesem Ergebnis nur noch von seinem Chef Sebastian B. Priller-Riegele übertrumpft, der mit insgesamt 228 Punkten als deutlicher Vorrundensieger ins Finale eingezogen ist. Von 50 Teilnehmern erreichten 20 Prozent mehr als 200 Punkte in den drei Vorrunden.

Aber damit hörte der Siegeszug noch nicht auf: Auch im Finale zeigten alle drei Freien Brauer eine überragende Leistung und auch eines der Finalbiere stammte aus dem Sudkessel einer der Mitgliedsbrauereien. Es war schlussendlich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aus dem Sebastian B. Priller-Riegele als Sieger hervorgegangen ist. Laut Jurybegründung hat er sich den Titel mit der fachlich perfekten und emotionalen Bierverkostung der Bierrarität „Brewers Reserve“ der englischen Brauerei Fullers, einem Bier der Kategorie „Strong, old Ale“ verdient und überzeugte nicht nur mit der Beschreibung: „Das ist ein Bier, um die Seele baumeln zu lassen.“ Sondern auch, weil er alle spüren ließ, dass für ihn Bier für Genuss und Lebensfreude steht. Auch die Besetzung des Vize-Weltmeistertitels bedurfte längerer Beratung der Jury. Auf Platz drei landete Markus Berberich aus Stralsund mit der Präsentation der teuersten Bierspezialität „Samuel Adams Utopias“ – knapp hinter Fabio Nalini aus Italien, der sich den Vize-Titel mit einem „Barley Wine“ geholt hat. Platz vier ging nochmals an einen Freien Brauer: Hermann Schnierle stand Sebastian B. Priller-Riegele in puncto Bierfachwissen und Eloquenz kaum nach. Bei seiner Präsentation sprach er von einer „mittelmäßig aufgeregten Perlage“ und betonte, dass das Bier beim Genuss „aufgeregt auf den Geschmacksknospen herumhüpft“. Mit folgenden Worten verabschiedete er sich von der Bühne: „Dieses Bier ist Gutes für den Körper, Freude für den Geschmack und Balsam für die Seele.“ Auf dem fünften Platz hat die Jury Jan Czerny aus der Schweiz gesetzt, der sich im Finale dem „Ambrosius“ der Alpirsbacher Klosterbräu, Mitglied der Freien Brauer, widmete. Der sechste Gewinner kommt aus Österreich: Matthias Gassner hatte mit der Präsentation eines typischen „Dark, strong Ale – Belgium style“ ebenfalls einen runden Auftritt geliefert.

„Die Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier ist für die gesamte Branche eine wichtige Veranstaltung, bei der wir durch Teilnehmer aus dem Kreis der Mitgliedsbrauereien als Verbund Flagge gezeigt und mit diesem Ergebnis auch deutlich überzeugt haben“, freut sich Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer, über den Erfolg. „Der Biersommelier ist das Beste, was unserer Branche passieren konnte“, ergänzt Markus Berberich, der seine gesamte Mannschaft zu Biersommeliers ausbilden ließ.

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 38 führenden mittelständischen Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort.

Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Privatbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sechs Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe.

Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten.

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Die Freien Brauer bekommen erneut Zuwachs

Dortmund, 26. April 2011 – Die Abstimmung auf der Frühjahrsversammlung der Gesellschafter der Freien Brauer ließ keinen Zweifel aufkommen: Die Schwarzbräu GmbH wurde einstimmig in den Mitgliederkreis aufgenommen. Sie erweitert damit die Anzahl der Freien Brauer auf 38 Brauereien, die sich den Werten des Verbundes verschrieben haben und sich intensiv für die Bierkultur engagieren. 

„Wir übernehmen langfristig Verantwortung, nicht nur als Arbeitgeber und Ausbilder, sondern auch, indem wir uns persönlich im Ehrenamt einbringen“, legt Leopold Schwarz, Geschäftsführer der Schwarzbräu GmbH, seine Beweggründe für die Mitgliedschaft und damit sein Engagement dar.

„Wir freuen uns, dass wir mit Schwarzbräu wieder einen starken regionalen Player, diesmal in Süddeutschland, in unseren Kreis aufnehmen können, dessen Qualität und werteorientiertes Handeln bereits durch viele nationale und internationale Auszeichnungen bestätigt wurden. Und mit Leopold Schwarz gewinnen wir einen aktiven Mitstreiter für unsere Vision“, bekräftigt Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer, die Entscheidung der Gesellschafter. „Wir wollen natürlich weiter wachsen und die Kooperation damit stärken. In erster Linie aber wollen wir neue, interessante Mitgliedsbrauereien für unseren Gedanken gewinnen, so wie Schwarzbräu, aber auch den Zusammenhalt im Kreis der bestehenden Mitgliedsbrauereien stärken. In beiden Fällen geht es uns darum, Synergien zu nutzen und zielgerichtet einzusetzen“, verdeutlicht Georg Schneider, Präsident der Freien Brauer, die strategische Ausrichtung der Wertegemeinschaft, die auf organisches und gesundes Wachstum abzielt.

Die Schwarzbräu GmbH, Zusmarshausen, liegt westlich von Augsburg mitten in Schwabens Naturpark Augsburg Westliche Wälder. Das ganz Besondere an der Brauerei, die eine große Vielzahl an Bierspezialitäten anbietet, ist die Tatsache, dass sie als eine der letzten Brauereien aus regionaler Gerste in der eigenen Mälzerei Malz für den Eigenverbrauch erzeugt und sich damit den Werten Höchste Qualität, Einzigartige Vielfalt und Echte Tradition aus dem Werteprofil des Verbundes besonders verpflichtet hat.

Die Nähe zum Augsburger Brauhaus Riegele, das zu den Gründungsmitgliedern der Freien Brauer zählt, stellt weder für Sebastian B. Priller-Riegele noch Leopold Schwarz eine Einschränkung dar. Im Gegenteil: Die beiden Kollegen wollen zukünftig zusammen die heimische Braukunst weiter fördern und regional erlebbar machen. „Wir freuen uns auf die enge Kooperation mit unserem Freien-Brauer-Kollegen Leopold Schwarz“, so Sebastian B. Priller-Riegele.

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 38 führenden mittelständischen Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort.

Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Privatbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sechs Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe.

Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten.

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Die Freien Brauer punkten mit charaktervollen Bieren

Dortmund, 07. Juni 2011 – Das ZDF-Magazin WISO testete alkoholfreie Weißbiere aus deutschen Getränkemärkten und strahlte das Ergebnis am Abend des 06. Juni aus. In der Jury saßen auch vier Mitglieder der Freien Brauer, darunter Sebastian B. Priller-Riegele in seiner Funktion als Weltmeister der Biersommeliers. Das Ergebnis zeigt, dass regionale Bierspezialitäten von inhabergeführten Brauereien von Bierexperten auf Platz eins gesetzt werden – in diesem Fall das alkoholfreie Weißbier der Brauerei Riegele in Augsburg. Anlass der Verkostung war der anhaltende Boom alkoholfreier Weizenbiere in Deutschland, der laut Experten im Zuge der Frauen-Fußball-WM weiter ansteigen soll. 

Gut einen Monat vor Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen holte sich das WISO-Redaktionsteam eine fachkundige Einschätzung zum Thema alkoholfreie Weizen- beziehungsweise Weißbiere ein. Diese liegen laut Experten voll im Trend, der sich zur WM noch verstärken soll.

In der Jury saßen neben Biersommelier-Weltmeister Sebastian B. Priller-Riegele aus dem Kreise der Freien Brauer auch der amtierende Bronzeweltmeister der Biersommeliers Markus Berberich, Stralsunder Brauerei, sowie Hans-Peter Drexler, Schneider Weisse, und Dr. Franz Ehrnsperger, Neumarkter Lammsbräu. Die Jurymitglieder Martin Krottenthaler, TU-München-Weihenstephan, Marlies Bernreuther, Pyraser Landbrauerei, Christian Dahnke, Paulaner, und Katrin Müller-Hohenstein, Moderatorin des „aktuellen sportstudios“, komplettierten das fachmännische Panel.

Das Ergebnis des Tests zeigt, dass vor allem regionale Bierspezialitäten von inhabergeführten Brauereien überzeugen, während billigere Marken aus Discountern schlechte Kritiken erhalten. Was zählt, ist echte Braukunst, die man schmeckt. „Was Charakter hat, eckt auch mal im Geschmack an. Mal sind wir mit unseren Bieren Europameister, mal passen wir nicht so ins allgemeine Geschmacksprofil. Wichtig ist, dass wir in Deutschland eine große Vielfalt an Bierspezialitäten haben und diese für die Zukunft sichern“, unterstreicht Markus Berberich, Stralsunder Brauerei.

Zu Beginn des Tests wurden die Bierexperten befragt, welche Kriterien ein optimales alkoholfreies Weizenbier haben muss. „Beim alkoholfreien Weißbier handelt es sich um ein isotonisches Getränk, bei dem die Harmonie zwischen Säure und Körper ausgeglichen sein muss. Zudem muss es einen überzeugenden Charakter und über ein schönes Aromaprofil besitzen“, beginnt Sebastian B. Priller-Riegele die Runde. Sein Freier-Brauer-Kollege Hans-Peter Drexler, Schneider Weisse, ergänzt: „Es sollte am Glas perlen und neben einer ausbalancierten Säure auch ein schönes Hopfenaroma mitbringen.“

Im Rahmen einer Blindverkostung probierten die Hersteller anschließend selbst, welche Marke am besten schmeckt. Sensorisch unter die Lupe nahmen die Tester Weizenbiere von Aldi Süd, Erdinger, Franziskaner, Neumarkter Lammsbräu, Oettinger, Paulaner, Riegele, Schneider Weisse, Schöfferhofer, Stralsunder, Pyraser und Weihenstephan. Bewertet wurden die Kriterien Aussehen, Geruch, Mundgefühl und Geschmack. Für jedes Kriterium durften die Tester maximal vier Punkte vergeben, damit konnte jedes Bier maximal 16 Punkte erlangen. Eines der Weizenbiere der Freien Brauer, das alkoholfreie Weißbier der Brauerei Riegele in Augsburg, stellte sich als klarer Favorit heraus, während das Weizenbier in der Plastikflasche von Aldi Süd die letzte Platzierung erhielt.

WISO, das Magazin für Wirtschaft und Soziales im ZDF, führt solche Produkttests seit Jahren durch und holt sich zur Vorbereitung und Durchführung immer Experten ins Haus. Der fachliche Berater in diesem Fall war der Fernsehkoch Armin Roßmeier. „Wir wollen sehen, ob die Experten ihr eigenes Produkt herausschmecken und sehen, wie sie die Wettbewerbsprodukte einschätzen“, so WISO-Redakteurin Barbara Ludewig.

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 38 führenden mittelständischen Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort. Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Privatbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sechs Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten.

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„6 Richtige“ für Biervielfalt und Bierkultur

Dortmund, 21. Juni 2011 – Jetzt gibt es echte Braukunst zu kaufen und zwar im handlichen 6er-Träger. Mit der Aktion „6 Richtige – 100 % frei von Konzernstoffen“ verdeutlichen Die Freien Brauer die Wichtigkeit von hochwertigen und vielfältigen Bierspezialitäten, die aus langjähriger Tradition heraus von unabhängigen Privatbrauereien hergestellt werden. Sechs Brauereien haben sich für einen ersten Testlauf zusammengeschlossen: Alpirsbacher Klosterbräu, Privatbrauerei Ernst Barre, Distelhäuser Brauerei, Brauerei Hirt, Privatbrauerei Moritz Fiege und Schussenrieder Brauerei. Alle Biere können beliebig zusammengestellt, einzeln oder im Kasten gekauft werden. Die Aktion ist in zwei ausgewählten Getränkemärkten in Niedersachsen gestartet, zwei weitere in Nordrhein-Westfalen folgen in den kommenden Wochen. Den charakteristischen 6er-Träger ergänzen eine Informationsbroschüre, Aufsteller, Bodenaufkleber und Deckenhänger.

Über 300 Spezialitäten brauen die Mitglieder der Freien Brauer, einem Verbund von 38 unabhängigen Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Sechs dieser Spezialitäten gibt es nun in einem gemischten 6er-Träger. Der Käufer erhält jedoch beim Erwerb dieses Trägers noch viel mehr: Große Freiheit, Persönliche Verantwortung, Einzigartige Vielfalt, Höchste Qualität, Saubere Umwelt, Echte Tradition und Gelebte Heimatverbundenheit – kurz: die Sieben Werte, zu denen sich alle Mitglieder der Freien Brauer bekennen. Große Freiheit hat der Käufer auch bei der Auswahl: Alle Biere können beliebig zusammengestellt, einzeln oder im Kasten gekauft werden.

„Die Bierlandschaft ist enorm vielfältig. Dabei macht es einen riesigen Unterschied, ob ein Bier aus Absatzgründen von einem Großkonzern oder aus Leidenschaft zum Handwerk von einem Familienbrauer hergestellt wird. Dies möchten wir auch den Verbrauchern mitteilen und ihnen die Möglichkeit geben, sich selbst von der wahren Braukunst zu überzeugen“, erklärt Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer die Hintergründe der zunächst sechswöchigen Testaktion „6 Richtige – 100 % frei von Konzernstoffen“.

Diese Spezialitäten sind im 6er-Träger der Freien Brauer zu finden:

  • Ambrosius, Alpirsbacher Klosterbräu
  • Barre Festbier, Privatbrauerei Ernst Barre
  • Distelhäuser Dinkel, Distelhäuser Brauerei
  • Hirter Morchl, Brauerei Hirt
  • Moritz Fiege Gründer, Privatbrauerei Moritz Fiege
  • Schussenrieder Original No 1, Schussenrieder Brauerei 

Die Aktion entstand in enger Kooperation mit den beteiligten Partnern des Getränkefachgroßhandels und durch intensive Expertengespräche. In diesen beiden ausgewählten Getränkemärkten in Niedersachsen ist die Aktion bereits gestartet:

  • Getränke Wecken, Justus-von-Liebig-Str. 23, 31535 Neustadt a. Rbg.
  • Getränke Damke, Bergmannstraße 3, 31558 Hagenburg

Zwei weitere Getränkemärkte in Nordrhein-Westfalen werden in den nächsten Wochen noch hinzukommen. 

Den 6er-Träger ergänzen eine Informationsbroschüre zu den enthaltenen Bieren und der Philosophie des Verbunds, Aufsteller, Bodenaufkleber und Deckenhänger mit den Logos der Brauereien.

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 38 führenden mittelständischen Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort.

Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. 

Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Privatbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sechs Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten.

Weitere Informationen zu den Freien Brauern gibt es unter www.die-freien-brauer.com.

Abdruck honorarfrei.
Belegexemplar erbeten.

Die Freien Brauer starten Lotsenprogramm zur Unterstützung des Mittelstandes

Hamburg, 13. Juli 2011 – Unternehmensnachfolge und Existenzgründung sind wichtige Schlagworte unserer Volkswirtschaft, die zum Großteil auf dem Erfolg des Mittelstandes fußt. Die Freien Brauer, eine Wertegemeinschaft 38 unabhängiger Familienbrauereien, starten nun ein Lotsenprogramm, mit dem sie mittelständische Unternehmen speziell beim Generationswechsel oder Start-up unterstützen möchten: Ein Jahr lang steht ein erfahrener Gesellschafter als Lotse einem Tandempartner in seiner Region zur Seite und begleitet ihn bei seinen Herausforderungen. Interessierte Partner können sich ab sofort hier bewerben.

Etwa 95 Prozent der 3,7 Millionen deutschen Unternehmen zählen zu den Familienunternehmen. Rund 22.000 davon stehen jährlich zur Übergabe an einen Nachfolger an, was vor dem Hintergrund des demografischen Wandels künftig zunehmen wird. (1) Viele Unternehmen stehen dabei sowohl wirtschaftlichen als auch zwischenmenschlichen Herausforderungen gegenüber: Bei 66 Prozent der familieninternen Nachfolgelösungen kommt es zu verschiedenen Problemen während der Übergabe. (2) Auch Neugründungen und junge, mittelständische Unternehmen haben eine Schlüsselrolle in unserer Volkswirtschaft. Im Jahr 2010 betrug die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland 417.600, Tendenz steigend. (3)

„Große Freiheit für unabhängige Unternehmer – das ist unser Leitwert“, unterstreicht der Geschäftsführer der Freien Brauer, Jürgen Keipp, auf einer Auftaktpressekonferenz. „Und wie könnten wir anderen Unternehmern besser helfen als im direkten persönlichen und kollegialen Austausch? Daher haben wir uns erstmalig für ein Lotsenprogramm entschieden, mit dem wir uns aktiv für diejenigen stark machen, die ihre unternehmerischen Visionen verwirklichen möchten und damit für den Erhalt von Arbeitsplätzen und regionalen Wirtschaftskreisläufen sorgen.“ 

„Als Freie Brauer sehen wir es als unsere Pflicht an, unsere über viele Jahre gesammelten Erfahrungen im eigenen Familienbetrieb an Partnerunternehmen weiterzugeben und ihnen die Wichtigkeit ehrbarer, unternehmerischer Werte zu vermitteln“, ergänzt Georg Schneider, Präsident der Freien Brauer und Geschäftsführer vom Weissen Bräuhaus G. Schneider & Sohn in Kehlheim. „Jeder von uns ist einmal in die Rolle des Geschäftsführers hineingewachsen. Jeder musste sich erst als Nachwuchs behaupten und Stück für Stück seine Autorität erarbeiten, während sich auch die abgebende Generation  neu definieren und lernen muss, zunehmend Verantwortung abzutreten. Junior oder Senior in seinem eigenen Betrieb zu sein, das ein Teil der eigenen Selbstverwirklichung darstellt, ist oft keine leichte Aufgabe. Es heißt, sich immer wieder neu zu finden, seine Erwartungen regelmäßig zu reflektieren und dabei den Familiensinn zu bewahren. Innerhalb des Lotsenprogrammes erhalten wir hautnah die Möglichkeit, einem Tandempartner in ähnlicher Situation ein Jahr lang für alle Fragen zur Verfügung zu stehen, die sie zwischenmenschlich in diesen kritischen Übergangsphasen bewegen.“

Die Bewerbungsphase für interessierte Unternehmer startet ab jetzt und läuft bis Ende August: Hier gibt es konkrete Details zum Programmablauf sowie das Bewerbungsformular. „Wir freuen uns auf zahlreiche Zusendungen und hoffen, dass viele Unternehmer die Chance ergreifen werden“, so Keipp.

So sieht das Programm genau aus

Ein Tandem bildet sich jeweils aus einem Lotsen und einem Partner. Die Lotsen sind Geschäftsführer familiengeführter Privatbrauereien aus dem Kreise der Freien Brauer. Als Partner kann sich jeder – unabhängig von der Branche – bewerben, dem ein Generationswechsel im eigenen Familienbetrieb bevorsteht oder der vor Kurzem den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat. Einzige Voraussetzung ist eine unternehmerische Werteüberzeugung, die mit den Werten der Freien Brauer einhergeht.

Dem teilnehmenden Partner wird Ende August 2011 ein Lotse zugeordnet, der so gut wie möglich persönlich als auch unternehmerisch und regional zu ihm passt. In einer Auftaktveranstaltung Mitte September 2011 erhalten die Tandems eine erste Einstimmung auf das kommende Jahr und treffen eine individuelle Vereinbarung über die Ausgestaltung ihrer Tandempartnerschaft. Es folgen ein Kennenlernen der gegenseitigen Betriebe für ein besseres gegenseitiges Verständnis und die aktive Tandemphase über ein Jahr. 

 

Infografik: Ablauf des Lotsenprogramms der Freien Brauer

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 38 führenden mittelständischen Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort.

Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Privatbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sechs Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten.

Weitere Informationen zu den Freien Brauern gibt es unter www.die-freien-brauer.com.

Abdruck honorarfrei.
Belegexemplar erbeten.

Quellenangabe

  1. Institut für Mittelstandsforschung Bonn: Unternehmensnachfolgen in Deutschland 2010 bis 2014, Bonn, August 2010
  2. Wolff & Häcker Finanzconsulting AG: Studie 2008 zur Unternehmensnachfolge im Mittelstand
  3. Institut für Mittelstandsforschung Bonn: Gründungs- und Liquidationsstatistik für das Jahr 2010

Saubere Umwelt: Ein Wert mit Zukunft

Dortmund, 18. Juli 2011 – Die Freien Brauer sind überzeugt: Qualität und Umweltbewusstsein gehören zusammen. Gemäß ihren Sieben Werten setzen sie sich sowohl für „Höchste Qualität“ als auch für eine „Saubere Umwelt“ ein und damit auch für ein funktionierendes Mehrwegsystem in Deutschland. Aufgrund ihrer kurzen Transportwege und dem hohen Qualitätsanspruch an ihre Bierspezialitäten ist Glasmehrweg die einzig richtige Lösung im Bereich umweltverträglicher Getränkeverpackungen und sichert gleichzeitig stabile Wirtschaftsstrukturen vor Ort. Darin sind sich die Gesellschafter der regional aufgestellten Mitgliedsbrauereien einig. Im Juni 2011 unterzeichneten sie nun ein Positionspapier, in dem sie sich offiziell zur Unterstützung des deutschen Mehrwegsystems und der bestehenden Mehrweg-Aktionen branchenverwandter Verbände bekennen.

„Das Thema Mehrweg betrifft uns alle“, erklärt Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer. „Doch leider hat die zähe Preisdiskussion über den Einweg- und Mehrweg-Pfand eine tief sitzende Verwirrung bei den Verbrauchern hervorgerufen, hinter der die weit wichtigeren Aspekte Qualität und Umweltverträglichkeit zurückstecken.“

„Das deutsche Mehrwegsystem ist eine maßgebliche Klimaschutzkomponente und Existenzgrundlage mittelständischer Strukturen, die es dringend zu bewahren gilt“, unterstreicht Georg Schneider, Präsident der Freien Brauer. „Es ist uns als Verbund wichtig, diese Überzeugung öffentlich zu vertreten und die Initiativen zu unterstützen, die sich seit Jahren tatkräftig für das Thema stark machen.“

Stellvertretend für die Mitgliedsbrauereien der Freien Brauer unterzeichneten Keipp und Schneider im Juni 2011 in München ein offizielles Positionspapier, das folgende Punkte umfasst:

  • Aus ihrem Wert „Saubere Umwelt“ heraus bekennen sich Die Freien Brauer zur Förderung des Mehrwegsystems in Deutschland und unterstützen die aktuell laufenden Aktivitäten von Verbänden zur Förderung von Mehrweggetränkeverpackungen, darunter Kampagnen zur Verbraucherinformation und zur politischen Ansprache.
  • Die Freien Brauer bekennen sich zudem im Sinne ihrer Werte „Persönliche Verantwortung“ und „Gelebte Heimatverbundenheit“ zur Förderung des Mehrwegsystems in Deutschland insbesondere als Existenzsicherung mittelständischer Strukturen und damit zum Erhalt von Arbeitsplätzen.
  • Die Mitglieder der Freien Brauer werden, vor dem Hintergrund ihrer individuellen Möglichkeiten, die Aktionen in ihrer Region unterstützen, die auf das Ziel einer ökologischen Nachhaltigkeit durch umweltverträgliche Mehrwegverpackungen einzahlen. Hierzu werden sie entsprechend ihrer unternehmerischen Ausrichtung sowohl Hilfestellungen für die Verbraucher und den Getränkefachhandel als auch Botschaften in Richtung Politik sowie Kooperationsgespräche mit relevanten Geschäftspartnern anstreben.
  • Das allgemeine Bewusstsein um die Bedeutung von umweltverträglichen Getränkeverpackungen und deren Beitrag zum Klimaschutz bei den Verbrauchern in Deutschland zu stärken, ist ein großes Anliegen der Freien Brauer, das jeweils in den Regionen der Mitglieder individuell umgesetzt wird.
  • Die Mitglieder der Freien Brauer sind im Sinne der nachhaltigen Ressourcenschonung und des daraus resultierenden Klimaschutzes bestrebt, innerhalb ihrer herstellenden Betriebe unnötige Umweltlasten zu reduzieren und ihre Mehrwegquoten, darunter Umlaufzahlen, Gebindearten und Recyclingquoten, langfristig zu stabilisieren.
  • Gemäß ihrem Wert „Höchste Qualität“ definieren Die Freien Brauer qualitativ hochwertige Getränke auch durch die Komponente einer umweltverträglichen, qualitativ hochwertigen Getränkeverpackung.

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 38 führenden mittelständischen Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort.

Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Privatbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sechs Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten.

Weitere Informationen gibt es unter www.die-freien-brauer.com.

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Die Freien Brauer fordern nicht nur Worte, sondern Taten

Dortmund, 07. April 2010 – Die Freien Brauer sehen sich durch das mittelstandsfeindliche Agieren einzelner Brauereigruppen beim Deutschen Brauerbund standespolitisch nicht ausreichend vertreten und haben diese Thematik auf der Gesellschafterversammlung in Bad Schussenried ausführlich diskutiert. Als Zusammenschluss 36 führender, mittelständischer Familienbrauereien, die in der jeweiligen Region wichtige wirtschaftliche Stützpfeiler sind, fordern sie zukünftig deutlich mehr Gewicht im Brauerbund und damit eine aktive Interessenvertretung mittelständischer Brauereien auf politischem Parkett. 

Die Mitgliedsbrauereien der Freien Brauer stehen für konstruktive Gespräche zu den derzeit aktuellen, branchenspezifischen Themen zur Verfügung, die teilweise auf der Agenda der Bundesregierung ganz weit oben angesiedelt sind. Sie erwarten jedoch vor allem vom leitenden Branchenverband eine klare Stellungnahme und damit ein deutliches Ja in Richtung der mittelständischen Brauindustrie Deutschlands und damit verbunden einen offiziellen Start zum offenen Dialog. 

Die konkreten Forderungen der Freien Brauer wurden in Bad Schussenried formuliert und lauten:

  • Wir fordern die beteiligten Verbände und Gruppierungen auf, konstruktive Gespräche zu führen, damit schnellst möglich funktionierende Strukturen geschaffen werden, die eine angemessene Mittelstandsvertretung sicherstellen.
  • Die Freien Brauer erwarten eine einheitliche, funktionierende Standesvertretung, in der die mittelständische Struktur unserer Branche auch entsprechend ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung Berücksichtigung findet.
  • Die Versuche von Konzernbrauereien oder Brauereien mit konzernähnlichen Strukturen den Deutschen Brauerbund für ihre eigenen Ziele zu instrumentalisieren, müssen ein Ende finden.

Nur mit einer gebündelten Macht kann - nach Meinung der Freien Brauer - die Brauereibranche zukünftig in der Öffentlichkeit Gehör finden. Die Freien Brauer appellieren dringend, starre Verbandsstrukturen aufzulösen und keine weitere Energie in verbandspolitisches, internes Machtgerangel zu investieren, sondern vorhandene Erfahrung, Wissen und Kontakte in der Branche zu nutzen, um in der Öffentlichkeit Gehör zu finden.

„Der Mittelstand der deutschen Braubranche ist der Träger deutscher Bierkultur, also wir! Unsere Mitgliedsbrauereien stellen mit rund sieben Millionen Hektoliter Bier ein wirtschaftliches Gewicht dar und fördern aktiv den Nachwuchs, indem knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen ausgebildet werden. Damit sehen wir uns als wichtigen Teil der Gesellschaft, regional, aber auch national, und genau dieser Stellenwert spiegelt sich unserer Meinung nach nicht mehr in der Interessenvertretung des derzeitigen Leitverbandes wider. Wir fordern konstruktive Gespräche, wie unsere Interessen zukünftig zielgerichtet auf politischer Ebene durchgesetzt werden können“, macht Christoph Barre, Präsident der Freien Brauer, deutlich.

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss 36 führender, mittelständischer Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort.

Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger, qualifizierter Privatbrauereien. 2008 investierten diese Brauereien insgesamt etwa 85 Millionen Euro in ihre Betriebe.

Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung, beispielsweise von brauereispezifischen EDV-Systemen, oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten 

Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten.

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Belegexemplar erbeten.

Die Freien Brauer fordern ein Ende preistreibender Spekulationen mit Lebensmitteln

Dortmund, 10. August 2011 – Die weltweiten Lebensmittelpreise liegen laut der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in diesem Jahr auf einem Rekordniveau – trotz einer verhältnismäßig gleichbleibenden Rohstoffproduktion. Die Freien Brauer, ein Verbund führender, unabhängiger Familienbrauereien, sehen dieses Ungleichgewicht in den zunehmenden Spekulationen mit Agrarrohstoffen begründet. Die 38 Mitglieder des Werteverbunds erkennen darin eine existentielle Bedrohung für mittelständische Unternehmen im Lebensmittelsektor und fordern die Finanzakteure dazu auf, die Waren- und Finanzströme wieder nachvollziehbar und kalkulierbar zu gestalten. Zudem appellieren sie an die Spekulanten auf die Rückbesinnung zu ehrbaren und ethischen Werten, auf die Übernahme von persönlicher Verantwortung gegenüber der globalen Hungersituation und eine stärkere Aufklärung beteiligter Investoren.

Laut Angaben der Welternährungsorganisation FAO verharren die Preise für Agrarrohstoffe im Juli 2011 auf einem neuen Rekordniveau. (1) Und das, obwohl die Produktionsmengen, beispielsweise bei Getreide, in den letzten Jahren verhältnismäßig gleich geblieben sind. (2) Die Freien Brauer, ein Verbund aus 38 führenden, unabhängigen Familienbrauereien, sehen ethisch verwerfliche Spekulationen mit Lebensmittelrohstoffen als einen wichtigen Faktor dieser Entwicklungen, die mittelständischen Betrieben im Lebensmittelsektor die wirtschaftlichen Planungen massiv erschweren.

„Ernteausfälle und saisonale Produktionsschwankungen können vorkommen“, räumt Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer, ein, „doch dies erklärt nicht die enormen Preissprünge, die zu den geringfügigen Änderungen der Gesamtproduktion in keinem Verhältnis stehen. Dies zeigt uns, dass der Preis für Agrarrohstoffe immer mehr vom Finanzmarkt selbst bestimmt wird, der zunehmend von preistreibenden Spekulationen lebt. Das hat in unseren Augen kaum noch etwas mit dem originären System von Angebot und Nachfrage zu tun.“

Auch Georg Schneider, Präsident der Freien Brauer, ist entrüstet: „Das Spekulieren mit Lebensmittelrohstoffen ist ein schockierender Beweis dafür, in welchem Maße der Respekt gegenüber den natürlichen Ressourcen und einem fairen Umgang mit den Menschen verloren gegangen ist. Die Landwirte und weiterverarbeitenden Betriebe, darunter auch die Brauereien, wissen genau, wie es um die Ernten bestellt ist und können sich darauf einstellen. Was sie nicht kalkulieren können, sind die astronomischen Preissprünge, die unabhängig von saisonalen Erntebedingungen durch Spekulationen künstlich in die Höhe getrieben werden. Dies ist eine ernste Bedrohung für den Mittelstand – ganz abgesehen davon, dass das profitgetriebene Jonglieren mit lebenswichtigen Rohstoffen ein absoluter Skandal für die hungernde Weltbevölkerung ist.“ 

„Wir fordern“, so Schneider weiter, „dass diese unethische und moralisch zutiefst verwerfliche Geldmacherei endlich ein Ende hat und es wieder nachvollziehbare und faire Waren- und Finanzströme auf dem Markt gibt.“

„Ein paar Spekulationen, wie es sie in den Warenterminmärkten gibt, werden wohl immer notwendig sein, um eine gewisse Preisstabilität zu gewährleisten“, gibt Keipp zu bedenken. „Doch dass knappe Rohstoffe durch Indexfonds dem Markt derart lange entzogen werden, entbehrt jeglicher volkswirtschaftlichen Notwendigkeit und sollte unterlassen werden. In diesem Punkt müssen auch die Öffentlichkeit und insbesondere die Anleger verstärkt darüber aufgeklärt werden, welche Geldanlagen im Finanzmarkt die Rohstoffpreise beeinflussen und wie stark.“

Hintergrund zu Spekulationen

Preisverhandlungen zu Agrarrohstoffen wie Getreide in Form sogenannter Warenterminmärkte bestehen schon seit vielen Jahren. Sie dienen dazu, Landwirten ihre Ernten und Verbrauchern ihre Einkäufe gegen zu große Preisschwankungen abzusichern. Bei der Spekulation gehen Finanzakteure dagegen bewusst ein Risiko ein, indem sie auf steigende oder fallende Preise setzen, um schnelle und beträchtliche Gewinne zu erzielen. Auf den Finanzmärkten wird mit Anleihen, Aktien, Währungen, Derivaten und Rohstoffen gehandelt. Seit Anfang 2000 zeichnet sich ein deutlicher Trend der zunehmenden Spekulation mit Agrarrohstoffen ab, der in der Finanzkrise 2008 ein Hoch erlebte. 2011 ist der Preis für Lebensmittel laut dem Index der Welternährungsorganisation FAO noch einmal drastisch gestiegen. Zu den Finanzspekulanten zählen neben Banken und Hedgefonds auch institutionelle Anleger wie Pensionsfonds, Staatsfonds und Versicherungen.

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 38 führenden, unabhängigen Familienbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort.

Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Familienbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sechs Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Familienbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten.

Weitere Informationen gibt es unter www.die-freien-brauer.com.

Abdruck honorarfrei.
Belegexemplar erbeten.

Quellenangaben

  1. FAO Food Price Index Juli 2011, URL: http://www.fao.org/worldfoodsituation/wfs-home/foodpricesindex/en/
  2. Deutscher Gewerkschaftsbund Bundesvorstand, Abteilung Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik, „klartext“ vom 11.02.2011, URL: www.dgb.de/themen/++co++35de6936-35e9-11e0-4c9f-00188b4dc422

Spezialitäten-Bierbox der Freien Brauer

Erfahrene Lotsen bieten Jungübernehmern Hilfestellung

Dortmund, 30. August 2011 – Die Unternehmensnachfolge in mittelständischen Familienunternehmen ist eine heikle Angelegenheit. Hier bieten Die Freien Brauer Jungübernehmern und der „abgebenden“ Generation ihre Hilfe an: Ein Jahr lang steht ein erfahrener Gesellschafter als Lotse ehrenamtlich einem Tandembetrieb in seiner Region zur Seite und begleitet ihn bei seinen Herausforderungen. Die 38 Familienbrauereien möchten damit aus ihrer Werteüberzeugung heraus den deutschen Mittelstand stärken und verlängern die Bewerbungsphase: Interessierte Unternehmen können sich bis Ende 2011 unter www.die-freien-brauer.com/aktivitaeten/lotsenprogramm/ informieren und bewerben.

„Ein Familienunternehmen funktioniert ganz besonders und diesen besonderen Herausforderungen muss und kann man sich stellen“, erklärt Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer. „Dazu gehören auch unternehmerische Intuition und Erfahrung. Wenn jemand etwas von Familienunternehmen und von Generationsübergängen versteht, dann die Gesellschafter der Freien Brauer. Jeder von ihnen hat mehrfach eine Unternehmensnachfolge miterlebt und gemeinsam bekennen sie sich zu ihren Sieben Werten – darunter ‚Große Freiheit‘ und ‚Persönliche Verantwortung‘. Vor diesem Hintergrund wollen wir andere Unternehmen auf ihrem Weg unterstützen.“

„Ein Generationswechsel ist ein sehr emotionales Thema“, unterstreicht Georg Schneider, Präsident der Freien Brauer und Geschäftsführer vom Weissen Bräuhaus G. Schneider & Sohn in Kehlheim. „Was erwartet ein Senior vom Junior? Kann es ein Junior einem Senior überhaupt recht machen? Wie kann ein Senior loslassen, ohne aus seiner Perspektive heraus schlecht dazustehen? Wie kann die ältere Generation noch aktiv eingebunden werden? Alles Fragen, die sehr einfach erscheinen, aber emotional viel Sprengstoff bieten. Die juristischen und wirtschaftlichen Beratungen kann man sich einkaufen, aber keine Beratung für zwischenmenschliche Fallstricke, die zu Heckenschützenthemen werden können. Wir haben Unternehmer, die diesen Weg gegangen sind und erfolgreich gegangen sind.“

„Weil wir bei den Freien Brauern eine besondere Vielfalt an Voraussetzungen haben, können wir Lotsen für viele verschiedene Situationen zuordnen“, ergänzt Keipp. „Zum Beispiel wenn mehrere Geschwister oder Cousins im eigenen Unternehmen tätig sind oder auch bei einer Generationenlücke mit Einsatz eines Fremdgeschäftsführers.“

Schneider verdeutlicht noch einmal die Funktion eines Lotsen für seinen Tandempartner: „Ein Lotse ist kein Ersatzkapitän auf einem Schiff, sondern er versteht sich als ein Begleiter des Kapitäns. Wir möchten dem Kapitän dabei helfen, in schwierigen Zeiten den richtigen Kurs einzuschlagen – und eine Unternehmensübergabe ist in jeglicher Hinsicht eine schwierige Passage. Ich bin davon überzeugt, dass sich aus dem Programm heraus auch Lebensfreundschaften entwickeln werden.“

Die Bewerbungsphase geht in die Verlängerung: Wer an den Erfahrungen eines Lotsen interessiert ist, kann sich bis Ende 2011 als Tandempartner bewerben. Unter www.die-freien-brauer.com/aktivitaeten/lotsenprogramm/ gibt es konkrete Details zum Programmablauf sowie das Bewerbungsformular. Zwei Tandems haben sich schon gefunden.

So sieht das Programm genau aus

Ein Tandem bildet sich jeweils aus einem Lotsen und einem Partner. Die Lotsen sind Geschäftsführer familiengeführter Privatbrauereien aus dem Kreise der Freien Brauer. Als Partner kann sich jeder – unabhängig von der Branche – bewerben, dem ein Generationswechsel im eigenen Familienbetrieb bevorsteht. Einzige Voraussetzung ist eine unternehmerische Werteüberzeugung, die mit den Werten der Freien Brauer einhergeht. Den Bewerbern wird Anfang 2012 ein Lotse zugeordnet, der so gut wie möglich persönlich als auch unternehmerisch und regional zu ihm passt. In einer Auftaktveranstaltung im Frühjahr 2012 erhalten die Tandems eine erste Einstimmung auf das kommende Jahr und treffen eine individuelle Vereinbarung über die Ausgestaltung ihrer Tandempartnerschaft. Es folgen ein Kennenlernen der gegenseitigen Betriebe für ein besseres Verständnis und die aktive Tandemphase über ein Jahr. 

Hintergrund zur Generationenfolge

Etwa 95 Prozent der 3,7 Millionen deutschen Unternehmen zählen zu den Familienunternehmen. Rund 22.000 davon stehen jährlich zur Übergabe an einen Nachfolger an, was vor dem Hintergrund des demografischen Wandels künftig zunehmen wird. (1) Viele Unternehmen stehen dabei sowohl wirtschaftlichen als auch zwischenmenschlichen Herausforderungen gegenüber: Bei 66 Prozent der familieninternen Nachfolgelösungen kommt es zu verschiedenen Problemen während der Übergabe. (2)

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 38 führenden, unabhängigen Familienbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort.

Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Familienbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sechs Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Familienbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten.

Weitere Informationen gibt es unter www.die-freien-brauer.com.

Abdruck honorarfrei.
Belegexemplar erbeten.

Quellenangaben 

  1. Institut für Mittelstandsforschung Bonn: Unternehmensnachfolgen in Deutschland 2010 bis 2014, Bonn, August 2010
  2. Wolff & Häcker Finanzconsulting AG: Studie 2008 zur Unternehmensnachfolge im Mittelstand

Die Freien Brauer feiern den Tag des Deutschen Bieres

Dortmund, 21. April 2010 – Mit dem Tag des Deutschen Bieres wird seit 1994 von deutschen Bierbrauern der Erlass des Reinheitsgebots im Jahr 1516 gefeiert. Dieser findet am 23. April statt, dem Jahrestag des Erlasses. Die Freien Brauer machen Biergenießer und -liebhaber mit vielen spannenden Veranstaltungen und Aktionen auf diesen besonderen Tag aufmerksam und zeigen so auf, mit welcher Sorgfalt die Bierspezialitäten gemäß dem deutschen Reinheitsgebot in den Mitgliedsbrauereien gebraut werden.

Bis 1516 war das gebraute Getränk, der besondere Gerstensaft, bei den Menschen so beliebt, dass es zahlreiche schwarze Schafe gab, die schnell und mit nicht immer hochwertigen Rohstoffen bierähnliche Produkte brauten. Um das Bier als Qualitätsprodukt zu schützen, erließ der bayerische Herzog Wilhelm IV. am 23. April jenes Jahres in Ingolstadt das Reinheitsgebot. Es handelt sich dabei im Grunde genommen um das erste Lebensmittelgesetz Deutschlands und besagt, dass zur Herstellung von Bier nur Gerstenmalz, Hopfen und Wasser verwendet werden dürfen. Auf diese Weise wurde die Qualität des deutschen Bieres gesichert und der Zusatz „nach deutschem Reinheitsgebot gebraut“ bis heute als Garant für hochwertige Bierspezialitäten gehandelt. Den Jahrestag des Erlasses feiern Die Freien Brauer in ganz Deutschland mit verschiedenen Veranstaltungen und Spezialitäten.

Interessierte Verbraucher haben die Möglichkeit, am 23. April an Veranstaltungen in den Mitgliedsbrauereien teilzunehmen. Nachfolgend ein Auszug aus dem Angebot der Freien Brauer. Unter www.die-freien-brauer.de sind alle Mitgliedsbrauereien gelistet, die auf ihren Unternehmensinternetseiten weitere Events und Aktionen rund um den Tag des Deutschen Bieres ankündigen.

Die Alpirsbacher Klosterbräu öffnet am Tag des Deutschen Bieres ihre Türen und lädt um 19 Uhr zum Bierseminar in Alpirsbach. Der Vortrag führt durch die 6.000 Jahre alte Biergeschichte bis hin zu den heutigen Herstellungsprozessen mit den verschiedenen Rohstoffen und unterschiedlichen Brauspezialitäten. Außerdem gibt es eine Bierverkostung, ein Vesper und nach dem Abend auch ein Bierkenner-Diplom für die Teilnehmer. Dazu findet im Brau-Laden eine Rubbelaktion statt, bei der man eine Flasche des neuesten Produkts aus dem Haus Alpirsbacher, den Heidelbeer-Mönch, gewinnen kann.

Die Privatbrauerei Ernst Barre startet mit dem Tag des Deutschen Bieres bereits in die diesjährige Festsaison. Die bisher saisonale Spezialität „Barre Festbier“ wird ab sofort durchgehend im Sortiment sein. Zusätzlich wird das Bier „für besondere Momente“ jetzt auch in der 0,33l Bügelflasche angeboten. Es überzeugt nicht nur geschmacklich (malzaromatisch und kräftig im Geschmack, jedoch weniger hopfenbetont als das Barre Pilsener), sondern auch optisch durch seine leicht dunkle, bernsteinartige Farbe. Zur Einführung wird als Kastenzugabe der große Sonderbierdeckel mit dem Motiv Barre Festbier aufgeliefert. 

Ähnlich macht es die Privatbrauerei Glaab in ihrem Stammhaus „Zum Römischen Kaiser“ in Seligenstadt. Ab zehn Uhr gibt es einen Frühschoppen mit anschließender Brauereibesichtigung.

In Schwäbisch Hall bei der Löwenbrauerei Hall wird am Tag des Deutschen Bieres die Brauereizeitung „BIERZEIT“ herausgebracht, in der man Wissenswertes rund um die Bierherstellung und die Bierspezialitäten aus dem Hause nachlesen kann.

Die Brauerei Leibinger in Ravensburg nutzt den Tag, um ihr neuestes Produkt vorzustellen: die Seeweisse Alkoholfrei. Außerdem bekommt das beliebteste Bier der Marke Leibinger, das EdelSpezial, ein neues Auftreten. Hierzu lädt die Brauerei am Morgen des 23. April zu einer Pressekonferenz und am Abend findet im Rahmen einer Veranstaltung zum Tag des Deutschen Bieres in Bad Waldsee die Präsentation beider Neuheiten statt.

Die Brauerei Gebr. Maisel beteiligt sich an den Bayreuther Biertagen, die erstmals rund um den Tag des Deutschen Bieres vom 17. bis zum 25. April stattfinden (www.bayreuther-biertage.de). In Maisel’s Brauerei- und Büttnerei-Museum gibt es vom 19. bis zum 23. April jeden Tag ab 14 Uhr stündlich eine kostenlose Museumsführung. Dabei werden die Geheimnisse der Bayreuther Braukunst im Rahmen einer fachkundigen Tour durch das Stammhaus der Brauerei gelüftet. 

Im Meckatzer Bräustüble in Heimenkirch wird kulinarisch gefeiert: Zum Tag des Deutschen Bieres wird dort ein leckeres Biermenü mit der passenden Bierspezialität serviert.

Zusammen mit den bayrischen Königstreuen verleiht die Brauerei Riegele die Riegele Bierkette an Personen, die sich um das bayrische Bier und die bayrische Lebensart verdient gemacht haben. Nach prominenten Preisträgern wie Horst Seehofer, Renate Schmidt und Alfons Schuhbeck bekommt dieses Jahr Prälat Wilhelm Imkamp von Maria Vesperbild die Auszeichnung am 23. April 2010 im Rahmen des Tags des Deutschen Bieres verliehen. Die Veranstaltung findet in der Riegele Biermanufaktur in Augsburg mit 200 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien statt. 

Die Brauerei Schneider Weisse hat sich zum Tag des Deutschen Bieres etwas ganz Besonderes einfallen lassen: die Vernissage „Bedienung! – Hybride Fotografien“ von Joss Bachhofer. Ausstellungseröffnung ist am 23. April um 18 Uhr in der Böhmer-Passage im Tal, München, doch kann man die Fotografien dort eine ganze Woche lang, bis 29. April, bewundern.

Die Weldebräu im Rhein-Neckargebiet gibt eine Sonderseite in allen Tageszeitungen ihres Vertriebsgebiets heraus, in der sie die Geheimnisse ihres Bieres „in der tanzenden Flasche“ verrät.

In Westheim feiert die Gräflich zu Stollberg’sche Brauerei Westheim einen Tag später, am 24. April. Auf ihrem Gelände findet das bereits 10. Brauereifest statt, das um elf Uhr mit einem Frühschoppenkonzert mit der Musikkapelle Westheim beginnt. Anschließend sorgt ein Diskjockey auf der Schaubühne im Brauereihof für Stimmung. Ab 13:30 Uhr startet dann der „Biertriathlon“ mit Fassrollen, Flaschenöffnen und Bierkrugstemmen. Nach dem ereignisreichen Tag wird abends nochmal aufgedreht: ab 19 Uhr spielen die „Lennebuben“ in der Zeltdisko.

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 36 führenden mittelständischen Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort.

Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger, qualifizierter Privatbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. 2008 investierten diese Brauereien insgesamt etwa 85 Millionen Euro in ihre Betriebe.

Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung, beispielsweise von brauereispezifischen EDV-Systemen, oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten.

Royale Botschafterin der Bierkultur

Dortmund/Gräfelfing, 26. Oktober 2011 – Die im April 2011 gekürte Bayerische Bierkönigin Barbara Stadler nimmt an der Ausbildung zur Bierbotschafterin der Freien Brauer teil. Sie folgt damit einer Einladung der Brau Kooperation von 38 unabhängigen Familienbrauereien, die sie in ihrem Amt als Repräsentantin der bayerischen Bierkultur unterstützen möchte. Der erste Teil der Schulung fand Mitte Oktober an der Doemens  Academy in Gräfelfing statt. Fortgesetzt wird das Seminar Mitte November im österreichischen Obertrum.

Am 10. Oktober 2011 begann Barbara Stadler, die zweite Bayerische Bierkönigin, mit ihrer Ausbildung zur Botschafterin der Bierkultur. „Ich finde es sehr wichtig, sich mit der Bierkultur genau auseinanderzusetzen und gewonnenes Wissen regelmäßig aufzufrischen“, erklärt die Anzinger Tourismusstudentin. Für Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer, ist die Unterstützung der Amtsträgerin durch die Einladung zum Bierbotschafterseminar Ehrensache: „Im Werdegang der Bierkönigin ist das Seminar ein bedeutender Meilenstein, und wir sind stolz, Frau Stadler neben Faktenwissen auch zentrale Werte wie Qualität und Tradition mit auf den Weg geben zu können.“ 

Überzeugt ist die 24-jährige Bierkönigin vor allem von der Verknüpfung von Bier und Kulinarik. Dies ist neben der Sensorik und Historie eines der Seminarthemen, das sie am meisten beeindruckt. Das von den Freien Brauern herausgegebene Kartenset „Das perfekte Doppel“ empfindet sie dabei als sehr hilfreich – gerade vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen im elterlichen Wirtshaus: „Die Gastronomie macht sich bisher zu wenig Gedanken über die Kombination von Bier mit dazu passenden Gerichten. Dabei sollte sie sich unbedingt mehr mit diesem Trend beschäftigen, um die Wertigkeit von Bier weiter zu steigern.“

Seminar zum Botschafter der Bierkultur Die Freien Brauer haben die Ausbildung zum Botschafter der Bierkultur 2008 gemeinsam mit der Doemens Academy als konzentrierte Ausbildung des „Biersommeliers“ ins Leben gerufen. Innerhalb von vier Tagen, davon jeweils zwei Tage in Gräfelfing bei München und im österreichischen Obertrum, lernen die Teilnehmer verschiedenste Aspekte der Bierkultur, Braukunst und -tradition kennen. Der Schulungsplan umfasst:

  • Kunst und Geschichte des Bierbrauens
  • Sinnesphysiologie und psychologische Zusammenhänge bei der sensorischen Bewertung
  • Kommunikation und Biersprache
  • Sensorische Biervielfalt (national und international) und Fehlaromen
  • Bierausschank, Gläserpflege, Glaskultur
  • Einbrauen einer selbst komponierten Bierspezialität

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 38 führenden, unabhängigen Familienbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort.

Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Privatbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sechs Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten.

Weitere Informationen gibt es unter www.die-freien-brauer.com.

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Perspektive Mittelstand: Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe

Dortmund, 26. Januar 2012 – Um Nachfolgern die Übernahme eines bestehenden Betriebes zu erleichtern, haben Die Freien Brauer das Lotsenprogramm ins Leben gerufen. „Familienunternehmer helfen Familienunternehmern“ lautet die Devise. Pünktlich zum 14. Deutschen Bierkongress in Düsseldorf, auf dem Geschäftsführer Jürgen Keipp der Branche das Lotsenprogramm vorstellte, hat der Verbund bei den laufenden Tandems nachgefragt. Es zeigt sich große Begeisterung: Partner und Lotsen freuen sich über den konstruktiven Erfahrungsaustausch und die offene Kommunikation.

Am 25.01.2012 referierte Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer, beim 14. Deutschen Bierkongress in Düsseldorf über mögliche Stolpersteine, die bei einer familiären Unternehmensnachfolge abseits der Bürokratie lauern. Dabei stellte er der Branche das Lotsenprogramm vor und zeigte ein Stimmungsbild der aktuell laufenden Tandems. Die erste Bilanz: Das Lotsenprogramm hilft genau dort, wo zu oft geschwiegen oder sich keine Zeit genommen wird.

In lockerer Atmosphäre werden in den Treffen strategische und emotionale Aspekte offen diskutiert: „Als Nachfolger hat man Tausend Ideen und muss lernen, zuzuhören. Bevor man losrennt, muss man wissen, in welche Richtung und mit welchen Strukturen. Und es muss Grundregeln für potentielle Konflikte geben, die im Familienumfeld schnell von der sachlichen auf die emotionale Ebene geraten“, erklärt Sebastian B. Priller vom Brauhaus Riegele Augsburg. Doch Wissen wird bei den Treffen keineswegs nur in eine Richtung weitergegeben, stattdessen steht gegenseitiger Erfahrungsaustausch auf der Tagesordnung: „Als Lotse lerne ich auch von meinen Partnern – möglicherweise stoßen sie auf Herausforderungen, die mir noch bevorstehen“, so Priller, der als Lotse für Gisela und Monika Hansen von der Meinel-Bräu tätig ist.

Begeistert über die Tandemtreffen zwischen Lotsen und Partnern zeigt sich auch Dr. Franz Ehrnsperger, Inhaber der Neumarkter Lammsbräu und Lotse für Michael Sturm von der Brauerei Wilhelm Krieger: „Als Unternehmer muss man Leidenschaft mitbringen. Nur wer für eine Idee brennt, dem wird sie gelingen. Gerade Nachfolgern fällt es oft schwer, eine solche Leidenschaft für ihr Erbe zu entwickeln. Gern helfen wir auf diesem Weg und unterstützen Jungübernehmer dabei, ihre eigene Persönlichkeit und Visionen einzubringen. Es freut uns, dass wir einen so engagierten und aufgeschlossenen Tandempartner gefunden haben.“ 

Essentiell für das Gelingen eines Tandems ist, dass die Chemie zwischen dem Lotsen und dem Tandempartner stimmt. „2013 möchten wir gemeinsam in den elterlichen Betrieb einsteigen. Leider haben wir keinen großen Bruder, mit dem wir unsere Gedanken besprechen können. Aber dafür haben wir jetzt Sebastian Priller, der sich in der Branche auskennt und der das alles schon selbst durchgemacht hat“, freuen sich die Schwestern Gisela und Monika Hansen auf weitere Treffen mit ihrem Lotsen. Auch für Michael Sturm sind die Tandemtreffen zukunftsversprechend: „Das Lotsenprogramm bietet für mich eine sehr gute Möglichkeit, als Nachfolger von einem erfahrenen Lotsen betreut zu werden – mit ganz neuen Blickwinkeln. Bereits das erste Treffen half mir, meine Stellung im Unternehmen zu hinterfragen und herauszuarbeiten.“

„Als Freie Brauer sehen wir es als unsere Pflicht an, unsere über viele Jahre gesammelten Erfahrungen im eigenen Familienbetrieb an Partnerunternehmen weiterzugeben und ihnen die Wichtigkeit ehrbarer, unternehmerischer Werte zu vermitteln“, erklärt Georg Schneider, Präsident der Freien Brauer und ebenfalls überzeugter Lotse.

Das Lotsenprogramm der Freien Brauer

In dem Lotsenprogramm steht jeweils ein Gesellschafter der Freien Brauer ehrenamtlich einem Partner für ein Jahr zur Seite. Als Partner kann sich jeder bewerben, dem gerade oder im kommenden Jahr ein Generationswechsel im eigenen Familienbetrieb bevorsteht – ob als „Übernehmer“, „Übergeber“ oder beide Generationen. Während es vielzählige einkaufbare Beratungen zu juristischen und wirtschaftlichen Fragen gibt, setzt das kostenlose und freiwillige Programm an der zwischenmenschlichen Ebene an: Innerhalb des einjährigen Tandemzeitraums soll dem Partner Raum dafür geschaffen werden, emotionale Herausforderungen rund um die Unternehmensnachfolge im Familienbetrieb zu reflektieren und zu bewältigen.

Die Freien Brauer wachsen auf 40 Mitglieder

Ende März tagten die Gesellschafter der Freien Brauer bei der österreichischen Mitgliedsbrauerei Fohrenburg in Bludenz. Geschäftsführer Jürgen Keipp begrüßte dabei auch zwei neue Mitglieder im Verbundsreigen: die luxemburgische Brasserie Nationale (Bofferding) und die Störtebeker Braumanufaktur aus Stralsund. Damit haben Die Freien Brauer ihren Kreis auf 40 führende, unabhängige Familienbrauereien erweitert und agieren zusätzlich zu Deutschland, Österreich und den Niederlanden nun auch in Luxemburg.

Mit über 800 Jahren Brautradition in der Hansestadt Stralsund fühlt sich die Störtebeker Braumanufaktur dem handwerklichen Brauen verpflichtet. Der individuelle Charakter und die Vielfalt zeichnen die Störtebeker Brauspezialitäten aus. Mit rund 100.000 Hektoliter Absatz sind die international prämierten Biere aus dem Spezialitätensortiment nicht wegzudenken.

Auch die Spezialitäten der Brasserie Bofferding, darunter Bofferding und Battin, sind Marken mit Kultstatus. Bofferding allein ist mit einem Anteil von 45 Prozent das beliebteste Bier auf dem luxemburgischen Markt und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. 2011 konnte die Brasserie mehr als 160.000 Hektoliter absetzen.

Das neue Hausbier bei Stiegl: Lungauer Goldrausch

Das neue Hausbier bei Stiegl: Lungauer GoldrauschIn einer Zeit, in der sich Biere immer ähnlicher werden, schwimmt die Stieglbrauerei zu Salzburg erfolgreich gegen den Strom. So setzt Stiegl-Chef Dr. Heinrich Dieter Kiener auf das Motto „Lust an der (Bier)-Vielfalt“. Das Roggenmalz aus dem Lungauer Tauernroggen gibt dem neuen Hausbier seine Kraft: Fruchtige Aromen aus dem Gärprozess und ein leichter Anklang von Pumpernickelbrot sind charakteristisch für das Bier. Das obergärige Roggenbier ist bernsteinfarben und naturtrüb und besitzt eine betonte Fruchtnote, ähnlich dem klassischen Weizenbier. Samtig weich auf der Zunge und im Abgang sehr rund, hinterlässt der „Lungauer Goldrausch“ einen bleibenden Eindruck. 

Vom 25. Juli bis zum 18. September ist das neue Stiegl-Hausbier in ausgewählten Gastronomiebetrieben sowie im Stiegl-Braushop, in den Stiegl-Getränkeshops (Salzburg und Wien) und im exklusiven Lebensmittelhandel bei Meinl am Graben (Wien) und Merkur Hoher Markt (Wien) sowie seit Kurzem auch im Stiegl-Onlineshop in der 0,75-Liter-Einwegflasche in limitierter Edition erhältlich.

Die Freien Brauer ziehen positive Zwischenbilanz

Dortmund, 28. September 2010 – Am 15. und 16. September 2010 tagten die Gesellschafter der Freien Brauer bei der Glaabsbräu in Seligenstadt. Neben einer allgemeinen positiven Bestandsaufnahme und aktuellen Branchenthemen stand auch die Optimierung der unternehmerischen Öffentlichkeitsarbeit als Schwerpunktthema auf der Agenda. Die hohe Beteiligung von gut 85 Prozent aus den Reihen der Mitgliedsbrauereien zeigt deutlich den Mehrwert, den die Anwesenden im Verbund sehen. Mit der Privat-Brauerei Zötler begrüßen Die Freien Brauer bereits den zweiten Neuzugang in diesem Jahr.

Nahezu vollständig hat sich der starke Verbund von 36 führenden mittelständischen Privatbrauereien auf der zweitägigen Gesellschafterversammlung im hessischen Seligenstadt präsentiert. Neben einem attraktiven Rahmenprogramm, das von der Glaabsbräu organisiert wurde, und den offiziellen Tagesordnungspunkten Beiratssitzung sowie Gesellschafterversammlung blieb ausreichend Zeit für konstruktiven Erfahrungsaustausch unter den Kollegen. Der Begrüßungsabend im Anschluss an die Beiratssitzung des ersten Tages begann mit einer Führung durch die Glaabsbräu, einem der Gründungsmitglieder der Freien Brauer. In dem Stammhaus der Brauerei „Zum Römischen Kaiser“ trafen sich die Teilnehmer in lockerer Atmosphäre bei frischem Glaabsbräu und einem ausgewogenem Biermenü, serviert von den Wirtsleuten Höflich.  

Am zweiten Tag wurde auf der Gesellschafterversammlung zentral über die Optimierung der unternehmerischen Öffentlichkeitsarbeit diskutiert. In einem aufschlussreichen Vortrag behandelte Frank Schönrock, Deputy Managing Director bei Edelmann, Fragen wie „Welche Prozesse müssen angestoßen werden, wenn in der Brauerei ein kritischer Vorfall eintritt?“. Mit gemeinsam entwickelten Strategiepaketen werden sich Die Freien Brauer zukünftig in Sachen Krisenkommunikation schlagkräftig aufstellen und den Mitgliedern so einen weiteren Mehrwert und Unterstützung bieten. Im Verlauf der Gesellschafterversammlung wurde die Privat-Brauerei Zötler aus Rettenberg nach der einjährigen Probezeit als offizielles Mitglied der Freien Brauer aufgenommen.

Christoph Barre, Präsident der Freien Brauer, resümiert: „Die hohe Mitgliederbeteiligung ist bei den Freien Brauern nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Sie bestätigt uns als Beirat bei jeder Gesellschafterverammlung erneut in unserem Engagement über das Jahr. Alle Brauereien haben sich freiwillig für die Mitgliedschaft im Verbund entschlossen und tragen die Werte sowie die Entscheidungen geschlossen mit. Wir vertreten die Interessen der mittelständischen Brauwirtschaft und sind für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Jedoch stehen wir, wie alle anderen Branchenverbände, vor sich ständig verändernden Rahmenbedingungen. Da wir aber sehr schlank und damit schlagkräftig organisiert sind, können wir neue Themen flexibel und zügig angehen und Lösungen für unsere Mitglieder bereitsstellen – so wie das Thema Krisenkommunikation.“

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 37 führenden mittelständischen Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort.

Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Privatbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. 2008 investierten diese Brauereien insgesamt etwa 85 Millionen Euro in ihre Betriebe.

Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung, beispielsweise von brauereispezifischen EDV-Systemen, oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten.

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Bundesehrenpreis für Mitglieder der Freien Brauer

Dortmund, 27. April 2010 – Zum dritten Mal ist 2010 die höchste Auszeichnung für Bier verliehen worden: der Bundesehrenpreis. 17 Brauereien wurden in diesem Jahr prämiert, darunter auch vier Mitglieder der Freien Brauer. Am 23. April, dem Tag des Bieres, überreichte DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer zusammen mit Bundesministerin Ilse Aigner die Medaillen und Urkunden im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in Berlin an die Vertreter der Brauereien Alpirsbacher, Distelhäuser, Hütt und Riegele. 

„Die Bundesehrenpreise unterstreichen das hohe Qualitätsprofil deutscher Biere und fördern die Spitzenposition deutscher Brauereien im internationalen Vergleich. Die Preisträger besitzen Vorbildcharakter für die gesamte deutsche Brauereibranche. Sie zählen zu Recht zu den Qualitätsbotschaftern des deutschen Bieres", lobte Ilse Aigner, denn der hohe Qualitätsstandard und die konsequente Qualitätsorientierung der meist mittelständischen Brauereien sei beeindruckend. 

Christoph Barre, Präsident der Freien Brauer, freut sich ganz besonders über diese Auszeichnung: „Der Bundesehrenpreis ist ein erneuter Beweis, dass sich unser hoher Qualitätsanspruch, vereint mit Umwelt- und Traditionsbewusstsein, auszahlt.“ 

Wer den Bundesehrenpreis will, der muss sich zuerst einen anderen Preis verdienen. Und zwar die Auszeichnung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) für höchste Qualität. 742 Biere stellten sich dem Test - gewonnen haben von den 190 Brauereien nur 17. Davon heimsten Die Freien Brauer gleich mehrere Auszeichnungen ein. Die Alpirsbacher Klosterbräu Glauner GmbH & Co. KG bekam für Kloster Starkbier, Spezial, Kleiner Mönch, Weizen Hefe Hell, Weizen Hefe Dunkel, Weizen Kristallklar, Cola-Weizen und Kloster Naturtrüb je eine goldene Medaille.  Auch die Distelhäuser Brauerei Ernst Bauer GmbH & Co. KG wurde für ihre Sorten Dinkel, Dunkles Hefe-Weizen, Hefe-Weizen, Premium Pils, Malz, Landbier und Export ausgezeichnet und die Hütt-Brauerei Bettenhäuser GmbH & Co. KG für Brauhaus-Schoppen und Hefeweizen Naturtrüb.  Die Brauerei S. Riegele Inh. Riegele KG für Export, Riegele 1386, Feines Urhell, Würziges Export, Aechtes Dunkel, Speziator, Bock, Landbier, neun Linden, Commerzienrat Riegele Privat, Commerzienrat Riegele’s Alte Weisse, Commerzienrat Riegele’s Leichte Weisse und Commerzienrat Riegele’s Weisse Alkoholfrei.  

Geprüft wurden dabei die Reinheit des Geschmacks, die Qualität der Bittere, Vollmundigkeit, Frische und Geschmackssstabilität. Dazu kommen Schaumhaltbarkeit, Alkohol-, Extrakt- und Stammwürzegehalt, Trübung und Haltbarkeit, die in aufwendigen Laboranalysen untersucht werden.
Mit den besten Gesamtergebnissen des Tests haben sich die Brauereien gleichzeitig den Bundesehrenpreis gesichert, der vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am 23. April, dem Tag des Bieres, verliehen wurde. 

Die Freien Brauer 

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der  Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 36 führenden mittelständischen Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort. 

Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger, qualifizierter Privatbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. 2008 investierten diese Brauereien insgesamt etwa 85 Millionen Euro in ihre Betriebe. 

Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung, beispielsweise von brauereispezifischen EDV-Systemen, oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten  Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten. 

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11 Freunde für 11 Freunde

Dortmund, 29. April 2010 – Spätestens beim Anpfiff ist Zeit für das Knallen der Korken – der Kronkorken, versteht sich.  Ein kühles Bier macht das Fußballerlebnis vor dem heimischen Bildschirm oder beim Public Viewing komplett. Die Freien Brauer bringen nun Abwechslung ins Spiel mit ihren ganz besonderen 11 Freunden, 11 Spitzenbieren aus dem Kreis der besten Familienbrauereien Deutschlands, Österreichs und den Niederlanden.

Die 11 FreundeDie 11 Spitzenbiere, die sich in dem Karton „Die 11 Freunde“ versammeln, stammen aus den besten Brauhäusern, zum Teil aus Braumanufakturen und werden handverlesen und handgepackt.

Ab Mai 2010 ist der 11er-Karton, der nicht nur einen abwechslungsreichen Genuss für Bierliebhaber verspricht, sondern auch optisch ein Hingucker ist, in ausgewählten Getränkeabholmärkten oder direkt bei den teilnehmenden Mitgliedsbrauereien erhältlich. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 9,99 Euro zuzüglich Pfand.

Diese 11 Freunde enthält der Karton:

  • Alpirsbacher: Alpirsbacher Klosterbräu Spezial 0,5 l
  • Arco: Arcobräu Weissbier hell 0,5 l
  • Distelhäuser: Distelhäuser Dinkel 0,5 l
  • Privatbrauerei Eibau i. Sa.: Premium German Beer 12°, 0,5 l 
  • Erzquell: Zunft Kölsch 0,5 l
  • Hütt: Hütt Luxus Pils 0,5 l
  • Kauzen: Kauzen Kellerbier naturtrüb 0,5 l
  • Leibinger: Leibinger Seeweisse 0,5 l
  • Maisel: Maisel’s Weisse Original 0,5 l
  • Meckatzer: Meckatzer Weiß-Gold 0,33 l
  • Riegele: Commerzienrat Riegele Privat 0,5 l

Die 11 Freunde sind eine feine Auswahl an Bierspezialitäten unabhängiger Privatbrauereien, die Mitglied im Verbund der Freien Brauer sind, und geben einen kleinen Einblick in die große auf dem Markt erhältliche Biervielfalt. Bierfans bekommen somit eine gute Gelegenheit, zwischen Anpfiff, Abseits und Elfmeter die Unterschiede und Besonderheiten der 11 Freunde herauszuschmecken und entdecken dabei vielleicht ihr neues Lieblingsbier – auch für die Zeit nach dem Endspiel. 

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss 36 führender, mittelständischer Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort.

Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger, qualifizierter Privatbrauereien. 2008 investierten diese Brauereien insgesamt etwa 85 Millionen Euro in ihre Betriebe.

Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung, beispielsweise von brauereispezifischen EDV-Systemen, oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten.

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Bofferding und Störtebeker sind Freie Brauer

Bludenz, 22.03.2012 – Am 22.03.2012 fand die Gesellschafterversammlung der Freien Brauer statt. Die Mitglieder des Werteverbunds tagten dieses Mal bei der Mitgliedsbrauerei Fohrenburg in Bludenz. Auf der Tagesordnung stand die Aufnahme der luxemburgischen Brasserie Nationale (Bofferding) und der Störtebeker Braumanufaktur aus Stralsund. Damit haben Die Freien Brauer ihren Kreis auf 40 führende, unabhängige Familienbrauereien erweitert und agieren zusätzlich zu Deutschland, Österreich und den Niederlanden nun auch in Luxemburg.

Die Gesellschafter der Freien Brauer tagten am 22.03.2012 bei der Mitgliedsbrauerei Fohrenburg im österreichischen Bludenz. Neben aktuellen Statusberichten aus den Bereichen Marketing, Einkauf und Kommunikation standen auch die strategische Weiterentwicklung des Verbunds und der erneute Zuwachs auf der Agenda. „Herzlich willkommen bei den Freien Brauern“, begrüßte Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer, die beiden neuen Mitglieder im Verbundsreigen. Inhaber Georg M. Lentz Jr. von der Brasserie Bofferding Nationale (Bofferding) S. A. aus Luxemburg  und Jürgen Nordmann sowie Markus Berberich, Geschäftsführer der Störtebeker Braumanufaktur GmbH im norddeutschen Stralsund, nahmen zu diesem Anlass das symbolische Messingschild entgegen. „Wir sind stolz, dass der Verbund zwei solch starke Mitglieder gewinnen konnte, die sich aus vollster Überzeugung der Philosophie der Sieben Werte anschließen und sie aktiv mit ihren Unternehmen nach außen tragen“, so Keipp.

Mit über 800 Jahren Brautradition in der Hansestadt Stralsund fühlt sich die Störtebeker Braumanufaktur dem handwerklichen Brauen verpflichtet. Der individuelle Charakter und die Vielfalt zeichnen die Störtebeker Brauspezialitäten aus. Mit rund 100.000 Hektolitern Absatz sind die international prämierten Biere aus dem Spezialitätensortiment nicht wegzudenken.

Auch die Spezialitäten der Brasserie Bofferding, darunter Bofferding und Battin, sind Marken mit Kultstatus. Bofferding allein ist mit einem Anteil von 45 Prozent das beliebteste Bier auf dem luxemburgischen Markt und weit über die Landesgrenzen hinaus. 2011 konnte die Brasserie über 160.000 Hektoliter absetzen.

Stiegl – 100 Jahre Goldbräu und drei neue Spezialitäten

In diesem Jahr feiert die Bierspezialität "Stiegl-Goldbräu" ihr hundertjähriges Bestehen. Mit der Anmeldung dieser Marke legten die "Stiegler" 1912 den Grundstein des heutigen österreichischen Märzen-Standards, der sich vor allem im geringeren Stammwürzegrad vom deutschen Märzen unterscheidet (siehe Steckbrief Märzen). Ein weicher Antrunk, kombiniert mit leicht kantigen, kernigen Untertönen und einem typischen Hopfenabgang im Nachtrunk macht das Stiegl-Goldbräu mit 12 Grad Stammwürze zum perfekten Begleiter von Suppen, Fisch, kurz gebratenem Fleisch sowie Käse und nussigen Desserts. Daneben präsentiert Stiegl 2012 drei neue Spezialitäten: ein leuchtend goldgelbes Kräuter- und Gewürzbier, den ersten "Stiegl-Weisse Holunder-Radler" und die natürlich isotonische "Stiegl Sport-Weisse Alkoholfrei". Damit reagiert die Traditionsbrauerei auf den Trend, dass Weißbier in Österreich immer beliebter wird: 2011 gab es in diesem Segment österreichweit einen Zuwachs um 17 Prozent.

Die Freien Brauer begrüßen 36. Mitgliedsbrauerei

Dortmund, 10. Mai 2010 – Die Freien Brauer sind auf Wachstumskurs und freuen sich über eine weitere Brauerei in ihren Reihen, die Privatbrauerei Eibau i. Sa. 

„Wir brauen Schwarz“ lautet das Motto der Privatbrauerei Eibau mit Sitz in Eibau in der Oberlausitz. Denn zu den beliebtesten Bierspezialitäten der Brauerei zählt das Eibauer Schwarzbier, ein besonders vollmundig-elegantes Bier. Zudem wird neben vielen weiteren Sorten ein Schwarzbier Pilsener gebraut, das weltweit das erste seiner Art ist. In diesem Jahr feiert die Privatbrauerei Eibau i. Sa. ihr 200. Firmenjubiläum und bietet Bierliebhabern bei verschiedenen Feierlichkeiten Gelegenheit, die Brauerei und ihre Biere kennenzulernen. Passend zum runden Geburtstag tritt die Privatbrauerei Eibau i. Sa. nun den Freien Brauern bei und unterstützt damit als 36. Mitglied die Ziele dieses Verbundes.

„Hinter Eibauer steht kein Konzern. Das sehen wir als unsere Chance“, so Klaus Nädler, Geschäftsführer der Privatbrauerei Eibau i. Sa. „Wir sind flexibel und individuell. Wir haben motivierte Mitarbeiter und konzentrieren uns auf das Thema Bierspezialitäten, denn wir brauen Bier mit Charakter aus besten Rohstoffen und mit höchster Qualität. Das wird uns jährlich durch die Goldmedaille der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft bestätigt. Auch wenn der Biermarkt jedes Jahr mit neuen Biermisch-Kreationen überschwemmt wird – der Verbraucher legt Wert auf echte Traditionen, Heimatverbundenheit, persönliche Verantwortung, höchste Qualität und saubere Umwelt. Genau diese Werte leben die Brauereien, die dem Verbund der Freien Brauer angehören. Wir haben uns entschlossen, diesem Verbund beizutreten, weil er genau unsere Werte verkörpert und die Interessen unserer Privatbrauerei unterstützt“, erläutert Nädler.

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 36 führenden mittelständischen Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort.

Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger, qualifizierter Privatbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. 2008 investierten diese Brauereien insgesamt etwa 85 Millionen Euro in ihre Betriebe.

Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung, beispielsweise von brauereispezifischen EDV-Systemen, oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten.

Abdruck honorarfrei. 
Belegexemplar erbeten.

Neu: „Das perfekte Doppel“ für vollendeten Biergenuss

Dortmund, 14. Oktober 2010 – Die Freien Brauer haben gemeinsam mit dem ersten Biersommelier-Weltmeister und Gastronomen, Karl Schiffner, „Das perfekte Doppel“ definiert: Das spezielle Kartenset beschreibt 24 typische Biersorten und ein jeweils perfekt passendes Gericht. Die 37 traditionsbewussten Mitgliedsbrauereien möchten damit auf die hohe Bedeutung der Biervielfalt und Bierkultur hinweisen und für jeden Genießer im praktischen Format erlebbar machen.

Bier ist Tradition, Kultur und Genuss – zusammen mit den richtigen Speisen ist es die perfekte Kombination für jede Gelegenheit. Die Freien Brauer, ein Zusammenschluss von 37 führenden mittelständischen Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden, setzen sich für den Erhalt der Biervielfalt und Bierkultur ein. Um deren Bedeutung hervorzuheben und für jeden Genießer erlebbar zu machen, haben sie nun ein praktisches Kartenset entwickelt, das 24 typische Biersorten in ihren speziellen Eigenschaften beschreibt und sie jeweils einem perfekt passenden Gericht zuordnet: 
„Das perfekte Doppel“.

Worin unterscheidet sich eigentlich ein Pils von einem Hellen? Zu welcher Speise passt ein Hefeweizen am besten? Und wo kann man einen eher seltenen Weizendoppelbock bekommen? Das Kartenset beantwortet all diese Fragen und unterstützt damit werdende und bekennende Bierliebhaber sowie professionelle Bierexperten im Alltag. Auf einen Blick lassen sich pro Sorte die wichtigsten Informationen über Farbe, perfekte Trinktemperatur, Alkoholgehalt, Aromaprofil, Schaum, Mundgefühl und Brennwert ablesen. Jede Biersorte ist darüber hinaus in der für sie typischen Glasform abgebildet, mit der sich das ausgeprägte Aroma ideal präsentiert. Die Kartenrückseite macht „Das perfekte Doppel“ komplett. Hier finden sich Empfehlungen des ersten Biersommelier-Weltmeisters und Gastronomen Karl Schiffner für köstliche Gerichte, die optimal zu den jeweiligen Biersorten passen. 
Auch die Frage, welche Biere der Freien Brauer es in der nächsten Umgebung gibt, lässt sich mit dem beigelegten Faltposter beantworten: Auf einer Landkarte sind die Mitgliedsbrauereien und ihre Bierspezialitäten verzeichnet. Mit insgesamt rund 350 Bieren, die allesamt umweltbewusst und aus qualitativ hochwertigen, regionalen Rohstoffen hergestellt werden, decken sie die 24 Sorten vollständig ab.
Das Kartenset kann unter presse@die-freien-brauer.com und www.die-freien-brauer.com angefordert werden.

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 37 führenden mittelständischen Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort.

Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Privatbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. 2008 investierten diese Brauereien insgesamt etwa 85 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung, beispielsweise von brauereispezifischen EDV-Systemen, oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten.

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Helle Freude – Schussenrieder Mein Helles

Schussenrieder Mein HellesNeu im Sortiment der Schussenrieder Brauerei ist das untergärige Bier „Mein Helles“. 

Diese erfrischende Bierspezialität ist unvergleichlich im Geschmack und wunderbar durstlöschend. Mit seiner leuchtend goldgelben Farbe ist es ein außerordentlich spritziges und vor allem sehr bekömmliches Vollbier. 

Feinstes Braumalz aus der Region und edelster Tettnanger Aromahopfen prägen seinen leichten und unbeschwerten Charakter.

Trend 2011: Qualitätsbiere sind ihr Geld wert

Dortmund, 15. November 2010 – Christoph Barre, Präsident der Freien Brauer, stellt im Nachgang der Brau Beviale in Nürnberg eine Prognose für 2011: Der Trend im kommenden und in den nächsten Jahren wird die Herstellung hochwertiger, regionaler Bierspezialitäten sein, die vom Verbraucher als solche geschätzt werden. Trotz des bedauerlichen Preis- und Werteverfalls der nationalen Biermarken – insbesondere im Lebensmitteleinzelhandel – mit einer daraus resultierenden veränderten Preisstruktur im deutschen Biermarkt und eines weiterhin sinkenden Bierkonsums werden die traditionsechten Qualitätsbiere ihren festen Platz in der Genusskultur behalten. Im Gegenteil: Ihre Wertigkeit wird aller Voraussicht nach weiter zunehmen.

Am 12. November 2010 endete die dreitägige Brau Beviale in Nürnberg, eine der wichtigsten europäischen Fachmessen für Produktion und Vermarktung von Bier und alkoholfreien Getränken. Viele Unternehmen stellten innovative Konzepte vor und tauschten sich lebhaft über zukünftige Ansätze aus. Zum Abschluss des Branchentreffs zieht Christoph Barre, Präsident der Freien Brauer, ein Fazit und formuliert die Trends für 2011: „Jahr für Jahr geht der Pro-Kopf-Verbrauch von Bier in Deutschland zurück. Dies ist einerseits eine große Herausforderung für unsere Branche, andererseits zeigt es aber auch den gestiegenen Anspruch der Verbraucher. Bier wird vom Massengetränk in den nächsten Jahren immer mehr zu einem besonderen Genussmittel. Regionale Spezialitäten werden zunehmend als Kulturgut wahrgenommen, die ihren Preis wert sind.“ 
Zum Auftrag der Brauereien resümiert Barre: „Die mittelständischen Traditionshäuser bieten Bierliebhabern schon seit Langem hochqualitative Produkte und außergewöhnliche Aktionen. Diesen Anspruch gilt es weiterzuverfolgen und den Dialog untereinander zu fördern. Gerade in einem schlagkräftigen Verbund wie den Freien Brauern können übergreifende Konzepte realisiert werden, die bei gegenwärtig sinkenden Umsätzen vielleicht nicht allen Familienunternehmen möglich wären. Unterm Strich zählt, die Biervielfalt und Bierkultur auf lange Sicht zu erhalten.“
Diese gemeinsame Mission unterstreicht auch der diesjährige European Beer Star 2010, der Rekordzahlen verbuchte: 955 Biere aus 34 Ländern traten in Europas bedeutendstem Bierwettbewerb vor eine 88-köpfige Jury. Prämiert wurden auf der Brau Beviale unter anderem sechs Mitglieder der Freien Brauer, die sich für den Erhalt der mittelständischen Privatbrauereien und der regionalen Biervielfalt einsetzen.

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 37 führenden mittelständischen Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort.
Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Privatbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. 2008 investierten diese Brauereien insgesamt etwa 85 Millionen Euro in ihre Betriebe.
Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung, beispielsweise von brauereispezifischen EDV-Systemen, oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Gastronomiekonzepten.

Abdruck honorarfrei. 
Belegexemplar erbeten.

Die Freien Brauer auf der Gesellschafterversammlung am 22.03.2012 bei der Mitgliedsbrauerei Fohrenburg in Bludenz

Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer, und Verbundspräsident Georg Schneider unterzeichnen ein Positionspapier zur Unterstützung umweltverträglicher Mehrwegsysteme in Deutschland

Regionale Spezialitäten überzeugen: Die Freien Brauer punkten mit charaktervollen Bieren beim WISO-Test mit alkoholfreien Weißbieren – Sebastian B. Priller, Brauhaus Riegele Augsburg, beim Verkosten

Die Freien Brauer werden Weltmeister: Vertreter überzeugten und begeisterten bei der 2. Biersommelier-Weltmeisterschaft, v.l.n.r.: Sebastian B. Priller, Hermann Schnierle, beide Brauhaus Riegele Augsburg, Markus Berberich, Störtebeker Braumanufaktur

Christoph Barre

Axel Stauder

Georg Schneider

Die beiden Sprecher der Initiative Christoph Barre (Mitte) und Georg Schneider (Rechts) mit dem Geschäftsführer der Deutschen Brau-Kooperation Klaus Jonasson (Links) am 15.09.2005 im Weissen Brauhaus in München.

Die Freien Brauer nach der ersten Veranstaltung am 15.09.2005 in München.

Christoph Barre (l.) und Georg Schneider (M.) bedankten sich beim Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums für seine ermunternde Rede.

Geschafft: Alle Brauereien haben die Gründungsurkunde unterschrieben! Die beiden Sprecher der Initiative Georg Schneider (l) und Christoph Barre (r.).

Bei einem bierigen Pressegespräch in Wien stellten die österreichischen Miglieder der Initiative Die Freien Brauer ihre Aktivitäten vor. Ein besonderes Highlight: Ein Pferdefuhrwerk mit 35 Bierfässern, jedes mit dem Logo der Mitglieder der Initiative.

v.l.n.r.: Mag. Karl Schwarz - Privatbrauerei Zwettl, Mag. Dietmar Kert - Privatbrauerei Hirt, Dr. Heinrich Dieter Kiener - Stieglbrauerei zu Salzburg, Dr. Walther Thöny - Brauerei Fohrenburg.

v.l.n.r.: Mag. Karl Schwarz - Privatbrauerei Zwettl, Dr. Walther Thöny - Brauerei Fohrenburg, Mag. Dietmar Kert - Privatbrauerei Hirt, Dr. Heinrich Dieter Kiener - Stieglbrauerei zu Salzburg.

Gesellschafterversammlung der Freien Brauer

Auf einer gut besuchten Pressekonferenz erläuterten die beiden Sprecher der Initiative den Medien die Ziele und Aktivitäten der Initiative.

Auf einer gut besuchten Pressekonferenz erläuterten die beiden Sprecher der Initiative den Medien die Ziele und Aktivitäten der Initiative.

Christoph Barre, Sprecher der Initiative Die Freien Brauer, in Barres Brauwelt.

Georg Schneider, Sprecher der Initiative, betonte in seiner Rede die besonderen Verdienste der Initiative um die Erhaltung der Bierkultur in Deutschland und Österreich.

Ulrich Schönleiter, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, bezeichnete die Initiative Die Freien Brauer als Musterbeispiel für viele andere Branchen.

Die neun Frühjahrsbiere der Freien Brauer im exklusiven Mischkasten bei Manufactum.

Klaus Jonasson, Geschäftsführer der Deutschen Brau-Kooperation (links), freut sich mit Michael Ott, Junior-Chef bei Schussenrieder (rechts), über den Zuwachs bei den Freien Brauern.

Stellvertretend für etwa 300 verschiedene Biere präsentieren Die Freien Brauer auf der "Slow Food 2007" insgesamt 30 regionale Spezialitäten von 24 Mitgliedsbrauereien aus Deutschland und Österreich.

Das Bier und der Blogger

In nur drei Jahren ist die Anzahl an Blogs, eine Art virtueller Tagebücher, weltweit von rund 79 auf 173 Millionen angestiegen. In Deutschland gibt es etwa drei Millionen Blogs. Die einen werden mehr, die anderen weniger gelesen. Dennoch gelten Blogger als Meinungsmacher und werden immer häufiger von PR-lern in Kommunikationsstrategien eingebunden. Ihr Vorteil ist die starke Vernetzung, da sie sich ohnehin viel im Social Web, über Twitter, Facebook und Co., bewegen. Auch für die Bierbranche gibt es einige relevante Blogs, die nicht unterschätzt werden sollten. Biere werden getestet und vorgestellt, allerhand Informationen zum Thema Bier und Bierkultur werden verbreitet. Blogger gelten als offen für Neues und interessieren sich für Nischenthemen. Sie sind dabei anspruchsvoll und eigenwilliger als klassische Journalisten. Es benötigt Zeit, um sich im Netz der Blogger zu etablieren. Ist man jedoch erst mal akzeptiert, können Blogger Gold wert sein. Laut dem Technorati Media 2013 Digital Influence Report beeinflussen Blogs Kaufentscheidungen stärker als Facebook und Twitter.

Sebastian B. Priller vom Brauhaus Riegele in Augsburg beim traditionellen Bierstacheln.

Sebastian B. Priller vom Brauhaus Riegele in Augsburg beim traditionellen Bierstacheln.

Starkoch Eckart Witzigmann (2.v.l.) lässt sich am Messestand der Freien Brauer vom Bierstacheln begeistern.

Die Freien Brauer auf der Slow Food 2007.

Ger J. A. Bischoff (links), Betriebsleiter, und Will H. J. Hamers (rechts), Braumeister der niederländischen Gulpener Bierbrouwerij, zeigen Jürgen Keipp den Brauerei-eigenen Hopfengarten.

Voller Erfolg für Die Freien Brauer: Die Preisträger des European Beer Star 2007 auf der BRAU Beviale in Nürnberg.

4. Spezialitäten-Aktion mit der HSE Getränkewelt Auf dem Bild sehen Sie (v. L.) Herrn Hallemann, Frau Möll, Herrn Puffke (von HSE) und Herrn Keipp (Deutsche Brau-Kooperation/Die Freien Brauer).

Erfolgreicher Auftritt auf der Slow Food Von links nach rechts: Jürgen Keipp (Deutsche Brau-Kooperations GmbH & Co. KG), Otto Geisel (Slow Food Deutschland), Sebastian B. Priller (Brauhaus Riegele), und Carl Glauner (Alpirsbacher Klosterbräu)

Regionale Vielfalt wird belohnt: Höchste Auszeichnungen für 5 Freie Brauer bei internationalem und nationalem Wettbewerb

Regionale Vielfalt wird belohnt: Höchste Auszeichnungen für 5 Freie Brauer bei internationalem und nationalem Wettbewerb

Regionale Vielfalt wird belohnt: Höchste Auszeichnungen für 5 Freie Brauer bei internationalem und nationalem Wettbewerb

Die Teilnehmer des ersten Intensivkurses für Die Freien Brauer mit Dr. Wolfgang Stempfl (r.), Geschäftsführer DOEMENS e. V., und Jürgen Keipp (2. v. r.), Geschäftsführer der Deutschen Brau-Kooperation

Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Brau Kooperation - Die Freien Brauer, begrüßte über 140 Gesellschafter und Führungskräfte zur Großkonferenz in Darmstadt.

Christoph Barre, geschäftsführender Gesellschafter der Privatbrauerei Ernst Barre in Lübbecke, sprach über die Herausforderungen der Brauindustrie und die Hintergründe der strategischen Neuausrichtung der Brau Kooperation.

Prof. Dr. Arnold Weissman, geschäftsführender Gesellschafter von Weissman & Cie. in Nürnberg, würdigte Die Freien Brauer als "attraktivste Kooperation erfolgreicher Familienunternehmen".

Jeff Maisel, geschäftsführender Gesellschafter der Brauerei Gebr. Maisel in Bayreuth, warb für einen offenen und ehrlichen Austausch auf dem Weg zur Unternehmensfitness.

Maximilian Erlmeier, Geschäftsführer der Privatbrauerei Ganter in Freiburg, berichtete aus der Arbeitsgruppe "Wertekommunikation".

Sebastian B. Priller, geschäftsführender Gesellschafter der Brauerei Riegele in Augsburg, kündigte verstärkte PR-Aktivitäten der Freien Brauer an.

Von links nach rechts: Sebastian B. Priller (Riegele, Augsburg), Prof. Dr. Arnold Weissman (Weissman & Cie., Nürnberg), Maximilian Erlmeier (Ganter, Freiburg), Jeff Maisel (Maisel, Bayreuth), Gastgeber Wolfgang Koehler (Darmstädter, Darmstadt), Christop

Von links nach rechts: Prof. Dr. Arnold Weissman (Weissman & Cie., Nürnberg), Christoph Barre (Barre, Lübbecke), Maximilian Erlmeier (Ganter, Freiburg), Sebastian B. Priller (Riegele, Augsburg), Gastgeber Wolfgang Koehler (Darmstädter, Darmstadt), Jeff

Vielfalt punktet: Mit ihren authentischen, herkunftstypischen Bierspezialitäten räumten Die Freien Brauer insgesamt 67 Medaillen bei der DLG-Qualitätsprüfung Bier 2009 ab.

Die 48 Teilnehmer der ersten Weltmeisterschaft der Biersommeliers im Hotel AllgäuStern in Sonthofen.

Sebastian B. Priller, geschäftsführender Gesellschafter des Brauhauses Riegele in Augsburg (r.), und der frisch gebackene Weltmeister der Biersommeliers Karl Schiffner, Biergasthaus Schiffner in Aigen-Schlägl (l.), freuen sich über ihren Erfolg.

Sebastian B. Priller, geschäftsführender Gesellschafter des Brauhauses Riegele in Augsburg (r.), übergibt im Namen der Freien Brauer das Fass für den Meistersud an den ersten Biersommelier-Weltmeister Karl Schiffner, Biergasthaus Schiffner in Aigen-Sc

Die Vertreter der fünf geehrten Freien Brauer bei der Verleihung des Bundesehrenpreises 2009 in Berlin.

Perspektive Mittelstand: Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe mit dem Lotsenprogramm der Freien Brauer

Gemeinsames Positionspapier der Freien Brauer zur Unterstützung umweltverträglicher Mehrwegsysteme in Deutschland

„Das perfekte Doppel“ für vollendeten Biergenuss: Die Freien Brauer präsentieren Biervielfalt und Bierkultur im Kartenformat

Jürgen Keipp

Biertrends 2012 – Der Wunsch nach Spezialitäten wird größer

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Sieben Werte für den Erhalt der Bierkultur

Lotse an Bord / Mit einem Mentorenprogramm greifen die Freien Brauer Firmengründern unter die Arme

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Der Biermarkt ist tot. Es lebe der Biermarkt!

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Heimat zum Trinken

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Ausblick 2012 / Regionale Biere erleben

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Bier als Kulturgut / Freie Brauer bieten Konzernen die Stirn

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Deutschlands Biersorten / Von der Sauferei zum Genuss

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Freie Bierbrauer / "In der Nische lässt es sich leben"

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Klares Bekenntnis / Die Freien Brauer setzen auf Mehrweg

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Die Freien Brauer: Einsatz für die Vielfalt der Biere

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Dortmund Herz der Bierkultur

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Pressekonferenz in München: Die Freien Brauer starten Lotsenprogramm zur Unterstützung des Mittelstandes

Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer, und Verbundspräsident Georg Schneider unterzeichnen ein Positionspapier zur Unterstützung umweltverträglicher Mehrwegsysteme in Deutschland

Die Freien Brauer bekommen erneut Zuwachs: Schwarzbräu GmbH wird auf Gesellschafterversammlung als Mitglied bestätigt

Frischer Wind im Internet:

  • Relaunch von www.die-freien-brauer.com seit August online
  • „Sieben Werte der Freien Brauer“ als Ausdruck von regionaler Identität, Kompetenz und Verantwortung für Bierkultur und Lebensart
  • Newsletter-Abo ab sofort auch für Externe

Dortmund, 12. August 2009: Mit einem vollständig überarbeiteten Internet-Auftritt starten Die Freien Brauer in den August und bringen den Besuchern ihrer Website mit frischer Anmutung und übersichtlich strukturierten Inhalten ihre Anliegen nahe. Konkreter Anlass für den Relaunch war die strategische Neuausrichtung des Verbundes Anfang des Jahres und damit verbunden die Verschmelzung der Deutschen Brau-Kooperation und der Freien Brauer zur „Brau Kooperation – Die Freien Brauer“. Erst kürzlich wurden Die Freien Brauer für ihr Engagement mit dem Kooperationspreis der Land- und Ernährungswirtschaft geehrt: Gewürdigt wurde dabei neben der Erarbeitung eines gemeinsamen Kommunikationskonzeptes insbesondere die Erweiterung des Verbundes von einer reinen Wirtschaftskooperation zu einer Interessens- und Wertegemeinschaft.

Im Rahmen des Relaunchs der Website wurden sowohl Design als auch inhaltliche Struktur grundlegend überarbeitet. Auf der Startseite erfährt der Besucher der Website in einem kurzen einleitenden Text, wer Die Freien Brauer sind, welche Ziele und zentralen Botschaften ihnen am Herzen liegen und für welche Prinzipien die Gemeinschaft einsteht. Diese Prinzipien – die „Sieben Werte der Freien Brauer“ – nehmen als gemeinsam formulierte Wertebasis und Fundament der Zusammenarbeit als „System der Besten“ auf der Website eine zentrale Stellung ein. Daneben werden die Leistungen der Gemeinschaft für und die Anforderungen an ihre Mitglieder dargestellt sowie Geschichte, Struktur und Organisation des Verbundes erläutert. Im Pressebereich finden Journalisten wie gewohnt ausführliches Recherche-Material in Ton, Bild und Text.

„Die Freien Brauer verstehen sich als attraktive Wertegemeinschaft erfolgreicher Familienbrauereien mit konsequentem Exzellenzanspruch“, so Keipp. „Mit der überarbeiteten Website möchten wir insbesondere die regionale Identität, die Kompetenz und die Verantwortung unserer Mitglieder für die regionale Bierkultur und Lebensart zum Ausdruck bringen.“

Neu: Newsletter-Abonnement für Externe

Mit der neuen Website bauen Die Freien Brauer außerdem ihr Informationsangebot durch die Erweiterung ihres Newsletter-Dienstes aus: Ab sofort haben auch alle interessierten Externen die Möglichkeit, den bislang internen Newsletter der Freien Brauer zu abonnieren. Im Pressebereich der Website kann sich der User über ein Anmeldeformular in den Newsletter-Verteiler aufnehmen lassen und erhält dann regelmäßig alle Neuigkeiten der Wertegemeinschaft per E-Mail. Seit dem Start des Dienstes im Oktober 2006 liefert der Newsletter in monatlichem Turnus interessante Informationen sowohl speziell zu den Freien Brauern als auch allgemein zum Biermarkt und hat sich mittlerweile bei einer großen Leserschaft als bewährtes Informationsmedium etabliert. „Mit dem Relaunch unserer Website möchten wir nun auch interessierten Externen – unseren Kunden, Partnern und Journalisten – die Möglichkeit bieten, sich bequem und unkompliziert über die neuesten Entwicklungen, Aktionen und Veranstaltungen der Freien Brauer zu informieren“, so Keipp.

Verantwortlich für Design, Konzeption und Realsierung der Website war die Agentur KM2 aus Düsseldorf, die bislang die Website www.deutsche-brau-kooperation.de betreute. Inhaltliche Struktur und Texte kamen von burchardt + co. aus Radolfzell am Bodensee, die Die Freien Brauer seit Jahren bei ihrer Kommunikationsarbeit begleiten.

Mehr Informationen unter www.die-freien-brauer.com.

 

‘Die Freien Brauer’ gehen in die Offensive

München, 15.09.2005: ‘Die Freien Brauer’, eine Initiative der Deutschen Brau-Kooperation, stellen sich heute in München erstmals der Presse vor. Die Deutsche Brau-Kooperation gibt es bereits seit 1969 als Verbund führender unabhängiger Privatbrauereien. Die Initiative ‘Die Freien Brauer’ ist neu. Sie versteht sich als eine Interessens- und Wertegemeinschaft Gleichgesinnter. Ihr Ziel ist die Förderung der Zusammenarbeit, des Zusammenhalts und der Öffentlichkeitsdarstellung von derzeit 35 führenden regionalen Privatbrauereien in Deutschland und Österreich. Ihre Leitgedanken sind in sieben Säulen festgeschrieben. 

Besonders wichtig ist der Initiative ‘Die Freien Brauer’ ihr Bekenntnis zu einem unabhängigen, freien Unternehmertum und zur Förderung der jeweiligen Heimatregionen. Bereits 65 Prozent der deutschen Brauwirtschaft befinden sich in Konzernhand. „Die aktuelle Entwicklung ist mittelstandsfeindlich und bedroht die Sortenvielfalt“, betont Christoph Barre, Sprecher der Initiative ‘Die Freien Brauer’ und Geschäftsführer der Privatbrauerei Ernst Barre GmbH. „Aus Verantwortung als regionaler Arbeitgeber, Ausbildungs- und Nachwuchsförderer setzen ‘Die Freien Brauer’ sich engagiert für den Erhalt einer gesunden regionalen Wirtschaftsstruktur und damit aktiv für den Standort Deutschland ein.“ 

‘Die Freien Brauer’ stehen auch für Vielfalt. Georg Schneider, der andere Sprecher der Initiative ‘Die Freien Brauer’ und geschäftsführender Gesellschafter der Privaten Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH, unterstreicht: „Vielfalt ist dabei im wahrsten Sinne des Wortes vielfältig gemeint. Sie bezieht sich auf unsere Privatbrauereien und deren Inhaber, eben Menschen mit Ecken und Kanten. Sie erstreckt sich ebenso auf die verschiedenen Bierarten und Biersorten höchster Qualität, auf Biere, die wir, ‘Die Freien Brauer’, mit viel Liebe und Sorgfalt brauen.“ 

Um den klassischen Mittelstand der Brauwirtschaft gegenüber der Öffentlichkeit vertreten zu können, haben ‘Die Freien Brauer’ eine Pressestelle eingerichtet. Sie wird umfassende Aufklärungsarbeit über die Branche und den Mittelstand leisten. Sie wird aktiv Stellung beziehen zu aktuellen Entwicklungen in der Brauwirtschaft. Und sie wird ein Informationspool sein für die zahlreichen Aktivitäten der 35 Brauereien in ihren jeweiligen Regionen. 

Ab heute ist auch die neue Homepage www.Die-Freien-Brauer.com freigeschaltet. Hier finden Interessierte aktuelle Informationen rund um die neue Initiative. 

Die offizielle Proklamationsveranstaltung mit Teilnahme aller Brauereien wird am 29. März 2006 in Lübbecke stattfinden.  

Rückfragen bitte an:  

Pressestelle der Initiative ‘Die Freien Brauer’
Deutsche Brau-Kooperations GmbH & Co. KG
Brackeler Hellweg 124, 44309 Dortmund, Deutschland
Telefon +49 (0)231 925091-51, Telefax +49 (0)231 925091-91
info@deutsche-brau-kooperation.de; www.Die-Freien-Brauer.com

Regionale Vielfalt, Qualität und Genuss: Positive Resonanz für Die Freien Brauer auf der „Slow Food 2008“

Positive Resonanz für Die Freien Brauer auf der „Slow Food 2008“

  • Erfolgreicher Auftritt auf dem zweiten „Markt des guten Geschmacks“
  • Großes Besucherinteresse an professionellen Bier-Degustationen
  • Traditionelle Braukunst und authentische Lebensart weiterhin im Trend

Dortmund, 7. April 2008: Unter dem Motto „Vielfalt erleben“ präsentierten sich Die Freien Brauer vom 3. bis 6. April auf der „Slow Food 2008“ auf der Neuen Messe Stuttgart – stellvertretend für die 36 Mitgliedsbrauereien des Verbundes aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Als Beweis für die regionale Vielfalt und die traditionsverwurzelte Braukunst, die sich der Verbund auf die Fahnen geschrieben hat, boten Alpirsbacher (Alpirsbach), Arcobräu (Moos/Ndb.), Distelhäuser (Tauberbischofsheim), Ganter (Freiburg), Kauzen (Ochsenfurt), Löwenbrauerei Hall (Schwäbisch Hall), Meckatzer (Heimenkirch), Riegele (Augsburg) und Schneider Weisse (Kelheim) ihre herkunftstypischen Spezialitäten zur Verkostung an. Zahlreiche Vertreter aus den Mitgliedsunternehmen informierten über die Initiative Die Freien Brauer sowie deren Grundwerte, Ziele und Anliegen.

Auf den Messerundgang am Eröffnungstag mit Peter Hauk MdL, Minister für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg, und Otto Geisel, Präsident von Slow Food Deutschland, folgte als Auftakt des Messeauftritts der Anstich des historischen Holzfasses der Brauerei Riegele am Gemeinschaftsstand der Freien Brauer. Um 12.30 Uhr legte Otto Geisel hier selbst Hand an und führte den Fassanstich persönlich aus.

Während der gesamten Messe konnten die Besucher neben unterschiedlichen Flaschenbieren auch zwischen diversen Fassbieren der Freien Brauer wählen, die frisch gezapft am Stand verkostet werden konnten. Mehrmals am Tag fanden professionelle Degustationen statt, bei denen die Bierspezialitäten unter fachkundiger Anleitung geschulter Verkoster und Biersommeliers vorgestellt und erklärt wurden. Passend zu den verkosteten Bieren wurden kleine regionaltypische Snacks gereicht. Die verschiedenen Degustationen richteten sich sowohl an Messebesucher als auch an Journalisten und waren insgesamt sehr gut besucht. „Wir sind begeistert, mit welch großem Interesse die Besucher an den Verkostungen teilgenommen haben“, freut sich Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Deutschen Brau-Kooperation, die hinter dem Verbund Die Freien Brauer steht. „Wir konnten viele neugierige Besucher auf unserem Stand begrüßen und zahlreiche interessante Gespräche führen.

Vielfalt erleben: Die Freien Brauer auf der Slow Food

Insgesamt werten Die Freien Brauer den „Markt des guten Geschmacks“ als großen Erfolg. „Nach dem tollen Feedback auf der ersten deutschen ‚Slow Food‘ im Juni 2007 war für uns klar, dass wir auch in diesem Jahr wieder mit dabei sind“, so Jürgen Keipp. „Und auch 2008 war die Resonanz überaus positiv.“ Mit rund 65.000 Besuchern und rund 300 Ausstellern war die Genuss-Messe sehr gut frequentiert und konnte im Vergleich zum Vorjahr ein deutliches Plus verzeichnen.

Die „Slow Food 2008“ zeigt erneut: Das Interesse an authentischen, regionalen Lebensmitteln von höchster Güte ist bei den Verbrauchern offensichtlich vorhanden – das beweist unter anderem die steigende Zahl an Messebesuchern. Auch Jürgen Keipp ist überzeugt: „Die Grundhaltung von immer mehr Konsumenten stimmt mit den Werten, die Die Freien Brauer vertreten – persönliche Verantwortung, einzigartige Vielfalt, höchste Qualität, gelebte Heimatverbundenheit – überein. Die Verbraucher möchten genießen, was sie essen und trinken – und tun das in zunehmendem Maße mit Verstand und Verantwortungsgefühl. Wir Freie Brauer können uns gut vorstellen, auch im nächsten Jahr wieder an der ‚Slow Food‘ teilzunehmen.“

Die nächste „Slow Food – Markt des guten Geschmacks“ findet wieder auf dem Gelände der Neuen Messe Stuttgart statt. Den konkreten Veranstaltungstermin wird Slow Food Deutschland Anfang Juni bekanntgeben.

Braukunst und Lebensart

Ziel der Freien Brauer ist es, die einmalige Vielfalt und traditionelle Braukunst zu bewahren, die dem deutschen Bier seinen einzigartigen Ruf eingebracht haben. Alle 36 Mitgliedsbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden sind konzerunabhängig und seit Generationen in Familienbesitz. Sie alle eint ihre jeweils führende Position in ihrer Heimatregion, ihr Empfinden für Qualität und ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Menschen in ihrer Heimat. Mit ihren herkunftstypischen, authentischen Bieren tragen sie in ihrer Region zum Erhalt einer unverwechselbaren Bierkultur und einer gesunden Wirtschaftsstruktur bei. 

Weitere Informationen und Bildmaterial unter www.die-freien-brauer.com.

Die Freien Brauer erfolgreich beim European Beer Star 2006

Dortmund, 19.12.2006: Die Freien Brauer haben beim European Beer Star 2006 erfolgreich abgeschnitten: Mit ihren erstklassigen Produkten konnten sich die Mitglieder der Initiative unter den 440 eingereichten Bieren behaupten und insgesamt elf der begehrten Auszeichnungen entgegennehmen. Die Prämierung fand am 20. Oktober in der Brau-Akademie Doemens in Gräfelfing durch eine international besetzte unabhängige Experten-Jury statt. Bewertet wurden die Biere mittels Blindverkostung. Der Fokus lag dabei auf Kriterien, auf die der Endverbraucher besonderen Wert legt, wie zum Beispiel Geruch, Geschmack oder Aussehen. Analytische Laborwerte wurden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Die Jury zeichnet nach eigenen Angaben „unverfälschte, charaktervolle und qualitativ hochwertige Biere“ aus, die die große Vielfalt und Bandbreite mittelständischer Brauereien repräsentieren. Die Preise in Gold, Silber und Bronze in 35 Kategorien wurden den Siegern am 16. November auf der BRAU Beviale in Nürnberg verliehen. 61 der ausgezeichneten Biere kommen aus Deutschland, 36 aus dem Ausland. Von den insgesamt 97 vergebenen Awards entfallen elf auf Mitglieder der Freien Brauer – fünf in Gold, vier in Silber und zwei in Bronze. Damit kommt knapp ein Fünftel der prämierten deutschen Biere aus dem Kreis der Freien Brauer.

Neben der Experten-Jury hatten auch die Konsumenten auf der BRAU Beviale die Möglichkeit, mit dem Consumer’s Favourite Award ihre Lieblingsbiere unter den Goldmedaillen-Gewinnern zu küren. Der Publikumspreis in Gold ging in diesem Jahr ebenfalls an einen Freien Brauer: Die Kitzmann-Bräu KG aus Herzogenaurach konnte den Preis für ihr „Kitzmann Weißbier“ entgegennehmen.

Der European Beer Star Award wurde in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen und ist mittlerweile zur begehrten Branchenauszeichnung avanciert. Veranstaltet wird der European Beer Star vom Verband Private Brauereien Deutschland, vom Verband Private Brauereien Bayern und der Association of Small and Independent Breweries in Europe in Kooperation mit der Brau-Akademie Doemens und dem Fachverlag Hans Carl. Teilnahmeberechtigt sind mittelständische, regional und lokal aktive Brauereien aus der ganzen Welt.

Die Freien Brauer sind ein Zusammenschluss von 35 führenden Privatbrauereien in Deutschland und Österreich. Sie alle eint ihre Unabhängigkeit von nationalen und internationalen Großkonzernen und ihre Identifikation mit ihrer jeweiligen Heimatregion. Ziel der Freien Brauer ist es, die traditionelle Braukunst und die Vielfalt regionaler Bierspezialitäten von hervorragender Qualität zu bewahren, die dem deutschen Bier seinen einzigartigen Ruf eingebracht haben. Mit ihren herkunftstypischen, authentischen Bieren tragen sie in ihrer Region zum Erhalt einer unverwechselbaren Bierkultur und einer gesunden Wirtschaftsstruktur bei: So sichern die Freien Brauer insgesamt circa 3.500 Arbeitsplätze, bilden etwa 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus und fördern etwa 5.500 regionale Sport- und Kulturvereine.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Pressestelle Die Freien Brauer
Carolin Fülle
Fritz-Reichle-Ring 8
78315 Radolfzell am Bodensee
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Weitere Informationen zur Initiative Die Freien Brauer finden Sie unter www.die-freien-brauer.com. Bitte beachten Sie insbesondere die digitale Pressemappe in der Rubrik „Hintergrundinformationen“ im Bereich „Für die Presse“.

Mittelstand garantiert Vielfalt beim World Beer Cup

Dortmund, den 20.03.2006. Die Initiative „Die Freien Brauer“ begrüßt, dass beim diesjährigen World Beer Cup, der Olympiade der Biere in Seattle, nahezu ausschließlich mittelständische Brauereien die Biervielfalt aus Deutschland und Österreich repräsentieren. Besonders erfreut zeigte sich der Sprecher der Initiative, Georg Schneider, darüber, dass mehr als 20 Prozent der Teilnehmer aus Deutschland und Österreich auch Mitglied der Initiative Die Freien Brauer sind. „Gerade die führenden, unabhängigen Privatbrauereien garantieren mit ihren geschmackvollen Bieren die Vielfalt auf dem Biermarkt. Massenbiere mit einem Massengeschmack haben in Seattle keine Chance.“

Der World Beer Cup wird 2006 zum sechsten Male durchgeführt. Er wird ausgerichtet von der Association of Brewers, dem Zusammenschluss der kleinen und mittleren Brauereien in den Vereinigten Staaten. Der diesjährige Wettbewerb verzeichnet eine Rekordbeteiligung: Bewertet werden insgesamt 2.100 Biere von über 500 verschiedenen Brauereien aus 57 Ländern.

Die Initiative Die Freien Brauer ist ein Zusammenschluss von 35 führenden, unabhängigen mittelständischen Brauereien aus Deutschland und Österreich unter dem Dach der Deutschen Brau-Kooperation. Alle Mitglieder haben eine außergewöhnliche Stellung im Markt, sei es durch eine starke regionale Verwurzelung oder durch die produzierten und vertriebenen Spezialitäten.

Die Freien Brauer sind in ihren jeweiligen Regionen fest verankert und fühlen sich verantwortlich für den Erhalt einer gesunden regionalen Wirtschaftsstruktur. Sie repräsentieren rund acht Millionen Hektoliter Bier und bilden bei insgesamt rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern knapp 200 Lehrlinge aus.

Bierkultur in Deutschland und Österreich erhalten

Lübbecke, 29. März 2006. Unabhängige mittelständische Privatbrauereien und damit die traditionelle Bierkultur in Deutschland und Österreich zu erhalten, ist Ziel der Initiative Die Freien Brauer. In ihr haben sich 35 führende mittelständische Privatbrauereien aus Deutschland und Österreich zusammengeschlossen. Unter der Schirmherrschaft der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dagmar Wöhrl, fand die feierliche Gründungsversammlung der Initiative am 29. März 2006 in der Privatbrauerei Barre in Lübbecke statt.

Der Sprecher der Initiative, Georg Schneider, wies darauf hin, dass die Biervielfalt in Österreich und Deutschland vor allem durch nationale und internationale Braukonzerne bedroht wird, die in diesen Ländern inzwischen namhafte Marktanteile errungen haben. Eine solche Entwicklung gefährde die vielen mittelständischen Betriebe der Branche. „Es droht eine immer stärkere Entwicklung hin zu Massenbieren mit einem Massengeschmack. Diesem Trend wollen mit unseren Bieren entgegnen“, kündigte Barre an. 

Christoph Barre betonte als Gastgeber in seiner Rede, dass die mittelständischen Privatbrauereien mit ihren Bierspezialitäten nicht nur eine wichtige Rolle für die Erhaltung der Bierkultur spielten. „Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie wesentlich dazu bei, dass ihr Standort für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt“, sagte er. Zudem seien sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in ihrer Region.

Die Initiative Die Freien Brauer ist ein Zusammenschluss von 35 führenden, unabhängigen mittelständischen Brauereien aus Deutschland und Österreich unter dem Dach der Deutschen Brau-Kooperation. Alle Mitglieder haben eine außergewöhnliche Stellung im Markt, sei es durch eine starke regionale Verwurzelung oder durch die produzierten und vertriebenen Spezialitäten.

Die Freien Brauer sind in ihren jeweiligen Regionen fest verankert und fühlen sich verantwortlich für den Erhalt einer gesunden regionalen Wirtschaftsstruktur. Sie repräsentieren rund acht Millionen Hektoliter Getränke und bilden bei insgesamt rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern knapp 200 Lehrlinge aus.

Biere der Freien Brauer bei Manufactum gelistet

Dortmund, 03.05.2006. Einen wichtigen Partner für den Vertrieb ihrer regionalen Bierspezialitäten hat die Initiative Die Freien Brauer gewonnen: Manufactum, der Spezialversand für gute Produkte, präsentiert in seinem neuen Katalog „neun ausgewählte Spezialitäten der Freien Brauer aus ganz Deutschland, die sich wohltuend von den Massenbieren mit Einheitsgeschmack abheben und einen Einblick geben in die durchaus noch vorhandene Sortenvielfalt deutscher Brauereien.“ Manufactum verspricht seinen Kunden Lebensmittel in nicht alltäglicher Qualität mit einem unvergleichlichen Geschmack.

„Genau diese Voraussetzungen erfüllen unsere Biere“, erklärte der Sprecher der Initiative Die Freien Brauer, Georg Schneider: „Manufactum hat erstmals deutsche Biere in sein Sortiment aufgenommen und sich dabei für die Biere der Freien Brauer entschieden. Damit wird erneut bestätigt, dass die Biere den Prinzipien von Manufactum entsprechen, nämlich ursprüngliche und vor allem geschmacklich außergewöhnliche Produkte sind.“

Die Initiative Die Freien Brauer ist ein Zusammenschluss von 35 führenden, unabhängigen mittelständischen Brauereien aus Deutschland und Österreich unter dem Dach der Deutschen Brau-Kooperation. Alle Mitglieder haben eine außergewöhnliche Stellung im Markt, sei es durch eine starke regionale Verwurzelung oder durch die produzierten und vertriebenen Spezialitäten.

Die Freien Brauer sind in ihren jeweiligen Regionen fest verankert und fühlen sich verantwortlich für den Erhalt einer gesunden regionalen Wirtschaftsstruktur. Sie repräsentieren rund acht Millionen Hektoliter Getränke und bilden bei insgesamt rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern knapp 200 Lehrlinge aus.

Erste Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier: „Und der Gewinner ist: Das ‚freie’ Bier!“

„Und der Gewinner ist: Das ‚freie’ Bier!“

  • Die Freien Brauer dokumentieren auf der Weltmeisterschaft der Biersommeliers konsequent ihren Qualitätsanspruch
  • Vize-Weltmeistertitel geht mit Sebastian B. Priller (Brauhaus Riegele, Augsburg) an einen Freien Brauer
  • Gelungener Beitrag zu Vielfalt, Bierkultur und Biergenuss

Dortmund, 21. April 2009: Einzigartige Vielfalt und höchste Qualität haben sich Die Freien Brauer in ihrem Wertekodex auf die Fahnen geschrieben. Folgerichtig präsentierten sich Die Freien Brauer auf der ersten Weltmeisterschaft der Biersommeliers von 17. bis 19. April 2009 in Sont-hofen nicht nur als Sponsor und ideeller Träger des Wettbewerbs, sondern auch als Teilnehmer – und das sehr erfolgreich. Zusammen mit den Veranstaltern der „Ersten Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier“, der Doemens Academy in Gräfelfing und dem Verband der Diplom-Biersommeliers in Salzburg, hatten Die Freien Brauer erstmals zu einem solchen Wettstreit aufgerufen: 48 Biersommeliers traten am vergangenen Wochenende in Sonthofen an, um den Besten unter allen Fachexperten in Sachen Bier zu finden und zu küren. Mehr als 20 verschiedene Biere wurden im Verlauf der Vor- und Hoffnungsrunden von den Teilnehmern verkostet, bis die sechs Finalisten feststanden. Bekennender Gastronom Karl Schiffner, Biergasthaus Schiffner im oberösterreichischen Aigen-Schlägl, konnte sich klar durchsetzen und wurde bei der abendlichen Gala mit dem Weltmeistertitel geehrt.

Vize-Weltmeistertitel für Freien Brauer

Den zweiten Platz nahm Sebastian B. Priller, geschäftsführender Gesellschafter des Brauhauses Riegele in Augsburg, ein und sicherte damit den Vize-Weltmeistertitel für Die Freien Brauer. Mit acht richtigen von zehn Aromen gehörte Sebastian B. Priller als Vertreter der Freien Brauer rasch zur Spitzengruppe der Verkoster, und auch bei der Identifikation der Bierstile lief es gut: „Ein böhmisches von einem deutschen Pils blind zu unterscheiden, und das noch unter Zeitdruck, ist schwierig“, erklärt der Vize-Weltmeister. „Man sitzt vor zehn gleichen Bierproben, die sich farblich nur um Nuancen unterschieden. Was bleibt, ist die sensorische Geschmacks- und Geruchsbeurteilung. Wenn die Geschmacksknospen dann zumachen, ist es aus.“
Die Preisverleihung fand noch am selben Abend im festlichen Rahmen eines Galadinners statt – ein gebührender Abschluss für die erste Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier. Der Weltmeister reist mit einem Weltmeisterpokal aus feinstem Kristall nach Hause und hat nun die Möglichkeit, seinen eigenen Meistersud – gesponsert von den Freien Brauern – zu brauen. Auch die verbliebenen Finalisten durften sich über Preise der Freien Brauer freuen: 3. Preis: Bierkultur, 4. Preis: Große Biervielfalt und 5. bis 6. Preis: Kleine Biervielfalt.

Bierkultur und Lebensart zelebrieren

„Diese Veranstaltung dokumentiert aufs Beste den Qualitätsanspruch der Freien Brauer“, so Vize-Weltmeister Sebastian B. Priller. „Bierkultur und Lebensart zu zelebrieren ist unser gemeinsames Ziel, und dafür steht jeder einzelne Freie Brauer“. Weltmeister Karl Schiffner pflichtet bei: „Die Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier leistet einen großen Beitrag, die Bierkultur weiter zu fördern und damit Bier in seiner Vielfalt als Genussmittel zu erleben“. „Mit der Biersommelier-Weltmeisterschaft wollen wir verdeutlichen, welche Biervielfalt es weltweit zu entdecken und zu genießen gibt und der Öffentlichkeit Biervielfalt von ihrer schönsten und genussvollsten Seite zeigen“, ergänzt Dr. Wolfgang Stempfl, Geschäftsführer der Doemens Academy in Gräfelfing, die Zielsetzung der Veranstaltung.

Hintergrundinformationen

WM der Biersommeliers: Wettkampf auf höchsten Niveau

Von den derzeit knapp 1.000 praktizierenden Biersommeliers waren gerade einmal 50 zur Weltmeisterschaft in Sonthofen zugelassen. Dort erwartete die Teilnehmer aus fünf Nationen ein wahrhaft weltmeisterliches Programm: Fünfzig schriftlich zu beantwortende Fragen rund um Bierstile, Herstellverfahren, Geschmacksbesonderheiten und Bieraromen eröffneten den Wettkampf. Es folgte der gefürchtete praktische Teil: Je 60 Minuten für zehn verschiedene Aromen-Blindtests und zehn unterschiedliche Bierstile. Die Aufgabe: Erkennen von Geschmacksfehlern von „Diacetyl“ bis „nasse Pappe“, insbesondere aber von Aromen wie frischer Apfel oder Johannisbeere.

Doch die Jury unter Vorsitz von Dr. Wolfgang Stempfl (Geschäftsführer der Doemens Academy in Gräfelfing) und den Fachrichtern Michael Weiß (Präsident des Bayerischen Brauerbundes und geschäftsführender Gesellschafter von Meckatzer in Heimenkirch), Dr. Karl-Ullrich Heyse (Brauereifachverlag Hans Carl, Nürnberg), Hubert Hanghofer (Autor zahlreicher Bierbücher und Vorsitzender des Forums für bodenständige Braukultur in Österreich) und Dr. Christina Schönberger (Dipl.-Ing. der TU München und Hopfenspezialistin) hatte noch eine weitere Herausforderung parat: Auf öffentlicher Bühne vor Fachjournalisten und fachkundigem Publikum mussten die Finalisten ein ihnen unbekanntes Bier beurteilen.

Winterbiere der Freien Brauer bei Manufactum

Dortmund, 03.11.2006: Die Freien Brauer und Manufactum, Versandhaus für hochwertige Produkte („Es gibt sie noch, die guten Dinge“), setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort: In der zweiten Novemberwoche erscheint mit dem Manufactum Monatsbrief November/Dezember eine Neuauflage des Mischkastens „9 Bierspezialitäten“. Nach der gelungenen Durchführung einer ähnlichen Aktion im Sommer dieses Jahres präsentiert Manufactum pünktlich zur kalten Jahreszeit nun wieder ein Paket mit regionaltypischen Bieren der Freien Brauer. Der Mischkasten enthält neun ausgewählte, saisonal abgestimmte Biere vom Eisbier über den Winterbock bis zum Weihnachtsbier, die in der Vorweihnachtszeit winterlichen Genuss bieten. Die Herstellung von Winterbieren hat eine lange Tradition und wurzelt in der unverfälschten Braukunst und dem traditionellen Brauerhandwerk vor der Erfindung der Kühlmaschine.

Alle neun Biere des Mischkastens sind Produkte der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 35 führenden Privatbrauereien in Deutschland und Österreich. Sie alle eint ihre Unabhängigkeit von nationalen und internationalen Großkonzernen und ihre Identifikation mit ihrer jeweiligen Heimatregion. Ziel der Freien Brauer ist es, die traditionelle Braukunst und die Vielfalt regionaler Bierspezialitäten von hervorragender Qualität zu bewahren, die dem deutschen Bier seinen einzigartigen Ruf eingebracht haben. Mit ihren herkunftstypischen, authentischen Bieren tragen sie in ihrer Region zum Erhalt einer unverwechselbaren Bierkultur und einer gesunden Wirtschaftsstruktur bei: So sichern die Freien Brauer insgesamt circa 3.500 Arbeitsplätze, bilden etwa 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus und fördern etwa 5.500 regionale Sport- und Kulturvereine.

Die außergewöhnlichen Bierspezialitäten, die traditionsverwurzelte Braukunst und das Selbstverständnis der Freien Brauer passen perfekt zur Philosophie von Manufactum – besondere, einzigartige Produkte, die alle Moden und kurzlebigen Trends überstehen. Manufactum schreibt im Sommerkatalog 2006: „Die Deutsche Brau-Kooperation der mittelständischen Brauereien geht jetzt unter der Fahne ‚Die Freien Brauer’ an die biertrinkende Öffentlichkeit… und an solcher Fahne schwenken wir im Namen der Freiheit und der Unabhängigkeit immer gerne mit.“

Hintergrundinformationen:

Tradition der Winterbiere:

Die Tradition der Winterbiere hat ihren Ursprung im natürlichen Jahresverlauf, da Klima und verfügbare Rohstoffe seit jeher Art und Lagerfähigkeit des gebrauten Bieres bestimmten. Da die Herstellung untergärigen Bieres Temperaturen zwischen 6 und 9 °C voraussetzt, konnte es vor der Erfindung der Kühlmaschine vielerorts nur bei winterlichen Temperaturen gebraut werden. Das letzte „Märzenbier“ wurde dann etwas stärker und mit hohem Anteil an konservierend wirkendem Hopfen eingebraut, damit es den Sommer über gelagert werden konnte. Nach der Hopfen- und Getreideernte konnten die Brauer wieder frisches Bier produzieren: Jetzt wurde ein starkes, gehaltvolles Bier gebraut, bei dem der Anteil des bitteren Hopfens wieder reduziert werden konnte. So entstanden die Winterbiere, süß, süffig und malzig, mit höherer Stammwürze und in der Regel auch höherem Alkoholgehalt.

Mischkasten Winter 2006: Die 9 teilnehmenden Brauereien und ihre Biere

 

  • Alpirsbacher Klosterbräu, Alpirsbach: „Weihnachtsbier“
  • Arcobräu, Moos: „Weihnachtsfestbier Christkindl“
  • Distelhäuser Brauerei, Tauberbischofsheim: „Distelhäuser Winterbock“
  • Flensburger Brauerei, Flensburg: „Winterbock“
  • Glaabsbräu, Seligenstadt: „Doppelbock Hell“
  • Herforder Brauerei, Herford: „Herforder Weihnacht“
  • Brauerei Max Leibinger, Ravensburg: „Winter Spezial“
  • Haller Löwenbräu, Schwäbisch Hall: „Weihnachtsbier“
  • Private Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn, Kelheim: „Aventinus Weizenbock“

(Der „Aventinus“ von Schneider Weisse ist obergärig eingebraut und als einziges der aufgeführten Biere ganzjährig verfügbar. Wegen seines süffigen, vollmundigen Geschmacks passt der „Aventinus“ aber trotzdem hervorragend zur kalten Jahreszeit und wurde daher in das Sortiment des Mischkastens aufgenommen.)

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Erfolg bei der Qualitätsprüfung für Bier 2009: Die Freien Brauer räumen 67 DLG-Preise ab

Die Freien Brauer räumen 67 DLG-Preise ab

  • 47 x Gold, 18 x Silber und 2 x Bronze:
    Über ein Zehntel der DLG-Medaillen geht an Die Freien Brauer
  • Die Freien Brauer beweisen sich als „System der Besten“

Dortmund, 27. Januar 2009: Die strategische Neuausrichtung der Freien Brauer als Wertegemeinschaft mit neuen Qualitätsstandards und der Selbstverpflichtung als „System der Besten“ ist noch keine Woche alt, da untermauert der Verbund diesen Anspruch mit einem tollen Erfolg bei der diesjährigen Qualitätsprüfung Bier der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft e. V.: 17 Mitglieder der Freien Brauer überzeugten mit ihren regionaltypischen Bierspezialitäten und konnten 67 der insgesamt 623 vergebenen Medaillen abräumen – 47 in Gold, 18 in Silber und 2 in Bronze. Damit kommen über zehn Prozent der DLG-prämierten Biere aus dem Kreis der Freien Brauer. An der Qualitätsprüfung hatten insgesamt 188 Brauereien aus 11 Ländern teilgenommen.

„Als attraktivste Kooperation erfolgreicher Familienbrauereien haben wir uns zu höchster Qualität und authentischer Biervielfalt verpflichtet“, so Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer. „Ich gratuliere den Preisträgern und freue mich, dass wir unser Qualitätsversprechen durch solche Auszeichnungen auch gegenüber den Endkonsumenten beweisen können.“ Angeführt wird das Ranking innerhalb der Freien Brauer von der Distelhäuser Brauerei in Tauberbischofsheim mit neun Gold-Medaillen, knapp dahinter liegen die Brauerei Riegele in Augsburg mit acht (6 x Gold, 2 x Silber), Alpirsbacher in Alpirsbach mit sieben (4 x Gold, 3 x Silber) und Welde in Plankstadt mit sechs (4 x Gold, 1 x Silber, 1 x Bronze) Auszeichnungen.

Neben Qualität und Vielfalt stehen Die Freien Brauer vor allem für unternehmerische Freiheit, persönliche Verantwortung, eine saubere Umwelt, die Pflege authentischer Brautradition und gelebte Heimatverbundenheit. „Wir haben uns gemeinschaftlich diesen Sieben Werten verpflichtet“, erklärt Sebastian B. Priller, geschäftsführender Gesellschafter der Brauerei Riegele in Augsburg und Leiter der Arbeitsgruppe „Wertekommunikation“ der Freien Brauer. „Wir freuen uns darauf, in der nächsten Zukunft die besondere Stellung und den Qualitätsanspruch der Freien Brauer mit weiteren Erfolgen zu dokumentieren.“

Die Qualitätsprüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft findet jährlich statt und gliedert sich in einen analytischen und einen sensorischen Teil. Die Laborana­lyse beinhaltet die Prüfung der Trübung und der Haltbarkeit des Schaums sowie die Messung des Extrakt-, Alkohol- und Stammwürzegehalts. Daneben werden in einer verdeckten Verkostung sensorische Merkmale wie Geruch, Reinheit des Geschmacks, Vollmundigkeit, Rezenz und Qualität der Bittere geprüft. Die Bewertung erfolgt nach einem definierten  Punkteverfahren, die Medaillen in Gold, Silber und Bronze werden dann je nach erreichter Gesamtpunktzahl vergeben. Voraussetzung für die Teilnahme an der Qualitätsprüfung ist die strenge Einhaltung des deutschen Reinheitsgebots von 1516.

Die Freien Brauer – Braukunst und Lebensart

Die Freien Brauer sind ein Zusammenschluss von 36 führenden Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Ziel der Freien Brauer ist es, die traditionelle Braukunst und die Vielfalt regionaler Bierspezialitäten von hervorragender Qualität zu bewahren, die dem deutschen Bier seinen einzigartigen Ruf eingebracht haben. Mit ihren herkunftstypischen, authentischen Bieren tragen sie in ihrer Region zum Erhalt einer unverwechselbaren Bierkultur und einer gesunden Wirtschaftsstruktur bei. Insgesamt sichern sie rund 3.500 Arbeitsplätze in gesunden mittelständischen Unternehmen, bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus und fördern durch ihr vielfältiges Engagement die Kultur und den Sport in ihrer Region.

4. Spezialitäten-Aktion mit der HSE Getränkewelt

Dortmund, 12. Dezember 2007: Nach mittlerweile drei erfolgreichen Spezialitäten-Aktionen mit dem Versandhaus Manufactum besetzen Die Freien Brauer gemeinsam mit der HSE Getränkewelt in Essen das Feld der Getränkefachmärkte. Gemeinsam wurde ein Exclusiv-Paket mit neun regionalen Bierspezialitäten der Freien Brauer für den HSE Getränkegroßhandel zusammengestellt. Das Familienunternehmen HSE Getränkegroßhandel zählt zu den umsatzstärksten Getränkelieferanten im Ruhrgebiet. Die Belieferung umfasst neben eigenen Getränkemärkten auch den Lebensmitteleinzelhandel, die Gastronomie und Tankstellen. Die "Getränkewelt" ist mit 40 Outlets eines der erfolgreichsten GAM-Konzepte von HSE. Nur hier wird der Mischkasten der Freien Brauer verkauft. Passend zur Saison enthält das Sortiment neun Biere, die gut in die kalte Jahreszeit passen - vom Weißbier über Pilsener bis hin zum Weizenbock. Der Mischkasten wird in einer limitierten Auflage von 2.000 Stück angeboten und steht nun pünktlich zum Vorweihnachtsgeschäft seit Ende November in den Märkten. 

Die neun Bierspezialitäten, die am vierten Mischkasten der Freien Brauer teilnehmen, sind:

 

  • Alpirsbacher, Alpirsbach: "Kloster Starkbier" 
  • Arcobräu, Moos: "Winterbier" 
  • Hütt, Baunatal: "Naturtrüb" 
  • Löwenbrauerei Hall, Schwäbisch Hall: "Mohrenköpfle"
  • Maisel' Weisse, Bayreuth: "Maisel's Weisse Original"
  • Riegele, Augsburg: "Commerzienrat Riegele Privat" 
  • Schneider Weisse, Kelheim: "Aventinus Weizenbock" 
  • Weldebräu, Plankstadt: "Welde No.1" 
  • Wieninger, Teisendorf: "Hefe-Weißbier Hell" 

Die Freien Brauer – Braukunst und Lebensart

Die Freien Brauer sind ein Zusammenschluss von 36 führenden Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Ziel der Freien Brauer ist es, die traditionelle Braukunst und die Vielfalt regionaler Bierspezialitäten von hervorragender Qualität zu bewahren, die dem deutschen Bier seinen einzigartigen Ruf eingebracht haben. Mit ihren herkunftstypischen, authentischen Bieren tragen sie in ihrer Region zum Erhalt einer unverwechselbaren Bierkultur und einer gesunden Wirtschaftsstruktur bei. Insgesamt sichern sie rund 3.500 Arbeitsplätze in gesunden mittelständischen Unternehmen, bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus und fördern durch ihr vielfältiges Engagement die Kultur und den Sport in ihrer Region.

Weitere Informationen unter www.die-freien-brauer.de.

 

Die Freien Brauer protestieren gegen Personalpläne der TU München-Weihenstephan: „Die Qualität der Lehre muss erhalten bleiben“

„Die Qualität der Lehre muss erhalten bleiben“

  • Die Freien Brauer bedauern massive Stellenkürzung am Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie
  • Protest gegen Besetzung des Lehrstuhls mit Nicht-Brauereifachmann
  • Aufruf zur Unterstützung der Unterschriftenaktion des Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bundes

Dortmund, 29. Januar 2009: Die Freien Brauer fordern den Erhalt der Qualität in universitärer Forschung und Lehre und beziehen klar Position gegen die Personalpolitik der Technischen Universität München-Weihenstephan bezüglich des Lehrstuhls für Brau- und Getränketechnologie. Hintergrund ist zum einen der bereits beschlossene Verzicht der Hochschule auf die Wiederbesetzung einer frei werdenden Professur und die damit verbundene Zusammenlegung der ehemals separaten Lehrstühle für Technologie I und II. Hinzu kommt nun, dass der neue Lehrstuhl künftig nicht mehr mit einem versierten Brauereifachmann, sondern mit einem Lebensmitteltechnologen besetzt werden soll.

Neben verschiedenen Aktivitäten vor Ort setzt sich insbesondere der Deutsche Braumeister- und Malzmeister-Bund (DBMB) für die Besetzung des Lehrstuhls mit einem ausgewiesenen Brauwissenschaftler ein, der praktische Erfahrungen in Entwicklung und Forschung mitbringt. Der DBMB fürchtet durch die derzeitige Personalplanung langfristig gar das Aus für die nationale und internationale Bedeutung der Brauwissenschaft in Weihenstephan. Aus diesem Grund hat der DBMB eine Unterschriftenaktion gestartet, die auch Die Freien Brauer ausdrücklich unterstützen möchten. Mit der Unterschriftenliste will der DBMB gegenüber Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, dem Präsidenten der TUM, den Protest der in- und ausländischen Brau- und Zulieferindustrie gegen die Pläne der Hochschule ausdrücken und für einen weitestgehenden Stellenerhalt werben. 

„Weihenstephan war und ist im In- und Ausland eine feste Größe, wenn es um das Thema Ausbildung in der Braubranche geht. Durch die Zusammenlegung der beiden Lehrstühle, den Personalabbau und die geplante Personalbesetzung befürchten wir, dass die Studierenden nicht nur weniger intensiv betreut werden, sondern das gesamte Ausbildungsangebot an Attraktivität verlieren könnte“, so Georg Schneider, geschäftsführender Gesellschafter der Privatbrauerei G. Schneider & Sohn in Kelheim, Präsident der Doemens e. V. und Sprecher der Freien Brauer. „Wir Freie Brauer sehen uns in der Verantwortung für die qualifizierte Ausbildung des Nachwuchses in der Brauindustrie und können die Stellenkürzung und Personalpolitik in Weihenstephan aus diesem Grunde nicht gutheißen. Daher unterstützen wir die Unterschriftenaktion des Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bundes.“

„Die Freien Brauer als Wertegemeinschaft haben sich verpflichtet, sich jetzt und in Zukunft bedingungslos für Vielfalt, Qualität und den Erhalt traditioneller Braukunst einzusetzen“, ergänzt Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer. Dafür sei eine optimale Ausbildung des Nachwuchses in der Braubranche und damit verbunden die Sicherung des hohen Niveaus in Forschung und Lehre Grundvoraussetzung. „Die Qualität der Lehre muss erhalten bleiben. Die Besetzung des Weihenstephaner Lehrstuhls mit einem erfahrenen Brauwissenschaftler ist dafür aus unserer Sicht unabdingbar.“

An der Unterschriftenaktion des Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bundes kann sich jeder beteiligen. Nötig ist dafür nur eine E-Mail an info@dbmb.de mit dem Text: „Ich unterstütze die Unterschriftenaktion des DBMB bezüglich der Lehrstuhlbesetzung und zum Stellenerhalt in Weihenstephan.“ Die Aktion läuft noch bis Februar 2009.

Warsteiner Gruppe kauft Herforder Brauerei

Dortmund, 12. Juni 2007: Die Warsteiner Gruppe – mit einem Jahresausstoß von 4,6 Millionen Hektolitern Bier derzeit die Nummer 8 unter den größten in Deutschland tätigen Braukonzernen – übernimmt zum 1. Juli 2007 die Herforder Brauerei (Hiddenhausen). Bisher ist die Herforder Brauerei Mitglied der Freien Brauer, einem Verbund führender, unabhängiger Privatbrauereien.

Christoph Barre, Geschäftsführer der Privatbrauerei Ernst Barre (Lübbecke) und Sprecher der Freien Brauer, nimmt dazu wie folgt Stellung:

Stellungnahme von Christoph Barre, Sprecher der Freien Brauer, zum Verkauf der Herforder Brauerei

„Wir Freien Brauer respektieren die Entscheidung der Gesellschafter der Herforder Brauerei, das Unternehmen mit Wirkung zum 1. Juli 2007 an die Warsteiner Unternehmensgruppe zu verkaufen. Es handelt sich hierbei um eine freie unternehmerische Entscheidung. Diese akzeptieren wir, obwohl wir sie natürlich aus Gesamtsicht der Initiative Die Freien Brauer bedauern“, erklärt Christoph Barre, Beiratsvorsitzender der Deutschen Brau-Kooperation und Sprecher der Initiative Die Freien Brauer. „Es tut uns um jeden Unternehmer Leid, der sich gezwungen sieht, seine unternehmerische Freiheit aufzugeben – aus welchen Gründen auch immer.“

Freiheit gehört zu den Sieben Grundwerten des Zusammenschlusses von derzeit 34 mittelständischen Privatbrauereien, die sich in der Initiative für den Erhalt der traditionell starken regionalen Bierkultur in Deutschland und Österreich einsetzen. Alle Mitglieder dieser Initiative bekennen sich zu diesen Sieben Werten: Große Freiheit, Persönliche Verantwortung, Einzigartige Vielfalt, Höchste Qualität, Saubere Umwelt, Echte Tradition und Gelebte Heimatverbundenheit.

„Der Begriff ‚Freiheit’ schließt nach unserem Verständnis auch die unternehmerische Freiheit ein, Meinungen zu äußern und Entscheidungen zu treffen, die von den einenden Grundprinzipien der Freien Brauer abweichen“, erläutert Barre weiter. Kritisch schätzt Barre den Verkauf von Herforder aus folgenden Gründen ein: Für Die Freien Brauer haben Werte wie soziales Verantwortungsbewusstsein, der Einsatz für den Erhalt einer starken regionalen Wirtschaftsstruktur und der Glaube an ein freies, unabhängiges Unternehmertum oberste Priorität. „Vor diesem Hintergrund können wir den Verkauf der Herforder Brauerei an den Warsteiner-Konzern nicht gutheißen“, so Barres Gesamturteil. 

Dank seiner über 1.200 Braustätten ist der deutsche Biermarkt einer der produktstärksten und damit vielfältigsten der Welt. „Und das wird er bleiben, wenn die Vielfalt einmaliger Biere garantiert ist, denn sie ermöglichen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg“, blickt Barre in die Zukunft. „Durch den voranschreitenden Konzentrationsprozess und die zunehmenden Globalisierungseffekte sehen wir diesen traditionell starken Biermarkt jedoch als gefährdet an.“ Immer mehr Unternehmen werden von nationalen und internationalen Brauereigruppen aufgekauft. Derzeit befinden sich bereits rund 65 Prozent der deutschen und österreichischen Bierproduktion im Einflussbereich von Konzernen. Für die Erhaltung der weltweit bekannten deutschen Bierkultur und -vielfalt ist es laut Barre umso wichtiger, dass die mittelständischen und regional verwurzelten Mitgliedsbetriebe der Initiative Die Freien Brauer einen erfolgreichen Gegenpol zu den immer mächtiger werdenden Getränkekonzernen bilden. „Auch viele Verbraucher sind entsetzt über die fortschreitende Konzentration des deutschen Biermarktes. Deshalb gehe ich davon aus, dass viele Biertrinker in Zukunft ihr Konsumverhalten überdenken werden. Letztlich entscheidet nämlich der Verbraucher durch sein Einkaufsverhalten maßgeblich über die Struktur des Biermarktes“, so Barre.

Krönung für freie Bierkultur: „Und der Bundesehrenpreis für Qualität geht an: Die Freien Brauer!“

„Und der Bundesehrenpreis für Qualität geht an: Die Freien Brauer!“

 

  • Fünf von 18 Preisträgern kommen aus dem Kreis der Freien Brauer
  • „Brauerei des Jahres“ und Träger des Bundesehrenpreises in Gold ist mit Distelhäuser ebenfalls ein Freier Brauer
  • Ehrung untermauert Exzellenzanspruch der Freien Brauer

Dortmund, 28. April 2009: Passend zum „Tag des Bieres“ zeichnete Bundesministerin Ilse Aigner am 23. April die Qualitätsführer unter den Brauereien mit dem Bundesehrenpreis für Qualität aus. Dies ist die höchste Auszeichnung, die deutsche Brauereien erreichen können. Das Ergebnis war beeindruckend: Mit der Stellung von fünf der deutschlandweit 18 Preisträger untermauerten Die Freien Brauer eindrucksvoll ihren Wertekodex: Braukunst und Lebensart. Auch die höchste Ehrung ging an einen Freien Brauer: Die Distelhäuser Brauerei (Tauberbischofsheim) wurde aufgrund des hervorragenden Gesamtergebnisses mit dem Bundesehrenpreis in Gold ausgezeichnet und ist damit „Brauerei des Jahres 2009“.

Erst zum zweiten Mal wurde der Bundesehrenpreis vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verliehen. Die Preisträger – darunter neben Distelhäuser die vier weiteren Freien Brauer Privatbrauerei Barre (Lübbecke), Familienbrauerei Riegele (Augsburg), Hütt-Brauerei (Baunatal) und Brauerei Westheim (Marsberg-Westheim) – hatten bei der Qualitätsprüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft für Bier die besten Gesamtergebnisse in den verschiedenen Bundesländern erzielt. Zur feierlichen Preisverleihung waren die fünf Freien Brauer in die Bayerische Landesvertretung nach Berlin gereist, zu der der Deutsche Brauer-Bund gemeinsam mit der DLG und dem Deutschen Institut für Reines Bier geladen hatte. Über 250 geladenen Gästen beglückwünschten die „freien Braumeister“ und durften mit deren eigens angeforderten Bierspezialitäten den Erfolg feiern. 
„Wir sind schon mächtig stolz auf unsere Biere“, so Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer. „Eine besondere Auszeichnung für uns Freie Brauer“, ergänzt Biersommelier Sebastian B. Priller von Riegele. „Nicht nur, dass Familienbrauereien aus unterschiedlichsten Regionen ausgezeichnet wurden, es ist auch die Krönung unseres Wertekodex für Qualität und Biervielfalt.“

Dies unterstrich auch die Bundesministerin: „Die Qualitätsbrauereien Deutschlands stehen für eine Genusskultur, die weltweit ihresgleichen sucht. Die Vielfalt der heimischen Bierkultur verdanken wir dem fachlichen Können unserer Brauer. Die mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichneten Brauereien gehören zu dieser Qualitätselite. Sie dürfen sich zu Recht zu den Qualitätsbotschaftern des deutschen Bieres zählen", lobte Ilse Aigner, denn der hohe Qualitätsstandard und die konsequente Qualitätsorientierung der meist mittelständischen Brauereien seien beeindruckend.

„Die Preisträger haben in der weltweit anspruchsvollsten Qualitätsprüfung für Bier ihr Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit dem Bundesehrenpreis empfehlen sich die Brauereien als herausragende Spitzenbetriebe Deutschlands, die in Fragen der Qualität und des Genusses Maß-stäbe für die Branche setzen“, lobte der DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer die ausgezeichneten Brauereien. Auch der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes Wolfgang Burgard unterstrich in seiner Begrüßung die Bedeutung des Bundesehrenpreises für die deutsche Brauwirtschaft: Die Ehrung verstärke das positive Image des deutschen Bieres, denn sie rücke das fachliche Können, das hohe Qualitätsstreben und die regionale Vielfalt der Brauereien in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. 

Für Die Freien Brauer ist diese Auszeichnung nach den Erfolgen bei der Weltmeisterschaft der Biersommeliers und beim European Beer Star ein weiterer Schritt in Richtung Qualitätsspitze der deutschen Braulandschaft.

Hintergrundinformationen

Tag des Deutschen Bieres

Der Tag des Deutschen Bieres geht zurück auf das Deutsche Reinheitsgebot: Herzog Wilhelm IV. hat es am 23. April 1516 in Ingolstadt verkündet – und damit das erste Verbraucherschutzgesetz begründet. Danach darf bis heute in Deutschland nur mit den Zutaten Wasser, Hopfen und Gerste gebraut werden (die Hefe war damals noch nicht bekannt). Der Geburtstag des Reinheitsgebotes wird nun schon seit 14 Jahren an jedem 23. April im ganzen Land gefeiert. Zahlreich Feste und Feierlichkeiten laden zum Mitmachen ein: Brauereipartys, Lesungen, Bierquiz, Bierverkostungen, historisches Brauen, Kellner-Contests, Bier-Speisekarten, Wanderungen auf Bierrouten, Spezialbiere zu Geburtstags-preisen... Und wenn die Frühlingssonne mitspielt, verwandelt sich so mancher Marktplatz in ein großes Open-Air-Fest.

Bundesehrenpreis

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verleiht 2009 zum zweiten Mal in der Geschichte den Bundesehrenpreis an Brauereien. Damit werden die deutschen Brauereien, die im Rahmen des DLG-Qualitätstests die besten Gesamtergebnisse erzielt haben, mit der höchsten Auszeichnung in der deutschen Ernährungswirtschaft geehrt. Mit der Verleihung des Bundesehrenpreises will Bundesministerin Aigner das bereits hohe Qualitätsprofil deutscher Biere weiter stärken.

„Vielfalt erleben“:

  • Erfolgreicher Messeauftritt der Freien Brauer auf dem „Markt des guten Geschmacks“ in Stuttgart
  • Mit Vielfalt, Genuss und Qualität punkten: Verkostung mit 30 regionaltypischen Bierspezialitäten aus 24 Mitgliedsbrauereien

Dortmund, 22. Juni 2007: Unter dem Motto „Vielfalt erleben“ präsentierten Die Freien Brauer einzigartige Vielfalt und traditionsverwurzelte Braukunst auf der Genuss-Messe „Slow Food 2007“, die erstmals von 15. bis 17. Juni auf dem Stuttgarter Killesberg stattfand. Am Messestand des Verbundes von 35 Privatbrauereien konnten die Besucher zwischen 30 ausgesuchten Spezialitäten von 24 Mitgliedsbetrieben aus Deutschland und Österreich wählen und diese verkosten – stellvertretend für die Vielfalt von insgesamt über 300 verschiedenen Bieren der Freien Brauer. Das Angebot reichte von Schwarzbier und Pilsner über Weißbier und Export bis hin zum Kellerbier. Zahlreiche Vertreter aus den Mitgliedsbetrieben informierten am Messestand fachkundig über Die Freien Brauer, über deren Grundwerte und Anliegen sowie über die präsentierten Bierspezialitäten. Mit dem traditionellen „Bierstacheln“ überraschte Sebastian B. Priller vom Brauhaus Riegele in Augsburg am Eröffnungstag die Messebesucher – unter anderem ließ sich auch Starkoch Eckart Witzigmann von diesem besonderen Geschmackserlebnis begeistern. Beim Bierstacheln wird ein glühender Stahlstab kurz ins Bier getaucht, wodurch der Restzucker im Bier karamellisiert und ein besonders cremiger, warmer Schaum entsteht.

 

Vielfalt erleben: Die Freien Brauer auf der SlowFood

„Für die Organisatoren der ‚Slow Food 2007’ war diese erste Genuss-Messe in Deutschland sicherlich ein toller Erfolg“, blickt Jürgen Keipp, designierter Geschäftsführer der Deutschen Brau-Kooperation und Hauptverantwortlicher in Sachen Freie Brauer, auf die drei Messetage zurück. „Die Messe war insgesamt sehr gut besucht – und das vor allem von wirklich interessierten und informierten Besuchern. Auch seitens der Presse war die Resonanz sehr positiv, insbesondere bei den begleitend stattgefundenen Foren und Podien. Vor diesem Hintergrund sind auch Die Freien Brauer im Spiegelbild dieser positiven Resonanz wahrgenommen worden. Wir Freie Brauer konnten unsere Grundwerte und unsere einzigartige Vielfalt sehr authentisch präsentieren, viele neugierige Besucher auf unserem Stand begrüßen und zahlreiche interessante Gespräche führen. Daher können wir uns gut vorstellen, auch bei der nächsten ‚Slow Food’ wieder dabei zu sein. Das große Interesse an regionaltypischen Lebensmitteln von höchster Qualität hat uns gezeigt, dass wir mit unserer Philosophie – nämlich traditionelle Braukunst und authentische Lebensart zu bewahren – genau auf dem richtigen Weg sind. Die ‚Slow Food 2007’ war aus unserer Sicht ein sehr gutes Forum, um unsere Grundwerte einem größeren Publikum vorzustellen.“

Die nächste „Slow Food – Markt des guten Geschmacks“ findet von 3. bis 6. April 2008 wieder in Stuttgart statt, dann aber auf dem neuen Messegelände am Flughafen.

Braukunst und Lebensart: Menschen im Mittelpunkt

Die Freien Brauer möchten mit ihren authentischen und herkunftstypischen Bierspezialitäten die einmalige Vielfalt bewahren, die den deutschen Biermarkt so einzigartig macht. Alle 35 Mitgliedsbrauereien sind konzerunabhängig und seit Generationen in Familienbesitz. Sie alle eint ihre jeweils führende Position in ihrer Heimatregion, ihr Empfinden für Qualität und ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Menschen in ihrer Region.

Weitere Informationen und Bildmaterial unter www.die-freien-brauer.com.

Hintergrundinformationen

Die Freien Brauer auf der Slow Food 2007:

 

  • Alpirsbacher, Alpirsbach: Naturtrüb und Spezial
  • Arcobräu, Moos: Weissbier Hell
  • Barre, Lübbecke: Dunkel
  • Darmstädter, Darmstadt: Braustüb’l Pilsner und Whizz Pfirsich
  • Distelhäuser, Tauberbischofsheim: Landbier
  • Erzquell, Bielstein: Zunft Kölsch
  • Fiege, Bochum: Schwarzbier
  • Flensburger, Flensburg: Kellerbier
  • Ganter, Freiburg: Freiburger Pilsner und Spezial
  • Glaabsbräu, Seligenstadt: 1744 Kellertrübes
  • Herforder, Herford: Pils
  • Hirter, Micheldorf (Österreich): Privat Pils
  • Hütt Brauerei, Baunatal: Luxus Pils

Seele des Bieres

Seele des Bieres

Hopfen wird häufig als Seele des Bieres bezeichnet und verleiht dem Bier Charakter, bestimmt die Bittere und das vielschichtige Aroma. Neben dem altbekannten Bitterhopfen, der, wie sein Name schon verrät, für die Bittere eines Bieres verantwortlich ist, gibt es den Aromahopfen. Durch ihn haben die Braumeister noch mehr Möglichkeiten, mit verschiedenen Aromen zu spielen und einzigartige Biere zu kreieren. Die Auswahl einer Hopfensorte fällt den Braumeistern, bei über 200 Sorten, nicht immer leicht. Neben der Auswahl einer Hopfensorte spielt auch der Zeitpunkt, wann dieser beim Brauvorgang dazugegeben wird, eine Rolle. Wird der Hopfen am Anfang des Würzekochens gegeben, binden sich viele Bitterstoffe im Bier, aber die Aromakomponente verflüchtigt sich. Je später die Hopfengabe, desto geringer die Ausbeute an Bitterstoffen, aber desto höher der Gehalt an verbleibenden Aromaölen. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, verschiedene Hopfensorten bei einem Bier einzusetzen und so noch mehr Geschmackskomponenten zu kombinieren. Probieren Sie doch mal Biere, bei denen verschiedene Hopfensorten verwendet wurden und versuchen Sie, die unterschiedlichen Aromen zu erschmecken.

Kick-off in Frankfurt: Die Freien Brauer starten Programm zur Unternehmensfitness

Die Freien Brauer starten Programm zur Unternehmensfitness

 

  • Internes Benchmarking zur Verbesserung der Unternehmensfitness
  • Neue Qualitätsstandards durch konsequente Prozessoptimierung
  • Unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in zwei Arbeitsgruppen

Dortmund, 11. März 2009: Die Kick-off-Veranstaltung der Arbeitsgruppen „Unternehmensfitness“ der Freien Brauer am 18. Februar 2009 markierte den Auftakt zu einer neuartigen, unternehmensübergreifenden Art der Zusammenarbeit innerhalb des Verbundes. Insgesamt 16 Mitgliedsbrauereien waren der Einladung nach Frankfurt am Main gefolgt, um in den kommenden Monaten am Programm zur Unternehmensfitness teilzunehmen. Mit Hilfe dieses Arbeitsprogramms, das auf der  Großkonferenz der Freien Brauer im Januar im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung vorgestellt worden war, soll langfristig die Unternehmensfitness in den Mitgliedsbrauereien sukzessive ausgebaut werden.

„Wir möchten im Programm zur Unternehmensfitness durch ein internes Benchmarking vom jeweils Besten in den verschiedenen Themenbereichen lernen“, erklärt Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer. „Die Kooperationsbereitschaft und aktive Mitarbeit jedes einzelnen Mit-glieds ist daher für den Erfolg des Programms immens wichtig.“ Durch einen Prozess des kontinuierlichen Lernens von- und miteinander wollen Die Freien Brauer gemeinsam neue Qualitätsstandards setzen und damit ihren Exzellenzanspruch als „System der Besten“ unter Beweis stellen.

Inhaltliche Schwerpunkte des Unternehmensfitness-Programms liegen u.a. auf den Themen Strategie, Unternehmensführung, Mitarbeiterentwicklung und -beteiligung, Kundenorientierung, gesellschaftliche Verantwortung sowie Management von Prozessen, Ressourcen und Partnerschaften. Im Zuge der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit sollen die bestehenden Systeme und Strukturen in den Unternehmen hinterfragt werden, um hier gemäß den entsprechenden Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen die Basis für den langfristigen Erfolg zu stärken. Im nächsten Schritt werden daraus gemeinsame Kennzahlen abgeleitet, die eine Messung des Erfolgs zulassen. Dahinter steht die Zielsetzung, als Familienunternehmen weiterhin selbständig und unternehmerisch unabhängig zu bleiben.

Das Programm zur Unternehmensfitness ist auf eineinhalb Jahre angelegt und wird in zwei Arbeitsgruppen durchgeführt. Die Arbeitsgruppen treffen sich regelmäßig alle zwei bis drei Monate zu gruppeninternen Leitstands-meetings, halbjährlich finden zusätzlich gemeinsame Treffen zum gruppenübergreifenden Austausch statt. Langfristig ist dann eine Bewertung der individuellen Unternehmensfitness jeder Brauerei durch einen externen Auditor möglich.

„Grundlage für die dauerhaft erfolgreiche Zusammenarbeit ist ein offener und ehrlicher Austausch untereinander – und der kann nur funktionieren, wenn sich die teilnehmenden Brauereien uneingeschränkt vertrauen“, so Jürgen Keipp. „Nach dem positiven Start in Frankfurt mache ich mir hierüber aber wenig Sorgen und bin sehr zuversichtlich, dass wir uns langfristig durch die gemeinsame Arbeit gegenseitig auf ein höheres Unternehmensfitness-Niveau heben werden.“

Die Freien Brauer freuen sich über zwei erfolgreiche Jahre und ein weiteres Neu-Mitglied

  • Positive Bilanz nach zwei Jahren Kommunikationsarbeit
  • Gulpener Bierbrouwerij (NL) neues Mitglied bei den Freien Brauern
  • Jürgen Keipp zum Geschäftsführer der Deutschen Brau-Kooperation  bestellt

Dortmund, 25. September 2007: Zwei Jahre nachdem Die Freien Brauer beim Pressefrühschoppen am 15. September 2005 in München erstmals an die Öffentlichkeit getreten waren, kann der Verbund auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückblicken: Maßnahmen am Point of Sale bildeten den Auftakt der Kommunikationsarbeit. „Aufmerksamkeit erlangte die Initiative insbesondere auch durch ihren Mischkarton mit neun saisonal abgestimmten regionalen Bierspezialitäten, der bereits zum dritten Mal exklusiv für das Waltroper Versandhaus Manufactum realisiert wurde“, freut sich Christoph Barre, Geschäftsführer der Privatbrauerei Barre (Lübbecke) und einer der beiden Sprecher der Freien Brauer. „Auch die Teilnahme an der Genuss-Messe Slow Food im Juni werten wir als Erfolg. Hier konnten wir Freie Brauer unsere Grundwerte und unsere einzigartige Vielfalt sehr authentisch präsentieren, viele neugierige Besucher auf unserem Gemeinschaftsstand begrüßen und zahlreiche interessante Gespräche führen.“ Neben der Intensivierung der Medienansprache und der internen Kommunikation wurde ein solides Sortiment an Werbemitteln für Die Freien Brauer aufgebaut. Weitere Aktionen sind in Planung – zum Beispiel ein koordinierter Auftritt auf der Hotellerie- und Gastronomie-Fachmesse „Intergastra“ im Februar 2008.

Niederländische Gulpener Brauerei neues Mitglied der Freien Brauer

Anlässlich der Gesellschafterversammlung der Freien Brauer am 13. September in München wurde die niederländische Gulpener Bierbrouwerij als Mitglied der Deutschen Brau-Kooperation und damit der Freien Brauer aufgenommen. „Für uns Freie Brauer zählen Werte wie Große Freiheit, Persönliche Verantwortung, Einzigartige Vielfalt, Höchste Qualität, Saubere Umwelt, Echte Tradition und Gelebte Heimatverbundenheit“, so Georg Schneider, Geschäftsführer von Schneider Weisse (Kelheim) und Sprecher der Freien Brauer. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Gulpener einen neuen starken Partner für unseren Verbund gewinnen konnten, der unsere Visionen teilt und in seiner Region maßgeblich zur Förderung einer gesunden Wirtschaftsstruktur beiträgt.“ Gulpener ist ein unabhängiges mittelständisches Unternehmen in Süd-Limburg in den Niederlanden mit einem Jahresgesamtausstoß von 130.000 Hektoliter. Die Privatbrauerei betreibt einen eigenen Hopfengarten und baut ihre Braugerste selbst an – und betont damit gemäß der Philosophie der Freien Brauer die wichtige Rolle ihrer Heimatregion. Nach der Schussenrieder Brauerei ist Gulpener bereits der zweite Neuzugang bei den Freien Brauern in diesem Jahr.

Jürgen Keipp Geschäftsführer der Deutschen Brau-Kooperation

Ebenfalls auf der Gesellschafterversammlung in München wurde Jürgen Keipp zum neuen Geschäftsführer der Deutschen Brau-Kooperation bestellt. Er löst damit plangemäß Klaus Jonasson als Geschäftsführer ab – Klaus Jonasson verlässt die Deutsche Brau-Kooperation im Frühjahr 2008 nach über 30 Dienstjahren aus Altersgründen. Jürgen Keipp: „Ich bin nun sehr gespannt auf die neuen Aufgaben und freue mich darauf, noch mehr Verantwortung für Die Freien Brauer übernehmen zu dürfen.“

Weitere Informationen unter www.die-freien-brauer.com.

Von der Wirtschafts- zur Wertegemeinschaft: Kooperationspreis 2009 für Die Freien Brauer

Kooperationspreis 2009 für Die Freien Brauer

  • „System der Besten“ erhält Kooperationspreis 2009 der Land- und Ernährungswirtschaft
  • Auszeichnung bestätigt Exzellenzanspruch und Wertekommunikation der Freien Brauer

Dortmund, 10. Juni 2009: Bei der Verleihung des diesjährigen Kooperationspreises der Land- und Ernährungswirtschaft dürfen sich Die Freien Brauer über den Sieg in der Kategorie „Kooperationsdesign“ freuen. Der Verbund konnte sich erfolgreich unter den 57 Kooperationen mit insgesamt mehr als 200 mittelständischen Unternehmen, Forschungs- und Vermarktungseinrichtungen behaupten, die sich für den Preis beworben hatten. 

Mit der Auszeichnung wurde insbesondere die Erweiterung des Verbundes der Freien Brauer von einer reinen Wirtschaftskooperation zu einer Interessens- und Wertegemeinschaft gewürdigt. In die Bewertung der Jury flossen insbesondere die aktuellen Projekte „Unternehmensfitness“ und „Wertekommunikation“ ein: Die Freien Brauer verstehen sich als „attraktivste Kooperation erfolgreicher Familienbrauereien“ mit konsequentem Exzellenzanspruch. Im Rahmen ihrer „Unternehmensfitness“ entwickeln die teilnehmenden Mitgliedsbrauereien in enger Zusammenarbeit ein gemeinsames EFQM*-Konzept mit dem Ziel, durch kontinuierliches Lernen von- und miteinander neue Qualitätsstandards im Markt zu setzen und damit diesen Exzellenzanspruch unter Beweis zu stellen. Im Projekt „Wertekommunikation“ erarbeiten Die Freien Brauer mit dem Anspruch als „System der Besten“ ein gemeinsames Kommunikationskonzept entlang ihrer „Sieben Werte“. Um das hohe Niveau der Gemeinschaft zu bewahren, müssen potenzielle neue Mitglieder zum Beispiel ein anspruchsvolles Audit der Wertekonformität durchlaufen.

„Wir sind stolz, dass unser gemeinsames Engagement durch diese Auszeichnung gewürdigt wird“, freut sich Christoph Barre, Geschäftsführer der Privatbrauerei Barre in Lübbecke und Sprecher der Freien Brauer. „Die Grundlage unseres Erfolgs ist eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die messbaren Nutzen für jedes einzelne Mitglied unserer Gemeinschaft stiftet. Der Kooperationspreis ist daher eine Auszeichnung, über die wir uns ganz besonders freuen.“
„Die Freien Brauer zeigen deutlich, welches Potenzial gemeinsame Projekte und Kooperationen bieten“, ergänzt Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer. „Durch den regelmäßigen Erfahrungsaustausch in Workshops und Arbeitsgruppen, durch Schulungen und Seminare, gemeinsame technische Entwicklungen und die Erarbeitung von Fach- und Führungswissen unterstützen wir Freie Brauer uns gegenseitig und bilden damit ein nachhaltig erfolgreiches Netzwerk. Die Initiative lebt von der Verbundenheit und der Kooperationsbereitschaft jedes einzelnen.“

Der Kooperationspreis wird gemeinsam von den Landesregierungen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen ausgeschrieben und hat nationale Bedeutung. Die feierliche Preisverleihung mit über 250 Gästen fand gestern im ehemaligen Kaiserpalais im Kurpark Bad Oeynhausen statt. Die Preisträger wurden vom niedersächsischen Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen und vom Staatssekretär Dr. Alexander Schink vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen geehrt. Mit dem Preis werden die innovativsten und wirtschaftlich sinnvollsten Kooperationen in der Land- und Ernährungswirtschaft ausgezeichnet. Beurteilungskriterien in dem zweistufigen Auswahlprozess sind neben der Neuartigkeit der erstellten Produkte und Prozesse zum Beispiel auch der Einsatz neuer Technologien, die Vereinfachung von Geschäftsprozessen, Nachhaltigkeit und Qualitätsverbesserung. Neben dem Preis für das beste Kooperationsdesign wurden drei weitere Preise in den Kategorien „Innovation“ und „Wirtschaftlichkeit / Nachhaltigkeit“ sowie ein Gesamtpreis vergeben. 

Hintergrundinformationen

* EFQM:

Die EFQM (European Foundation for Quality Management) ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Verbreitung und Anwendung des EFQM-Modells einsetzt. Das EFQM-Modell ist ein Qualitätsmanagement-System des Total Quality Management.

Kooperationspreis der Land- und Ernährungswirtschaft

Der Kooperationspreis wird von den Ländern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gemeinsam ausgeschrieben und 2009 zum vierten Mal vergeben. Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen auf allen Stufen der Wertschöpfungskette in der Land- und Ernährungswirtschaft – von Rohstofflieferanten und Lebensmittelproduzenten über Maschinen- und Verpackungsindustrie und Handel bis hin zu Forschungsinstituten und Hochschulen. Bewerben können sich Kooperationen mit einem laufenden Projekt bzw. einem Projekt, das nicht länger als eineinhalb Jahre abgeschlossen ist.
Aufgabe des Kooperationspreises ist neben der Auszeichnung der Sieger insbesondere auch die Bildung einer Kommunikationsplattform für Unternehmen aus der mittelständischen Agrar- und Ernährungswirtschaft. 

Weitere Informationen unter www.kooperationspreis.de.

Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Manufactum:

  • Charaktervolle Frühjahrsbiere: Regionale Bierspezialitäten im Aufwind
  • Kooperation für Genießer: Versandhaus Manufactum (Waltrop) zum dritten Mal Partner der Freien Brauer

Dortmund, im April 2007: Das Frühjahr wird stark – mit dem neuen Mischkas­ten der Freien Brauer. Ab Anfang Mai ist die Zusammenstellung von neun regionalen Bierspezialitäten in einer limitierten Auflage von 2.500 Stück exklusiv über Manufactum, Versandhaus für hochwertige Produkte („Es gibt sie noch, die guten Dinge“), zu beziehen. Aufgrund der immensen Nachfrage nach den Misch­kästen im Sommer und Winter 2006 erwarten Die Freien Brauer auch für diese dritte Koope­ration einen durchschlagenden Erfolg. Pünktlich zur Saison der Fahrradtouren, Wande­rungen oder ersten Grillfeste enthält der Mischkasten ausgewählte regionaltypische Frühjahrsbiere aus neun Mitgliedsbrauereien der Freien Brauer.

Die starken Bier-Persönlichkeiten sind Schwarzes Pils von Alpirsbacher, der Riegele Speziator, Distelhäuser Märzen, Flensburger Dunkel, das Mai-Böckle von Haller Löwenbräu, der Herforder Maibock, Bio Dunkel von Neumarkter Lammsbräu, Wodan von Ganter und Barres Maibock. Damit enthält der Mischkasten eine attraktive Zusammenstellung verschiedenster Biere, die insbesondere in den Frühjahrsmonaten sehr gefragt sind – vom Starkbier über den Doppelbock und Maibock bis hin zum Märzenbier. So unterschiedlich die Charaktere dieser neun untergärigen Bierspezialitäten auch sind: Allen gemeinsam ist ihre besondere Süffigkeit, ihr vollmundiger Geschmack und ihr kraftvolles Aroma.

Mit Ideen für Braukunst und Lebensart punkten

Alle neun Frühjahrsbiere im Mischkasten sind Spezialitäten der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 35 führenden Privatbrauereien in Deutschland und Österreich. Sie alle eint ihre Identifikation mit ihrer jeweiligen Heimatregion. Ziel der Freien Brauer ist es, die traditionelle Braukunst und die Vielfalt regionaler Bierspezialitäten von hervorragender Qualität zu bewahren, die dem deutschen Bier seinen einzigartigen Ruf eingebracht haben. Mit ihren herkunftstypischen, authentischen Bieren tragen sie in ihrer Region zum Erhalt einer unverwechselbaren Bierkultur und einer gesunden Wirtschaftsstruktur bei. Denn die Wirtschaftskraft der Freien Brauer ist hoch: Insgesamt sichern sie rund 3.500 Arbeitsplätze in gesunden mittelständischen Unternehmen, bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus und fördern durch ihr vielfältiges Engagement die Kultur und den Sport in ihrer Region.

Mehr Informationen und Bildmaterial unter www.die-freien-brauer.com.

Hintergrundinformationen „Frühjahrsbiere“

Tradition der Frühjahrsbiere:

Ein „Frühjahrsbier“ als solches gibt es eigentlich gar nicht. Was es aber wohl gibt sind Biere, die seit Jahrhunderten typisch fürs Frühjahr sind – aus unterschiedlichen Gründen.

Die Tradition vieler Frühjahrsbiere hat ihren Ursprung im natürlichen Jahresverlauf, da Klima und verfügbare Rohstoffe seit jeher Art und Lagerfähigkeit des gebrauten Bieres bestimmten. Die Herstellung untergärigen Bieres setzt Temperaturen zwischen 6 und 9 °C voraus, daher konnte es vor der Erfindung der Kühlmaschine vielerorts nur bei winterlichen Temperaturen gebraut werden. Das letzte Märzenbier wurde gegen Ende der Brausaison etwas stärker und mit einem höheren Anteil an konservierend wirkendem Hopfen eingebraut, damit es trotz der fehlenden Kühlmöglichkeiten den Sommer über gelagert werden konnte – „Märzenbier“ also.

Auch die Stark- und Bockbiere wurden mit einem höheren Gehalt an Stammwürze und Alkohol traditionell zur Fastenzeit gebraut. Denn vor allem in dieser Zeit war man bestrebt, die eingeschränkte Aufnahme fester Nahrung durch entsprechend gehaltvolle Getränke zu kompensieren. Die kalorienhaltigen Stark- und Bockbiere wirkten sättigend und kräftigend und wurden daher besonders in den Klöstern als Ergänzung zur ansonsten eher kargen Kost in den Fastenmonaten geschätzt. Aufgrund ihres höheren Alkoholgehalts waren Stark- und Bockbiere schon immer besonders haltbar, konnten also mit weniger Hopfen eingebraut werden. Auch daher rührt ihre besondere Süffigkeit.

Mischkasten Frühjahr 2007: Die neun Brauereien und ihre Biere

 

  • Alpirsbacher Klosterbräu, Alpirsbach: Schwarzes Pils
  • Brauhaus Riegele, Augsburg: Riegele Speziator
  • Distelhäuser Brauerei, Tauberbischofsheim: Distelhäuser Märzen
  • Flensburger Brauerei, Flensburg: Flensburger Dunkel
  • Haller Löwenbräu, Schwäbisch Hall: Mai-Böckle
  • Herforder Brauerei, Herford: Herforder Maibock
  • Neumarkter Lammsbräu, Neumarkt: Bio Dunkel
  • Privatbrauerei Ganter, Freiburg: Wodan

Strategische Neuausrichtung: Brau Kooperation setzt neue Qualitätsstandards: Die Freien Brauer als „System der Besten“

Brau Kooperation setzt neue Qualitätsstandards: Die Freien Brauer als „System der Besten“

 

  • Umfirmierung der Deutschen Brau-Kooperation in „Brau Kooperation – Die Freien Brauer“
  • Großkonferenz mit strategischer Richtungsweisung: Die Freien Brauer als Wertegemeinschaft mit konsequentem Exzellenzanspruch
  • Garantie der Qualitätsstrategie durch Einhaltung von Muss-Kriterien

Dortmund, 22. Januar 2009: Erstmals in der nunmehr 40-jährigen Geschichte der Deutschen Brau-Kooperation fand am gestrigen 21. Januar eine Großkonferenz statt, zu der nicht nur die Gesellschafter, sondern alle Führungskräfte der 36 Mitgliedsbrauereien eingeladen waren. Anlass für diese Großkonferenz mit insgesamt über 140 Teilnehmern aus 33 Brauereien war die strategische Neuausrichtung der Deutschen Brau-Kooperation, die ab sofort nicht mehr als „Deutsche Brau-Kooperations GmbH & Co. KG“ firmiert, sondern unter dem Namen „Brau Kooperation – Die Freien Brauer GmbH & Co. KG“. Damit wird zum einen der zunehmend internationalen Orientierung, zum anderen der neuen Strategie Rechnung getragen, die in der Konferenz vorgestellt wurde.

In seiner Begrüßungsrede ging Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Brau Kooperation, auf die Bedeutung der Veranstaltung ein: „Wir haben auf Wunsch unserer Gesellschafter diese Großkonferenz einberufen, um in diesem historischen Moment der strategischen Neuausrichtung der Deutschen Brau-Kooperation alle Führungskräfte unserer Mitgliedsbrauereien aus erster Hand zu informieren. Uns ist wichtig, direkt bei den Verantwortlichen in den Mitgliedsunternehmen für die Werte der Freien Brauer zu werben – die Initiative lebt von der Verbundenheit und Kooperationsbereitschaft jedes einzelnen.“ Eine Veranstaltung, die derart ressort-, hierarchie- und unternehmensübergreifend ein klares Bekenntnis für eine gemeinsame wert- und werteorientierte Unternehmensführung ausdrücke, dürfte auch außerhalb der Branche als Novum gelten, so Keipp.

Hintergründe der strategischen Neuausrichtung 

Christoph Barre, Vorsitzender des Beirats der Brau Kooperation und geschäftsführender Gesellschafter der Privatbrauerei Ernst Barre in Lübbecke, erläuterte in seiner Rede die Hintergründe für die strategische Neuausrichtung: „Mit einem Gesamtausstoßvolumen von 6,8 Millionen Hektolitern im Jahr 2007 hat die Brau Kooperation eine Bedeutung und Größe, in der sie auch in ihrer Gesamtheit gefordert ist, schnell und proaktiv auf die Situation der Branche und des Marktes zu reagieren.“ Dem Wettbewerbsdruck insbesondere in der deutschen Brauindustrie, der nicht zuletzt aus Überkapazitäten und dem daraus entstehenden Preiskampf resultiere, wolle die Brau Kooperation mit einer konsequenten Qualitätsstrategie begegnen: „Wir müssen und werden Qualitätsstandards setzen. Die Freien Brauer sollen ein System der Besten werden.“ Barre betonte einerseits den Nutzen, den das Netzwerk seinen Mitgliedern biete, forderte aber gleichzeitig dazu auf, sich aktiv in die Kooperation einzubringen.

Muss-Kriterien für aktuelle und neue Mitglieder

Einen Blick von außen auf die Brau Kooperation warf in seinen Ausführungen Prof. Dr. Arnold Weissman, geschäftsführender Gesellschafter von Weissman & Cie., ein auf strategische Unternehmenskonzepte von Familienunternehmen spezialisiertes Beratungsunternehmen. In seiner Rede unterstrich er die Bedeutung der Erweiterung der reinen Wirtschaftskooperation „Deutsche Brau-Kooperation“ zur Wertegemeinschaft  „Brau Kooperation – Die Freien Brauer“, die sich dem Exzellenzanspruch unterwirft: „Mit ihrem Leistungsspektrum bietet die Brau Kooperation den Mitgliedern alle Voraussetzungen, ihre Unternehmen in eine starke, unabhängige Zukunft zu führen. Die Freien Brauer sind die attraktivste Kooperation erfolgreicher Familienbrauereien“.
Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Mitgliedsunternehmen ein klares, nachvollziehbares und von anderen Brauereien differenzierbares Profil erhielten, so die Arbeitsgruppe „Strategie“ der Freien Brauer. Aus diesem Grund wurden im Strategieprozess sechs so genannte „Muss-Kriterien“ formuliert, die von jedem Mitglied der Freien Brauer zwingend zu erfüllen sind:

 

  • Status einer „Familienbrauerei“: Die Unternehmenspolitik wird unzweifelhaft von einer oder mehreren Familien geprägt, die als Inhaberfamilie/n wahrnehmbar ist/sind; die Brauerei stellt ein wesentliches Geschäftsfeld der Unternehmerfamilie dar
  • Erhalt der Bierkultur: gelebte Tradition und Innovation
  • Konsequentes Markendenken: Premium-Qualität
  • Nachhaltigkeit und Solidität
  • Kooperationswille und -fähigkeit
  • Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung

Geplant ist eine selektive Aufnahme erfolgreicher neuer Mitglieder und damit eine Erweiterung der Brau Kooperation. „Dieses Wachstum darf jedoch zu keiner Zeit auf Kosten der Qualität des Verbundes gehen“, so Keipp. Potenzielle neue Mitglieder der Freien Brauer werden daher zukünftig nach einem speziellen Rating-Verfahren geprüft und müssen gewisse Probezeiten durchlaufen.

Unternehmensfitness und Wertekommunikation

Im zweiten Teil der Großkonferenz berichteten die Leiter der Arbeitsgruppen „Unternehmensfitness“ und „Wertekommunikation“ von der Arbeit ihrer Projekt-Teams. Jeff Maisel, geschäftsführender Gesellschafter der Brauerei Gebr. Maisel in Bayreuth, warb für einen offenen und ehrlichen Austausch untereinander und erläuterte, wie die Brau Kooperation ihre Mitgliedsbrauereien auf dem Weg zur Unternehmensfitness zukünftig begleitet – vom internen Benchmarking über die Implementierung bis hin zur Auditierung.

Maximilian Erlmeier, Geschäftsführer der Privatbrauerei Ganter in Freiburg, und Sebastian B. Priller, geschäftsführender Gesellschafter der Brauerei Riegele in Augsburg, berichteten aus der Arbeitsgruppe „Wertekommunikation“. „Die Freien Brauer werden ihre PR-Aktivitäten intensivieren und sich auf Basis ihrer Sieben Werte auch in Zukunft zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen äußern“, so Erlmeier. Darüber hinaus würden einzelne Aktivitäten und Aktionen die besondere Stellung der Freien Brauer in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit untermauern – Priller nannte hier als Beispiele die Patenschaft für die „Weltmeisterschaft der Biersommeliers“, den „Preis der Freien Brauer“ für die beste neue Bieridee aus dem Kreis der Mitglieder sowie den „Werkzeugkasten“ für die Umsetzung der Wertekommunikation in den einzelnen Brauereien.

Mehr Informationen und Bildmaterial unter www.die-freien-brauer.com.

Willkommens-Gruß zum Tag des deutschen Bieres:

  • Freiheit und Tradition: 23. April im Zeichen deutscher Bier-Vielfalt
  • Wirtschaftskraft und Verantwortung: 35 mittelständische Brauereien sichern 3.500 Arbeitsplätze, bilden 200 Lehrlinge aus
  • Braukunst und Lebensart: Sieben Werte der Freien Brauer als Gegenposition zur Konzentration im Biermarkt verabschiedet

Dortmund, im April 2007: Seit dem 1. April ist die Schussenrieder Brauerei Mitglied der Initiative Die Freien Brauer. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Schussenrieder einen neuen starken Partner für unseren Verbund gewinnen konnten, der unsere Ziele und Visionen teilt“, so Klaus Jonasson, Geschäftsführer der Deutschen Brau-Kooperation, die hinter der Initiative Die Freien Brauer steht. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2006 verzeichnen Die Freien Brauer einen Gesamtausstoß von 6,8 Millionen Hektolitern Bier. „Wir sind stolz darauf, damit in unseren 35 führenden Privatbrauereien in Deutschland und Österreich weiterhin rund 3.500 Arbeitsplätze zu sichern“, erläutert Jonasson. „In den Regionen tragen unsere Mitgliedsunternehmen maßgeblich zur Förderung einer gesunden Wirtschaftsstruktur bei.“ Auch für den Nachwuchs sind die Brauer aktiv: Zurzeit werden rund 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen ausgebildet. Zum Tag des deutschen Bieres am 23. April zeigen sich die Freien Brauer einmal mehr als Veranstalter traditioneller Feste, fördern Kultur und Sport und tragen zum Erhalt einer unverwechselbaren vielfältigen Bierkultur bei.

 

Schussenrieder feierte 2006 sein 100-jähriges Bestehen. Inhaber Jürgen Josef Ott übergibt den Betrieb, der momentan rund 100 Mitarbeiter beschäftigt, derzeit an seinen Sohn Michael. Damit wird die Familienbrauerei bereits in der vierten Generation geführt. Seit der Gründung entwickelte sich das Unternehmen von einer kleinen Hausbrauerei zur attraktiven Erlebnisbrauerei mit angeschlossenem Bierkrugmuseum, das bislang rund eine Million Besucher zählte.

Vielfalt sichern: Inhabergeführte Brauereien sorgen für Qualität

Dank seiner über 1.200 Braustätten ist der deutsche Biermarkt einer der produktstärksten der Welt. „Und das wird er bleiben, wenn die Vielfalt einmaliger Biere garantiert ist, denn sie ermöglichen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg“, blickt Christoph Barre, Sprecher der Freien Brauer, in die Zukunft. „Durch den voranschreitenden Konzentrationsprozess und die zunehmenden Globalisierungseffekte sehen wir diesen traditionell starken Biermarkt jedoch als gefährdet an.“ Die Anzahl der mittelständischen und Großbrauereien, die den deutschen Bier-Gesamtausstoß maßgeblich beeinflussen, sinkt. Immer mehr Unternehmen werden von nationalen und internationalen Brauereigruppen aufgekauft. Derzeit befinden sich rund 65 Prozent der deutschen Bierproduktion im Einflussbereich von Konzernen. „Brauereien, die zu großen Konzernen gehören, sind eingebunden in deren übergeordnete Entscheidungsstrukturen, müssen deren renditeorientierten Zielen folgen“, beobachtet Barre. „Für uns als freie Unternehmer ist der wirtschaftliche Erfolg natürlich auch wichtig, er besitzt aber nicht unangefochten Priorität. Für uns zählen Werte wie Große Freiheit, Persönliche Verantwortung, Einzigartige Vielfalt, Höchste Qualität, Saubere Umwelt, Echte Tradition und Gelebte Heimatverbundenheit.“

Die Sieben Werte der Freien Brauer: Menschen im Mittelpunkt

Die Prinzipien, die die Mitglieder der Initiative Die Freien Brauer einen, sind zusammengefasst in den Sieben Werten, die kürzlich vom Lenkungsausschuss als verbindliche Kernbotschaften verabschiedet wurden. Sie verdeutlichen, wer im Zentrum der Geschäftstätigkeit der Freien Brauer steht: nämlich die Menschen in ihrer jeweiligen Heimatregion. Diese Leitlinien sollen das Bewusstsein dafür schärfen, wie die mittelständischen Brauereien die Vielfalt ihrer Produktpalette garantieren und die Ertragskraft ihrer Wirtschaftsbetriebe stärken. Die Mitglieder der Freien Brauer eint ihre Identifikation mit ihrer jeweiligen Heimatregion. Ihr Ziel ist es, die traditionelle Braukunst und die Vielfalt regionaler Bierspezialitäten von hervorragender Qualität zu bewahren, die dem deutschen Bier seinen einzigartigen Ruf eingebracht haben. Gemeinsame Kommunikations- und Marketingauftritte sollen dafür sorgen, dass ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit weiter wächst. Die Veröffentlichung der Sieben Werte der Freien Brauer ist der Auftakt für eine Reihe zielgerichteter Aktivitäten im Jahr 2007.

Weitere Informationen und Bildmaterial unter www.die-freien-brauer.com.

Hintergrundinformationen

Die Sieben Werte der Freien Brauer:

 

  • Große Freiheit
    Wir sind freie Unternehmer und unabhängig von Konzernvorgaben.
  • Persönliche Verantwortung
    Wir übernehmen langfristig Verantwortung – als Arbeitgeber und Ausbilder, als Nachwuchsförderer und Geschäftspartner.
  • Einzigartige Vielfalt
    Wir bieten eine besondere Vielfalt herkunftstypischer Geschmackserlebnisse.
  • Höchste Qualität
    Wir brauen Biere mit Charakter – aus besten Rohstoffen.
  • Saubere Umwelt
    Wir setzen uns ein für einen respektvollen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen.
  • Echte Tradition
    Wir widmen uns unserem Handwerk seit Generationen mit Leidenschaft und Stolz.
  • Gelebte Heimatverbundenheit
    Wir sichern lokale Arbeitsplätze und fördern eine gesunde regionale Wirtschaftsstruktur.

Positive Bilanz nach 100 Tagen im Amt:

  • Schwerpunkt Kontaktarbeit: Designierter Geschäftsführer der Deutschen Brau-Kooperation informiert sich in Mitgliedsbetrieben
  • Mittelpunkt Prinzipien: Keipp pro Sieben Werte der Freien Brauer

Dortmund, 11. Mai 2007: Rückblick auf 100 Tage Kontaktarbeit und Beziehungspflege: Jürgen Keipp, designierter Geschäftsführer der Deutschen Brau-Kooperation und Hauptverantwortlicher für die Initiative Die Freien Brauer, zieht eine erste Bilanz: „Die Gespräche der vergangenen Wochen sind sehr positiv und Erfolg versprechend verlaufen. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit den Freien Brauern.“  Seit dem 1. Februar für Die Freien Brauer tätig, bestand der Schwerpunkt seiner ersten 100 Tage im Amt darin, die Mitgliedsbetriebe der Freien Brauer kennen zu lernen und sich über deren Produkte und Geschäftsaktivitäten aus erster Hand zu informieren. In den kommenden Wochen wird Jürgen Keipp seine Antrittsbesuche in den insgesamt 35 Mitgliedsbrauereien in Deutschland und Österreich fortsetzen. 

Die Prinzipien der Freien Brauer, zusammengefasst in den Sieben Werten, hat sich auch Jürgen Keipp auf die Fahnen geschrieben: „Für uns Freie Brauer, aber auch für mich ganz persönlich sind Werte wie Große Freiheit, Persönliche Verantwortung, Einzigartige Vielfalt, Höchste Qualität, Saubere Umwelt, Echte Tradition und Gelebte Heimatverbundenheit enorm wichtig.“ 

Der gelernte Brauer und Mälzer, Diplom-Braumeister und Diplom-Ökonom begann seine berufliche Karriere 1984 in Dortmund bei der Privatbrauerei Thier. Dort bekleidete er in den folgenden zehn Jahren verschiedene Funktionen, u. a. als Leiter Controlling und Personal, Leiter Logistik und Geschäftsführer Verwaltung/Technik/Logistik. 1994 wechselte Jürgen Keipp zur Dortmunder Kronen Privatbrauerei als Geschäftsführer Technik/Logistik/Verwaltung. 1998 übernahm er die Geschäftsführung Technik und Verwaltung beim Friesischen Brauhaus zu Jever und sorgte dort für den kompletten Neuaufbau aller Unternehmensstrukturen in Verwaltung, Vertrieb und Marketing. Im Jahr 2004 ging Jürgen Keipp zur Brau und Brunnen Mineralquellen nach Berlin. Als Geschäftsführer für vier Produktionsstandorte befasste er sich schwerpunktmäßig mit dem Aufbau und der Weiterentwicklung der alkoholfreien Sparte.

Im März 2008 soll Jürgen Keipp plangemäß Klaus Jonasson als Geschäftsführer der Deutschen Brau-Kooperation ablösen – Klaus Jonasson wird die Deutsche Brau-Kooperation nach über 30 Dienstjahren im kommenden Jahr aus Altersgründen verlassen. 

Weitere Informationen und Bildmaterial unter www.die-freien-brauer.com.

Vielfalt, Genuss und Qualität garantiert:

  • Regionale Vielfalt im Mittelpunkt: Herkunftstypische Bierspezialitäten von 24 Freien Brauern auf dem „Markt des guten Geschmacks“
  • Braukunst und Lebensart: Die „Sieben Werte“ sorgen für authentische Produkte im Geschmack der Zeit

Dortmund, Juni 2007: Vielfalt, Genuss und traditionsverwurzelte Braukunst gehören zu den Grundprinzipien der Freien Brauer. Diese Werte präsentiert der Verbund 35 unabhängiger mittelständischer Privatbrauereien auf der „Slow Food 2007“ einem größeren Publikum. Stellvertretend für etwa 300 verschiedene Biere stehen auf der Genuss-Messe insgesamt 30 Spezialitäten von 24 Mitgliedsbrauereien aus Deutschland und Österreich im Mittelpunkt – von Schwarzbier und Pilsner über Weißbier und Export bis hin zum Kellerbier. Die erste Messe von Slow Food Deutschland findet in Stuttgart vom 15. bis zum 17. Juni auf dem Messegelände Killesberg statt. Die Freien Brauer sind in Halle 5.2, Stand 119, vertreten.

 

Die Vielfalt einmaliger und unverwechselbarer regionaler Spezialitäten von höchster Qualität ist es, die dem deutschen Bier seinen weltweit einzigartigen Ruf eingebracht hat. Diese Vielfalt möchten Die Freien Brauer mit ihren authentischen und herkunftstypischen Bierspezialitäten bewahren und der Tendenz zum Massenbier mit Massengeschmack entgegenwirken. Die 35 Mitgliedsbetriebe sind konzerunabhängig und seit Generationen in Familienbesitz. Sie alle eint ihre jeweils führende Position in ihrer Heimatregion, ihr Empfinden für Qualität und ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Menschen in ihrer Region. Ziel der Freien Brauer ist es, die traditionelle Braukunst, die unverwechselbare Bierkultur und die Vielfalt regionaler Spezialitäten zu bewahren, die den deutschen Biermarkt so einzigartig machen. Doch so unterschiedlich die Charaktere dieser regionalen Bierspezialitäten auch sind: Alle richten sich an selbstbewusste, individuelle Konsumenten, die das Echte zu würdigen wissen und mit allen Sinnen genießen.

„Slow Food 2007 – Markt des guten Geschmacks“ findet in Deutschland erstmals statt von Freitag, 15. Juni, bis Sonntag, 17. Juni, auf dem Messegelände Killesberg in Stuttgart in Halle 5.2. Öffnungszeiten sind Freitag 10-19 Uhr, Samstag 11-19 Uhr und Sonntag 11-18 Uhr. Besucher können hier ausgesuchte Spezialitäten verkosten und erwerben, flankiert wird die Ausstellung von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Vorträgen und Podiumsdiskussionen.

Weitere Informationen unter www.die-freien-brauer.com und unter www.messe-stuttgart.de/slowfood2007.

Hintergrundinformationen

Slow Food

Slow Food ist eine weltweit agierende Non-Profit-Organisation. Unter Slow Food haben sich Produzenten und Händler, aber auch bewusste Genießer und mündige Konsumenten zusammengeschlossen, die sich die Bewahrung der Kultur des Essens und Trinkens und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt zum Ziel gesetzt haben.

Slow Food steht für gesunde, nachhaltig hergestellte Lebensmittel und verantwortungsvollen Genuss. Slow Food richtet sich an Konsumenten, die an der Herkunft ihrer Lebensmittel interessiert sind – und daher insbesondere den Produkten aus der eigenen Region vertrauen.

Mit „Slow Food 2007 – Markt des guten Geschmacks“ findet nun erstmals in Deutschland eine eigene Messe statt, die sich mit den Themen Vielfalt, Genuss und Regionalität beschäftigt.

Weitere Informationen unter www.slowfood.de.

Die Freien Brauer auf der Slow Food 2007: Die teilnehmenden Brauereien und ihre Biere

 

  • Alpirsbacher, Alpirsbach: Naturtrüb und Spezial
  • Arcobräu, Moos: Weissbier Hell
  • Barre, Lübbecke: Dunkel
  • Darmstädter, Darmstadt: Braustüb’l Pilsner und Whizz Pfirsich
  • Distelhäuser, Tauberbischofsheim: Landbier
  • Erzquell, Bielstein: Zunft Kölsch
  • Fiege, Bochum: Schwarzbier
  • Flensburger, Flensburg: Kellerbier
  • Ganter, Freiburg: Freiburger Pilsner und Spezial
  • Glaabsbräu, Seligenstadt: 1744 Kellertrübe
  • Herforder, Herford: Pils
  • Hirter, Micheldorf (Österreich): Privat Pils
  • Hütt Brauerei, Baunatal: Luxus Pils
  • Kauzen, Ochsenfurt: Käuzle Kultbier
  • Leibinger, Ravensburg: Seeradler
  • Löwenbrauerei Hall, Schwäbisch Hall: Mohrenköpfle
  • Maisel’s Weisse, Bayreuth: Original und Alkoholfrei
  • Meckatzer, Heimenkirch: Weiss-Gold
  • Neumarkter Lammsbräu, Neumarkt: Bio Edel Pils und Bio Alkoholfrei
  • Riegele, Augsburg: Commerzienrat Riegele Privat

Regionale Vielfalt, Qualität und Genuss: Bierspezialitäten der Freien Brauer auf der Genuss-Messe „Slow Food 2008“

Bierspezialitäten der Freien Brauer auf der Genuss-Messe „Slow Food 2008“

 

  • Regionale Vielfalt im Mittelpunkt: Bierspezialitäten der Freien Brauer auf dem „Markt des guten Geschmacks“
  • Fassanstich mit Otto Geisel am 3. April um 12.30 Uhr
  • Bier-Degustationen unter professioneller Anleitung während aller vier Messetage

Dortmund, 1. April 2008: Vielfalt, Genuss und traditionsverwurzelte Braukunst präsentieren Die Freien Brauer in dieser Woche auf der „Slow Food 2008 – Markt des guten Geschmacks“ in Stuttgart. Stellvertretend für über 300 verschiedene Biere aus den 36 Mitgliedsbrauereien werden neun Freie Brauer an ihrem Gemeinschaftsstand auf der Genuss-Messe ausgewählte herkunftstypische Bierspezialitäten präsentieren. Als Neuerung im Vergleich zum letztjährigen Auftritt werden Die Freien Brauer nicht nur mit Flaschenbier auf der „Slow Food“ vertreten sein: Erstmals werden einige Brauereien auch Fassbiere ausschenken, die dem Publikum mehrmals pro Messetag unter fachkundiger Anleitung geschulter Verkoster und Biersommeliers im Rahmen professioneller Degustationen vorgestellt und erklärt werden. Begleitend zu den Bieren der Freien Brauer werden kleine regionaltypische Snacks gereicht. Den Auftakt des Messeauftritts der Freien Brauer bildet der Anstich des historischen Holzfasses der Brauerei Riegele aus Augsburg am Eröffnungstag (Donnerstag, 3. April) um 12.30 Uhr unter Mitwirkung von Otto Geisel, Präsident von Slow Food Deutschland. 
Bereits im vergangenen Jahr hat sich der Verbund erfolgreich auf der ersten „Slow Food“-Messe in Deutschland präsentiert.

Die „Slow Food 2008 – Markt des guten Geschmacks“ findet von Donnerstag, 3. April, bis Sonntag, 6. April 2008, auf der Neuen Messe Stuttgart statt. Die Freien Brauer sind in Halle 3, Stand 3E61, vertreten.

Die Öffnungszeiten der „Slow Food 2008“ sind:

Donnerstag: 10.00 bis 22.00 Uhr (20.00 bis 22.00 Uhr: „Nacht der Sinne“)
Freitag: 10.00 bis 20.00 Uhr 
Samstag: 10.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag: 10.00 bis 18.00 Uhr

Weitere Informationen unter www.slowfood-messe.de.

Braukunst und Lebensart

Die Freien Brauer sind ein Zusammenschluss von 36 führenden Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Ziel der Freien Brauer ist es, die traditionelle Braukunst und die Vielfalt regionaler Bierspezialitäten von hervorragender Qualität zu bewahren, die dem deutschen Bier seinen einzigartigen Ruf eingebracht haben. Mit ihren herkunftstypischen, authentischen Bieren tragen sie in ihrer Region zum Erhalt einer unverwechselbaren Bierkultur und einer gesunden Wirtschaftsstruktur bei. So unterschiedlich die Charaktere der regionalen Bierspezialitäten der Freien Brauer auch sind: Alle richten sich an selbstbewusste, individuelle Konsumenten, die das Echte zu würdigen wissen und mit allen Sinnen genießen.

Hintergrundinformationen

Slow Food

Slow Food ist eine weltweit agierende Non-Profit-Organisation. Unter Slow Food haben sich Produzenten und Händler, aber auch bewusste Genießer und mündige Konsumenten zusammengeschlossen, die sich die Bewahrung der Kultur des Essens und Trinkens und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt zum Ziel gesetzt haben.
Slow Food steht für gesunde, nachhaltig hergestellte Lebensmittel und verantwortungsvollen Genuss. Slow Food richtet sich an Konsumenten, die an der Herkunft ihrer Lebensmittel interessiert sind – und daher insbesondere den Produkten aus der eigenen Region vertrauen.
Seit 2007 findet in Deutschland eine eigene „Slow Food“-Messe statt, die sich mit den Themen Vielfalt, Genuss und Regionalität beschäftigt.

9 Freie Brauer auf der Slow Food 2008: Die teilnehmenden Brauereien

Regionale Vielfalt wird belohnt:

  • 21 Prozent der Awards im nationalen und 11 Prozent der Awards im internationalen Vergleich gehen an Die Freien Brauer
  • Kitzmann und Schneider Weisse freuen sich über Publikumspreis

Dortmund, 23. November 2007: Die Freien Brauer haben beim diesjährigen „European Beer Star“ mit großem Erfolg abgeschnitten: Mit ihren regionaltypischen Bierspezialitäten konnten sich die Mitglieder der Initiative unter den 560 eingereichten Bieren souverän behaupten und insgesamt 13 der begehrten Auszeichnungen entgegennehmen. Die Prämierung hatte bereits am 12. Oktober in der Brau-Akademie Doemens in Gräfelfing durch eine international besetzte Jury von 55 unabhängigen Experten stattgefunden. Der Fokus bei der Blindverkostung lag auf Endverbraucher-relevanten Kriterien wie Geruch, Geschmack oder Aussehen. Die Jury zeichnet nach eigenen Angaben „unverfälschte, charaktervolle und qualitativ hochwertige Biere“ aus, die sich geschmacklich hervorheben und die große Bandbreite mittelständischer Brauereien repräsentieren. Die Preise in 40 Kategorien – je eine Medaille in Gold, Silber und Bronze – wurden den Siegern dann am 15. November auf der BRAU Beviale in Nürnberg verliehen. Aus Deutschland kommen 61 der ausgezeichneten Biere, 58 aus dem Ausland. Von den insgesamt 119 vergebenen Awards entfallen 13 auf Mitglieder der Freien Brauer – drei in Gold, vier in Silber und sechs in Bronze. Damit kommen ein Fünftel der deutschen und ein Zehntel der international prämierten Biere aus dem Kreis der Freien Brauer.

 

Die Freien Brauer auch beim Publikumspreis an der Spitze

Neben der Experten-Jury hatten auch die Besucher der BRAU Beviale die Möglichkeit, mit dem Consumer’s Favourite Award ihre Lieblingsbiere unter den Goldmedaillen-Gewinnern zu küren. Zwei dieser Publikumspreise gingen an Freie Brauer: Die Kitzmann-Bräu KG aus Erlangen freute sich über Gold für ihren „Kitzmann Weißbierbock“, die Private Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH aus Kelheim konnte den Preis in Bronze für ihr „Aventinus Weizenstarkbier“ entgegennehmen. Kitzmann freute sich über die Auszeichnung ganz besonders: Bereits im letzten Jahr war das „Kitzmann Weißbier“ mit dem Consumer’s Favourite Award in Gold ausgezeichnet worden. „Wir sind von diesem Erfolg überwältigt“, freut sich Peter Kitzmann. „Dass wir mit unseren Bieren nicht nur die Experten, sondern auch das Publikum überzeugen konnten und mit Gold bedacht wurden – und das gleich zwei Jahre in Folge – übertrifft unsere kühnsten Erwartungen.“

Der European Beer Star Award wurde in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen und ist mittlerweile zur begehrten Branchenauszeichnung avanciert. Veranstaltet wird der European Beer Star vom Verband Private Brauereien Deutschland, vom Verband Private Brauereien Bayern und der Association of Small and Independent Breweries in Europe in Kooperation mit der Brau-Akademie Doemens und dem Fachverlag Hans Carl. Teilnahmeberechtigt sind mittelständische, regional und lokal aktive Brauereien aus der ganzen Welt.

Die Freien Brauer – Braukunst und Lebensart

Die Freien Brauer sind ein Zusammenschluss von 36 führenden Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Ziel der Freien Brauer ist es, die traditionelle Braukunst und die Vielfalt regionaler Bierspezialitäten von hervorragender Qualität zu bewahren, die dem deutschen Bier seinen einzigartigen Ruf eingebracht haben. Mit ihren herkunftstypischen, authentischen Bieren tragen sie in ihrer Region zum Erhalt einer unverwechselbaren Bierkultur und einer gesunden Wirtschaftsstruktur bei. Insgesamt sichern sie rund 3.500 Arbeitsplätze in gesunden mittelständischen Unternehmen, bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus und fördern durch ihr vielfältiges Engagement die Kultur und den Sport in ihrer Region.

Die Freien Brauer beim European Beer Star 2007:

 

  • Pilsner (German-Style):
    Silber: „Hessisches Löwenbier Pilsener“
    Hessische Löwenbier Brauerei GmbH & Co. KG (Baunatal)
  • Festival beer:
    Gold: „Commerzienrat Riegele Privat“
    Brauerei S. Riegele KG (Augsburg)
  • European-Style Helles/Lager:
    Silber: „Riegele Feines Urhell“
    Brauerei S. Riegele KG (Augsburg)
    Bronze: „Kitzmann Helles“
    Kitzmann-Bräu KG (Erlangen)
  • Düsseldorfer-Style Altbier:
    Silber: „Barre Alt“
    Privatbrauerei Ernst Barre GmbH (Lübbecke)
  • South German-Style Hefeweizen:
    Bronze: „Weizen Hefe-hell“
    Alpirsbacher Klosterbräu Glauner GmbH & Co. KG (Alpirsbach)
  • South German-Style Bernsteinfarbenes Hefeweizen:
    Bronze: „Schneider Weisse Original“
    Private Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH (Kelheim)
  • South German-Style Kristallweizen:
    Bronze: „Maisel’s Weisse Kristall“
    Brauerei Gebr. Maisel KG (Bayreuth)
  • South German-Style Weizenbock pale:
    Gold: „Kitzmann Weißbierbock“
    Kitzmann-Bräu KG (Erlangen)
  • South German-Style Weizenbock dark:
    Gold: „Aventinus Weizenstarkbier“
    Private Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH (Kelheim)
  • Kellerbier:
    Bronze: „Kitzmann Kellerbier 1904“
    Kitzmann-Bräu KG (Erlangen)
  • Top fermented beers with alternative cereals or field crops:
    Silber: „Distelhäuser Dinkel“
    Distelhäuser Brauerei Ernst Bauer GmbH & Co. KG (Tauberbischofsheim)
  • Red and amber coloured beers:
    Bronze: „Mohrenköpfle“
    Löwenbrauerei Hall Fr. Erhard GmbH & Co. KG (Schwäbisch Hall)

Die Freien Brauer beim Consumer’s Favourite Award 2007:

Consumer’s Favourite Award 2007:

 

  • Gold: „Kitzmann Weißbierbock“ Kitzmann-Bräu KG (Erlangen)
  • Bronze: „Aventinus Weizenstarkbier“ Private Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH (Kelheim)

Erfolg beim European Beer Star 2008: Authentische Bierspezialitäten der Freien Brauer gehören zur Weltspitze

Authentische Bierspezialitäten der Freien Brauer gehören zur Weltspitze

  • 20 Prozent der Awards im nationalen und 10 Prozent der Awards im internationalen Vergleich gehen an Die Freien Brauer
  • Barre freut sich über Publikumspreis in Gold für „Barre Alt“
  • Teilnahme-Rekord: 688 eingereichte Biere aus aller Welt

Dortmund, 17. November 2008: Beim diesjährigen European Beer Star haben Die Freien Brauer erneut mit großem Erfolg abgeschnitten: Sechs Mitglieder der Initiative konnten sich mit ihren regionaltypischen Bierspezialitäten unter den 688 eingereichten Bieren souverän behaupten und insgesamt 13 der begehrten Auszeichnungen entgegennehmen. Die Verkostung und Ermittlung der Siegerbiere hatte bereits am 10. Oktober in der Brau-Akademie Doemens in Gräfelfing stattgefunden. Eine international besetzte Jury von 65 unabhängigen Bier- und Brauerei-Experten aus 16 Nationen bewertete die eingereichten Biere bei einer anonymisierten Blindverkostung anhand sensorischer, Endverbraucher-relevanter Kriterien wie Geruch, Geschmack und Aussehen sowie anhand der jeweils typischen Sortenkriterien. In 42 Kategorien wurde je eine Medaille in Gold, Silber und Bronze an besonders charaktervolle, authentische Biere vergeben, die qualitativ überzeugen konnten und die große Bandbreite mittelständischer Brauereien repräsentieren.

Die Gewinner des European Beer Stars wurden am 13. November auf der internationalen Fachmesse BRAU Beviale in Nürnberg bekanntgegeben. Insgesamt 61 der ausgezeichneten Biere kommen aus Deutschland, 62 aus dem Ausland. Von den insgesamt 123 vergebenen Awards entfallen 13 auf Mitglieder der Freien Brauer – vier in Gold, sechs in Silber und drei in Bronze. Damit kommen ein Fünftel der deutschen und ein Zehntel der international prämierten Biere aus dem Kreis der Freien Brauer.

Der European Beer Star wurde 2008 zum nunmehr fünften Mal vergeben und konnte einen einzigartigen Teilnahme-Rekord verzeichnen: Mit 688 eingereichten Bieren aus 32 Ländern gingen 20 Prozent mehr Anmeldungen zum Wettbewerb ein als im Vorjahr. Erstmals nahmen Brauereien aus allen fünf Kontinenten teil.

Auch beim Publikumspreis ganz vorne

Bereits am 12. November hatten die Besucher der BRAU Beviale darüber hinaus mit dem „Consumer’s Favourite Award“ ihre Lieblingsbiere unter allen Goldmedaillen-Gewinnern gekürt. In der Blindverkostung konnte sich – wie schon im vergangenen Jahr – ein Freier Brauer als Sieger durchsetzen: Die Privatbrauerei Ernst Barre GmbH aus Lübbecke erhielt für ihr „Barre Alt“ den Publikumspreis in Gold. „Neben dem kompromisslosen Bekenntnis zu unserer Heimatregion ist für uns das Streben nach optimaler Produktqualität ein zentrales Unternehmensziel“, so Christoph Barre. „Unsere hohen Qualitätsanforderungen gelten für alle Biere aus der Privatbrauerei Ernst Barre – und damit auch für ‚Barre Alt‘. Wir sind stolz und freuen uns, dass wir mit dieser Qualität sowohl die Experten als auch das Publikum überzeugen konnten.“

Der European Beer Star wird veranstaltet vom Verband Private Brauereien Deutschland, vom Verband Private Brauereien Bayern und der Association of Small and Independent Breweries in Europe (S. I. B.). Partner sind die Brau-Akademie Doemens und der Fachverlag Hans Carl, unter-stützt wird der Award außerdem von der BayWa Agrar, der Barth-Haas Group und Rastal. Der Wettbewerb richtet sich an Brauereien aus der ganzen Welt, „die sich der traditionellen, europäischen Brauart verpflichtet fühlen“.

Die Freien Brauer – Braukunst und Lebensart

Die Freien Brauer sind ein Zusammenschluss von 36 führenden Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Ziel der Freien Brauer ist es, die traditionelle Braukunst und die Vielfalt regionaler Bierspezialitäten von hervorragender Qualität zu bewahren, die dem deutschen Bier seinen einzigartigen Ruf eingebracht haben. Mit ihren herkunftstypischen, authentischen Bieren tragen sie in ihrer Region zum Erhalt einer unverwechselbaren Bierkultur und einer gesunden Wirtschaftsstruktur bei. Insgesamt sichern sie rund 3.500 Arbeitsplätze in gesunden mittelständischen Unternehmen, bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus und fördern durch ihr vielfältiges Engagement die Kultur und den Sport in ihrer Region.

Die Freien Brauer beim European Beer Star 2008:

Düsseldorf-Style Altbier:
Gold: „Barre Alt“
Privatbrauerei Ernst Barre GmbH (Lübbecke)

European-Style Helles/Lager:
Silber: „Riegele Feines Urhell“
Brauerei S. Riegele Inh. Riegele KG (Augsburg)

Festival beer:
Gold: „Commerzienrat Riegele Privat“
Brauerei S. Riegele Inh. Riegele KG (Augsburg)

Mild Beer:
Silber: „Riegele…golden seit 1386“
Brauerei S. Riegele Inh. Riegele KG (Augsburg)

Pilsner (German-Style):
Silber: „Distelhäuser Premium Pils“
Distelhäuser Brauerei Ernst Bauer GmbH & Co. KG (Tauberbischofsheim)

South German-Style Hefeweizen Dunkel:
Silber: „Kitzmann Dunkles Weißbier“
Kitzmann-Bräu KG (Herzogenaurach)

South German-Style Kristallweizen:
Gold: „Distelhäuser Kristall-Weizen“
Distelhäuser Brauerei Ernst Bauer GmbH & Co. KG (Tauberbischofsheim)
Silber: „Schneider Weisse Kristall“
Private Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH (Kelheim)

South German-Style Leichtes Weizen:
Bronze: „Kitzmann Leichtes Weißbier“
Kitzmann-Bräu KG (Herzogenaurach)

South German-Style Weizenbock dark:
Gold: „Riegele Augustus Weizendoppelbock“
Brauerei S. Riegele Inh. Riegele KG (Augsburg)
Bronze:  „Aventinus Weizenstarkbier“
Private Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH (Kelheim)

Top fermented beer with alternative cereals or field crops:
Silber: „Distelhäuser Dinkel“
Distelhäuser Brauerei Ernst Bauer GmbH & Co. KG (Tauberbischofsheim)
Bronze: „Gulpener Korenwolf“
B. V. Gulpener Bierbrouwerij (Gulpen, NL)

Bildungsoffensive in Sachen Bier: Freie Brauer werden offiziell „Botschafter der Bierkultur“

Freie Brauer werden offiziell „Botschafter der Bierkultur“

  • Exklusive Ausbildung für Die Freien Brauer
  • Sechs Sonderkurse an der DOEMENS-Akademie ab Herbst 2008 vermitteln Bierwissen auf höchstem Niveaum Fünf von sechs Kursen bereits ausgebucht

Dortmund, den 29. September 2008: Dass ihre Prinzipien – die Bewahrung einer lebendigen Bierkultur und der Erhalt einer reichen Biervielfalt – nicht nur Phrasen sind, sondern in der Praxis tatsächlich bewusst gelebt werden, stellen Die Freien Brauer mit einer außergewöhnlichen Bildungsoffensive unter Beweis: Ab Herbst 2008 lassen sich mehr als 100 Mitarbeiter der Privatbrauereien aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden kollektiv zu „Botschaftern der Bierkultur“ ausbilden. Ausbilder ist die staatlich anerkannte DOEMENS-Akademie, die als international operierendes Fortbildungs- und Beratungsunternehmen den Nachwuchs in der Brau-, Getränke- und Lebensmittelindustrie fördert. Die Teilnehmer absolvieren die Ausbildung in einem je viertägigen Intensivkurs, der eigens für Die Freien Brauer konzipiert und angeboten wird. Die Kurse finden je zur Hälfte in Gräfelfing bei München und in Obertrum bei Salzburg statt. Die Ausbildung steht allen interessierten Mitarbeitern der Mitgliedsbrauereien der Freien Brauer offen.

Der erste Sonderkurs startete am 22. September 2008, bis 2010 sind fünf weitere Sonderkurse für Die Freien Brauer vorgesehen: drei in 2009 und zwei in 2010, jeweils im Frühjahr und im Herbst. Lediglich für einen Kurs in 2010 sind noch wenige freie Plätze verfügbar, die übrigen Kurse waren bereits kurz nach Bekanntgabe des Angebots vollständig ausgebucht. 

Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Deutschen Brau-Kooperation, ist als einer der Teilnehmer des ersten Intensivkurses von der Ausbildung begeistert. „Ich bin schon so lange im Biergeschäft tätig und erkenne nun, wie viel ich noch über Bier lernen kann“, so der gelernte Brauer, Mälzer und Diplom-Braumeister. „Wir Freie Brauer verstehen uns seit jeher als Botschafter von Bierkultur und Biervielfalt – daher sind wir mit unserer Begeisterung und Leidenschaft für das Kulturgut Bier geradezu prädestiniert für diese Ausbildung.“ Durch die vermittelten Fähigkeiten perfektionieren die Absolventen ihr Expertenwissen und profitieren damit ganz direkt von dem Intensivkurs: Als „Botschafter der Bierkultur“ können die Teilnehmer das erlernte Sachwissen direkt im täglichen Geschäft anwenden und ihre Kunden und Partner mit noch höherer Kompetenz beraten.

Bierwissen auf höchstem Niveau

Der anspruchsvolle Intensivkurs vermittelt Wissen rund um das Thema Bier auf höchstem Niveau. Inhaltliche Schwerpunkte der Ausbildung liegen auf der Geschichte der Bierherstellung, Rohstoffen, Arten- und Sortenvielfalt der internationalen Bierlandschaft sowie Bier-Marketing. Daneben beschäftigen sich die Teilnehmer mit Schanktechnik, Glaskultur und gesundheitlichen Aspekten von Bier. In zahlreichen Bierverkostungen lernen die Teilnehmer verschiedene internationale Bierstile mit ihren typischen Ausprägungen und herstellungstechnischen Besonderheiten kennen und erfahren, wie sie ihre sensorischen Eindrücke systematisch beschreiben können. Handwerkliches Können stellen die Teilnehmer in einem Zapfwettbewerb und in der Kreativ-Brauerei unter Beweis, wo sie eine selbst komponierte Bierspezialität brauen. Das erlernte Wissen wird abschließend in schriftlichen und praktischen Prüfungen abgefragt. Nach erfolgreichem Abschluss der viertägigen Ausbildung dürfen sich die Teilnehmer „Botschafter der Bierkultur“ nennen. 

Informationen zum DOEMENS-Bildungsangebot unter www.doemens.org.

Die Freien Brauer – Braukunst und Lebensart

Die Freien Brauer sind ein Zusammenschluss von 36 führenden Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Sie alle eint ihre Identifikation mit ihrer jeweiligen Heimatregion. Ziel der Freien Brauer ist es, die traditionelle Braukunst und die Vielfalt regionaler Bierspezialitäten von hervorragender Qualität zu bewahren, die dem deutschen Bier seinen einzigartigen Ruf eingebracht haben. Mit ihren herkunftstypischen, authentischen Bieren tragen sie in ihrer Region zum Erhalt einer unverwechselbaren Bierkultur und einer gesunden Wirtschaftsstruktur bei. Denn die Wirtschaftskraft der Freien Brauer ist hoch: Insgesamt sichern sie rund 3.500 Arbeitsplätze in gesunden mittelständischen Unternehmen, bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus und fördern durch ihr vielfältiges Engagement die Kultur und den Sport in ihrer Region.

Mehr Informationen und Bildmaterial unter www.die-freien-brauer.com.

Hintergrund

Ausbildung der Freien Brauer an der DOEMENS-Akademie

Die Dachorganisation von DOEMENS bildet der gemeinnützige Verein DOEMENS e. V. mit seinen staatlich anerkannten Schulen, die zur DOEMENS-Akademie zusammengefasst werden. Die Bildungseinrichtung wird ergänzt durch die englischsprachige Ausbildung der World Brewing Academy und dem Bereich DOEMENS e-learning mit Fernstudienangeboten. Die DOEMENS-Akademie bietet pro Jahr zwei offene Biersommelier-Kurse mit je 16 Teilnehmern an. Die Intensivkurse für Die Freien Brauer werden als zusätzliche Sondertermine außerhalb des normalen Kursprogramms veranstaltet:

  1. Kurs: 22./23.09. und 24./25.11.2008
  2. Kurs: 02./03.02. und 16./17.03.2009
  3. Kurs: 09./10.02. und 23./24.03.2009
  4. Kurs: 05./06.10. und 23./24.11.2009
  5. Kurs: 08./09.02. und 22./23.03.2010
  6. Kurs:  04./05.10. und 22./23.11.2010

 

 

Ressourcen sparen – Effektivität erhöhen: neue Abfüllanlage bei Fiege

1,35 Millionen Euro hat die Privatbrauerei Moritz Fiege in ein neuartiges Füllsystem investiert, das ab sofort eine Leistung von 25.000 Flaschen pro Stunde ermöglicht. Brauerei-Geschäftsführer Jürgen Fiege nahm die Anlage im Juni dieses Jahres, nach zweijähriger Planung und einer Umbauzeit von nur 18 Tagen, per Knopfdruck offiziell in Betrieb und verkündet: „Anlässlich des 135-jährigen Bestehens der Brauerei stellen wir heute die Weichen in Richtung Zukunft. Wir starten eine neue Technologie, die in Umweltschutz, Qualität und Effizienz beispielgebend ist.“ Die neue Technologie ist durch ihr hygienisches Design nicht nur besonders gut zu reinigen, sondern gewährleistet auch eine sauerstoffarme Abfüllung, weniger Bierschwand und einfachere Wartung durch Direktantrieb. Zu den wichtigsten Vorteilen der neuen Anlage zählt der Brauerei-Geschäftsführer den geringeren Energie- und Medienverbrauch insbesondere bei Heißwasser, Strom und Kohlendioxid. „Lange haben wir nach einem gut durchdachten System gesucht, das zu unserer Braukultur und den Anforderungen eines mittelständischen Unternehmens passt“, erinnert sich Jürgen Fiege bei der Inbetriebnahme.

Ressourcen sparen – Effektivität erhöhen: neue Abfüllanlage bei Fiege

25.000 Flaschen pro Stunde schließt die neue Abfüllanlage. Jürgen (rechts) und Hugo (links) Fiege nahmen sie gemeinsam mit Dirk Eichfeld, Leiter der Abfüllung, in Betrieb.

Regionale Vielfalt wird belohnt: Höchste Auszeichnungen für 5 Freie Brauer bei internationalem und nationalem Wettbewerb

Höchste Auszeichnungen für 5 Freie Brauer bei internationalem und nationalem Wettbewerb

  • Alpirsbacher Klosterbräu, Distelhäuser Brauerei, Neumarkter Lammsbräu und Private Weissbierbrauerei Schneider mit großem Erfolg beim World Beer Cup 2008
  • Brauerei Riegele und Distelhäuser Brauerei erhalten die höchste Auszeichnung der Ernährungswirtschaft

Dortmund, 14. Mai 2008: Die Freien Brauer freuen sich über ihren Erfolg beim diesjährigen „World Beer Cup“: Mit ihren regionaltypischen Bierspezialitäten konnten sich vier Mitglieder der Initiative unter den 2.864 eingereichten Bieren aus 644 Brauereien in 58 Ländern behaupten und insgesamt fünf der begehrten Auszeichnungen entgegennehmen. Die Prämierung fand am 19. April in San Diego statt. Die international besetzte Jury von 129 unabhängigen Bierexperten zeichnete Spitzenbiere aus aller Welt in insgesamt 91 Einzelkategorien aus. Insgesamt 25 Medaillen gingen an Biere aus Deutschland – ein Fünftel der prämierten deutschen Biere kommt aus dem Kreis der Freien Brauer.

Beim „World Beer Cup 2008“ wurden die folgenden Biere der Freien Brauer prämiert:

Kategorie 1: „Non-Alcoholic Malt Beverage“
Silber: „Hefeweizen Alkoholfrei“, Alpirsbacher Klosterbräu (Alpirsbach)
Bronze: „Bio SAPS fit“, Neumarkter Lammsbräu (Neumarkt i. d. O.)

Kategorie 72: „German-Style Pale Wheat Ale“
Gold: „Distelhäuser Kristallweizen“, Distelhäuser Brauerei (Tauber-bischofsheim)

Kategorie 73: „German-Style Dark Wheat Ale“
Gold: „Schneider Weisse Original“, Private Weissbierbrauerei Schneider (Kelheim)

Kategorie 74: „South German-Style Weizenbock/Weissbock“
Bronze: „Aventinus Weizenstarkbier“, Private Weissbierbrauerei            Schneider (Kelheim)

Der „World Beer Cup“ ist einer der bedeutendsten internationalen Bier-Wettbewerbe. Seit 1996 wird er alle zwei Jahre von der Brewers Association, dem Zusammenschluss der kleinen und mittleren Brauereien in den Vereinigten Staaten, ausgerichtet. Optik, Aroma, Sortencharakteristik und geschmackliche Ausgewogenheit sind die entscheidenden Kriterien, nach denen die eingereichten Biere in der Blindverkostung bewertet werden. Der „World Beer Cup“ würdigt traditionelle und innovative Produkte gleichermaßen und berücksichtigt auch die Eigenheiten spezieller Länder und Regionen. Pro Einzelkategorie werden maximal eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille an diejenigen Biere vergeben, die die Kriterien ihrer Kategorie in beispielhafter Weise verkörpern. An die eingereichten Biere     werden höchste Qualitätsansprüche gestellt: In jeder Kategorie müssen zwingend ganz bestimmte Mindeststandards erfüllt werden – in Fällen, in denen in einer Kategorie auch das beste eingereichte Bier nicht imstande ist, die erforderlichen Mindeststandards zu erfüllen, werden gar keine   Medaillen verliehen.

Die Brewers Association sieht es als ihre Aufgabe, mit der Verleihung des „World Beer Cup“ Konsumenten auf der ganzen Welt für die Vielfalt und Qualität zu sensibilisieren, die sich in den prämierten Spitzenbieren widerspiegelt. Daneben wirbt der „World Beer Cup“ gegenüber Produzenten, Händlern und Konsumenten für einen bewussten Genuss und verantwortungsvollen Umgang mit alkoholhaltigen Getränken. 

Detailliertere Informationen zum „World Beer Cup“ finden Sie unter www.beertown.org.

„Bundesehrenpreis für Bier 2008“ geht an zwei Freie Brauer

Nicht nur beim „World Beer Cup“  waren Die Freien Brauer in diesem Jahr ganz vorne mit dabei: Am 23. April, dem Tag des deutschen Bieres, ehrte Bundesminister Horst Seehofer unter anderem zwei Mitglieder der       Freien Brauer mit dem „Bundesehrenpreis für Bier 2008“. Insgesamt 16 deutsche Brauereien konnten die Auszeichnung entgegennehmen, die in diesem Jahr erstmals vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verliehen wurde.

Die Preisträger des „Bundesehrenpreises für Bier 2008“ aus dem Kreis der Freien Brauer sind:

Der „Bundesehrenpreis für Bier“ soll das hohe Qualitätsniveau des deutschen Bieres unterstreichen und die Spitzenposition deutscher Brauereien im internationalen Vergleich würdigen. Die ausgezeichneten Brauereien haben bei der jüngsten Qualitätsprüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft e.V. für Bier die besten Gesamtergebnisse erzielt und besitzen damit Vorbildcharakter für die gesamte deutsche Brauereibranche.

Weitere Informationen zum Bundesehrenpreis finden Sie unter www.dlg.org  und www.bmelv.de.

Die Freien Brauer - Braukunst und Lebensart

Die Freien Brauer sind ein Zusammenschluss von 36 führenden          Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Sie alle eint ihre Identifikation mit ihrer jeweiligen Heimatregion. Ziel der    Freien Brauer ist es, die traditionelle Braukunst und die Vielfalt regionaler Bierspezialitäten von hervorragender Qualität zu bewahren, die unseren Bieren seinen einzigartigen Ruf eingebracht haben. Mit ihren herkunftstypischen, authentischen Bieren tragen sie in ihrer Region zum Erhalt einer unverwechselbaren Bierkultur und einer gesunden Wirtschaftsstruktur bei. Denn die Wirtschaftskraft der Freien Brauer ist hoch: Insgesamt sichern sie rund 3.500 Arbeitsplätze in gesunden mittelständischen Unternehmen, bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus und fördern durch ihr vielfältiges Engagement die Kultur und den Sport in ihrer Region.

Mehr Informationen und Bildmaterial unter www.die-freien-brauer.com.

Die Freien Brauer 2007/2008 Rückblick und Ausblick der Freien Brauer

Die Freien Brauer 2007/2008 - Rückblick und Ausblick der Freien Brauer 

Dortmund, 18. Januar 2008: Das vergangene Jahr war für die gesamte Bierbranche ein ausgesprochen bewegtes und schwieriges Jahr. Nach einem verhaltenen Start brachte ein fantastischer April erste Hoffnungsschimmer. Die folgenden Monate zeigten aber, auch geprägt durch das nur mittelprächtige Sommerwetter und dem fehlenden WM-Effekt des Vorjahres, schnell die Realitäten auf. Schwer zu schaffen machte der Branche allerdings nunmehr im zweiten Jahr eine ausgesprochene schwierige Rohstoffsituation, da sowohl die Gersten- als auch die Hopfenernte unbefriedigend war. Der weltweit steigende Bierkonsum verbunden mit rückläufigen Anbauflächen und ungünstigen Witterungsbedingungen sorgten für eine Verdoppelung der Rohstoffkosten. Zunehmend müssen wir uns die Frage stellen, ob die Politik "Treibstoff statt Essen" nicht in die falsche Richtung geht. 

Die Politik hat sodann noch ein zweites Problemfeld mit dem Rauchverbot in der Gastronomie geschaffen. Anstatt es der Macht der Märkte zu überlassen und jedem Kunden freizustellen, ob er bei deutlicher Deklarierung rauchfreie Lokale den nicht-rauchfreien Objekten vorzieht, wurde der Verbraucher wiederum durch gesetzliche Überregulierung bevormundet. 

Auch im kommenden Jahr wird die Branche unter den schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen haben. In einem zunehmend schwieriger werdenden Marktumfeld werden Die Freien Brauer durch ihr starkes Engagement für Regionalität und Bierkultur ihren Beitrag zur Stärkung der Familienunternehmen beisteuern, so Christoph Barre von der Privatbrauerei Barre, Lübbecke, einer der beiden Sprecher der Freien Brauer.

Durch eine überdurchschnittliche Ausbildungsquote stellen sie sich auch ihrer besonderen sozialen Verantwortung für nachkommende Generationen.

Das Thema Bierkultur werden Die Freien Brauer auch im kommenden Jahr mit ihrer Zusammenarbeit bei der Slow-Food Organisation und den Biersommeliers unterstützen. Die Freien Brauer sehen es als eine zentrale Aufgabe an, dass Image des Bieres zu verbessern und die Vielfalt der angebotenen Sorten und Marken zu erhalten. Die Mitglieder der Initiative beteiligen sich nicht an dem ruinösen Wettbewerb des Biermarktes, bei dem Bier nur noch über den Preis und in Aktionen verkauft wird, so Georg Schneider von der Privaten Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn, Kelheim (ebenfalls Sprecher der Initiative).

Die Freien Brauer – Braukunst und Lebensart

Die Freien Brauer sind ein Zusammenschluss von 36 führenden Privatbrauereien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Sie alle eint ihre Identifikation mit ihrer jeweiligen Heimatregion. Ziel der Freien Brauer ist es, die traditionelle Braukunst und die Vielfalt regionaler Bierspezialitäten von hervorragender Qualität zu bewahren, die dem deutschen Bier seinen einzigartigen Ruf eingebracht haben. Mit ihren herkunftstypischen, authentischen Bieren tragen sie in ihrer Region zum Erhalt einer unverwechselbaren Bierkultur und einer gesunden Wirtschaftsstruktur bei. Denn die Wirtschaftskraft der Freien Brauer ist hoch: Insgesamt sichern sie rund 3.500 Arbeitsplätze in gesunden mittelständischen Unternehmen, bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus und fördern durch ihr vielfältiges Engagement die Kultur und den Sport in ihrer Region.

Mehr Informationen und Bildmaterial unter www.die-freien-brauer.com.

Die Freien Brauer ziehen auf der Gesellschafterversammlung in Seligenstadt positive Zwischenbilanz und begrüßen die Privat-Brauerei Zötler als neues Mitglied

Gut aufgestellt in 2011: Die Freien Brauer ziehen auf der Gesellschafterversammlung in Seligenstadt positive Zwischenbilanz

Events in der Schussenrieder Erlebnisbrauerei

Gleich drei kultige Events stehen in den nächsten Wochen bei der Erlebnisbrauerei Schussenrieder an. Als einer der Freien Brauer zeigt das Traditionsunternehmen ein starkes Engagement für die Region und macht sie mit vielfältigen Initiativen – wie auch dem weltweit einzigartigen Bierkrugmuseum – attraktiv.

 

  • Internationale Deutsche Bartmeisterschaft am Samstag, 21. April: Ca. 150 "bärtige" Teilnehmer treten mit ihren kunstvollen Gesichtshaaren gegeneinander an, um den Internationalen Deutschen Meistertitel zu erlangen. Insgesamt 18 Einzelmeister werden an diesem Tage ermittelt und das zum ersten Mal überhaupt in der Region Oberschwaben!
  • 1. Bodensee-Klassik Oldie-Rallye am Samstag, 5. Mai: Bei der ersten Drei-Länder-Rallye gehen Old- und Youngtimer-Teams in rund 180 Automobilklassikern an den Start. Jeder, der einen Old- oder Youngtimer bis Baujahr 1990 besitzt, kann an der Rallye teilnehmen. Alle anderen können die Fahrzeuge um 12 Uhr im Schussenrieder Brauereihof bestaunen.
  • 14. Rallye ADAC Württemberg Historic am Samstag, 12. Mai: Vom 11. bis zum 12. Mai sind die Old- und Youngtimer der Genussrallye auf traumhaften Routen in einer der schönsten Regionen Baden-Württembergs unterwegs. Am Samstag werden die Fahrzeuge zum Mittagsstop von 12 bis 14 Uhr in der Schussenrieder Brauerei erwartet.

Weitere Infos gibt es auf Anfrage an info@schussenrieder.de oder unter Telefon 07583/404-11.

 

Erste Schwäbisch Haller Stadt-Grillmeisterschaft

Am Sonntag, den 22. April 2012 beginnt mit der Stadtmeisterschaft im Grillen der Countdown zur Deutschen Grillmeisterschaft in Schwäbisch Hall. Die Schwäbisch Haller Metzgerinnung veranstaltet zusammen mit der Firma Grillworld auf dem Gelände der Haller Löwenbrauerei die 1. Schwäbisch Haller Stadt-Grillmeisterschaft. Es messen sich die Teams aus der Region im Grillen. Wer dabei gewinnt, darf sich nicht nur ganz offiziell "Schwäbisch Haller Stadtgrillmeister" nennen, sondern ist auch für die Deutsche Meisterschaft in Schwäbisch Hall am 6. Mai 2012 qualifiziert.

Einschenken – gewusst wie!

Wie kommt das Bier ins Glas? Mit Stil. Und das geht so: Zu Beginn das saubere Glas mit klarem Wasser spülen. Dadurch wird die Glaswand gekühlt, es entweicht weniger Kohlensäure, das Bier hält länger die optimale Trinktemperatur und schaumfeindliche Seifenreste werden entfernt. Das Glas grundsätzlich etwas schräg halten und im ersten Schwung zu einem Drittel füllen. Kurz warten, bis der Schaum eine kompakte Form angenommen hat und dann vollschenken. Wenn auch der zweite Schaumring kompakt ist, den letzten Rest nachfüllen, sodass eine schöne Schaum-"Haube" entsteht. Das alles kann bis zu drei Minuten dauern. Achtung beim Weißbier: Schwenken Sie vor dem letzten Schritt die Flasche in den Handflächen, sodass sich die aromatische Hefe am Flaschenboden löst.

Sie zapfen vom Fass und ärgern sich, warum das Bier zu stark oder zu wenig schäumt? Hier finden Sie praktische Tipps der Hütt-Brauerei.

Und hier können Sie üben: Auf zum Zapfhahngewinnspiel der Brauerei Hirt.

Newsletter im neuen Gewand – gefällt er Ihnen?

Liebe Leser,
sicherlich haben Sie schon gesehen, dass unser Newsletter seit Februar in einem neuen Gewand auftritt. Der Grund sind Sie, denn wir halten ab jetzt mehr Tipps und Wissenswertes rund um das Thema Bierkultur für Sie bereit. Mit den neuen Rubriken möchten wir Ihnen unsere Sieben Werte näherbringen und wie wir Worten Taten folgen lassen. Und ein besonderes Highlight: Jeden Monat können Sie bei einem bierigen Gewinnspiel abwechslungsreiche Kostproben der regionalen Spezialitäten unserer Mitglieder gewinnen. Wir hoffen, dass Ihnen der neue Look und die Themen gefallen und freuen uns über Ihre Rückmeldungen!

Hier können Sie uns Ihre Anregungen zum neuen Newsletter zusenden.

Flensburger Brauerei: Qualität nach innen und außen

Bei dem Bekenntnis nach höchster Qualität geht die Flensburger Brauerei in diesem Monat zwei Riesenschritte: Mit einem modernisierten "zentralen Nervensystem" hebt sie zum einen ihre interne Qualitätssicherung auf die nächste Stufe. Die Brauerei wurde für 13 Tage komplett abgeschaltet und mit einer neuen Prozessleittechnik (Software, Steuerung und Visualisierung) aufgerüstet, die u. a. bessere Prozessbeschreibungen und eine zuverlässigere Dokumentation gewährleistet. 

Die Investition aus eigenen Mitteln beläuft sich auf rund 6 Mio. Euro – innerhalb der ca. 20.000 Ingenieurstunden wurden ca. 18.000 Signale umrangiert, ca. 38 km neue Kabel für neues Equipment gezogen, ca. 18 km neue Pneumatikleitungen zur Ansteuerung der vorhandenen Ventile verlegt und vieles mehr. Der Umbau wurde überwiegend durch regionale Dienstleister realisiert. Auch nach außen bekennt sich die Brauerei in puncto Qualität und Heimatverbundenheit: Während der allgemeine Markt für Braugerste immer prekärer wird, schließt die Flensburger Brauerei nun einen besonderen Vertrag mit regionalen Bauern. Sie verpflichtet sich langfristig zur Abnahme größerer Mengen heimischer Braugerste. Die Schleswig-Holsteinische Braugerste gedeiht im kraftvollen Klima der Nord- und Ostsee und wird deshalb von den Flensburger Brauern liebevoll "Küstengerste" genannt.

Umweltengagement wird gelebt und belohnt

"Wir legen größten Wert auf einen sorgsamen Umgang mit unserer Natur und schonen unsere Umwelt. Die natürlichen Ressourcen behandeln wir mit Behutsamkeit und Respekt." So heißt es im Wert "Saubere Umwelt" der Freien Brauer und dieses Bekenntnis leben sie auch.

So hat beispielsweise die Privatbrauerei Ganter vor einem Jahr eine umfassende Modernisierung gestartet: Die Umbaumaßnahmen nach modernsten technischen und organisatorischen Standards zeigen nun Werte, die sich sehen lassen können. Allein die Umstellung von Raum- auf Einzeltankkühlung brachte eine Energieeinsparung von rund 50 Prozent, die neue Kälteanlage benötigt statt 6.000 kg nur noch etwa 60 kg Ammoniak, zudem ergaben sich deutliche Einsparungen bei Gas, Wasser und Abwasser. Der überwiegende Teil der Investitionen kamen einheimischen Firmen und Handwerkern zugute.

Dass ein solcher Einsatz für die Nachhaltigkeit und dessen Darstellung mit messbaren Ergebnissen auch belohnt wird, zeigt in diesem Monat auch die Neumarkter Lammsbräu: Unter 41 Klein- und mittelständischen Unternehmen wurde ihr 19. Nachhaltigkeitsbericht vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der mittelständischen Unternehmerinitiative "future e.V. – verantwortung unternehmen" mit dem ersten Platz ausgezeichnet – und das schon zum dritten Mal. Der Bericht vermittle den Eindruck einer "gläsernen Produktion", er ist dabei ein Abbild der Unternehmensphilosophie: Er zeigt anhand von in Zahlen messbaren Fakten, wie das Unternehmen die Vision vom werteorientierten, zukunftsfähigen Wirtschaften seit 20 Jahren schrittweise umsetzt, beginnend mit der Beschaffung der Rohstoffe über die Herstellung der Bio-Produkte und deren Vermarktung bis hin zu den menschlichen Beziehungen innerhalb des Betriebs.

Bierspezialitäten zum Jubiläum

Besondere Spezialitäten zu einem besonderen Anlass – so nutzen zwei Freie Brauer ihr Brauereijubiläum für eine besondere Bierkreation. Die Weldebräu steht in diesem Jahr für 260 Jahre Genuss, familiengeführte Braukunst und Biertradition aus der Kurpfalz – immer eng verbunden mit Innovation, Kreativität und unternehmerischem Mut. Pünktlich zum Jubiläum startet sie mit der regionalen Bierspezialität WeldeNo1 Premium Pils, exklusiv mit bestem Gerstenmalz aus Ketsch. Auch äußerlich ist diese Sorte speziell, denn von März bis Mai erscheint auf 10.000 Editionsflaschen ein künstlerisches Motiv von Preisträgern des WeldeKunstpreises.

Auch die Kitzmann-Bräu hat ein Fest zu verkünden: Sie feiert 300 Jahre "Braukunst an der Südlichen Stadtmauerstraße" und präsentiert zu diesem Anlass die Rotbierspezialität "300", ein süffiges Schankbier mit an Waldbeeren erinnerndem Aroma, wie es heute noch im Elsass oder im französischsprachigen Teil Kanadas gebraut wird.

"Diese Bierspezialität ist unsere Hommage an die Hugenotten und ihr Savoir-vivre", erklärt Braumeister Benjamin Kloos.

Gourmet-Saison im Ruhrgebiet

Noch bis zum 31. März 2012 dreht sich das Menue-Karussell 2012 in Bochum, Hattingen und Sprockhövel. Was 2006 gestartet wurde, ist nun bereits zum siebten Mal ein Highlight: 30 Köche bieten ein hochattraktives 4-Gang-Menue zum Genießen. Im Herzen der Metropole Ruhr präsentiert sich damit die Elite der Restaurants. "Esskultur hat einen hohen Stellenwert für die Menschen an der Ruhr", so Hugo Fiege, Geschäftsführer der Privatbrauerei Moritz Fiege – einer der beiden Initiatoren und Hauptförderer des Events. Neben Bochum/Hattingen sind 2012 außerdem Dortmund und Umgebung sowie das Vest Recklinghausen mit Herne dabei. Insgesamt sind somit 90 Restaurants der Spitzenklasse am Start und laden zu einer kulinarischen Feinschmeckerreise ein.

Kleiner Gastroführer für das Menue-Karussell Bochum (PDF) 

Da fühlt sich Bier am wohlsten: die richtige Lagerung

Als Daumenregel für die Lagerung von Bier gilt: dunkel und kühl. Die optimale Lagertemperatur sollte konstant zwischen 6 und 8 Grad Celsius liegen – ob diese im Keller oder Kühlschrank erreicht wird, ist dabei egal. In puncto Haltbarkeit ist das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum bei guter Lagerung eher als grobe Richtlinie zu verstehen. Die Dauer unterscheidet sich je nach Art des Bieres: Obergärige Biere, wie beispielweise Alt, Kölsch und Weizenbier, halten sich in der Regel weniger lange als untergärige Sorten, wie Helles, Märzen oder Pils. Sollte das Haltbarkeitsdatum doch mal abgelaufen sein, bedeutet dies keinesfalls ein gesundheitliches Risiko. Aber der von der Brauerei gewünschte Geschmack des Bieres ist nicht mehr so optimal.

Fazit: Am besten so frisch wie möglich und richtig temperiert genießen!

Begeisterte Tandems im Lotsenprogramm

Familienunternehmer helfen Familienunternehmern beim Generationenwechsel – so heißt die Devise des Lotsenprogramms der Freien Brauer. Bei den laufenden Tandems nachgefragt, zeigt sich große Begeisterung: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass das Lotsenprogramm mir eine wichtige Hilfe dabei ist, die Nachfolge im Unternehmen besser zu strukturieren“, so Michael Sturm von der Brauerei Wilhelm Krieger nach seinem ersten Treffen mit Dr. Franz Ehrnsperger, Neumarkter Lammsbräu. Dieser ist als Lotse ebenfalls angetan: „Gern helfen wir auf diesem Weg und unterstützen Jungübernehmer dabei, ihre eigene Persönlichkeit und Visionen einzubringen. Es freut uns, dass wir einen so engagierten und aufgeschlossenen Tandempartner gefunden haben.“ 

Auch Sebastian B. Priller, Brauhaus Riegele Augsburg, ist als Lotse tätig und weiß um die Bedeutung des Erfahrungsaustausches: „Bevor man losrennt, muss man wissen, in welche Richtung man losrennen will. Genau dafür ist das Lotsenprogramm geschaffen worden.“ Für die beiden Schwestern Gisela und Monika Hansen, die künftig das Ruder in der Meinel-Bräu übernehmen, ist er „endlich der große Bruder, der sich in der Branche auskennt und das alles schon selbst durchgemacht hat.“ 

Weitere Infos zum Lotsenprogramm

Aufrichtige Anteilnahme – zwei Nachrufe

Die Freien Brauer trauern um Klaus Friedrich Jonasson und Dr. Heinz Pritzl.

Klaus Friedrich Jonasson, ehemaliger, langjähriger Geschäftsführer der Freien Brauer, verstarb plötzlich und unerwartet im Dezember 2011. Er hatte maßgeblichen Anteil an der heutigen Bedeutung der Brau-Initiative.

Der Seniorchef der Kauzen-Bräu, Dr. Heinz Pritzl, verstarb rasch und unerwartet kurz vor seinem 87. Geburtstag. Ansehen und Achtung hatte er sich nicht nur als Brauer, sondern auch als verantwortungsvolle Persönlichkeit des Gemeinwesens erworben.

Unser Mitgefühl gilt den Familien, Freunden und Kollegen der Verstorbenen.

„Meckatzer-Philosophie-Preis“ für die Kunst des Liebens

„Zukunftsforscher stellen einen Trend Richtung ‚Re-Lokalisierung‘ fest, da sich die Menschen vor dem Hintergrund der mit der Globalisierung einhergehenden Anonymisierung nach dem Fassbaren, Bodenständigen oder ganz einfach nach dem Menschlichen sehnen“, so Michael Weiß, Brauereichef der Meckatzer Löwenbräu. Aus diesem Grund unterstützt er das Projekt „Philosophie am Pass“ der Gemeinde Bad Hindelang und setzt mit der Verleihung des „Meckatzer-Philosophie-Preises“ Zeichen für ein menschliches Miteinander. 2012 geht die Auszeichnung an den Philosophen Prof. Dr. Wilhelm Schmid aus Billenhausen, der sich mit einer Neubegründung der Lebenskunst unter modernen Vorzeichen befasst und wie eine Kunst des Liebens als ein Teil der Lebenskunst unter modernen Bedingungen aussehen kann.

Alpirsbacher Weizen Kristallklar ist Bier des Jahres 2011

Er ist deutschlandweit einmalig und die Alpirsbacher Klosterbräu kann ihn diesmal mit nach Hause nehmen: Der Preis „Bier des Jahres 2011“ geht an ihre Bierspezialität Weizen Kristallklar. Bereits zum 13. Mal wird der Titel vom ProBier-Club vergeben, der größten deutschen Konsumentenvereinigung rund um die Themen Bier und Biervielfalt. Unter mehr als 7000 Biermarken von rund 1300 Brauereien in Deutschland kürt der ProBier-Club regelmäßig ein „Bier des Monats“ und nominiert es damit automatisch für die Wahl zum „Bier des Jahres“.

Weitere Infos zum Bier des Jahres

Das richtige Glas zum richtigen Bier

Bier hat Tradition und Kultur in Deutschland. Der vollständige Biergenuss kommt durch das Zusammenwirken der drei Sinne Sehen, Riechen und Schmecken zustande: Was aber, wenn ein Organ da nicht mitspielt, nämlich die Nase beim Trinken aus der Flasche? Für das vollendete Geschmackserlebnis ist deshalb die Wahl des richtigen Glases von essentieller Bedeutung. Nur so kann sich das Aroma und der Schaum der jeweiligen Bierspezialität ideal präsentieren. Die Pilstulpe und das dickwandige Weißbierglas sind wohl vielen bekannt. Aber wussten Sie, dass hochprozentigere Biere wie Böcke und Doppelböcke in einen bauchigen Kelch gehören, den man wie ein Cognacglas schwenken sollte? Während Kölsch nicht ohne seine typische Stange funktioniert, trinkt man Altbier aus Bechern. Export- und Lagerbiere werden in Seideln bzw. Bierkrügen serviert. Um den besten Schaum zu erhalten, sollte das Glas vor dem Einschenken einmal mit klarem Wasser gespült werden, um schaumfeindliche Spülmittelreste zu entfernen.

Zum Nachschlagen: Das Kartenset „Das perfekte Doppel“ charakterisiert 24 typische Biersorten, u.a. mit der jeweils geeigneten Glasform.

Christoph Barre, Sprecher der Initiative Die Freien Brauer, in Barres Brauwelt.

Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Brau Kooperation - Die Freien Brauer, begrüßte über 140 Gesellschafter und Führungskräfte zur Großkonferenz in Darmstadt.

Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Brau Kooperation - Die Freien Brauer, begrüßte über 140 Gesellschafter und Führungskräfte zur Großkonferenz in Darmstadt.

Verleihung Bundesehrenpreise an 17 deutsche Brauereien: Foto: DLG

Freie Brauer bewahren Deutschlands Biervielfalt

Dortmund, im Juni 2012 – Die Freien Brauer begrüßen die Stoßrichtung und Denkanstöße, die die Sendung ZDFzoom vom 06.06.2012 bei den deutschen Verbrauchern in Gang gesetzt hat. Unter dem Motto „Hopfen und Malz verloren! Wie gut ist Deutschlands Bier wirklich?“ 1 zieht das verantwortliche Redaktionsteam mit deutschen Bieren und der Brauwirtschaft ins Gericht. Ihre Kritik: Einige Marken seien in den vergangenen Jahren in den Besitz größerer Konzerne gewechselt oder eingestellt worden, was die Biervielfalt in unserem Land zunehmend infrage stelle. „Die berühmte deutsche Biervielfalt gibt es noch, denn unsere Mitglieder, allesamt unabhängige Traditionsbrauereien, bieten eine breite Auswahl an Charakterbieren“, erklärt Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer. Der Appell des Werteverbunds ist deutlich: Verbraucher müssen gezielt regionale Biere suchen und kaufen und damit den Lebensmitteleinzelhandel und Fachhandel fordern, solche Biere ins Sortiment aufzunehmen.

„Für uns stellt der Beitrag in einem gewissen Umfang eine Bestätigung unserer Arbeit der letzten Jahre als Werteverbund Die Freien Brauer dar. Er zeigt, dass die Verbraucher auf der Suche nach Biervielfalt sind und charaktervolle Biere bevorzugen. Allerdings muss sich die zahlenmäßige Nachfrage deutlich verstärken. Unsere Mitgliedsbrauereien bieten genau die vom Verbraucher laut ZDF gewünschte Vielfalt und Biere jenseits des Mainstreams an – und sie werden auch auf internationalem Parkett ausgezeichnet. Aktuell sind drei Freie Brauer mit Medaillen vom World Beer Cup 2012 zurückgekommen. Durch den TV-Beitrag wurden die Verbraucher im Sendegebiet des ZDF regelrecht aufgefordert, sich zukünftig stärker Gedanken zu machen, welche Biere sie kaufen. Dadurch ist der Handel gefordert, vermehrt regionale Bierspezialitäten kleiner und mittelständischer Brauereien zu listen“, zieht Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer, Bilanz.

„Ich begrüße das Aufgreifen des für uns als Verbund so wichtigen Themas im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und erhoffe mir von der Ausstrahlung eine erneute Sensibilisierung der Verbraucher für das Thema Biervielfalt und Wertschätzung regionaler Bierspezialitäten. Wir konnten direkt im Nachgang zur Ausstrahlung einen erfreulichen und signifikanten Anstieg der Besucher auf der Webseite der Freien Brauer verzeichnen. Ein klares Zeichen, dass sich Verbraucher zunehmend engagieren und informieren möchten“, berichtet Georg Schneider, Präsident der Freien Brauer.

Programmhinweis:

ZDFzoom, Mittwoch, 06.06.2012, 22.45 Uhr
„Hopfen und Malz verloren! Wie gut ist Deutschlands Bier wirklich?“

Auf die Fußball-EM freuen sich nicht nur Fans, sondern vor allem auch Deutschlands Bierbrauer. Wenn sich im Juni die Menschen in den Biergärten zum Public Viewing versammeln, steigt der Bierdurst traditionell auf Rekordniveau. Während die Leistungen der Nationalmannschaft in der Vergangenheit schwankten, sind sich die Deutschen beim Thema Bier einig: Deutsches Bier ist das Beste der Welt! Doch bei allem Selbstbewusstsein, irgendetwas stimmt nicht mit unserem geliebten Gerstensaft. Nimmt man die Gasthausbrauereien aus, hat sich seit der Wiedervereinigung die Zahl der Braustätten um fast ein Drittel verringert. Pro Jahr trinken die Deutschen nur noch zirka 100 Liter Bier, vor 20 Jahren waren es noch 35 Liter mehr. Schmeckt den Deutschen ihr Bier plötzlich nicht mehr so richtig?

„Die Wahrheit ist, dass sich vor allem die jungen Leute in Deutschland gelangweilt vom Bier abwenden“, erzählt der US-amerikanische Bierbuch-Autor Christian DiBenedetti. Im Glauben, das eigene Bier sei ohnehin unfehlbar, arbeite man in Deutschland hauptsächlich daran, Arbeitsschritte weiter zu automatisieren, statt neues Bier zu kreieren, das den Leuten wieder schmeckt. „Bei aller Tradition: Das deutsche Bier braucht eine Frischzellenkur.“ (…)

Quelle: ZDF

Aktion: Entdecke das Barre-Land und komm ins Team!

Barre-Land TrikotAuch wenn man meint, seine Region bereits zu kennen, gibt es doch immer wieder etwas Neues zu entdecken. Das Barre-Land ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Deswegen hat die Privatbrauerei Barre einige der schönsten und interessantesten Ausflugsziele in einem Heft zusammengefasst und mit Bildern und Kontaktdaten vorgestellt. An jeder besuchten Station gibt es einen Stempel in das Heft. Bereits mit zehn Stempeln können Barre-Land-Entdecker bis zum 31. Oktober 2012 an dem Gewinnspiel teilnehmen. Als Hauptpreise werden Rundflüge und Ballonfahrten sowie praktische Falt-Ferngläser verlost. Zur Fußball-EM 2012 gibt es außerdem unter dem Motto „Komm ins Team Barre-Land“ eine weitere Sammelaktion: Für sechs Kästen Barre Pilsener gibt es ein personalisiertes Barre-Land Trikot. Dazu einfach die Kassenbons, die den Kauf eindeutig bestätigen, mit der im Handel und im Internet erhältlichen Teilnahmekarte bis zum 2. Juli 2012 einsenden. Das Trikot mit dem eigenen Wunschnamen wird dann per Post ausgeliefert. 

Entdecke das Barre-Land

Produktneuheiten aus den Reihen der Freien Brauer

Privatbrauerei Gaffel: 3 BiereSommer, Sonne, Biergenuss: Im Juni gibt es gleich mehrere Neuigkeiten, wenn es um Biervielfalt geht, sowohl geschmacklich als auch optisch.

Die Privatbrauerei Gaffel hat Gaffel Kölsch 11 als Sonderedition erstmalig zur Art Cologne herausgebracht. Es wird nach einem alten Familienrezept mild eingebraut und ist eine Hommage an die Hl. Ursula. Das Etikett bezieht sich auf die 11 Hermeline, die seit dem 17. Jahrhundert als piktorales Element im Kölner Stadtwappen die Flagge der Bretagne zitieren. „Gaffel Kölsch 11 beweist, dass Tradition auch in einem zeitgenössischen Design glaubhaft verpackt werden kann“, so Thomas Deloy, Geschäftsleitung Marketing und PR.

Die Bio-Landwirtschaft Wildshut der Stieglbrauerei zu Salzburg birgt besondere Schätze in sich. Neben der bisher angebauten Braugerste und dem Brauweizen können seit letztem Jahr unterschiedliche Urgetreide wie Dinkel, Schwarzer Hafer und Emmer geerntet werden. Diese erlesene Mischung kommt im neuesten Hausbier zum Einsatz und verleiht ihm den Namen „Wildshuter Sortenspiel“.

Biere, diverse6.000 im ProBier-Club organisierte Bierfreunde haben aus rund 7.000 Bieren das beste Bier Deutschlands 2012 gewählt: das Distel Spezial der Distelhäuser Brauerei. Geschäftsführer Roland Andre und Achim Kalweit hatten sich im Jubiläumsjahr 2011 auf ihre über 200 Jahre alte Brautradition und die Rezepte aus früheren Zeiten besonnen. Mit dem Distel Spezial, dessen Retro-Auftritt auch Figuren und Schriftzüge von damals einschließt, lebten sie das Lieblingsbier der Distelhäuser von 1962 wieder auf.

 

Förderung kleiner Umweltprojekte: Schwarzbräu Naturpreis 2012

Naturpreis 2012Unter dem Motto „Heute schon für morgen handeln!“ ruft die Zusmarshauser Brauerei Schwarzbräu aktive Naturschützer zum siebten Mal zur Teilnahme am Wettbewerb Naturpreis auf. Die Besonderheit: Der Preis richtet sich an kleinere Umweltschutzprojekte, die zum einen keine bzw. nur geringe öffentliche Förderung erhalten und zum anderen bisher weitgehend unbeachtet blieben. In diesem Punkt ist der Schwarzbräu Naturpreis einzigartig in der Region. „Oft sind es gerade die kleinen Aktionen, die große Wirkung zeigen“, so Leopold Schwarz. 

Mitmachen können Einzelpersonen, Privatinitiativen, Schulklassen und Vereine, die in Eigenleistung Projekte zum Schutz unserer Natur umsetzen. Die Teilnehmer können ein Preisgeld von € 5.000,00 gewinnen. Eine unabhängige Jury wählt die Projekte aus, die einen Preis erhalten, und entscheidet auch über die Höhe der jeweiligen Förderung. Alle bis zum 1. Oktober 2012 eingesandten Dokumentationen in Wort und Bild werden von der unabhängigen Jury bewertet und nehmen an der Preisvergabe teil. 

Ein Flyer zur Aktion und die Wettbewerbsunterlagen können online heruntergeladen werden.

Freie Brauer gewinnen beim World Beer Cup

Von dem international bedeutenden 9. World Beer Cup im Mai 2012 sind drei Freie Brauer mit Medaillen aus Amerika zurückgekehrt. Eine 200-köpfige Jury, darunter Biersommeliers aus sechs Nationen, bewertete in San Diego, USA, 3.921 Biere von 799 Brauereien aus 54 Staaten in 95 Kategorien. Die deutschen Brauereien haben insgesamt gut abgeschnitten: 26 Medaillen wurden an deutsche Biere verliehen und in zwei Kategorien wurden sogar alle Medaillenränge von deutschen Brauereien besetzt. Diese Auszeichnung brachten unsere Mitglieder mit nach Hause:

 

Der World Beer Cup wird alle zwei Jahre von der Association of Brewers, dem Zusammenschluss der kleinen und mittleren Brauereien in den Vereinigten Staaten, ausgerichtet.
Hier geht’s zum Video des World Beer Cup

World Beer Cup

Neuer Internetauftritt der Freien Brauer

Der Newsletter hat es vorgemacht, jetzt folgt die Webseite. In den letzten Wochen haben wir unseren Internetauftritt überarbeitet, um noch mehr Informationen rund um die Themen Biervielfalt und Bierkultur zu bieten. Auf der Startseite finden Sie wichtige News auf einen Blick und monatlich wechselnde Videos unserer Mitgliedsbrauereien. Es gibt jetzt eine Rubrik News und auch der Pressebereich hat eine große Wandlung vollzogen. Was sich nicht verändert hat, ist unser Brauerei-Quiz, kennen Sie das eigentlich schon?

Wir hoffen, dass Ihnen die neu gestaltete Webseite gefällt und freuen uns über Ihre Rückmeldungen! Teilen Sie uns hier Ihre Meinung mit.

Die Freien Brauer, Mini-Relaunch 2012

Update der Freien Brauer: Wertige Webseite für Bierliebhaber

Die Freien Brauer starten für bieraffine Onliner neu durch: Der monatlich erscheinende Newsletter wurde komplett umgekrempelt und bietet ab sofort neben aktuellen Informationen aus den Reihen der 40 unabhängigen Mitgliedsbrauereien einen großen Serviceteil und viel Raum zum Dialog. Im Vordergrund stehen die Sieben Werte des Verbunds und die Verbraucher gewinnen zukünftig doppelt – spannendes Bierwissen von den Meistern der Bierkultur und jeden Monat ausgewählte Bierspezialitäten. Wer sich bis Ende August für ein Newsletter-Abonnement entscheidet, hat die Chance auf eine von zehn Bierboxen und das Kartenset „Das perfekte Doppel“ der Freien Brauer. Die Internetseite www.die-freien-brauer.com wurde ebenfalls aufgefrischt: Eine verbesserte Menüführung und zusätzlicher, hochwertiger Content erleichtern bierinteressierten Usern die Informationsbeschaffung.

Der neue Newsletter der Freien Brauer präsentiert monatlich interessante Köpfe und gelebte Werte und wird so immer durch ein persönliches Zitat aus den Reihen der Mitgliedsbrauereien eröffnet. Das Format „Bierkultur in Worten“ lässt damit spannende Persönlichkeiten hinter den Marken zu Wort kommen. Durch das neue Gewinnspiel – geknüpft an eine Gewinnspielfrage, die auch den ein oder anderen Bierkenner ins Grübeln bringt – wird nicht nur aktives Wissen rund um Bierthemen getestet, sondern den Gewinnern auch die Chance geboten, unterschiedlichste, teilweise auch limitierte, Bierspezialitäten von Freien Brauern nach Hause geschickt zu bekommen. Regelmäßige „Tipps von den Meistern der Bierkultur“ komplettieren das neue Serviceangebot neben den aktuellen News. „Durch die optische und inhaltliche Neugestaltung Newsletters wollen wir den Lesern unsere Sieben Werte, wie etwa Einzigartige Vielfalt, Höchste Qualität und Echte Tradition, näherbringen und stellen sie des anhand gelebter Werteaktionen der einzelnen Mitgliedsbrauereien vor“, erklärt Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer. „Bierkultur ist interessant und macht gleichzeitig Spaß – das möchten wir mit unserem Newsletter auch ausdrücken.“
Der parallel überarbeitete Internetauftritt hat noch stärker den User und den Mehrwertanspruch im Fokus. So können sich Bierliebhaber, die Lust auf neue Geschichten rund um die Mitgliedsbrauereien haben, schnell und einfach auf der Startseite unter www.die-freien-brauer.com für den spritzigen Newsletter anmelden. Einen zusätzlichen Anreiz gibt es in diesem Monat: Unter allen, die sich bis Ende August für den Newsletter anmelden, werden zehn Bierboxen mit je 12 regionalen Spezialitäten der Mitglieder der Freien Brauer und das Kartenset „Das perfekte Doppel“ verlost.

Piratenspektakel mit Flens

Piratenspektakel mit Flens

Vom 3. bis 5. August 2012 donnern die Kanonen, klirren die Säbel und lachen die Freibeuter. Das 16. Piratenspektakel in Eckernförde ist eine tolle Veranstaltung für große und kleine Piraten. Mit einem frisch gezapften Flens und Livemusik von Santiano (Freitag ab 20 Uhr) sowie United Four (Samstag ab 20 Uhr) kann man mit seiner Familie jede Menge Spaß und Unterhaltung erleben. Kostenfrei, unter freiem Himmel und nur für waschechte Piraten. Auf zum Entern!

Homepage im neuen Design gibt Schussenrieder „Barrique Premium“ den perfekten Auftritt

Schussenrieder hat die Website komplett überarbeitet. Sie präsentiert sich mit einem neuen Gesicht und ist einfacher, strukturierter und übersichtlicher. Alle Dienstleistungen sind in der Navigationsleiste auf einen Blick ersichtlich. Einige neue Möglichkeiten, wie beispielsweise die 360-Grad-Panorama-Aufnahmen, bieten zusätzlichen Einblick in die Erlebnisbrauerei.

Den Trend zum individualisierten Genuss hat die Schussenrieder Brauerei mit ihren saisonalen Bierspezialitäten bereits seit einiger Zeit erkannt. Deshalb entwickelten Thomas Lerch, Inhaber des Parkhotels Jordanbad, zusammen mit Michael Ott und dem ersten Braumeister Oliver Kurth einen ganz außergewöhnlichen kulinarischen Genuss: das Gourmetbier „Barrique Premium“. Es wird nur in kleinen Mengen eingebraut und in ein 200 Liter fassendes Barrique-Fass abgefüllt. Das Kastanienfass verleiht „Barrique Premium“ nicht nur seinen Namen, sondern auch seinen ganz besonderen Geschmack.

Mitgliedsbrauerei SchussenriederThomas Lerch, Inhaber des Parkhotels Jordanbad und langjähriger Kunde der Brauerei, Michael Ott und der 1. Braumeister Oliver Kurth sind stolz auf das Gourmetbier „Barrique Premium.

Friedensbier fürs Friedensfest – Schwarzbräu widmet Spezialbier

Am 8. August 2013 feierte Augsburg wieder das „Augsburger Hohe Friedensfest“ zur Feier der konfessionellen Gleichstellung und weltanschaulichen Toleranz. Dazu widmete die Schwarzbräu das „Augsburger Friedensbier“. Die gelungene Premiere im vergangenen Jahr inspirierte die Zusmarshausener Schwarzbräu zu einer zweiten Auflage des Friedenbieres. Die rot-goldenen Farbreflexe des Bieres kommen durch das Brauen mit sogenanntem Wiener Malz kräftiger zum Ausdruck. Dieses Braumalz verfügt zudem über ein ausgeprägtes malziges bis leicht nussiges Aroma, das dem Friedensbier eine höhere Vollmundigkeit verleiht. Der angenehme Geruch resultiert von dem Hopfen „Hallertauer Mittelfrüh“, der dem Friedensbier ein außerordentlich interessantes Hopfenaroma gibt. Der Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, Dr. Kurt Gribl, lobte Geschmack und Aussehen des Bieres. Darüber hinaus sah er auch den Nutzen für die Stadt: „Das Schwarzbräu Friedensbier zahlt auch auf die Marke Friedensstadt Augsburg ein und trägt zur weiteren Bekanntheit bei.“

Friedensbier fürs Friedensfest – Schwarzbräu widmet Spezialbier

Augsburgs OB Dr. Kurt Gribl und Brauerei-Inhaber Leopold Schwarz stoßen mit dem Augsburger Friedensbier auf das Friedenfest an.

Fohrenburger auf allen Kanälen

Neben klassischen Inseraten und Radiospots setzte die Brauerei Fohrenburg gezielt neue digitale Medien ein, um den Bekanntheitsgrad der beiden fresh-Radler in den Sorten Holunder-Limette und Blutorange-Ingwer zu steigern. Dabei wurden die Inhalte je nach Plattform zielgruppenspezifisch aufbereitet und medienübergreifend gestreut. Bereits vor dem offiziellen fresh-Radler-Launch durften die Fans bei einem Facebook-Gewinnspiel tippen, welche Sorten es geben wird. Doch auch während der Produkteinführung wurde die Social-Media-Plattform mit zielgruppenspezifischen Inhalten befüllt. Anreiz zum Kauf und Test der fresh-Radler bot zusätzlich ein Kronkorken-Gewinnspiel. Die Gewinncodes auf der Kronkorken-Innenseite konnten  auf der Webseite – auch mittels QR-Code, die sich auf den fresh-Radler Etiketten befanden – eingegeben werden.

Fohrenburger im Netz

Jene Internetuser, die das Web passiver nutzen oder nicht so aktiv auf Facebook sind, wurden per Newsletter erreicht. Gezielte Informationen über Veranstaltungen, Gewinnspiele und Produktinfos rund um die fresh-Radler waren auch auf der Website der Brauerei zugänglich. Mit Promotions am Point auf Sale gelang es schließlich, weitere Konsumenten von den feinen fresh-Radlern zu überzeugen.

Fohrenburger Stand

Glanzvoller Auftritt bei Barre

Rund sechs Jahre nach dem letzten Relaunch erstrahlen die Biermischgetränke der Privatbrauerei Barre in komplett neuer Gestalt – bei unverändert gutem Geschmack. Es ist ein großer Schritt, weg von der traditionellen Gestaltung hin zu einem modernen Design mit Wiedererkennungswert. Damit erhalten die vier Biermischgetränke einen eigenen, zeitgemäßen Auftritt, ohne den klassischen Markenkern zu verlassen. Die bisherigen Gestaltungsmerkmale sind stark reduziert. Die Aufteilung des Etiketts in zwei Farbfelder stellt die beiden Hauptbestandteile des Flascheninhalts dar. Gleichzeitig bleiben die bekannten Produktlogos auf dem Flaschenhals, um weiterhin Orientierung zu geben. Wichtiger Bestandteil des Designs ist weiterhin das Wappen der Familie Barre. Dementsprechend ist es auf reflektierenden Silberflächen in Szene gesetzt und signalisiert mit dem Schriftzug „BARRE“ bereits von Weitem, woher dieses Produkt stammt.

Biermischgetränke der Privatbrauerei Barre

Ganter Urtunk nach Schüttelanleitung genießen

Urtrunk der Brauerei Ganter„Geschüttelt, nicht gerührt“ – so genießt man den würzig-süffigen Urtrunk der Brauerei Ganter, den es jetzt auch in der handlichen 0,33-Liter-Bügelflasche gibt. Durch das Schütteln löst sich die Hefe vom Boden. Doch Vorsicht: Erst nach 60 Sekunden hat sich das untergärige Zwickelbier wieder beruhigt und kann mit einem fröhlichen „Plopp“ geöffnet werden. Das Rezept ist genauso urig wie das Bier selbst. Es stammt von Louis Ganter, dem Gründer der Freiburger Brauerei.

 

 

Zwettl bringt Kunst auf Bierdeckel

Zum 20. Jubiläum von „Kunst am Bierdeckel“ bringt die Privatbrauerei Zwettl eine von Künstlern gestaltete Serie auf Bierdeckel. Entsprechend dem Jubiläum ist die diesjährige Edition der Niederösterreichischen Wirtshauskultur in Stadt und Land gewidmet. Der niederösterreichische Karikaturist Christian Urbanek gestaltete acht Sujets, die die Qualitäten kultivierter Wirtshäuser illustrieren. „Die Partnerschaft mit der Niederösterreichischen Wirtshauskultur und Gastronomiebetrieben mit regionstypischer Gastlichkeit ist für uns außerordentlich wertvoll“, betont der Inhaber der Privatbrauerei Zwettl, Mag. Karl Schwarz. „Bier braucht Heimat, und besonders heimisch fühlt sich unser Zwettler in Betrieben, in denen die Spezialitäten der Region geachtet und den Gästen nähergebracht werden.“

Die gestalteten Sujets werden in einer Erstauflage von 800.000 Exemplaren gedruckt und an heimische Gastronomie- und Tourismusbetriebe ausgeliefert. Komplette Serien sind unter anderem im Biershop der Privatbrauerei Zwettl erhältlich.

Zwettl bringt Kunst auf BierdeckelMag. Karl Schwarz, Pavlina Schwarz, Dr. Petra Bohuslav (Niederösterreichische Landesrätin für Wirtschaft & Tourismus), Maria Schönauer (Niederösterreichische Wirtshauskultur) und Christoph Madl (Geschäftsführer der Niederösterreichischen Werbung) (von links)

 

Schwarzbräu erhält Superior Taste Award für vier Bierspezialitäten

Europas Spitzenköche und renommierte Sommeliers waren sich einig: Schwarzbräu Exquisit, Dunkel, Weißbier hell und Schweden Pils zeichnen sich durch „bemerkenswerten Geschmack“ aus. Im Brüsseler Château Sainte-Anne prämierte das „International Taste & Quality Institute“ (iTQi) die vier Biere der Familienbrauerei mit dem Superior Taste Award mit zwei Sternen. Neben dem geschmacklichen Eindruck beurteilte die Jury auch Aussehen, Geruch, Textur und Nachgeschmack von insgesamt 997 eingereichten Lebensmitteln und Getränken. „Chefköche und Sommeliers gelten für Konsumenten wie auch Handelspartner als absolute Meinungsführer. Eine Auszeichnung durch ein Gremium dieser Art stärkt unser Image und den Verkaufserfolg unserer Biere“, bestätigt Leopold Schwarz, Inhaber der Schwarzbräu.

Schwarzbräu erhält Superior Taste Award für vier Bierspezialitäten

Umrahmt von den Spitzenköchen Europas: Leopold Schwarz hat bei der diesjährigen Verleihung der Superior Taste Awards in Brüssel mit vieren seiner Schwarzbräu-Biere gewonnen.

Nachhaltige Neumarkter Lammsbräu

Zum elften Mal zeichnete die Neumarkter Lammsbräu Menschen und Projekte, die mit ihren Ideen und Initiativen einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und besseren Lebensbedingungen leisten, mit dem  Nachhaltigkeitspreis aus. In diesem Jahr gingen 108 hochkarätige Bewerbungen ein, aus denen in vier Kategorien Preisträger ausgewählt wurden. Jeder Preis war mit 2.500 Euro dotiert und wurde am 28. Juni 2012 verliehen. Der Ehrenpreis ging an das Ehepaar Beate Seitz-Weinzierl und Hubert Weinzierl für sein außergewöhnliches Engagement im Bereich der Umweltbildung. Den vorbildlichen Einsatz aller Mitarbeiter der Brauerei Neumarkter Lammsbräu im Sinne der Unternehmensphilosophie spiegelt auch der nunmehr 20. Nachhaltigkeitsbericht wider. 2011 steigerte das Unternehmen seine Bio-Getränke-Produktion auf 117.943 Hektoliter (2010: 102.235 hl) und erhöhte gleichzeitig seine Bio-Quote auf 99,93 Prozent. Die Rekordernte 2011 steigerte paradoxerweise die CO2-Erzeugung. Positiv wirkte sich hingegen der erstmalige, ausschließliche Bezug klimaneutral erzeugten Stroms aus Wasserkraft aus sowie die hohe Regionalquote, wodurch transportbedingte CO2-Emissionen reduziert wurden. Selbstkritisch zeigt der Bericht auf, wo noch weiterer Handlungsbedarf besteht. Bis Ende 2012 möchte das Unternehmen beispielsweise seinen Wasserverbrauch um mindestens 15 Prozent verringern.

 

Weitere Infos

Der vollständige Nachhaltigkeitsbericht kann im Internet abgerufen werden unter www.lammsbraeu.de.

Nachhaltige Neumarkter Lammsbräu

Die stolzen Preisträger des Lammsbräu Nachhaltigkeitspreises 2012 (von links): Susanne Horn (Generalbevollmächtigte Neumarkter Lammsbräu), Karl Heinlein und Rainer Wölfel (Naturschutzzentrum Wengleinpark), Beate Seitz-Weinzierl und Hubert Weinzierl, Christine von Weizsäcker, Dr. Franz Ehrnsperger (Inhaber Neumarkter Lammsbräu), Herbert Fuehr, Barbara Schimmelpfennig (GEPA).

Newsletter jetzt empfehlen: Neuregistrierte bis Ende August gewinnen eine von zehn Bierboxen

Die Freien Brauer: Bierbox mit 12 BierspezialitätenFreunde werben lohnt sich für bieraffine Onliner: Wer sich bis Ende August für ein Newsletter-Abonnement entscheidet, hat die Chance auf eine von zehn Bierboxen und das Kartenset „Das perfekte Doppel“ der Freien Brauer. 

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Zu Besuch bei Störtebeker und Bofferding

Bei der Gesellschafterversammlung der Freien Brauer in Bludenz wurden im Frühjahr die luxemburgische Brasserie Bofferding Nationale S. A. und die Störtebeker Braumanufaktur aus Stralsund als neue Mitglieder aufgenommen. Jürgen Keipp, Geschäftsführer des Verbundes, hat sich im Juli auf den Weg gemacht und die beiden Brauereien besucht, um ihnen die Wandtafel der Freien Brauer offiziell zu überreichen. Damit haben Die Freien Brauer ihren Kreis auf 40 führende, unabhängige Familienbrauereien erweitert und agieren zusätzlich zu Deutschland, Österreich und den Niederlanden nun auch in Luxemburg.

Die Freien Brauer, Termin in Bofferding

Beim Termin in Bofferding freuen sich (von links): Maurice Treinen, Thierry Krombach, Sandra Zeitl, Manfred Brengel, Georges M. Lentz, Jürgen Keipp, Frédéric de Radiguès sowie Raymond Martin.

Mitgliedsbrauerei Störtebeker

Markus Berberich (links im Bild) begrüßt gemeinsam mit Jürgen Nordmann (rechts im Bild) Jürgen Keipp im hohen Norden.

Stiegl führt mit Veranstaltungen und Bierspezialitäten durch den Sommer

Das 100-jährige Stiegl-Goldbräu Jubiläum wird im August zum zweiten Mal gebührend gefeiert: Am Freitag, dem 24. August 2012, lädt die Stieglbrauerei zum Stiegl-Klassik-Picknick, wo die Philharmonie Salzburg Ausschnitte aus „Peter und der Wolf“, Klassik & Johann Strauß, Musical und Filmmusik zum Besten geben wird. Am darauffolgenden Tag, Samstag 25. August 2012, finden dann die Stiegl-Sommerbierspiele statt. Auf dem Programm stehen unter anderem Bierdeckel-Werfen, Maßkrugstemmen, Holzfass-Rollen oder Bierkisten-Schießen. Die Anmeldung zum „bierigen“ Wettbewerb ist ab sofort online möglich. 

Wenn am Sonntag, 26. August 2012, schließlich der Beginn des Bauernherbstes mit einem feierlichen Festzug rund um die Stiegelbrauerei eröffnet wird, kommen besonders Liebhaber von saisonalen Bierspezialitäten auf ihre Kosten: wenn auch nur für kurze Zeit, ist wieder das Stiegl-Herbst-Gold erhältlich. Das „Bier in den Farben des Herbstes“ wird als offizielles Bauernherbst-Bier seit nunmehr 17 Jahren, ausschließlich aus österreichischen Rohstoffen, eingebraut. Sein voller Charakter, feine Röstmalzaromen und eine kräftige Hopfennote machen es zum idealen Begleiter regionaler Köstlichkeiten und bäuerlicher Produkte. Mit dem Mühlviertler Hopfencuvée ist eine weitere Stiegl-Spezialität noch bis 12. September 2012 erhältlich. Eine erlesene Hopfenmischung aus feinstem, regional angebautem Mühlviertler Aromahopfen verleiht dem Gebräu sein ausgeprägtes Hopfenbukett. 

Die Stiegl-Hausbiere können bequem über den Stiegl-Onlineshop bestellt werden.

Mit allen Sinnen spüren – das Ganter Brau-Erlebnis

Die Privatbrauerei Ganter bietet den Freiburgern und den Besuchern der schönen Stadt ab sofort ein neues Highlight: Das Brau-Erlebnis. Dahinter verbirgt sich eine überraschende, frische Brauereiführung mit einzigartigen Elementen. Mit allen Sinnen kann man hier erleben, wie sich die vier Zutaten Hopfen, Malz, Hefe und Wasser durch das Brauwunder in köstliches Bier verwandeln. Dafür wurde unter anderem eine spektakuläre Gärshow entwickelt. Besucher entdecken moderne Anlagen und historische Gebäude und werden in die Geheimnisse des Bierbrauens eingeweiht. Der 650 m lange Erlebnispfad wurde in 3,5 Monaten Bauzeit auf dem Gelände in der Schwarzwaldstraße mit Einsatz und Herzblut der Familie Ganter und ihrer Mitarbeiter auf 1700 qm angelegt. Dabei hat die Brauerei Ganter - ganz der Unternehmensphilosophie folgend – auf regionale Handwerker und nachhaltige Baumaßnahmen gesetzt. Die Führungen auf dem Erlebnispfad finden dienstags bis freitags von 14 bis 17 Uhr jeweils zur vollen Stunde und nach telefonischer Absprache statt. Eine Anmeldung ist sowohl für Gruppen als auch Einzelpersonen erforderlich. Der reguläre Eintrittspreis beträgt 12,50 Euro und beinhaltet Kostproben des Ganter-Bieres sowie ein Andenken an die Zeit im Brau-Erlebnis. 

Ganter Brau-Erlebnis
von links: Hartmut W. Martin (Geschäftsführer der Brauerei Ganter), Otto-Jolias Steiner (Inhaber der Agentur Steiner Sarnen Schweiz), Katharina Ganter-Fraschetti (Geschäftsführerin der Brauerei Ganter), Freiburgs Bürgermeister Ulrich von Kirchbach und Detlef Frankenberger (Geschäftsführer der Brauerei Ganter) stoßen auf die Premiere des Brau-Erlebnisses an.

Schwarzbräu widmet dem Augsburger Friedensfest ein Spezialbier

SchwarzbräuSeit 1650 feiert Augsburg am 8. August das „Augsburger Hohe Friedensfest“ und erinnert damit an den Westfälischen Frieden und die Religionsfreiheit für Katholiken und Protestanten. Dieses Jahr erhält das Fest zum ersten Mal ein eigenes Getränk: das Augsburger Friedensbier von Schwarzbräu. „Traditionsgemäß wird in Bayern für Volksfeste, Ehrentage und Jubiläen immer auch ein spezielles Bier gebraut. Unsere Brauerei ist mit der Geschichte des Augsburger Friedensfestes so eng verbunden, dass es für uns auf der Hand lag, endlich auch ein Bier für diesen Anlass zu brauen“, erklärt Brauereiinhaber Leopold Schwarz. Der Neuling im Schwarzbräu-Sortiment zeichnet sich mit einer Stammwürze von 12,8 % und einem Alkoholgehalt von 5,6 vol. % durch rot-goldene Farbreflexe sowie seinen feinporigen Schaum aus. Der Geruch erinnert an frisch gebackenes Brot. Das Friedensbier ist ab sofort für Gastronomie und Handel in der 20 x 0,5-Liter-Mehrweg-Kiste erhältlich. Mehrere tausend Flaschen spendet Schwarzbräu als Freibier und verteilt diese über die Handelspartner, die das Friedensbier gelistet haben, an die Bürger.

Kauzen Premium Pils holt Gold bei der Monde Sélection

Zum wiederholten Mal hat das „Kauzen Premium-Pils“ beim internationalen Qualitätswettbewerb „Monde Sélection“eine Grand Goldmedaille errungen und wurde mit der „High Quality Trophy 2012“ ausgezeichnet. Die wiederkehrende Auszeichnung des Bierklassikers aus dem Hause Kauzen bestätigt, dass es der Gerstensaft in Sachen Qualität mit den weltweit besten Bieren aufnehmen kann. „Wir sind sehr stolz, uns einmal mehr beim bedeutendsten Wettbewerb der 'Monde Sélection' behaupten zu können“, erklärt Kauzenchef Karl-Heinz Pritzl. „Die Prüfungsmaßstäbe sind sehr hart, und daher ist eine Auszeichnung bei der Qualitätsweltmeisterschaft ein ganz besonderes Prädikat.“ Das Geheimnis der erfolgreichen Braukunst liegt ihn in der ganzheitlichen Bierphilosophie. Kauzen Bräu setzt voll auf regionale Grundprodukte und das Wasser aus dem eigenen Tiefbrunnen, das eine sehr hohe Qualität aufweist. Seit 1961 testet das von der Europäischen Union anerkannte internationale Institut „Monde Sélection“ weltweit Lebensmittel und Getränke mit dem Ziel, Qualität auszuzeichnen. Bei der Beurteilung spielen der Geschmack und die Gesamtqualität des Produkts eine entscheidende Rolle.

Kauzen Premium Pils holt Gold bei der Monde Sélection
Stolz präsentieren Geschäftsführer Karl-Heinz Pritzl und Dipl. Braumeister Otto Resch mit seiner Brauermannschaft die Urkunde und Medaillen.

Welde bringt Frauenkasten auf den Markt

Welde bringt Frauenkasten auf den MarktEr präsentiert sich in pinker Farbe und ist dabei auch noch wirbelschonend mittig teilbar: der neue Frauenkasten der Privatbrauerei Welde aus Plankstadt. Gefüllt mit 24 Flaschen Welde No 1 Premium Pils eignet sich der Welde-Kasten in erster Linie als Geschenk und Partygag. Inhaltlich ergänzt wurde er durch eine flotte Smartphone-Hülle. In limitierter Auflage ist der neue Frauenkasten über den Online-Shop von Welde für 49 Euro erhältlich.

Erzquell Brauerei Siegtal ist „Top Business Partner“

Top Rating 2012In der Bonitätsbewertung wurde die Erzquell Brauerei Siegtal aktuell mit der Traumnote 1 von der renommierten Rating-Agentur Hoppenstedt ausgezeichnet und hat die Zertifizierung „Top Business Partner“ erhalten. Dieses Gütesiegel kennzeichnet substanzstarke Unternehmen von herausragender Bonität. Nur 4,4 % der bewerteten Unternehmen haben in diesem Jahr die Top-Bewertung mit der Note 1 erreicht. Die Erzquell Brauerei Siegtal gehört damit branchenübergreifend zu den bestbewerteten Unternehmen Deutschlands. Brauereichef Dr. Axel Haas sieht in der aktuellen Auszeichnung die auf Kontinuität und regionale Verbundenheit ausgerichtete Geschäftspolitik der heimischen Brauerei bestätigt: „Die Zertifizierung als Top-Business-Partner bestärkt uns in unserer seit vielen Jahren praktizierten Philosophie, unseren regionalen Kunden und Lieferanten ein verlässlicher Partner zu sein, für den Nachhaltigkeit und Stabilität nicht nur Floskeln sind.“ Als Freier Brauer und regionaler Wirtschaftsbetrieb übernimmt die Erquell Brauerei Siegtal somit Verantwortung gegenüber seiner Umwelt, was einmal mehr mit der Zertifizierung „Top Business Partner“ honoriert wurde.

Bis Ende August: Neuregistrierte haben die Chance auf eine von zehn Bierboxen

Bierboxen mit je 12 regionalen SpezialitätenUnter allen, die sich noch bis Ende August für den Newsletter der Freien Brauer anmelden, werden zehn Bierboxen mit je 12 regionalen Spezialitäten der Mitglieder der Freien Brauer sowie das Kartenset „Das perfekte Doppel“ verlost. 
Deshalb: schnell an Freunde weiterempfehlen!

Kostbare Lebensmittel: „Wertschätzung ist die Voraussetzung für Wertschöpfung“

Dortmund, 30. August 2012 – Die Freien Brauer betrachten die Verbrennung von Lebensmitteln und deren Rohstoffen zur Energiegewinnung als ethisch bedenklich. Als Folgen prognostizieren sie einen zunehmenden Konkurrenzkampf unter den Landwirten, der regionale Partnerschaften erschwert, die Zunahme der weltweiten Verknappung von Grundnahrungsmitteln und deren unverhältnismäßigen Preisanstieg. Sie fordern die maßgeblichen Akteure und die Führungskräfte von morgen zu sozialer und ökologischer Verantwortung auf. Der Appell ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter den Mitgliedern der Freien Brauer, 40 führender, unabhängiger Familienbrauereien, die sich für sieben unternehmerische Werte wie Persönliche Verantwortung und Gelebte Heimatverbundenheit stark machen.

Laut Angaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sollen 30 Prozent der Energieversorgung bis 2030 durch erneuerbare Energien, u.a. durch Bioenergie, generiert werden.  Die Freien Brauer erhoben aus diesem Anlass ein Stimmungsbild unter den 40 Mitgliedern des Werteverbunds familiengeführter Traditionsbrauereien. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Freien Brauer erkennen das enorme Potential, das in der energetischen Nutzung von Biomasse steckt. Von den Akteuren der Politik fordern sie jedoch, nicht nur ökonomisch sinnvoll zu handeln, sondern auch unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten nachhaltig zu agieren.
„Biogas aus biologischen Abfällen aus Industrie und Landwirtschaft zu gewinnen, ist sehr sinnvoll“, räumt Markus Berberich, Geschäftsführer der Störtebeker Braumanufaktur ein, „Lebensmittel und damit die Lebensmittelpreise zugunsten der Energie bei wachsender Weltbevölkerung zu verknappen, ist aus ethischen Gründen jedoch abzulehnen.“ Sollten vermehrt Rohstoffe zur Energiegewinnung herangezogen werden, so rechnen alle Befragten mit einem spürbaren Anstieg der Lebensmittelpreise.

Energiepflanzen stehen in direkter Flächenkonkurrenz mit dem Nahrungsmittelanbau. Landwirte sind zunehmend vor die Wahl gestellt, Getreide zur Nahrungsmittelproduktion anzubauen oder in den subventionierten Anbau von Energiepflanzen zur Biogasherstellung zu wechseln. Dass es unter diesen Voraussetzungen schwierig sein wird, regionale Landwirte als starke Partner zu gewinnen und zu halten, davon sind Die Freien Brauer überzeugt. Auch Wolfgang Koehler, Brauereichef der Darmstädter Privatbrauerei, zeigt sich entrüstet: „Es ist schon eine ethische Frage, ob wir den Bedarf in der Dritten Welt durch den hiesigen Anbau von Nahrungsmitteln zur Energiegewinnung gefährden dürfen. Darüber hinaus ist der erhebliche Preisdruck für unser Gewerbe durch den subventionierten und dadurch sehr viel rentableren Energiepflanzenanbau nicht hinnehmbar.“

Fördert die Politik das Verbrennen von Rohstoffen durch hohe Subventionen, erwarten Die Freien Brauer, dass sich dies auf die Wertschätzung für Lebensmittel auswirken wird. „Wir werfen heute zu viele Nahrungsmittel weg, wo in anderen Ländern Menschen verhungern. Solange sich die Profitgier von Politikern und Industrie nicht auf andere Werte besinnen lässt, werden wir noch vor größeren Problemen und Herausforderungen stehen“, mahnt Dr. Klaus Möller, Geschäftsführer der Brauerei Hirt. „Auch wenn in Österreich der Anteil der landwirtschaftlichen Flächen, die zur Biogasgewinnung verwendet wird, noch gering ist, ist dies das falsche Signal für die Zukunft“, prognostiziert Mag. Karl Schwarz, Privatbrauerei Zwettl. Michael Weiß, Geschäftsführer der Meckatzer Löwenbräu, hofft darauf, dass unsere Gesellschaft den Wert von Lebensmitteln wieder mehr zu schätzen weiß: „Wertschätzung ist die Voraussetzung für Wertschöpfung. Der aktuelle Trend zur Sensibilisierung der Verbraucher – etwa durch die Ausbildung von Biersommeliers –, der auch seitens der Wertschöpfungskette gestützt wird, stimmt mich sehr positiv. Nach der Globalisierung kommt es zur Re-Regionalisierung. Verbraucher, Händler und Gastronomen schätzen zunehmend das Handwerkliche, Authentische und sind bereit, dafür auch mehr auszugeben.“

Hinsichtlich der Frage, wie die jüngeren Generationen mit der Thematik umgehen werden und welchen Rat Die Freien Brauer Jungunternehmern mit auf den Weg geben wollen, appelliert Markus Berberich an die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen: „Langfristige unternehmerische Werte sollten über kurzfristigen Zielen der Gewinnmaximierung stehen. Über die Transparenz der neuen Medien werden in Zukunft nur Unternehmen mit authentisch gelebten Werten erfolgreich sein. Gelebte gesellschaftliche Verantwortung wird damit zum Erfolgsfaktor.“ Dr. Axel Haas, Geschäftsführer Erzquell Brauerei Bielstein, verdeutlicht: „Die jüngere Generation sollte sich nicht von populistischen Propheten verführen lassen, die wegen der durch Menschen verursachten CO2-Emissionen den Weltuntergang an die Wand malen. Wenn die Menschheit vorher verhungert, wird sie nicht mehr erleben, was das alles für ein Unsinn ist.“

Zahlen zum Energieverbrauch in Deutschland
Der aus erneuerbaren Energien gedeckte Energieverbrauch liegt in Deutschland bei 12,2 Prozent. 8,2 Prozent des Energiebedarfs wird durch Biomasse realisiert.  Zwar bietet die energetische Nutzung von Biomasse den Vorteil, dass sie klimaneutral verbrannt wird, weil das freigesetzte CO2 von nachwachsenden Pflanzen wieder gebunden wird. Mit ihr sind aber auch viele negative Auswirkungen für Mensch und Umwelt verbunden, die beim Thema Bioenergie häufig nicht berücksichtigt werden. Neben der Verwendung von landwirtschaftlichen Abfällen und Pflanzenresten, werden gezielt Energiepflanzen (Getreide, Rüben, Mais, u.a.) zur Verbrennung eingesetzt, die großflächig angebaut werden müssen. In Deutschland werden bereits knapp 2 Mio. Hektar, damit fast 17 Prozent der gesamten Ackerfläche, für den Anbau von Energiepflanzen genutzt.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit 2012, URL: http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/ee_in_deutschland_graf_tab.pdf
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit 2011, URL: http://www.erneuerbare-energien.de/erneuerbare_energien/bioenergie/kurzinfo/doc/4759.php

Einzigartig in Niederbayern – die Historische Dult von Arcobräu in Moos

Historische Dult von Arcobräu in Moos
„Sensationen von damals – heute neu erleben“ lautete das Motto der neu geborenen Historischen Mooser Dult von Arcobräu, die vom 26. bis 30. Juli 2012 zum zweiten Mal stattfand. Mit Hilfe der historischen Gesellschaft Deutscher Schausteller und dem Enthusiasmus alteingesessener Schaustellerfamilien konnten viele Fahrgeschäfte, Technikwunder und Kunstwerke von anno dazumal bewundert werden. Was 2011 begann, hat sich bereits 2012 zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender in Bayern entwickelt – die Mooser Dult lockte 50.000 Besucher von Nürnberg bis München an. Mit dazu beigetragen hat einer der größten Antiquitätenmärkte Niederbayerns und ein Artistenprogramm mit Weltruf. Dieses Jahr konnten die Geschwister Weisheit, Europas größte Hochseilshow, und Preisträger des 35. Zirkusfestivals von Monte Carlo für die Mooser Dult gewonnen werden. Die Idee der Historischen Mooser Dult geht auf das letztmals im Jahr 1922 gefeierte Laubhüttenfest zurück, ausgerichtet als die größte Messe für Landwirtschaft und Gewerbe in Niederbayern. Neben den Ausstellern aus ganz Bayern durften bereits damals Fahrgeschäfte, Volksbelustigung und ein Festzelt mit einem anständigen Bier nicht fehlen.

Verpassen Sie auch nicht die anderen Veranstaltungen der Arcobräu: 

Verkostungsanleitung und Verkostungsbogen: So erleben Sie die vielfältigen Facetten verschiedener Bierstile mit allen Sinnen

Mit Zwettler die Hopfenernte live erleben

Von 26. August bis 16. September 2012 dreht sich im niederösterreichischen Waldviertel alles um den Hopfen. Besucher des Hopfenherbstes können den Landwirten bei der Ernte über die Schulter blicken und Wissenswertes zum Wachstumsprozess, zur Ernte und zur Weiterverarbeitung des „grünen Golds“ erfahren. Expertenwissen rund um „Hopfen & Malz“ vermitteln zusätzlich Bierseminare. Jene, die den Herbst so richtig genießen wollen, folgen dem 10 km langen Zwettler Bierwanderweg. Dieser führt direkt von der Privatbrauerei Zwettl, vorbei an zahlreichen Hopfengärten, bis zur Schwarz Alm. Dort verwöhnt Küchenchef Christian Hrusa seine Gäste mit „bierigen“ Gerichten. Spezielle Wellness-Pakete mit Biermassage laden zum Entspannen ein. Das Hopfenland Waldviertel zeichnet sich als wertvolles Anbaugebiet in der Heimat aus. „Wir sind stolz, in fünf Orten 13 Hopfengärten sowie vier Darren zur Trocknung und Zwischenlagerung des geernteten Hopfens präsentieren zu können“, so Mag. Karl Schwarz, Inhaber der Privatbrauerei Zwettl. 

Wo gerade geerntet wird und welche Landwirte ihre Darren geöffnet haben, erfahren Sie telefonisch unter 02822/500-0, auf http://www.zwettler.at/ und über facebook.com/zwettler.

Mit Zwettler die Hopfenernte live erleben
Hier dreht sich alles um den Hopfen: der Waldviertler Hopfenherbst.

Tausende Besucher feierten das Glaabsbräu-Hoffest

Die Privatbrauerei Glaab lud am 11. und 12. August 2012 zum jährlichen Glaabsbräu-Hoffest in Seligenstadt. Bei herrlichem Sonnenschein wurde den Besuchern an diesem Wochenende ein vielseitiges kulinarisches und musikalisches Programm geboten. Um das leibliche Wohl kümmerte sich Familie Höflich, Wirtsleute des Brauereiausschanks „Römischer Kaiser“. Bands wie die „Seligenstädter Blech & Co.“ und „Helium 6“ sorgten musikalisch für Stimmung. Am Sonntagmorgen eröffneten Peter Sulzmann, erster Bürger der Stadt Seligenstadt, und die Geschäftsleitung der Glaabsbräu mit dem traditionellen Bieranstich den hessisch-bayrischen Frühschoppen. Highlight des Hoffests: das traditionelle Glaabsbräu Festgespann, das von vier weißen Percheron-Pferden gezogen wurde. Bierige Spiele und ein Quiz rund um die Glaabsbräu rundeten das Programm ab. Viele Besucher nutzten auch die Gelegenheit, die Brauerei zu besichtigen. Fazit: „Ein gelungenes Fest!“, freut sich Geschäftsführer Robert Glaab.

Tausende Besucher feierten das Glaabsbräu-Hoffest
Eröffnung des Frühschoppens mit dem traditionellen Bieranstich.

Für besondere Momente: Barre Festbier jetzt im praktischen Sixpack

Barre FestbierIn gewohnt exzellenter Qualität ist jeder Schluck Barre Festbier ein unvergessliches Erlebnis. Diese malzaromatische Spezialität ist weniger hopfenbetont als ein Pilsener und besticht durch eine leicht dunkle, bernsteinartige Farbe. Der Stammwürzegehalt beträgt 11,5 Prozent, der Alkoholgehalt 4,8 Volumenprozent und der Brennwert liegt bei 45 kcal pro 100 ml. Rechtzeitig zur Festsaison im September ist Barre Festbier außer im Fass und in der Bügelverschlussflasche auch im abverkaufsstarken Sixpack mit der modernen Longneck-Flasche erhältlich.

Maisel Edelhopfen Diät-Pilsner wird zu Edelhopfen EXTRA

Maisel Edelhopfen Diät-Pilsner wird zu Edelhopfen EXTRADie Bierspezialität Edelhopfen Diät-Pilsner der Brauerei Gebrüder Maisel erhält einen neuen Namen: Edelhopfen EXTRA. Ausschlaggebend ist eine neue EU-Richtlinie, nach der ab Oktober 2012 auf Lebensmitteln keine Hinweise auf eine Diabetikereignung mehr erlaubt sind. Der neue Name wird um den Zusatz „75 Prozent weniger Kohlenhydrate“ ergänzt. Der volle Geschmack und die Positionierung als kohlenhydratarmes Bier bleiben erhalten. Gegenüber dem vergleichbaren Maisel Pilsner hat Edelhopfen EXTRA 12 Prozent weniger Alkohol und 30 Prozent weniger Kalorien. Damit ist es ein ideales Bier für alle, die auf kohlenhydratarme Ernährung achten und dabei auf ein frisches, leckeres Premium-Pilsner nicht verzichten möchten.

Verbrennung von Lebensmitteln für die Energiewende?

Verbrennung von Lebensmitteln für die Energiewende?
Der Anteil an erneuerbaren Energien liegt in Deutschland bei 12,2 Prozent, wobei 8,2 Prozent durch Bioenergie realisiert wird. Neben landwirtschaftlichen Abfällen und Pflanzenresten werden gezielt Energiepflanzen (z.B. Getreide, Rüben, Mais) zur Energieerzeugung genutzt, die großflächig angebaut und dann verbrannt werden. Die Mitglieder der Freien Brauer sprechen sich eindeutig gegen die Verbrennung von Lebensmitteln aus. Denn steigende Lebensmittelpreise, Flächenkonkurrenz zwischen Nahrungs- und Energiepflanzen sowie ein Werteverfall bei der Wertschätzung für Nahrungsmittel sind nur ein paar der Schattenseiten. Die Freien Brauer sind sich einig: Landwirte vor die Wahl zu stellen, ob sie Getreide für die Lebensmittelproduktion anbauen oder in den subventionierten Energiepflanzenanbau wechseln, ist ethisch nicht vertretbar. Von den maßgeblichen Akteuren und den Entscheidern von morgen verlangen sie deshalb mehr soziale und ökologische Verantwortung.

Eine Umfrage unter den Freien Brauern zeigt ein eindeutiges Stimmungsbild. Hier finden Sie die konkreten Statements der Mitglieder.

Die Freien Brauer auf der Gesellschafterversammlung am 14.09.2012 bei der Gesellschafterbrauerei Hütt im Baunatal

„Hopfen und Malz verloren! Wie gut ist Deutschlands Bier wirklich?“

Link zur ZDF-Mediathek 

Bierige Online-Spiele

Neben interessanten Inhalten zu den Brauereien und ihren Produkten versorgen die Mitglieder der Freien Brauer ihre Websites auch immer wieder mit unterhaltsamen Elementen. Jede Menge Spaß ist durch folgende Online-Spiele garantiert:

Begleiten Sie Barry „auf der Jagd nach dem guten Geschmack“ im Online-Spiel der Privatbrauerei Barre. Die abenteuerliche Reise führt durch 17 verschiedene Levels. Aber Vorsicht: Barry erwarten einige Hindernisse. Können Sie ihn sicher ans Ziel bringen?

Insbesondere Fußballfans kommen bei den Geschicklichkeitsspielen der Privatbrauerei Gaffel Kölsch auf ihre Kosten. Lassen Sie die Korken knallen und schlüpfen Sie in das Trikot Ihrer Lieblings-Nationalmannschaft. Aber auch Jupp Maximus – Maskottchen der Cologne Centurions – kann Ihre Hilfe benötigen. Im Online-Spiel „Der Gaffeliator“ will er die Fans mit frischem Gaffel Kölsch versorgen. Ob ihm das gelingt?

Kauzen-Bräu begießt Städtepartnerschaft

Höhepunkt der deutsch-italienischen Städtepartnerschaft Uffenheim/Pratovecchio ist das jährliche Festa della birra im toskanischen Pratovecchio, eines der größten Bierfeste in Norditalien. Vom 13. bis 16. September 2012 wurde zum 22. Mal das Fest von der Associazione Pratovecchio Europa mit Unterstützung der Commune Pratovecchio veranstaltet. Der erste Bürgermeister von Pratovecchio, Anselmo Fantoni, zapfte am Donnerstag traditionell das erste Fass Kauzen-Festbier an. Gefeiert wurden 31 Jahre Partnerschaft als 31 Jahre Arbeit für Frieden, Freiheit, Völkerverständigung und Versöhnung. Gemeinsam freute man sich über die langjährige gute Verbindung der Städte Uffenheim/Pratovecchio/Ochsenfurt und der Kauzen-Bräu, die durch Karl-Heinz Pritzl und Günter Pieler auf dem Fest vertreten war. Ebenso hat es sich der Bürgermeister von Ochsenfurt, Rainer Friedrich, nicht nehmen lassen, das Fest und die italienischen Freunde zu besuchen. Das gemeinsame Singen der Hymne „birreria Kauzen“ – „Kauzen-Bräu du bist mei Freud“ beendete den offiziellen Teil des Abends.

v.l.: Brauereichef Karl-Heinz Pritzl, Piero Orlandi (Vorsitzender des Italienischen Partnerschaftsvereins), Ewald Geißendörfer (2. Bürgermeister Uffenheim), Maienkönigin Melanie Thürauf, Anselmo Fantoni (1. Bürgermeister Pratovecchio) und Dolmetscherin Sylvia Brunner

Stiegl-Bierseminar: Welt des Bieres mit allen Sinnen erleben

Am 19. Oktober 2012 ist es wieder soweit: Stiegl-Braumeister Christian Pöpperl und der Biersepp führen beim begehrten Bierseminar durch die spannende Stiegl-Brauwelt. Bierliebhaber erhalten nicht nur Einblick in die Geschichte und Gegenwart des Brauwesens, sondern nehmen aktiv am Brauvorgang teil. Neben einer Führung durch Europas größte Bier-Erlebniswelt werden die Besucher mit einem 5-Gänge-Degustationsmenü verwöhnt. Als Bierbegleitung genießen die Seminarteilnehmer sowohl die Stiegl-Spezialitäten als auch internationale Biersorten und erfahren dadurch, welches Bier zu welchem Gericht passt. Zum Abschluss erhält jeder Teilnehmer eine Bierkennerurkunde. Die Seminarkosten (inkl. 5-gängiges Bierdegustationsmenü, Jause, alkoholische und alkoholfreie Getränke, Seminarunterlagen, Urkunde und 5-Euro-Taxigutschein) belaufen sich auf 95 Euro pro Teilnehmer. Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen beschränkt. Interessierte sichern sich deshalb am besten gleich noch einen Platz: unter +43 (0)662/8387-1492 oder brauwelt@stiegl.at.

Eine Reise durch die spannende und geheimnisvolle Welt des Bieres erwartet die Teilnehmer des Stiegl-Bierseminars mit Braumeister Christian Pöpperl (rechts im Bild)

Herbstfestbier von Alpirsbacher Klosterbräu

Am 7. Oktober 2012 ist Erntedankfest, an dem die Bauern und Brauer für eine ertragreiche und qualitativ gute Ernte danken. Die Biere der Alpirsbacher Klosterbräu, der eine intakte Umwelt und Landwirtschaft sehr wichtig ist, sind zu 100 % naturreine Produkte. Als Dank für die hohe Qualität dieser Zutaten brauen sie in diesem Jahr ihr kraftvolles Herbstfestbier ein: extra stark und mit der besonderen Hopfennote. Seinen rotgoldenen Farbton verdankt es einer Mischung aus hellem Sommergerstenmalz und Wiener Spezialmalz. Die ausgeprägte Vollmundigkeit entsteht durch den hohen Stammwürzegehalt von 13,5 %. Verwendet wurde ausschließlich feinster Aromadoldenhopfen der traditionsreichen Sorte „Hallertauer Mittelfrüher“. Eine weltweit einzigartige Brauanlage ermöglicht es den Braumeistern, Naturdoldenhopfen zu verarbeiten. Das meint ihr Sommelier: Der blumige, hopfenwürzige Duft mit feinen Aromen erinnert an Grapefruit und Melone. Im Antrunk ist es angenehm spritzig mit kräftigem Körper, jedoch ohne die Malzaromen zu stark in den Vordergrund zu stellen. Der Nachtrunk bietet ein lang anhaltendes Finale, das von den angenehmen Hopfenaromen getragen wird und Vorfreude macht auf den nächsten Schluck.

Brauerei Leibinger startet innovative Werbekampagne zum Thema „Heimatliebe“

Schon seit etlichen Jahren wirbt die Ravensburger Brauerei Leibinger mit dem Slogan „Land, Leute, Leibinger“. Um den ausgeprägten regionalen Bezug des traditionsreichen Familienunternehmens noch stärker in den Vordergrund zu rücken, wurde eine Werbekampagne initiiert, bei der der Begriff Heimatliebe als Claim im Vordergrund steht. Die crossmediale Kampagne startete durch witzig gestaltete TV-Spots und Anzeigen, in denen der Brauereichef Michael Leibinger persönlich zum Mitmachen aufforderte: Was bedeutet Heimatliebe für dich? Über ein Online-Voting wurden die Personen mit den originellsten Antworten und den interessantesten Präsentationen ermittelt. Zur Belohnung dürfen sich die Casting-Gewinner fortan in Printanzeigen und TV-Spots in verschiedenen Motiven als Werbebotschafter der Brauerei präsentieren. Dazu hat eine lokale Band noch einen „Heimatliebe-Song“ komponiert, selbstverständlich in heimatlich oberschwäbischer Mundart.

Schwarzbräu ehrt Braumeister zu 50-jährigem Berufsjubiläum

50 Jahre ist es her, dass Peter Ehrhardt am 3. September 1962 seine Lehre zum Brauer und Mälzer bei Schwarzbräu begann. Zur Feier seines 50-jährigen Berufsjubiläums wurde er von Brauereichef Leopold Schwarz mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. Ein schöner Anlass, um auf eine ebenso erfolgreiche wie spannende Karriere zurückzublicken: Mit Auszeichnung absolvierte Ehrhardt seine zweijährige Lehrzeit. Nach weiteren vier Jahren als Geselle besuchte er die Brauereischule Doemens in München, um seine Ausbildung als Braumeister abzuschließen. 23 Jahre war der Zusmarshausener dann als Fachlehrer tätig, bevor es ihn nach Rio de Janeiro, Brasilien, führte, wo er eine Berufsschule für Brauer aufbaute. Heute ist Peter Ehrhardt Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Brasiliens zweitgrößter Braugruppe „Schincariol“. Für die Ehrenurkunde bedankte sich Ehrhardt mit einem Doppelbock aus Brasilien, der für sein Brauerei-Jubiläum eingebraut wurde.

Peter Ehrhardt (links) erhält im Schwarzbräu-Sudhaus von Leopold Schwarz die Ehrenurkunde. 

Meilenstein der Weissbierkultur: 140 Jahre Schneider Weisse

Schneider Weisse feiert heuer im September 140 Jahre Familientradition. Seit der Gründung war und ist die Brauerei ein wichtiger Impulsgeber und Treiber der Weissbierbranche. Brauereichef Georg Schneider nahm den runden Geburtstag zum Anlass, bei einem Jubiläumsfest im Weissen Bräuhaus in München über die enge Vernetzung seines Familienunternehmens mit der Stadtgeschichte zu sprechen. Zudem warf er einen Blick in die nahe Zukunft für Schneider Weisse, aber auch die deutsche Brauwirtschaft im Allgemeinen. In seiner „Sieben-Punkte-Prognose“ bringt er die zukünftigen Herausforderungen auf den Punkt:

  1. Der Mittelstand setzt zukünftig die Branchenstandards.
  2. Die Wiederentdeckung der Brauerehre führt zu neuer Biervielfalt.
  3. Das Reinheitsgebot wird als zentrales Gut deutscher Brauer modern.
  4. Deutsche Brauer werden wieder weltweite Impulsgeber.
  5. Regionale Absenderidentität ist mehr als ein kurzfristiger Trend.
  6. Wertschätzung von handwerklicher Braukunst und Qualitätsbieren steigt bei den Verbrauchern in Deutschland.
  7. Bier wird (wieder) salonfähig.

 

Gesellschafter beschließen Großkonferenz mit Zukunftsforum

Am 14.09.2012 tagten die Gesellschafter der Freien Brauer in Baunatal-Knallhütte. Gastgeber war die nordhessische Hütt-Brauerei, die bereits seit neun Generationen in Familienhand ist. Neben strategischen Themen des Verbunds standen diesmal ein Gastbeitrag zum Bereich Versicherungswirtschaft und zu Markttendenzen auf der Agenda sowie ein weiteres großes Projekt für das kommende Jahr. Die Gesellschafter haben gemeinsam eine Großkonferenz beschlossen, um bedeutende, zukünftige Herausforderungen zu diskutieren. Aus ihren Kernwerten „Große Freiheit“ für mittelständische Unternehmer und „Persönliche Verantwortung“ heraus, wird im Herbst 2013 das „Forum Freiheit und Verantwortung“ stattfinden. Hintergrund ist die schwierige Lage des europäischen Wirtschaftssystems und die damit einhergehende Verunsicherung der Verbraucher und des Mittelstands. Ein nachhaltiges, unternehmerisches Wertebewusstsein ist in den Augen der Freien Brauer ein wichtiges Element der Stabilität. Um diese auch in Zukunft in ihren Regionen zu vertreten und leben zu können, werden sie auf der Großkonferenz verschiedene Szenarien thematisieren und tragfähige Lösungsansätze besprechen.

NEU: BeerCademy, Sankt Salvator

Im Sommer hat die BeerCademy, eine markenunabhängige, internationale Ausbildungsstätte für Bier, ihre Tätigkeit aufgenommen. Brauerei- und Gastronomiemitarbeiter absolvierten ihr jeweils erstes Modul im Rahmen der neuen Ausbildung zum Biersommelier. Der Vollbetrieb beginnt im Sommersemester 2013. Der Biersepp, Bierbuchautor, Diplom-Biersommelier und Chefredakteur von bier.pur sowie BIERtäglich.eu leitet die BeerCademy. Sie ist in der neu erbauten „Seminarwelt Seppenbauer“ untergebracht. Dieses große, gestalterisch und technisch anspruchsvoll eingerichtete Gebäude steht mitten in Sankt Salvator, im wunderschönen Metnitztal (Kärnten, Österreich). Die BeerCademy richtet sich an Biergenießer, Profis, Experten, bietet heiter-spielerische Einsteigerkurse und vertiefende Weiterbildungsmaßnahmen für Biersommeliers und/oder Braumeister. 

Der Weinkeller im Gasthof Seppenbauer wird zu einem Bierkeller umgestaltet. Eine umfangreiche Bierkarte wird Spezialitäten der Freien Brauer, der Culturbrauer und weitere internationale Biere enthalten. Dazu entstehen neue Hotelzimmer und eine „Beerness“, ein bieriger Wellnessbereich, also die Quadratur der Wellness – da Bier doch per se schon glücklich macht.

Weitere Infos: www.beercademy.eu, +43 664 458 49 48 (Der Biersepp)

Neue Bierspezialität „1447 - naturtrüb“ aus dem Hause Zötler

Die Braumeister der Privat-Brauerei Zötler haben zum 565. Jahrestag der Familienbrauerei ein ganz außergewöhnliches Bier eingebraut: „1447 – naturtrüb. Mit feinem Hopfenaroma“. Braumeister Markus Würz: „Zusammen mit Niklas Zötler haben wir versucht, ein ganz besonderes naturtrübes Bier zu brauen, ein Bier, das auch nicht mit den bereits im Markt befindlichen Zwickelbieren zu vergleichen ist. Mit einer ganz speziellen Malzkomposition ist uns eine schöne Bernsteinfarbe gelungen, durch die obergärige Ale-Hefe bekommt das Bier nicht nur eine feine Trübung, sondern auch ein sehr frisches, fruchtiges Aroma, und die Verwendung von zwei Hopfensorten sorgt für eine markante Bittere und ein typisches Hopfenaroma. Wir haben lange probiert und ich glaube, es ist uns jetzt recht gut gelungen!“ Bereits im Vorfeld haben sich 50 „Biertester“ aus dem Zötler-Freundeskreis von Niklas Zötler zum Bierkenner ausbilden lassen. Durch ihre Mithilfe und Verkostungsergebnisse konnten die ersten Versuchssude von den Braumeistern nochmals verfeinert werden. Die neue Bierspezialität wird ab Mitte Oktober ganzjährig in Fass und Flasche (20 Flaschen à 0,5 l) angeboten.

Welde Jahrgangsbier in der Champagnerflasche: ein wahrhaft sinnlicher Genuss

Deutsche Braukunst der Spitzenklasse plus exotischer Aromahopfen aus fernen Landen ist gleich: das exklusive Welde Jahrgangsbier. Das wird so nur einmal pro Jahr gebraut und ist als Gourmetbier (Alc. 6,7% vol.) in der edlen 0,75-Liter-Flasche mit Korkverschluss (und auch als 1,5-Liter-Magnumflasche) nur für kurze Zeit erhältlich. Für den Jahrgang 2013 hat Welde-Braumeister Stephan Dück einen ganz erlesenen Rohstoff aufgespürt: den argentinischen Aromahopfen aus dem „Alto Valle Mapuche“. Dieser Hopfen passt nicht nur geschmacklich ganz hervorragend zum besonderen Jahrgangsbier, sondern auch zu Welde. Denn das Volk der Mapuche-Indianer gilt schon immer als sehr freiheitsliebend und unkonventionell, ganz wie die traditionsreiche Brauerei aus Plankstadt bei Schwetzingen. Die außergewöhnliche Bierkreation ist optisch von leuchtender Bernsteinfarbe mit leicht opalisierendem Farbenspiel, im Geruch mit fruchtigem Hopfenaroma, das mit einer süßlichen Note unterlegt ist, die an Mango erinnert. Der exotische Geschmack des Bieres harmoniert hervorragend mit einem saftigen Steak. Aus einem Rotweinglas ist der Genuss des Welde Jahrgangsbieres am besten – hier entfalten sich die Aromastoffe in ihrer ganzen Pracht. Das Welde Jahrgangsbier 2013 ist erhältlich im gut sortierten Getränkehandel der Metropolregion Rhein-Neckar und bundesweit unter www.welde.de/shop – solange der Vorrat reicht.

Schussenrieder Festbräu N°1 – ab sofort wieder im Handel erhältlich

Schon im Sommer haben die Schussenrieder Braumeister begonnen, diese besondere bernsteinfarbene Festbierspezialität einzubrauen. 

Nach einem mehrwöchigen Reifeprozess in den Lagerkellern der Brauerei ist es nun soweit: Das Festbräu N°1 ist ab sofort im Handel erhältlich, in der Bügelflasche und im handlichen 6er-Träger. 

Mit seiner festlichen Aufmachung und dem feinwürzigen Geschmack darf das Festbräu N°1 auf keiner feierlichen Tafel fehlen.

Augsburger Bier in Stockholm ausgezeichnet

Nicht nur die berühmten Nobelpreise werden in der schwedischen Hauptstadt Stockholm verliehen. Jedes Jahr im Herbst treffen sich auf dem Stockholm Beer&Whiskey Festival Sommeliers, Brauer und Brenner, um besondere Biere und Whiskeys aus der ganzen Welt zu verkosten und die Besten zu prämieren. Darunter die Augsburger Riegele Brauer, die sich Wettbewerbern aus den USA und ganz Europa stellen. „Wir wollen uns mit den besten Bieren der Welt messen, und das mit Erfolg“, so Sebastian Priller, Biersommelier und Riegele-Chef. Die Wortwahl Prillers hat einen Grund, denn mittlerweile zählen die Biere aus Augsburg zum engen Favoritenkreis, auch auf internationaler Bühne. So war dann die Entscheidung der Jury fast keine Überraschung mehr: Das Commerzienrat Riegele Privat setzt sich als bestes Festbier gegen alle anderen Biere durch und wird 2012 mit der begehrten Siegermedaille in ‚Guld’ ausgezeichnet. Braumeister Frank Müller, der eigens nach Schweden gereist war, um der Preisverleihung beizuwohnen, resümierte entsprechend glücklich: „Augsburger Braukunst ist nun auch in Schweden in aller Munde!“

Gaffels Mondhopfen: neues Obergäriges mit leichter Brombeernote

Es kommt aus Köln, ist obergärig, aber kein Kölsch. Gebraut nach allen Regeln des deutschen Reinheitsgebots, hat das neue, bernsteinfarbene Gaffels Mondhopfen der Privatbrauerei Gaffel einen eigenen Charakter, der mit seiner leichten Brombeernote begeistert. Verantwortlich dafür ist der Galaxy-Hopfen, der ausschließlich im australischen Tasmanien angebaut wird und durch das milde, maritime Klima geprägt ist. Die Ernte erfolgte im August dieses Jahres zur Vollmondzeit. „Wir wollen mit Gaffels Mondhopfen die Facetten der Braukunst präsentieren“, sagt Thomas Deloy, Geschäftsleitung Marketing und PR. „Bier ist nicht eindimensional. Wie beim Wein die Rebe, verleiht der Hopfen dem Bier einen individuellen Charakter, der auch durch das Anbaugebiet und die Witterung geprägt ist.“ Das limitiert eingebraute, gehaltvolle Bier ist ausschließlich im Gaffel am Dom erhältlich. Dort wird es im 0,4-Liter-Glas aus dem Pittermännchen ausgeschenkt und steht zum Verkauf für zu Hause zur Verfügung.

World Beer Award geht an alkoholfreies Weizenbier aus dem Schwarzwald

Den World Beer Award für das beste alkoholfreie Weizenbier erhielt die Alpirsbacher Klosterbräu aus dem Schwarzwald. Bei der Verleihung in London setzte sie sich mit ihrem obergärigen, alkoholfreien Alpirsbacher Hefeweizen gegen die versammelte starke Konkurrenz aus Deutschland, Europa und Übersee durch und gewann die Kategorie „Alcohol Free Wheat Beer“. Zunächst behauptete sich das Alpirsbacher Weizen Isotonisch gegen die europäische Konkurrenz und sicherte sich den kontinentalen Sieg; danach überzeugte das Spitzenprodukt die internationale Jury auch im Vergleich mit den führenden Brauereien weltweit. Damit stellt Alpirsbacher Klosterbräu zum zweiten Mal einen „Weltmeister“ unter den Bieren: 2010 hatte die Privatbrauerei aus dem Kinzigtal bereits den „World Beer Award“ für das beste Pils gewonnen.

Politische Gesprächsrunde in der Kauzentenne - Anstich der Kauzen Winter-Weisse

Zu den 41. Ochsenfurter Gesprächen zwischen Vertretern der Wirtschaft, Behörden und Verwaltung hatte die Kauzen-Bräu Ochsenfurt eingeladen. Der Bayerische Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, hielt zunächst einen Vortrag zum Thema „Leistungen der Staatsregierung, Tourismus“. Kauzen-Geschäftsführer Karl-Heinz Pritzl berichtete über den Geschäftsverlauf der Kauzen-Bräu in den ersten zehn Monaten dieses Jahres: „Nach schwachem Beginn hat sich das Jahr 2012 sehr positiv entwickelt. Wir sind zufrieden und haben uns besser als der Markt entwickelt. Große Sorgen für die Zukunft machen die weiter steigenden Preise für Gerste, Weizen und Zucker, die aufgrund der Verbrennung in Bioreaktoren und der geringen Weizenernte in den Wettbewerb mit fossilen Energieträgern treten. Drastische Preissteigerungen stehen hier ins Haus, besonders seit die Hedge Fonds landwirtschaftliche Produkte für Spekulationsgewinne nutzen. Die Strom- und Dieselpreisentwicklung bereitet uns ebenfalls große Sorgen.“

Im Anschluss an die Gesprächsrunde lud Gastgeber Pritzl zu einer fränkischen Brotzeit ein, die mit dem 18. Anstich der „Winter-Weisse“, einem limitierten, dunklen Weizenbock, durch Bürgermeister Rainer Friedrich ihren Höhepunkt fand.

Den ersten Schluck Kauzen Winter-Weisse ließen sich beim Kauzen-Forum Braumeister Otto Resch, Innenminister Joachim Herrmann, Bürgermeister Rainer Friedrich, Kauzen-Chef Karl-Heinz Pritzl und Landrat Eberhard Nuß (von links) schmecken.

Glaabsbräu hat 4-spänniges Festgespann im Einsatz

Die Glaabsbräu, seit 1744 in Seligenstadt ansässig, lebt die Begriffe Regionalität und Tradition aktiv. Dieses Jahr hat die Brauerei ein Pferdegespann für die Festumzüge in und um Seligenstadt „angeschafft“. Dieses traditionelle Glaabsbräu Festgespann, das von vier weißen Percheron Pferden gezogen wird, zeigt ein Bild, das an frühere Zeiten erinnert, als Glaabsbräu ihre Biere noch mit eigenen Pferden auslieferte. Dies änderte sich schlagartig mit Beginn des 2. Weltkrieges, als die Pferde vom Militär „eingezogen“ wurden. In der Not stellte die Glaabsbräu auf Ochsenfuhrwerke um. Nach Ende des Krieges arbeitete die Brauerei dann wieder mit den gewohnten Pferdefuhrwerken, die jedoch beim wirtschaftlichen Aufschwung in den 1950er Jahren Lkws weichen mussten. Ganz im Sinne der Tradition des letzten Jahrhunderts hat die Glaabsbräu nun ein Festgespann mit Hilfe von örtlichen Handwerkern umbauen lassen. Der Anhänger ist mit 25 Schmuckfässern aus Holz beladen; jedes dieser Schmuckfässer fasst 75 Liter Bier. Das Festgespann ist mit einer modernen Zapfanlage ausgestattet, sodass bei Festumzügen und Veranstaltungen jederzeit frisches, gekühltes Glaabsbräu gezapft und ausgeschenkt werden kann. Die Kaltblüter stammen von einem regionalen Familienbetrieb, wo sie außergewöhnlich gut umsorgt und gepflegt werden. Auch das Geschirr mit dem handgegossenen Wappen der Glaabsbräu wurde von einer regionalen Sattlerei angefertigt – einem der wenigen Meisterbetriebe, der seit über 40 Jahren in Familienhand ist und noch individuelle Pferdegeschirre herstellt.

Glaabsbräu Festgespann auf dem Marktplatz in Seligenstadt

Spezialitätenbox in der Winteredition erhältlich

Zwölf winterliche Biere, hergestellt von traditionellen Familienbrauereien – dies gibt es ab Mitte November in der Spezialitätenbox der Freien Brauer. Nachdem die Sommeredition erfrischende Bierstile wie Helles oder Pils zu bieten hatte, beinhaltet die diesjährige Winterausgabe zum Beispiel aromatische Weihnachsbiere und gehaltvolle Böcke. Alles Biersorten, die eine innere Wärme erzeugen und gut zu den kalten Temperaturen passen. Mit der Spezialitätenbox möchte der Verbund Bierenthusiasten und denen, die es werden möchten, einen Einblick in die große Biervielfalt geben und damit die abwechslungsreiche, spannende Bierkultur unterstützen.

Spezialitäten-Bierbox der Freien Brauer jetzt als Winteredition erhältlich

Oh du Vielfältige – Kultige Bierbox mit zwölf Winterbieren

Dortmund, 19. November 2012 – Die Spezialitäten-Bierbox des Werteverbundes Die Freien Brauer ist ab sofort als Winteredition erhältlich. Die zwölf winterlichen Bierspezialitäten erwärmen in der kalten Jahreszeit die Gemüter bei geselligen Treffen mit Freunden oder kuscheligen Abenden vor dem Kamin. Die Metallbox im Retrodesign eignet sich perfekt als Weihnachtsgeschenk und enthält unter anderem aromatische Weihnachtsbiere und gehaltvolle Böcke. Die winterliche Spezialitäten-Bierbox ist aktuell verfügbar bei REWE, Galeria Kaufhof, in ausgewählten Getränkefachmärkten und im Onlineshop unter www.kalea.at/shop/spezialitaten-bierbox-deutschland/ für rund 24 Euro.

Nach dem Erfolg der Sommeredition der Spezialitäten-Bierbox haben Die Freien Brauer nun eine Winteredition zusammengestellt. Während die Sommerbox mit Bierstilen wie Pils und Hellem erfrischte, enthält die Bierbox für den Winter aromatische Weihnachtsbiere und gehaltvolle Böcke. Die winterlichen Biere sorgen für innere Wärme – als Belohnung zum Feierabend, bei einem Adventstreffen mit Freunden oder einem gemütlichen Abend zu zweit. Neben den Bierspezialitäten enthält die trendige Metallbox einen Flyer, der über die verschiedenen Biere und deren Herkunft informiert. Hierfür hat Biersommelier-Weltmeister Sebastian Priller-Riegele die Spezialitäten verkostet und bewertet. Mit dem beiliegenden Verkostungsbogen besteht die Möglichkeit, sich selbst durch die breitgefächerten Geschmacksnuancen der winterlichen Biere zu schmecken.

„Die Freien Brauer stehen für den Erhalt und die Stärkung der europäischen Bierkultur. Mit den winterlichen Bieren können wir zeigen, wie vielfältig und spannend die Bierkultur ist und dass es sich lohnt, diese zu unterstützen“, macht Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer, deutlich. „Wir freuen uns, nach der ersten Spezialitäten-Bierbox nun auch eine Winteredition zur Weihnachtszeit anbieten zu können“, berichtet Peter Reimann, Geschäftsführer des österreichischen Unternehmens Kalea, das auf Geschenkinnovationen im Biersektor spezialisiert ist. Die winterliche Spezialitäten-Bierbox ist aktuell verfügbar bei REWE, Galeria Kaufhof, in ausgewählten Getränkefachmärkten und im Onlineshop unter www.kalea.at/shop/spezialitaten-bierbox-deutschland/ für rund 24 Euro.

Diese Brauereien sind mit ihrem winterlichen Charakterbier vertreten:

  • Alpirsbacher Klosterbräu: Alpirsbacher Spezial
  • Privatbrauerei Ernst Barre: Barre Festbier
  • Distelhäuser Brauerei: Distelhäuser Winterbock
  • Privatbrauerei Eibau: Eibauer Porter
  • Kauzen-Bräu: Kauzen Käuzle 
  • Kirner Privatbrauerei: Kirner Schinderhannes Bock
  • Brauerei Max Leibinger: Leibinger Winter Spezial
  • Rosenbrauerei Pößneck: Rosen Bock
  • Schwarzbäu: Schwarzbräu Schneeflöckchen
  • Störtebeker Braumanufaktur: Störtebeker Atlantik Ale
  • Gräflich zu Stolberg’sche Brauerei Westheim: Westheimer Graf Stolberg
  • Privat-Brauerei Zötler: Zötler St. Stephansbock

 

Start der Ameldephase

Nun gilt es erneut, in einem fairen Wettkampf den Besten oder die Beste unter allen Sommeliers ausfindig zu machen: Ab sofort beginnt die Anmeldephase für die Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier, die am 15. September 2013 in München zum dritten Mal stattfindet. Am Wochenende vor der drinktec, der Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie, stellen 50 Biersommeliers aus aller Welt ihr Können unter Beweis. Veranstalter ist erneut die Doemens Academy aus Gräfelfing, die Ausbildungen und Seminare rund um das Thema Bier anbietet. Mit der Ausbildung zum Biersommelier möchte sie Botschafter qualifizieren, die dem Konsumenten die Biervielfalt und den Biergenuss näherbringen. In den vergangenen zwei Jahren ist die Zahl der ausgebildeten Sommeliers auf nahezu 1.000 gestiegen, mit Kursen u. a. in Italien, der Schweiz, den USA und Brasilien. Dies verspricht einen spannenden Wettkampf, verbunden mit zwei Tagen in bierigem Ambiente voller Genuss und Lebensqualität.

„Für den Erhalt und die Wertschätzung lebendiger Bierkultur sind Biersommeliers unerlässlich“, ist Georg Schneider, Präsident der Freien Brauer und Präsident der Doemens Academy, überzeugt. „Sie vermitteln auf besondere Weise die Leidenschaft und den Geist höchster Braukunst. Die Meisterschaft ist dabei sehr viel mehr als ein Wettkampf – sie ist vielmehr ein Forum für Biersommeliers aus aller Welt, um die Spezialitätenvielfalt gemeinsam zu erleben und zu zelebrieren.“ 

Eine Ode an die Braukunst – die Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier. 

 

Von der Anreise bis zum neuen Weltmeister

Dies sieht das Programm vor:

Samstag, 14. September 2013
Ein abendliches Get-together in der „Biermanufaktur“ im Brauhaus Riegele in Augsburg wird zur Einstimmung auf den Wettkampf mit Bierspezialitäten der Freien Brauer sowie internationalen Bieren begleitet.

Sonntag, 15. September 2013
Am Sonntag finden auf der Messe München der Wettkampf sowie die Finalrunde und die feierliche Siegerehrung statt. 

  • In den Vorläufen werden durch einen Multiple-Choice-Test und praktische Verkostungstests alle Themen abgefragt, die ein Sommelier über Bier wissen sollte. Die drei Besten qualifizieren sich für das Finale.
  • Die anschließenden Hoffnungsläufe beinhalten die sensorische Beschreibung eines Bieres sowie die Kombination von Bier mit Speisen. Auch hier ziehen die drei Besten ins Finale ein.
  • Im öffentlichen Finale stehen schließlich alle sechs Finalisten einer Fachjury gegenüber.
  • Am Abend findet die feierliche Kürung des Weltmeisters 2013 statt. Hochwertige Preise werden an alle sechs Finalisten verliehen, der Sieger darf unter anderem seinen ganz persönlichen Meistersud einbrauen.

Sie haben ihr Können schon bewiesen: Karl Schiffner (links), Weltmeister 2009, und Sebastian B. Priller, Vize 2009 und Weltmeister 2011.

 

So funktioniert die Bewerbung

Wer eine Ausbildung zum Biersommelier an der Doemens Academy absolviert hat oder der Sommelier-Union angehört, kann teilnehmen. Die Einladung gilt auch international – so werden unter anderem Biersommeliers aus Brasilien, den USA, Tschechien, Österreich und Italien erwartet. Durch einen Länderschlüssel wird bestimmt, wie viele Teilnehmer aus den jeweiligen Ländern zugelassen werden. Welche Biernasen für Deutschland ins Rennen gehen, wird am 16. Februar 2013 im deutschen Vorentscheid festgelegt. Interessierte Biersommeliers können sich mit dem Anmeldeformular, das unter www.biersommeliers.de/wm/ zur Verfügung steht, anmelden.

Die kommende Weltmeisterschaft wird in enger Zusammenarbeit mit der Messe München stattfinden. Im Rahmen dieser Kooperation erhalten beispielsweise alle Teilnehmer VIP-Dauerkarten für die am 16. September beginnende drinktec 2013.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Jeder Biersommelier kann schon jetzt mit dem Üben beginnen.

 

Die Köpfe hinter der Weltmeisterschaft

 Auch 2013 wird die Weltmeisterschaft von Verbänden und engagierten Unternehmen der Brau- und Getränkebranche unterstützt: Hauptsponsoren sind die Messe München und die Barth-Haas-Group. Hinzu kommen die Weyermann® Spezialmanufaktur, die Sahm GmbH + Co. KG und die BrauKon GmbH. Ideelle Träger sind der Deutsche und Bayerische Brauerbund, der Schweizer Brauerei-Verband, der Verband der Brauereien Österreichs sowie Die Freien Brauer, die seit der ersten Stunde mit dabei sind.

Auch im Teilnehmerkreis sind regelmäßig Mitglieder des Verbunds vertreten und haben schon den ein oder anderen Erfolg unter der Flagge der Sieben Werte erzielt. 

Die finale Zusammensetzung der Jury ist noch nicht abgeschlossen. Mit dabei ist auf jeden Fall Wettbewerbsinitiator Dr. Wolfgang Stempfl, Geschäftsführer der Brauakademie Doemens: „Ich persönlich freue mich sehr darauf, auch 2013 wieder in der Jury zu sitzen und gemeinsam mit hochkarätigen Fachleuten den neuen Weltmeister zu küren."

Jurymitglied Dr. Wolfgang Stempfl bei der Verkostung im Finale 2011.

 

Die Freien Brauer beim European BeerStar 2012

Zum neunten Mal fand in diesem Jahr die Verleihung des European BeerStars statt. Insgesamt 1.366 Biere aus 45 Ländern gingen an den Start. In 50 Kategorien, die ihren traditionellen Ursprung in Europa haben, wurden die besten Drei mit dem BeerStar in Bronze, Silber und Gold ausgezeichnet. Auch Die Freien Brauer haben ihre Biere zur Bewertung eingereicht. Die Verkostung der Biere, die bei der Doemens Academy in Gräfelfing stattfand, übernahm ein internationales Expertengremium. Die Siegerehrung fand am 14. November 2012 bei einem Festabend auf der Brau Beviale in Nürnberg statt.

Folgende Biere der Freien Brauer haben gewonnen:

Weitere Infos: www.european-beer-star.de

102 Bier- und Brauerei-Experten aus 25 Ländern verkosteten in zwölf Teams

 

Bayerischer Mittelstandspreis für Meckatzer Löwenbräu

Hohe Auszeichnung für Meckatzer Löwenbräu: Die Brauerei wurde mit dem Bayerischen Mittelstandspreis 2012 prämiert, der jährlich vom Landesverband des Europäischen Wirtschaftsforums e. V. verliehen wird. Der Bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) verlieh am 10. Oktober 2012 Geschäftsführer Michael Weiß im Rahmen eines Festaktes im Maximilianeum des Bayerischen Landtages in München die renommierte Auszeichnung. Mit dem Preis würdigt die Jury insbesondere die konsequente Wertschöpfungsphilosophie des Unternehmens, durch die sich Meckatzer in Bayern zu einem regionalen Marktführer von herausragender Markenstärke entwickelt hat.

Wirtschaftsminister Martin Zeil (links) und EWiF-Präsident Hans Spitzner (rechts) überreichten Geschäftsführer Michael Weiß den renommierten Mittelstandspreis.

„Dynastien in NRW“ zeigt Familienunternehmen Stauder

Im Rahmen seiner erfolgreichen TV-Reihe „Dynastien in NRW“ zeigte das WDR-Fernsehen am 30. November 2012 eine 45-minütige Dokumentation über das Essener Familienunternehmen Jacob Stauder. Damit reiht sich Stauder in eine prominente Liste bekannter Unternehmen ein, die in diesem Format bereits vorgestellt wurden. So porträtierte der WDR bereits die Geschichte der Familienunternehmen Henkel, Haribo, Krupp und Miele. Die Privatbrauerei Jacob Stauder wurde 1867 gegründet und wird mittlerweile von der sechsten Generation, den Cousins Thomas und Axel Stauder, geleitet. Qualität ohne Kompromisse ist der oberste Maßstab für die Stauder Biere. Sie bekennen sich zu ihrem Heimatstandort Essen im Ruhrgebiet und engagieren sich in vielen Bereichen ihres Umfelds, z.B. im Sport, im sozialen Bereich und in der Kultur.

Thomas (links) und Axel Stauder

Bofferding baut aus

Im Rahmen eines Expansionsprojektes erweitert die Brauerei Bofferding ihr Herstellungsvolumen am Produktionsstandort Bascharage mit 3 neuen Lager- und 13 Drucktanks. Die Tanks fassen jeweils 700 bis 1.400 Hektoliter und machen zusammen eine Jahresproduktion von mehr als 240.000 Hektoliter möglich. Die neue Anlage erhöht nicht nur die Produktion, sondern erfüllt alle Ansprüche der Reinheit und Qualität. Durch den Einbau einer automatischen Reinigungsanlage wird zukünftig Wasser und CO2 eingespart sowie die Umwelt, durch ein verbessertes Entsorgungssystem, geschützt.

Zur Philosophie der Brauerei Bofferding gehört es seit jeher, klassisches, traditionelles und umweltbewusstes Bier zu brauen.

Fünf Medaillen aus Brüssel für Schwarzbräu

Die Brussels Beer Challenge ist ein internationaler Wettbewerb in Belgien, der dieses Jahr vom 2. bis zum 4. November 2012 zum ersten Mal stattfand. 40 internationale Jurymitglieder testeten 500 Biere aus 16 Ländern. Das Leichtbier Schwarzbräu Light&Fit hat die Goldmedaille in der Kategorie „Lager Light“ gewonnen. Neben diesem Erfolg erzielten dort auch noch andere Spezialitäten aus dem Schwarzbräu-Sortiment vordere Ränge. So erhielten das Bayerisch Hell eine Goldmedaille in der Kategorie „Helles Lager“, gefolgt vom Exquisit, das in derselben Kategorie Silber gewann. Mit Bronze wurden das Schweden Pils in der Kategorie „German-Style Pilsner“ und das Weissbier Hell in der Kategorie „Weizen“ ausgezeichnet. Leopold Schwarz resümiert: „Damit gingen fünf von insgesamt acht Preisen, die an deutsche Brauereien verliehen wurden, an Schwarzbräu.“

Elektronische Weihnachtspost im Bierstil

In der Vorweihnachtszeit steht bei vielen die altbekannte Weihnachtspost auf der Liste. In elektronischer Form geht dies bekanntlich am schnellsten. Doch statt einer einfachen E-Mail können Bekannte und Freunde mit bierigen E-Cards überrascht werden. 


Hier gibt es die etwas anderen Weihnachtsgrüße:

Schließlich haben Freundschaften und erstklassiges Bier eines gemeinsam: Beides will gepflegt werden!

 

Spielplatz für Männer – Hessens erste Brauwerkstatt wird eröffnet

Unter dem Motto „Jedem sein Bier“ eröffnet Hütt-Brauereichef Frank Bettenhäuser im Frühjahr 2013 eine BrauWerkstatt direkt neben dem Brauereimuseum in Malsfeld. Hier sollen Auftrags- und Spezialbiere entstehen sowie die Möglichkeit für Gruppen von 10 bis 15 Personen geboten werden, ihr eigenes Bier zu brauen. Bettenhäuser möchte damit die Biervielfalt unterstützen und Wahrnehmung von Bier als kulinarische Spezialität stärken. Die Idee für die Brauwerkstatt kam dem Brauereichef bei einem Abend mit Freunden, bei dem eigentlich Wein verkostet werden sollte. Als dem befreundeten Weinsommelier der Wein ausging, sprang Bettenhäuser spontan mit einer Bierverkostung ein. Die positive Resonanz gab den Anstoß für den Versuch, mit der BrauWerkstatt etwas Neues für alle Bierliebhaber zu probieren.

Schon mal ein Winterbier probiert?

Die ersten Schneeflocken sind gefallen, die Weihnachtsmärkte eröffnet und die Plätzchen gebacken. Wie in jedem Jahr wird gegen die Kälte fleißig Punsch, Glühwein und Feuerzangenbowle getrunken. Dabei sollen die Freunde des Bieres nicht zu kurz kommen. Immer häufiger werden Weihnachts- und Winterbiere angeboten. Kennt man das Bier doch eher als kühles Blondes für die heißen Sommermonate, fragt sich der ein oder andere, was ein Bier so winterlich und wärmend macht. Die Antwort ist die Stammwürze und damit der Alkoholgehalt. Der Alkoholgehalt in den Winterbieren ist im Vergleich zum Hellen oder Export höher und wärmt den Körper so von innen. Der erhöhte Stammwürzengehalt führt zu einem stark malzigen Geschmack mit kräftigem, vollem Aroma. Gerade regionale Brauereien kreieren über die Wintersaison oft spannende Variationen. Eine weitere Alternative zum Glühwein ist das Glühbier. Ein exotisches, warmes Bier mit fruchtig-würzigem Aroma. Hier lautet das Motto: Probieren geht über Studieren.

Lotsenprogramm: Tandemlaufzeit geht erfolgreich zu Ende

Im Rahmen des Lotsenprogrammes der Freien Brauer wurde Michael Sturm, Brauerei Wilhelm Krieger KG, von Dr. Franz Ehrnsperger, Inhaber der Neumarkter Lammsbräu, als Lotse betreut. Im November 2012, etwa ein Jahr nach dem ersten Treffen, kam es zum Abschlusstreffen des erfolgreichen Tandems. Abschließend bleibt aus Sicht des Partners zu sagen, dass das Ziel des Lotsenprogrammes, die berufliche und persönliche Unterstützung bei der Übergabe des Betriebs, voll erfüllt wurde. Lotse Dr. Ehrnsperger stellte hierbei viel Energie und Zeit zur Verfügung. Sein wichtigstes Motto während des gesamten Programmes war, „Hilfe zur Selbsthilfe". Auf die aktive Rolle des Partners wurde stets viel Wert gelegt. „Als Partner möchte ich mich für die tolle Unterstützung durch Herrn Dr. Ehrnsperger und den Freien Brauern recht herzlich bedanken", schreibt Michael Sturm in seinem Abschlussprotokoll und ergänzt: „Das Lotsenprogramm und die Betreuung durch Herrn Dr. Ehrnsperger ist mir eine große Hilfe für meinen weiteren Weg!"

Die Freien Brauer: Lotsenprogramm

Geburtstage und Jubiläen – Die Freien Brauer gratulieren


Ernst Ludwig Barre,
Privatbrauerei Ernst Barre

In den letzten Wochen gab es bei den Mitgliedern des traditionsbewussten Werteverbunds einiges zu feiern. 

Ernst-Ludwig Barre, Seniorchef der Privatbrauerei Ernst Barre, feierte seinen 80. Geburtstag. Mit 25 trat er damals in die Familienbrauerei ein. 
Er übernahm für 40 Jahre die Geschäftsleitung, die er im Alter von 65 Jahren an die vierte Generation übergab.


Dr. Hans Spielmann von Welde in brandeins

Einen weiteren Geburtstag gab es im Hause Welde zu feiern. 

Geschäftsführer Dr. Hans Spielmann stieß mit Familie und Freunden auf seinen 60. Geburtstag an. Gemeinsam begossen sie auch das gelungene Portrait des Welde-Chefs im brandeins Magazin.


Ein großes Jubiläum steht bei der Flensburger Brauerei vor der Tür. In diesem Jahr feiert die Brauerei ihr 125-jähriges Bestehen. Passend dazu gibt es eine edle und traditionsreiche Bierspezialität: Flensburger Edles Helles, neu aufgelegt nach einem Flensburger Originalrezept von 1955. Das Jubiläum wird außerdem mit einem Jubiläumsgewinnspiel und einem neuen, flenstypisch humorvollen TV-Spot begleitet.

Flensburger: Jetzt den neuen Spot gucken!


Foto: Stefan Kuhn

135 Jahre im Ruhrgebiet zu Hause: Im Februar 2013 feiert die Privatbrauerei Moritz Fiege nicht nur ihr 135-jähriges Bestehen, sondern auch die Verleihung der Moritz-Fiege-Bierkutschermütze, die in diesem Jahr zum 11. Mal vergeben wurde. Für das gelungene Management der A40-Vollsperrung von Juli bis September 2012 zeichnet die Privatbrauerei Moritz Fiege die Bauingenieurin Annegret Schaber vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen aus. Die Projektleiterin ist die erste Frau, die, stellvertretend für ihr gesamtes A40-Projektteam, den mit 5.000 Euro dotierten Ruhrgebietspreis in Händen hält. 

Mit dem Preisgeld wird die Arbeit des Weigle-Hauses unterstützt, einer evangelischen Einrichtung direkt an der A40, die u. a. Streetwork für Kinder und Jugendliche anbietet.

Günter Wagenknecht, Brauhaus Riegele Augsburg

Auch im Brauhaus Riegele Augsburg wird ein Jubiläum verkündet: Günter Wagenknecht feiert sein 55-jähriges Betriebsjubiläum. 

„Die Kunden von Herrn Wagenknecht kommen bis aus Süditalien nur aus diesem Anlass nach Augsburg, das beweist, wie gut die Beziehungen, ja zum Teil die Freundschaften sind“, so Brauereichef Sebastian B. Priller-Riegele stolz.

Einsatz für die Umwelt wird belohnt

Das Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. Als eine der ersten Brauereien hat die Meckatzer Löwenbräu 1994 ein Umweltschutzhandbuch erarbeitet und dafür 1996 das Zertifikat nach dem EG-Öko-Audit (Vorläufer des EMAS) erhalten. 2012 erfolgte nun zum dritten Mal die EMAS-Zertifizierung für die Privatbrauerei.

Zudem kürt die Europäische Kommission jährlich EMAS-Organisationen, die ihre Umweltperformance in besonderer Weise ausführen. Der EMAS-Award ist somit die renommierteste Auszeichnung für ein Umweltmanagement. 2012 lautete das Thema der Verleihung „Wassermanagement“. In der Kategorie der mittelgroßen Unternehmen hat die Neumarkter Lammsbräu den EMAS-Award verliehen bekommen und demzufolge europaweit das beste Wassermanagement vorzuweisen. Der Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu bezieht sein Wasser aus eigenen Quellen und unterstützt regionale Trinkwasserschutzmaßnahmen, beispielsweise indem Öko-Landbau gefördert wird. Mit Schulungen und aktiver Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Wasser fördert die Brauerei das Bewusstsein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Öffentlichkeit. Auch das Engagement für Bio-Mineralwasser entstammt dieser Motivation. Insgesamt waren 27 EMAS-Organisationen aus 14 Mitgliedsstaaten in sechs Kategorien nominiert.

EMAS-Award: Meckatzer
Bei der Übergabe der Zertifizierungsurkunde (v. l.): Meckatzer Zweiter Braumeister und Umweltmanagementbeauftragter Andreas Köhler, Geschäftsführer Michael Weiß, Regionalgeschäftsführer der IHK Lindau Markus Anselment, Erster Braumeister Olaf Fabert.


Dr. Franz Ehrnsperger, Inhaber der Neumarkter Lammsbräu (Mitte), empfing den Preis aus den Händen von Professor Jacqueline McGlade (European Environment Agency).

 

Ab sofort im Handel: Schussenrieder Märzen N°1 und Fasnet Sud

 

Ab sofort ist das Märzen N°1 der Schussenrieder Brauerei im Handel erhältlich. Diese filtrierte, saisonale Vollbierspezialität ist liebevoll eingebraut, erstrahlt in rotgoldenem Glanze und steht für einen vollendeten Genuss. Der Antrunk ist sehr angenehm und wird von blumigen Malztönen begleitet. Eine leichte und feine Hopfennote rundet den harmonischen Geschmack ab. 

Eine weitere Spezialität aus dem Hause Schussenrieder ist der Fasnet Sud, der anlässlich der sogenannten fünften Jahreszeit eingebraut wurde. Diese natürliche Bierspezialität mit feinster Hopfennote wurde in limitierter Auflage am 17.11.2012 mit den Narrenzünften der Region magisch eingebraut und nach wochenlanger Reife in den Lagertanks abgefüllt. Das milde Vollbier wird nur zur Fasnetszeit und solange der Vorrat reicht ausgeschenkt.

 

„Brauhaus, Zecher, Gerstensaft“ – neue Historix-Tour führt zur Brauerei Ganter


Schauspielerin Gabriele Zink als Ambrosia Wolkenstein in der Privatbrauerei Ganter
Abends, wenn es dämmert, sucht Ambrosia Wolkenstein, perfekt gemimt von der Schauspielerin Gabriele Zink, wie schon so oft nach ihrem Mann Heinrich. Der treibt sich mit seinen Freunden am liebsten dort herum, wo es gutes Bier gibt. Genau diese Orte werden bei der Historix-Tour „Brauhaus, Zecher, Gerstensaft“ aufgesucht. Unterwegs hören die Teilnehmer unbekannte und vergessene Geschichten rund ums Bier, seine Brauer und Schwänke aus den Wirtshäusern. Die Idee dazu hatte Katharina Ganter-Fraschetti, Geschäftsführerin der Privatbrauerei Ganter, die zum in Freiburg stark präsenten Thema Wein einen Kontrapunkt setzen wollte. Auch die Macher der Historix-Tours waren von dem Thema sofort begeistert und es wurde eine Kooperation beschlossen.

Menue-Karussell 2013 nimmt Fahrt auf

Mit 91 Top-Restaurants in den Regionen Bochum, Hattingen, Dortmund und Kreis Recklinghausen startet das Menue-Karussell 2013 in eine neue Rekordsaison. Vor acht Jahren von den Unternehmern Herwig Niggemann und Hugo Fiege, Inhaber der Privatbrauerei Moritz Fiege, aus der Taufe gehoben, serviert die kulinarische Feinschmecker-Initiative acht Wochen lang städteübergreifend mehr als 30.000 Vier-Gang-Menues und passende Getränke zum Preis ab 39 Euro pro Person. Reserviert werden kann über ein eigenes Booking-System oder telefonisch. Auch auf Facebook ist das Menue-Karussell zu finden.


Es ist angerichtet: Die Köche aus 91 Top-Restaurants freuen sich auf eine neue Rekordsaison beim Menue-Karussell 2013.

Geschichtsträchtiges Bockbier

Die Wiege des Bockbieres liegt im Norden, in der ehemaligen Hansestadt Einbeck in Niedersachsen. Das kräftige, malzige Bier aus Einbeck erfreute sich sehr schnell großer Beliebtheit auch außerhalb der Stadtgrenzen. Um die für den Export nötige Haltbarkeit zu erreichen, braute man es mit einem ungewöhnlich hohen Stammwürzegehalt ein und erhielt ein alkoholreiches, aber sehr geschmackvolles, starkes Bier aus Einbeck. Der Import war aufwendig und kostspielig, was den Herzögen in Bayern schnell zu teuer wurde. Schließlich warben sie einen Braumeister aus Einbeck ab und brauten nun selbst das beliebte Starkbier im „Braunen Hofbräuhaus“. Auch Mönche versuchten sich an dieser Braukunst, auf der Suche nach einer nahr- und vor allem schmackhaften Ergänzung in der kargen Fastenzeit. Die Herstellung von Starkbieren in den Klöstern bedurfte jedoch einer gesonderten Genehmigung durch die kirchliche Obrigkeit. Auf dem langen Transport über die Alpen war das Bier nicht nur Erschütterungen, sondern auch der italienischen Sonne ausgesetzt. Bis zum Verkosten des Bieres war dieses bereits sauer und ungenießbar. Der Papst sah demnach keinerlei Verstoß gegen die Regeln des Fastens und erteilte die Braugenehmigung. Also braute man nahrhafte Fasten-Starkbiere ein, eine Tradition, die sich auch außerhalb der Klostermauern während der Fastenzeit bis heute großer Beliebtheit erfreut.

Geballte Bierkultur und Geschenkhighlight

Kultige Bierbox mit zwölf regionalen Spezialitäten der Freien Brauer wird im Frühjahr 2013 neu aufgelegt

Dortmund, 26. Februar 2013 – Im Frühjahr 2013 kommt die neue Bierbox-Ausgabe der Freien Brauer auf den Markt. Zwölf ausgewählte regionale Spezialitäten in einer trendigen Retrodesign-Metallbox stehen für Biervielfalt und Bierkultur am Tag des Bieres und sind ein ausgefallenes Geschenk zum Vatertag. Erhältlich ist die Spezialitäten-Box aktuell bei REWE, Galeria Kaufhof, in ausgewählten Getränkefachmärkten und im Onlineshop unter www.kalea.at.

Rund 350 regionale Bierspezialitäten bringen die 39 führenden, unabhängigen Familienbrauereien aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden zusammen. Zwölf davon gibt es in einer kultigen Bierbox zu kaufen, die im Frühjahr 2013 neu zusammengestellt wird. „Bier ist ein absolut geselliges Thema und Bierkultur sollte es ebenso werden – dafür haben wir schließlich auch den Tag des Bieres“, so Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer zur Markteinführung. „Als Verbund, der sich für den Erhalt der in Europa einzigartigen Bierkultur stark macht, möchten wir diese zu einem Gesprächsthema machen und mit Leben füllen.“


Die Box verleiht gediegenen Männerrunden, lebhaften Treffen zum Vatertag oder dem gemütlichen Grillen unter Freunden einen besonderen Anstrich. Statt der schnellen Spirituose um die Ecke beherbergt die abwechslungsreiche Bierbox wahre Geschmacksvirtuosen. Ein Flyer informiert über die Herkunft der Biere, die alle vom amtierenden Biersommelier-Weltmeister, Sebastian B. Priller-Riegele, verkostet und beschrieben wurden. Wer will, kann sich allein oder mit Freunden anhand der beigelegten Verkostungsnotiz selbst durch die vielfältigen Facetten schmecken. Die Box ist praktisch zum Transport der Biere geeignet, aber auch als weiteren Verwendung oder Kühlung der Biere – in der Box findet sich ein Eiswürfelbeutelbeutel. Erhältlich ist die Spezialitäten-Bierbox der Freien Brauer aktuell bei REWE, Galeria Kaufhof, in ausgewählten Getränkefachmärkten und im Onlineshop unter www.kalea.at für rund 24 Euro.

Diese Brauereien sind mit ihren Charakterbieren vertreten:
- Alpirsbacher Klosterbräu: Alpirsbacher Spezial
- Privatbrauerei Barre: Barre Maibock
- Distelhäuser Brauerei: Distel Spezial
- Privatbrauerei Gaffel: Kölsch
- Hütt-Brauerei: Brauer Schorschs Haustrunk
- Kauzen-Bräu: Käuzle
- Kitzmann Bräu: Kellerbier
- Brauhaus Riegele: Commerzienrat
- Rosenbrauerei Pößneck: Schwarze Rose
- Störtebeker Braumanufaktur: Atlantik-Ale
- Weisses Bräuhaus G. Schneider & Sohn: TAP7 Unser Original
- Privat-Brauerei Zötler: St. Stephansbock

 

Einsatz am Herd: Kochen mit Bier zu Ostern

Bier & GenussBeim Essen eignet sich Bier nicht nur als Getränk, sondern sowohl pur als auch seine Rohstoffe ideal als Zutat beim Kochen. Vor hundert Jahren gehörte es zu den kulinarischen Grundkenntnissen einer jeden Hausfrau, eine Biersuppe zu kochen. Durch seinen ausgeprägten Geschmack bereichert Bier vor allem Fleischgerichte. Aber auch Suppen und Saucen lassen sich mit Bier verfeinern. Durch das vielfältige Aromaprofil verschiedener Biersorten können selbst Nachspeisen gezaubert werden. Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und es entstehen spannende Geschmacksausprägungen. Warum nicht also zu Ostern ein Biermenü zaubern mit Weißbiercremesuppe, Feldsalat mit Bierdressing, Lammrücken im Biermantel, Krustenbraten mit Biersauce, Malzbiermousse oder anderen bierigen Gerichten? Diese Rezepte und viele weitere Küchenkreationen aus den Reihen der Freien Brauer werden in dem Buch „Bier&Genuss“ beschrieben, das im April 2013 auf den Markt kommen wird.

BrauWerkstatt Malsfeld öffnet ihre Türen für Bierinteressierte

Unter dem Motto „Willkommen in der Welt des Brauer Schorsch“ öffnete am 22. Februar 2013 die BrauWerkstatt der Hütt-Brauerei in Malsfeld nach 14-monatiger Planungszeit ihre Türen für Bierinteressierte. So werden spannende Erlebnissude für Gruppen von 10 bis 15 Personen angeboten, die gerne gutes Bier trinken und schon immer in die Geheimnisse der Braukunst eingeweiht werden wollten. In sechs bis sieben Stunden legen die Hobbybrauer selbst Hand an, werden zu wahren Braumeistern und lernen Schritt für Schritt, was es zu beachten gilt, um aus Wasser, Hopfen und Malz das eigene flüssige Gold zu brauen. Ob Entwicklung der eigenen Biermarke, Einmaischen, Läutern, Kochen, Ermitteln der Stammwürze, Austrebern oder Gestaltung des eigenen Etiketts – nach dem Brauseminar sind das alles keine Fremdworte mehr für die Teilnehmer. Weitere Informationen und Anmeldung gibt es hier.

Auftakt der Zötler Gastro-Akademie 2013

Zötler BierDie Brauerei Zötler bietet mit der „Zötler Gastro-Akademie 2013“ erneut verschiedene Seminare rund um das Thema Gastronomie an. In der Big Box Kempten fand nun die Auftaktveranstaltung der Seminarreihe statt. Mehr als 240 Teilnehmer folgten der Einladung der Privat-Brauerei, um sich von den Referenten auf das Motto der diesjährigen Veranstaltung „Service-Qualität entscheidet“ einstimmen zu lassen. Zötler bietet mit der Gastro-Akademie seit sieben Jahren verschiedene Bausteine für den Unternehmenserfolg für die Allgäuer Hotellerie und Gastronomie an. Nach der Eröffnungsveranstaltung werden das ganze Jahr über noch eine Vielzahl an unterschiedlichen Seminaren für Inhaber von gastronomischen Betrieben und deren Mitarbeiter angeboten. Den Teilnehmern wird bei den Workshops fachspezifisches Praxiswissen vor Ort im Allgäu angeboten. Die Kurse reichen vom Bierkenner-Seminar bis zu Workshops für Unternehmer sowie Seminare für Mitarbeiter. Alle Informationen und Seminare gibt es hier.

Genießermarkt in Meckatz am 28. April 2013

Die Brauerei Meckatzer Löwenbräu veranstaltet im Rahmen ihres 275-jährigen Jubiläums am 28. April 2013 einen Markt auf dem Brauereigelände mit Spezialitäten aus der Region. Rund 40 Aussteller werden vor Ort sein. Wie gut Käse und Bier harmonieren, zeigen die Kostproben von Sommelier Maître Fromager Claudius Janner und Meckatzer Biersommelier Thomas Stöckeler. Hopfenbauern, Mälzer und Brauer weihen die Besucher in die Geheimnisse der Meckatzer Braukunst ein. Genießer-Workshops vertiefen Ihr Wissen zum Thema Backen oder Grillen. Auch kulinarisch wird einiges geboten: Das Angebot reicht von delikater Wurst über erlesene Weine und Schnäpse bis hin zu Allgäuer und schwäbischen Spezialitäten sowie süßen Köstlichkeiten. Aber auch allerhand Exotisches aus der Region , wie Schnecken oder Straußenfleisch, werden den Besuchern präsentiert. Eines haben die angebotenen Produkte gemeinsam: Alle wurden mit viel Liebe zur Natur in Handarbeit hergestellt. Nur die besten Zutaten werden für die angebotenen Waren auf dem Genießermarkt verwendet. Mehr Informationen gibt es unter www.meckatzer.de.

Bierbox ab sofort in der Frühlingsedition

Die kultige Bierbox der Freien Brauer wird im Frühjahr 2013 neu aufgelegt. Diese zwölf ausgewählten regionalen Spezialitäten sind in einer trendigen Retrodesign-Metallbox enthalten:

Erhältlich ist die Spezialitäten-Bierbox der Freien Brauer aktuell bei REWE, Galeria Kaufhof, in ausgewählten Getränkefachmärkten und im Onlineshop unter www.kalea.at für rund 24 Euro.

12 Bierspezialitäten

 

Meckatzer zwickelt wieder

Meckatzer ZwickelbierAb Ostern bis Ende Mai gibt es wieder das Meckatzer Zwickelbier. Als ein eigenständiger, untergäriger Biertyp, bernsteinfarben, mit einem Alkoholgehalt von 5,0 % vol. und 11,8 % Stammwürze, wird es, nachdem es in Ruhe ausgereift ist, vom Lagertank direkt ins Fass abgefüllt – ohne die sonst übliche Filtration. Dadurch bleiben die Hefe und die Eiweißstoffe im Bier erhalten. Sie bewirken seine Trübung und geben ihm einzigartige Geschmacksattribute: leicht hefig, mild und vollmundig.

Flensburger Edles Helles – Das gibt’s nur alle Jubel-Jahre!

Flensburger Edles HellesIn diesem Jahr feiert die Flensburger Brauerei ihr 125-jähriges Jubiläum. Zu diesem besonderen Anlass haben die Braumeister, basierend auf einer Rezeptur aus dem Jahre 1954, ein ganz besonderes Bier kreiert. Mit erlesenen Zutaten, wie vermälzter Küstengerste aus Schleswig-Holstein und dem Wasser aus der Flensburger Gletscherquelle, wurde es meisterhaft gebraut und manufakturell veredelt. Im kühlen Lagerkeller reift es in Seelenruhe, bis es, glanzfein filtriert, mit dem flenstypischen Plop‘ erwacht. „Beim Edlen Hellen wurde besonders großes Augenmerk auf ein behutsames und langes Brauverfahren gelegt. Es sollte schließlich ein besonderes, der 125-jährigen Flensburger Brautradition und -kompetenz würdiges Bier entstehen“, beschreibt Hans Peter Heyen, technischer Geschäftsführer der Flensburger Brauerei, den Brauprozess des Jubiläumsbieres.

Neumarkter Lammsbräu ist offiziell ein Klimaschutz-Unternehmen

Die Neumarkter Lammsbräu ist jetzt offiziell ein Klimaschutz-Unternehmen und damit Mitglied einer Exzellenzinitiative der Bundesregierung und der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK). Klimaschutz-Unternehmen verpflichten sich freiwillig zu messbaren und ambitionierten Zielen bei Klimaschutz und Energieeffizienz und setzen herausragende Energieeffizienzprojekte in ihren Unternehmen um. Sie verringern die CO2-Emissionen, verbessern damit ihre Wettbewerbsposition und zeigen Verantwortung für die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen. Bundesumweltminister Peter Altmaier überreichte der Generalbevollmächtigten der Neumarkter Lammsbräu Susanne Horn die Mitgliedsurkunde im Rahmen der Auftaktveranstaltung der „Mittelstandsinitiative Energiewende“. Diese von Bundeswirtschaftsministerium, Bundesumweltministerium, DIHK und des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) getragene Initiative unterstützt den deutschen Mittelstand bei der Umsetzung der Energiewende. Ziel ist es, weitere Energieeinsparpotenziale in den Betrieben zu heben und ihre Energieeffizienz zu verbessern.

Neumarkter Lammsbräu ist offiziell ein Klimaschutz-Unternehmen

Bundesumweltminister Peter Altmaier, Generalbevollmächtigte der Neumarkter Lammsbräu Susanne Horn und DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann (v.l.)

Erfolgreiche Firmengeschichte der Privatbrauerei Gaffel

Die Privatbrauerei Gaffel hat 2012 das absatzstärkste Geschäftsjahr der über 100-jährigen Firmengeschichte erzielt. Insgesamt wurden 484.000 Hektoliter (+ 16.000 Hektoliter) abgesetzt. Das entspricht einem Zuwachs von 3,5 Prozent. Vor dem Hintergrund des um 1,5 Prozent rückläufigen Biermarktes ist dieses Ergebnis umso erfreulicher. Weiterhin zeigte der Jahresabschluss einen erneuten Anstieg der Besucherzahl im Gaffel am Dom. 2012 nahmen rund 700.000 Gäste in Kölns modernstem Brauhaus Platz. Das entspricht einem Plus von 100.000 Gästen oder knapp 15 Prozent. Zu verdanken ist dies wohl der Zufriedenheit der Gäste, die das Gaffel am Dom gerne weiterempfehlen. Studenten der FH Köln aus dem Seminar für Angewandtes Marketing ermittelten die außergewöhnlich hohe Weiterempfehlungsquote von 98 Prozent, die zwei Prozent über dem Vorjahr liegt. Das Angebot des Gasthauses überzeugt: Die Mehrzahl der Gäste sind mit der Qualität der Getränke, den angebotenen Speisen und dem Service sehr zufrieden.

Brau-Wirtshaus Gaffel am Dom

Einzug bei der Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier

Am 16. Februar 2013 fand der deutsche Vorentscheid für die dritte Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier statt. Die Freien Brauer unterstützen die Weltmeisterschaft, die am 15. September 2013 in München stattfinden wird, als Sponsor der ersten Stunde. Beim Vorentscheid in Bamberg konnten sich Biersommeliers aus ganz Deutschland für 20 Plätze bei der Weltmeisterschaft qualifizieren. Aus den Reihen der Freien Brauer überzeugten die Biersommeliers Irina Zimmermann von Alpirsbacher Klosterbräu, Hermann Schnierle vom Brauhaus S. Riegele und Frank Lucas der Störtebeker Braumanufaktur. Sie alle sind bei der Weltmeisterschaft im September dabei und werden dort auf einen weiteren Freien Brauer treffen: Die Stieglbrauerei schickt für Österreich ihren Braumeister Markus Trinker ins Rennen um den Weltmeistertitel – er ging beim österreichischen Wettkampf als Sieger hervor. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg!

WM Vorentscheid

Von Messe zu Messe: Die Freien Brauer präsentieren Bierkultur

Einzigartige Vielfalt – so lautet einer der Sieben Werte der Freien Brauer, den der Verbund regelmäßig auf Veranstaltungen und Messen mit Leben füllt. Neben einer großen Biervielfalt präsentieren die Mitglieder die ausgezeichnete Qualität und das Potenzial ihrer Biere.

Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin, die vom 18. bis zum 27. Januar 2013 stattfand, luden einige Freie Brauer die Besucher zur Verkostung ein. Die Alpirsbacher Klosterbräu erfreute Bierliebhaber mit dem edlen Abtei-Bier Ambrosius. Die Privatbrauerei Ernst Barre war mit einem Verkaufsstand auf der Messe vertreten, ebenso die Braumeister der Störtebeker Braumanufaktur. Eigens für die Grüne Woche eingebraute Spezialbiere stellte die Distelhäuser Brauerei vor. Auch die Brauerei Max Leibinger und Schneider Weisse freuten sich über zahlreiche Besucher am Stand, darunter sogar Minister aus Bund und Land.

Auf der Internorga, der Leitmesse für den Außer-Haus-Markt, die vom 8. bis zum 13. März 2013 in Hamburg stattfand, waren ebenfalls Mitglieder der Freien Brauer vor Ort. Bierkultur präsentierten hier die Privatbrauerei Ernst Barre, die Dithmarscher Privatbrauerei und die Brauerei Gebr. Maisel.

Das Braukunst Live! Festival in München bot vom 8. bis zum 10. März 2013 einen weiteren wunderbaren Anlass, neue Bierspezialitäten und traditionsreiche Klassiker vorzustellen. Unter dem Motto „Biervielfalt entdecken!“ setzten die Brauerei Gebr. Maisel, die Neumarkter Lammsbräu, die Brauerei S. Riegele, Schneider Weisse und die Stieglbrauerei ihre Biervielfalt in Szene.

 

Vom Reinheitsgebot zur Biervielfalt

Vom Reinheitsgebot zur Biervielfalt„Wie das Bier im Sommer und Winter auf dem Land ausgeschenkt und gebraut werden soll“ – so lautet der Titel der Verordnung, deren 497. Geburtstag in diesem Jahr am 23. April 2013 mit dem Tag des Bieres gefeiert wird. Die Rede ist vom Deutschen Reinheitsgebot, das nur die Verwendung von Gerste, Wasser und Hopfen zur Bierherstellung erlaubt. Die Bedeutung der Hefe war zur damaligen Zeit noch nicht bekannt, gehört aber selbstverständlich auch zu den Zutaten eines Bieres. Was sich zunächst nach einer Einschränkung anhört, ist in Wirklichkeit das, was die deutsche Bierkultur ausmacht: Biervielfalt in Reinheit gebraut. Jede einzelne der Zutaten Hopfen, Malz und Hefe bietet eine große Vielfalt und macht es möglich, eine Bandbreite verschiedener und auch neuer Bierstile herzustellen. Neben verschiedenen Hopfensorten gibt es zum Beispiel Aromahopfen, um spezielle Bierkreationen zu erschaffen. Je nach dem Röstungsgrad des Malzes ist eine Farbgebung von goldgelb bis tiefschwarz möglich. Und auch bei den Hefen sind keine Grenzen gesetzt. Natürlich haben auch internationale Bierstile ihren Reiz und ihre Exotik – wie zum Beispiel ein süßliches Honigbier oder ein fruchtiges Kriek, das mit Kirschen eingebraut wird – doch das Reinheitsgebot ist ein zusätzliches Siegel und ein Versprechen an höchste Qualität. Verkosten Sie sich einfach selbst durch die Welt der Biere und entdecken Sie Ihre eigenen Vorlieben.

The Leading Beers – Das Treffen der besten Biere

The Leading Beers – Das Treffen der besten BiereKunst, Kultur, Kulinarik – beste Biere mit allen Sinnen erleben. Das ist die Zielsetzung von „The Leading Beers“, dem Bierspektakel, das am 2. und 3. November 2013 seinen Auftakt in der Bierstadt Amberg in der Oberpfalz feiert. Die Freien Brauer unterstützen als ideeler Träger dieses Event. „The Leading Beers“ wird künftig jedes Jahr an einem anderen Ort stattfinden. Es werden ausschließlich international prämierte und besonders herausragende Braukreationen präsentiert. Gewinner des World Beer Cups treffen zum Beispiel auf Sieger vom European Beer Star. Newcomer aus der Craft Brewing Szene zeigen extravagante Braukunst. Medaillenspiegel und Verkostungsguideline erleichtern die aufregende Expedition ins Bierreich.

Wie unterschiedlich kann Pils schmecken? Wie vertont ein Musiker den Bierstil „Kristallweißbier“? Wie sieht ein hübsches Model „Typ Doppelbock“ in Haute Couture aus? Macht ein stark gehopftes IPA-Bier schön? Was steckt eigentlich drin im Gerstensaft? Warum schmeckt Bier aus einem Biersommelierglas anders als aus dem Maßkrug? Braucht es eigentlich das Reinheitsgebot? „The Leading Beers“ lüftet diese und noch viel mehr Geheimnisse.

Brauer können sich für die Teilnahme unter info@theleadingbeers.com bewerben.

weitere Informationen

 

Fohrenburger lädt im Mai zum Brauereifest

Fohrenburger lädt im Mai zum BrauereifestVom 3. bis 5. Mai 2013 findet das 3. Fohrenburger Brauereifest in Bludenz statt. Alle Gäste und Bierfreunde dürfen sich auf ein unterhaltsames und bieriges Programm freuen. Und zum Feiern und Festen muss es auch ein passendes Festbier geben, eben ein „köriges“ Bier wie man in Vorarlberg sagt und am liebsten trinkt. Ein Spezialbier für besondere Anläße – vollmundig und würzig mit 13,5° Stammwürze und 5,7 Vol.-% Alkohol. Als Auftakt des 3. Brauereifestes wird am Freitagabend im großen Festzelt die 2. Vorarlberger Bierkönigin gekrönt. Unterhaltung sorgt die Montafoner Musikgruppe „Die Silbertaler“. Mit dem traditionellen Faßanstich wird das Fest am Samstag offiziell eröffnet. Eine erstmalige Attraktion in Bludenz wird das Aufstellen eines Maibaums sein.  Das komplette Festprogramm gibt es hier.

Veranstaltungen zum Tag des Bieres

Haben Sie am Tag des Bieres, am 23. April 2013 schon etwas vor? Wenn nicht, bieten einige Brauereien besondere Aktionen an. Das Brauhaus Riegele in Augsburg eröffnet beispielsweise an diesem Tag den Biergarten. Die Privatbrauerei Ganter bietet Führungen zu sehr günstigen Konditionen und ein Gratisbier an. Alle weiteren Getränke gibt es zu Sonderpreisen. Oder statten Sie der „Alpirsbacher Brauwelt“ einen Besuch ab. Das Brauereimuseum führt durch die historische Braukunst und die Bierherstellung. Weitere spannende Einblicke bieten die Kloster-Destille, die Alpirsbacher Glasbläserei, die Schau-Confiserie und das Alpirsbacher Offizin, wo man das alte Druckerhandwerk bestaunen kann und der Kreativität beim Bierdeckelgestalten freien Lauf lassen kann. Zum Tag des Bieres veranstaltet der Alpirsbacher Brau-Laden einen Sonderverkauf. Ausgewählte Artikel sind an diesem Tag zum Vorzugspreis erhältlich. Und ein Gratis-Bierschnäpsle für die Besucher wird an diesem besonderen Tag ausgeschenkt.

Brauereien werden mobil: Apps fürs Smartphone

iPhone-App der Brauerei FohrenburgerSpiele-Apps, Fahrplanauskünfte auf dem Smartphone oder Apps für Facebook, Twitter und Co. sind allseits bekannt. Aber auch Die Freien Brauer mischen mit. 

Die iPhone-App der Brauerei Fohrenburger bietet alle wichtigen Tools rund um den Biergenuss. Sie hilft bei der Suche nach dem nächstgelegenen Lokal, das Fohrenburger ausschenkt, informiert über spannende Fakten rund ums Bier und kündigt Events der Brauerei an. Die App ist hier erhältlich.

 

Film: Apps der Brauerei HirtDie Brauerei Hirt bietet gleich zwei Apps an, mit denen sich die Zeit vertreiben lässt. 2012 entwickelte die Brauerei eine App, die einen Partyplaner, das Hirter Flaschendrehen und einen Bierdesigner für das ganz persönliche Etikett beinhaltet. Vorgestellt wird die App in einem kurzen Film. Seit diesem Jahr gibt es die zweite App: "Hirter – Das Spiel", in der sich die Spieler allen Herausforderungen des Bierbrauens stellen können. 

Hier geht es zum App-Download.

App von Schneider WeisseDie App von Schneider Weisse bietet für das Weisse Bräuhaus in München die Möglichkeit, einen Tisch zu reservieren, die Speise- und Getränkekarte abzurufen oder sich durch ausgefallene Rezepte inspirieren zu lassen. Mehr dazu gibt es hier.

 

Käuzle ausgezeichnet mit dem Kalea Bier-Award 2012

Seit 2009 werden jährlich von den mittlerweile über 20.000 Käufern des Kalea-Bieradventskalenders die drei besten und beliebtesten Biere mit dem Kalea Bier-Award ausgezeichnet. Kürzlich erhielt das Käuzle der Ochsenfurter Kauzen-Bräu eine dieser begehrten Auszeichnungen. Und das Beste: Alle Fans des Käuzle finden die prämierte Spezialität ab sofort gemeinsam mit elf anderen ausgewählten Bierspezialitäten in der Bier-Kulturbox der Freien Brauer. „Dass das Käuzle bei den Konsumenten gut ankommt, haben schon zahlreiche andere Auszeichnungen bestätigt. Dass es aber bei dieser hochkarätigen Bierauswahl vom Kalea-Bieradventskalender sogar als Sieger abschneidet, freut uns ganz besonders“, so Geschäftsführer Karl-Heinz Pritzl. „Mit dem Kalea Bier-Award ehren wir jährlich die herausragenden Leistungen jener Braumeister, die diese einzigartigen Bierspezialitäten kreieren“, freut sich Peter Reimann, Geschäftsführer des österreichischen Unternehmens Kalea, das auf Geschenkinnovationen im Biersektor spezialisiert ist, über die hohe Qualität der deutschen regionalen Brauwirtschaft.

Käuzle ausgezeichnet mit dem Kalea Bier-Award 2012

Karl-Heinz Pritzl, Geschäftsführer der Ochsenfurter Kauzen-Bräu (links) und Peter Reimann, Geschäftsführer von Kalea, bei der Übergabe der Kalea Beer-Trophy 2013.

Auf in den Frühling mit dem Alpirsbacher Frühlingszwickel

Auf in den Frühling mit dem Alpirsbacher FrühlingszwickelWenn die ersten Sonnenstrahlen ins Freie locken und die Natur sprießt und wächst, dann wird es Zeit für das frische, unfiltrierte Alpirsbacher Frühlingszwickel der Alpirsbacher Klosterbräu.
Das meint der Bier-Sommelier: Es zeichnet sich durch eine kräftige, kupferne Farbe mit einer feinen Trübung aus, gekrönt von einem cremigen Schaum. Der malzbetonte, süßliche sowie hefefrische Duft wird umspielt von reifen Fruchtnoten nach Kern- und Trockenobst. Der sehr weiche Antrunk geht in einen vollen und geschmeidigen Körper über. Eine fein eingebundene Hopfenbittere mündet in einen von deutlichen Malznoten geprägten harmonischen Abgang.

Mit dem Frühlingszwickel ist den Alpirsbachern ein braumeisterliches Bravourstück gelungen. Da noch alle natürlichen Schweb- und Trübstoffe enthalten sind, ist es außerdem ernährungsphysiologisch sehr wertvoll. Das Alpirsbacher Frühlingszwickel ist nur noch bis Mai erhältlich.

 

Meisterlich und edel: der neue 1628 Weizenbock

Meisterlich und edel: der neue 1628 WeizenbockMit ihrer Gourmetbier-Reihe „1628“ macht die Neumarkter Lammsbräu die ganze Vielfalt traditioneller Rohstoffe und handwerklicher Braukunst erlebbar. Nach der begehrten ersten Edition im Herbst 2012 gibt es nun die zweite Kreation: den Lammsbräu 1628 Weizenbock. Die volle Kraft ist diesem starken goldgelben Bier mit intensiver Hefetrübung und 7,0 Vol.-% Alkohol regelrecht anzusehen. Durch die schneeweiße, feinporige Schaumkrone entfalten klassische Weißbieraromen wie Gewürznelken und Zitrusfrüchte ihren Duft. Schon der erste Schluck dieses Spezialbiers schmeckt vollmundig und wirkt dabei in seiner Struktur weich und edel. Für dieses einzigartige Geschmackserlebnis komponierten die Mälzer der Neumarkter Lammsbräu ein besonderes Malz aus traditionellen Weizensorten, die nur noch im Bio-Landbau zu finden sind, und heimischer Oberpfälzer Braugerste. Deren schonende Röstung legt den Grundstein für die leuchtende, goldgelbe Farbe. Im Sud verbindet sich dann der traditionelle Hersbrucker Bio-Hopfen mit der innovativen Bio-Hopfensorte Cascade, die ursprünglich aus den USA stammt. Der edle Cascade-Hopfen wird jedoch erst nach dem Würzekochen zugefügt, sodass seine feinen Bitteraromen, die an Grapefruit erinnern, erhalten bleiben. Im Gärkeller schließlich rundet selbstgezüchtete Bio-Hefe den einzigartigen Geschmack ab.

Ilse Aigner erhält Riegele Bierkette 2013

Ilse Aigner erhält Riegele Bierkette 2013Der ehemalige bayerische Landwirtschaftsminister Ignaz Kiechle nannte ihn einst den „Orden des Volkes“. Die Rede ist von der Riegele Bierkette, einer Ehrung an Persönlichkeiten, die sich zur bayerischen Lebensart, dem bayerischen Bier und dem Reinheitsgebot bekennen. Am 27. April 2013 wird der Orden nun zum 30. Mal vergeben. Bundesministerin Ilse Aigner wird die Bierkette vom Brauhaus Riegele zusammen mit den bayerischen Königstreuen in der Riegele Biermanufaktur verliehen bekommen. Die Laudatio wird der Bierkettenträger 2012 Hubert Dorn halten. Moderiert wird die Veranstaltung traditionell von Charly Held, dem Ehrenvorsitzenden der Augsburger Königstreuen, der die ehemaligen Riegele Bierkettenträger begrüßen wird. Feierlich umrahmt wird die Veranstaltung von Fahnenabordnungen der Königstreuen mit ihren Ehrenjungfrauen, von Hopfen- und Bierköniginnen sowie den Riegele-eigenen Brauhausmusikanten.

Gesellschafter tagen in Flensburg

Gesellschafter tagen in FlensburgAm 21. März 2013 tagten die Gesellschafter der Freien Brauer im hohen Norden auf Einladung der Flensburger Brauerei, die in diesem Jahr das 125-jährige Bestehen feiert. Die Beteiligung vonseiten der Gesellschafter war wie immer sehr hoch: Die Tagung stand im Zeichen interner, strategisch ausgelegter Weiterentwicklungen in verschiedenen Themenbereichen. In erster Linie wurden Maßnahmen zur Effizienzsteigerung beim gemeinsamen Einkauf vorgestellt sowie die zukünftige Ausrichtung der zu beschaffenden Rohstoffe neu justiert. Des Weiteren wurden die Rahmendaten zum geplanten „Forum Freiheit und Verantwortung“ im Umfeld der drinktec 2013, gekoppelt an die traditionelle Herbstversammlung, vorgestellt und beschlossen. Der Titel der Veranstaltung lautet „Familienunternehmen – Auslaufmodell oder Hoffnungsträger der Wirtschaft in Deutschland?“, für die der bekannte Visionär Bernd Kolb, Club of Marrakesh, als Referent und Impulsgeber gewonnen werden konnte. Die Freien Brauer wollen nach den geplanten Vorträgen mit den anwesenden Referenten über bedeutende, zukünftige Herausforderungen in einer abschließenden Podiumsdiskussion sprechen. Hintergrund des Forums ist die schwierige Lage des europäischen Wirtschaftssystems und die damit verbundene Verunsicherung der Verbraucher und des Mittelstands – vor allem inhabergeführter Unternehmen. Ein nachhaltiges, unternehmerisches Wertebewusstsein und Handeln ist in den Augen der Freien Brauer ein wichtiges Element der Stabilität. Um diese auch in Zukunft in ihren Regionen zu vertreten und leben zu können, werden sie auf dem Forum verschiedene Szenarien thematisieren und tragfähige Lösungsansätze besprechen.

Was der Schaum verrät

 

Bier: Was der Schaum verrätDer Schaum macht Bier zu etwas ganz Besonderem – denn im Vergleich zu Wein ist dies ein weiteres Qualitätsmerkmal über Farbe, Rezenz und Aroma. Jeder Bierstil hat seinen eigenen, charakteristischen Schaum. Während bei Festbieren der Schaum schneller flüchtig ist, ist er bei einem Pils schön dicht sowie stabil und muss etwa 3 cm hoch sein. Dunkle Biere besitzen meistens auch einen etwas dunkleren, eher beigefarbenen Schaum, da er bei der Herstellung durch die dunklen Malze verfärbt wird.

Bierspezialitäten, die länger gelagert wurden, haben meist einen sehr samtigen, feinporigen, fast cremigen Schaum oder auch fast gar keinen – hier ist das im Bier enthaltene Kohlenstoffdioxid so fein im Getränk gelöst, dass es beim Öffnen keine Schaumentwicklung gibt. Solche Biere wirken oftmals gar nicht mehr wie Bier, sondern eher wie Cognac, da sie auch in einem vergleichbaren Glas serviert werden. Die Glasform ist übrigens pro Bierstil so zu wählen, dass der Schaum entsprechend auf seine Kosten kommt. Da er der Träger leicht flüchtiger Aromastoffe ist, trägt er wesentlich zum Bouquet bei und ist dadurch viel stärker wahrnehmbar als beim Wein.

Achten Sie einmal auf Folgendes: Wenn Sie im Wirtshaus ein Bier vom Fass mit einer eigentlich stabilen Schaumkrone bestellen, wie zum Beispiel ein Pils, der Schaum aber schnell verfliegt oder ungleichmäßig grobporig wirkt, könnte auch die Art des Zapfens Schuld sein. Ein Bierglas muss vor dem Befüllen immer mit kaltem Wasser ausgespült werden, da Seifenreste den Schaum zerstören. Auch die Zapfanlage sollte regelmäßig gereinigt werden, sonst verändern Rückstände den originalen Biereindruck.

 

TV-Beiträge zum Tag des Bieres

 

Am 23. April 2013 war der Tag des Bieres. Viele Redaktionen nahmen dies zum Anlass, um über die deutsche Biervielfalt zu berichten und auch regionale Brauereien hervorzuheben. 

Hier ein Beispiel, das sich mit den Chancen und Vorteilen von regionalen Brauereien, darunter Alpirsbacher Klosterbräu und die Schussenrieder Brauerei, beschäftigt. Viel Spaß!

„Bier – nicht für jede Brauerei ein goldener Saft“
SWR Landesschau Baden-Württemberg, Sendung vom 23.04.2013

 

Neues TAPX von Schneider Weisse: Meine Sommer Weisse

Neues TAPX von Schneider WeisseSeit März gibt es wieder ein limitiertes Weissbier von Schneider Weisse. Die einmalige Braukreation von Brauereichef Georg Schneider und Braumeister Hans-Peter Drexler heißt TAPX Meine Sommer Weisse. Die handwerklich gebraute Spezialität wurde mit einem neuartigen Aromahopfen aus der Hallertau gebraut, der bisher noch in keinem Bier verwendet wurde. Daraus entstand ein fruchtig-prickelndes und strahlendes Sommer-Weissbier mit einem frischen und kräuterartigen Hopfenaroma. Dazu kommen fruchtig säuerliche Aromen, die an grünen Apfel und Grapefruit erinnern. Das angenehm trockene Aroma dieses neuen Hopfens aus der Hallertau rundet die Weissbierspezialtät ab und hinterlässt ein reines und frisches Gefühl am Gaumen. Eine sommerliche Erfrischung, ein großartiger Aperitif und ein wunderbarer Partner zu leichtem Essen wie Huhn mit Limette, Rosmarin und Thymian, zu Salaten, leichten Fischgerichten oder einem fruchtigen Sorbet.

Stiegl zeigt Mut zur Langsamkeit

In einer Zeit, in der sich Biere immer ähnlicher werden, schwimmt die Stieglbrauerei zu Salzburg erfolgreich gegen den Strom und verlässt ausgetretene Pfade: Stiegl-Chef Dr. Heinrich Dieter Kiener setzt mit 23 verschiedenen Biersorten auf Vielfalt, zahlt den heimischen Bauern faire Preise für ihre Rohstoffe, baut auch selbst Urgetreide in der brauereieigenen Landwirtschaft an, vermälzt als einzige Brauerei in Österreich selbst und braut – mithilfe moderner Technik – traditionell handwerklich. Durch die Aufnahme in den Verein „Slow Brewing“, einem Club für Prädikatsbrauereien, findet Kieners eingeschlagener Weg seine konsequente Fortsetzung. „Ehrlichkeit, Fairness, Verantwortung, Engagement im gesellschaftlichen Umfeld und Toleranz spielen bei uns eine wesentliche Rolle. Kurzum: Wir wollen den Werten wieder einen Wert geben“, so der Slow-Brewing-Geschäftsführer Dr. August Gresser und ergänzt, dass das Audit bei Stiegl nicht sehr lange gedauert habe, da die Brauerei alle Aufnahmekriterien zu 100 Prozent erfülle. Damit folgt die Stieglbrauerei zu Salzburg anderen Freien Brauern wie beispielsweise der Meckatzer Löwenbräu, die bereits Mitglied ist.

Aufnahme in die Slow-Brewing-Vereinigung: Ing. Dr. August Gresser, Geschäftsführer Slow Brewing, Stiegl-Chef Dr. Heinrich Dieter Kiener und Braumeister Christian Pöpperl (v. l.)

 

Schussenrieder Brauerei ehrt langjährige Mitarbeiter

Schussenrieder Brauerei ehrt langjährige MitarbeiterNach dem diesjährigen Mitarbeiterausflug der Schussenrieder Brauerei, der nach München in die Allianz Arena führte, wurden wieder zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Treue von Brauereiinhaber Michael Ott geehrt. Für zehnjährige Betriebszugehörigkeit: Stefan Buck, Gudrun Schirmer und Fritz Engel. Für 15 Jahre: Helmut Bernauer, Markus Glaser und Hasib Ramic. Bereits seit 20 Jahren arbeitet Nikolai Makarenkov bei der Brauerei. Seit 25 Jahren sind Cornelia Jung und Albert Diesch im Team. Günther Beck wurde für sein 30-jähriges und Reinhold Wolf für sein 35-jähriges Betriebsjubiläum geehrt.

Hütt macht sich stark für Nordhessen

Regionale Produkte sind stark für die Region. Das zeigen die Hütt-Brauerei, die bereits in der neunten Generation in Familienbesitz ist, und der Wilhelmsthaler Mineralbrunnen mit ihrer Gemeinschaftskampagne „Stark für Nordhessen“. Ihre regionalen Getränkespezialitäten sind durch kurze Transportwege besonders umweltfreundlich. Sie sichern Arbeits- und Ausbildungsplätze und leisten einen wichtigen Beitrag zum regionalen Wirtschaftskreislauf. Die Unternehmen unterstützen die heimische Kultur- und Vereinslandschaft. In rund 75 nordhessischen Lebensmittel- und Getränkemärkten wurden die Produkte der beiden Unternehmen ab Mitte März bis Ostern gemeinsam in „regionalen Ecken“ platziert. Verbraucher konnten diese Ecken leicht an den gelben Ortsschildern mit dem Motto der Aktion sowie den Bannern mit typisch nordhessischem Motiv erkennen und wussten so auf den ersten Blick, dass es sich um Getränke aus Nordhessen handelt.

Mehr Verantwortungsbewusstsein bei der Rohstoffqualität

Am 5. März 2013 tagten die Techniker der Mitgliedsbrauereien der Freien Brauer mit Wissenschaftlern der Technischen Universität München und Mälzereitechnologen zum Thema Rohstoffqualität. Die Freien Brauer kritisieren, dass die natürlichen Rohstoffe des Bieres, besonders Braugerste und Malz, nur in außerordentlichen Ernte-Problemjahrgängen eine hervorgehobene Beachtung finden. In einem öffentlichen Positionspapier fordern sie von allen Marktteilnehmern entlang der Wertschöpfungskette ein stärkeres Verantwortungsbewusstsein und appellieren an die Wissenschaft, den Austausch von Forschungsergebnissen zukünftig zu optimieren.

Als Ergebnis der Veranstaltung verabschiedeten Die Freien Brauer ein offizielles Positionspapier, unter anderem zu folgenden Punkten:

  • Jeder Brauer – insbesondere diejenigen, die sich nicht durch eine persönliche Selbstverpflichtung oder die Mitgliedschaft in einem Verbund wie den Freien Brauern gesondert zur Regionalität bekennen – sollte das Bewusstsein für die Qualität seiner Rohstoffe schärfen und bestmöglich versuchen, sich für natürliche Ressourcen einzusetzen.
  • Alle Marktteilnehmer entlang der Wertschöpfungskette sollten sich auch, oder besonders, in einer sich immer stärker globalisierenden Welt mehr ihrer Gesamtverantwortung unterwerfen und nicht in kurzfristiger Gewinnoptimierung denken.
  • Im Bereich der Wissenschaft sollten Forschungsergebnisse zukünftig stärker ausgetauscht und untereinander kommuniziert werden. Im Sinne einer besseren Verständlichkeit sollten die Erkenntnisse möglichst praxisrelevant für die Partner aus der Wirtschaft formuliert werden.

Biercocktails

Bier mit anderen Getränken zu mischen, ist nicht wirklich etwas Neues. Ob Radler oder Cola-Bier, jeder hat schon einmal ein Biermischgetränk in der Hand gehabt. Wie ist es aber mit einem Weizen-Hugo oder Weißbier mit Blue Curaçao und Apfelsaft? Biercocktails erobern die Getränkekarten der deutschen Szenebars. Besonders jetzt im Sommer sind sie eine erfrischende Abwechslung und stoßen nach erster Skepsis überwiegend auf Begeisterung. Am besten einfach selbst austesten und schauen, ob die exotischen Biermixgetränke den Geschmack treffen.

Weizen-Hugo:
1 cl Holunderblütensirup und 1 cl Limettensaft in ein Glas geben, mit trockenem Sekt und Weizenbier auffüllen und einen Minzzweig dazugeben.

Genuss-Box mit neun österreichischen Märzen-Bieren

Genuss-Box mit neun österreichischen Märzen-BierenDie brandneue Genuss-Box der CULTURBrauer, zu denen mit der Privatbrauerei Hirt und der Privatbrauerei Zwettl auch zwei Mitglieder der Freien Brauer gehören, präsentiert neun köstlich erfrischende Märzen-Biere aus Österreichs führenden Privatbrauereien. Dank ihrer individuellen Rezepturen und der jahrhundertelangen Brauerfahrung gelingt es den CULTURBrauern, bei Österreichs beliebtester Biersorte spannende Geschmacksvielfalt aufzuzeigen. "Wir haben die Box auch deshalb kreiert, um zu demonstrieren, wie vielfältig und individuell Märzen-Biere im Geschmack sein können", sagt Niki Riegler, Geschäftsführer der Privatbrauerei Hirt. Die neun Biere präsentieren sich in dieser Sammlung durchweg zitronig-schimmernd in der Farbe, mild in der Kohlensäure, aber prägnant und individuell im Extrakt. Die Märzen-Box ist seit Mitte April österreichweit bei Billa, Merkur, Spar, Eurospar, Interspar, Metro und Zielpunkt erhältlich. Sie bietet sich als ideales Gastgeschenk für Freunde, Familie und Bekannte an.

Neu: Gaffels SonnenHopfen

Gaffels SonnenHopfenEin Sommerbier der besonderen Art gibt es ab sofort aus dem Hause Gaffel. Gaffels SonnenHopfen ist mild und schmeckt erfrischend spritzig. Das obergärige, naturtrübe Hopfenbier wird mit Citra-Hopfen aus dem Yakima Valley im Nordwesten der USA nach dem deutschen Reinheitsgebot eingebraut. Das Anbaugebiet ist für erlesenen Wein und hochwertigen Naturhopfen gleichermaßen berühmt. Der Citra-Hopfen überzeugt besonders durch seine zitronenartigen Aromen. "Mit Gaffels SonnenHopfen präsentieren wir eine neue sommerliche Bierkultur und ein besonderes Geschmackserlebnis. Wir haben mit Gaffels SonnenHopfen eine erfrischende Alternative zum Weizenbier geschaffen", sagt Thomas Deloy, Geschäftsleitung Marketing und PR. Im Handel wird das Hopfenbier in einem Paket mit fünf 0,5-Liter-Longneckflaschen und einem Hopfenbierglas eingeführt. Weiterhin gibt es Gaffels SonnenHopfen als lose Ware im 20er-Kasten.

Weitere Informationen zum SonnenHopfen

Meisterstücke klassisch deutscher Braukunst

Braumeister SelektionDeutschland genießt weltweit ein hohes Ansehen als Land der Biere. Die Braumeister Selektion fängt die Vielfalt der klassischen deutschen Braukunst ein. "Für die Braumeister Selektion habe ich hervorragende Vertreter von sechs deutschen Stilen ausgewählt. Sie stammen von renommierten, unabhängigen Brauereien zwischen den Alpen und der Ostsee. Pils, Export, heller Bock, Kellerbier, bayerisches Märzen und Schwarzbier – von Strohgelb über sattes Bernstein bis hin zu Tiefbraun – die Auswahl könnte abwechslungsreicher nicht sein", schreibt Biersommelière Sylvia Kopp in dem Booklet, das der Braumeister Selektion beiliegt. Vier der sechs hervorragenden Biere stammen von Mitgliedern der Freien Brauer:

Die Braumeister Selektion kann online über bier-deluxe bestellt werden. In Berlin ist der Sixpack bereits bei Ambrossetti und der Bierbörse am Schiffbauerdamm erhältlich, in Hamburg im "Haus der 131 Biere".

 

Editionsgläser von Maisel’s Weisse

Editionsgläser von Maisel’s WeisseZu Beginn der Sommersaison startet die Brauerei Gebr. Maisel eine Zugabeaktion mit hochwertigen Editionsgläsern zu jedem Kasten Maisel’s Weisse. 

Das leicht geschwungene Designglas gibt es mit drei sommerlichen Motiven zum Sammeln: "Bayern", "Brauzunft" und "Geselligkeit" heißen die Motive, die jeweils mit kleinen Piktogrammen zum jeweiligen Thema dekoriert sind. Die Aktion läuft noch bis Mitte Juni.

Initiative der Glaabsbräu zum regionalen Braugerstenanbau geht in die siebte Runde

"Vor Ort angebaut, vor Ort gebraut und in der Region getrunken." Dieses Motto verfolgt die Glaabsbräu mit der im Jahr 2006 initiierten Erzeugergemeinschaft "Braugerste für Glaabsbräu Seligenstadt" mit Landwirten des Kreises Offenbach, um die Braugerste für die Glaabsbräu Bierspezialitäten direkt aus der Region zu beziehen. Das Thema regionaler Braugerstenanbau hat die Glaabsbräu nun auch auf ihren Bierdeckeln zum Leitthema gemacht. Die Landwirte werden mit ihren Aussagen zur Braugersteninitiative hier vorgestellt. Weitere Informationen über den Braugerstenanbau und die Glaabsbräu können über den eingedruckten QR-Code auf den Bierdeckeln oder auf der Webseite www.glaabsbraeu.de abgerufen werden.

Ökoprofit Zertifizierung für die Brauerei Fohrenburg

ÖkoprofitFür Unternehmen aus der Lebensmittelbranche wie die Brauerei Fohrenburg ist ein Umweltbewusstsein in jeder Hinsicht unumgänglich. Durch Umweltmaßnahmen ergeben sich Möglichkeiten zur Einsparung des Wasser- und Energieverbrauches, welche rasch und einfach umgesetzt werden können. Eine Auszeichnung für das umweltfreundliche Handeln der Brauerei gab es nun in Form des Ökoprofit Zertifikats 2013. Ökoprofit, das "Ökologische Projekt für integrierte Umwelt-Technik", ist ein Umweltmanagementsystem mit einem hohen ökonomischen und ökologischen Erfolgsfaktor, das jährlich Unternehmen auszeichnet.

Mehr Informationen zum Ökoprofit Zertifikat

Privatbrauerei Barre stärkt Region und Umwelt

Mit gleich zwei Aktionen startet die Privatbrauerei Barre in den Sommer. Die erfolgreiche Aktion "Entdecke das Barre-Land" aus dem letzten Jahr wird fortgeführt. Ziel ist es, den Menschen aus der Region zu zeigen, dass es doch immer wieder etwas Neues in ihrer Heimat zu entdecken gibt. In einem kompakten Heft sind einige der schönsten und interessantesten Ausflugsziele zusammengefasst und mit Bildern und Kontaktdaten ergänzt. An jeder besuchten Station gibt es einen Stempel in das Heft. Bereits mit drei Stempeln können Barre-Land-Entdecker an dem mit der Aktion verbundenen Gewinnspiel teilnehmen. Als Hauptpreise werden Kurztrips an die Nordsee, Rundflüge und Ballonfahrten sowie praktische Falt-Ferngläser verlost. Das Gewinnspiel läuft bis zum 31. Oktober 2013.

Entdecke das Barre-Land

Das zweite und neue Projekt beschäftigt sich mit dem wichtigen Thema des nachhaltigen Wirtschaftens. Mit der Aktion "Mehrweg ist Umweltschutz" möchte die Privatbrauerei Barre das Mehrwegsystem stärken. Der aktuelle Kastenaufleger macht auf das Thema Sortierung und den bewussten Umgang mit Leergut aufmerksam. Die Kunden werden damit aufgefordert, das aufwendige Mehrwegsystem zu unterstützen und somit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten. Auch mit dieser Aktion ist ein Gewinnspiel verbunden. Unter den engagierten Kunden, die eine sortierte Kiste mit der in dem Kastenaufleger integrierten Teilnahmekarte in den Handel zurückbringen, verlost die Privatbrauerei Barre 50 Mal je zwei Eintrittskarten für das Klimahaus in Bremerhaven. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2013.

Mehrweg ist Umweltschutz

Haller Löwenbräu lobt Preis für Umwelt- und Naturschutz aus

Haller Naturpreis 2013

Unter dem Motto "Heute schon etwas für morgen tun!" loben die Haller Löwenbräu und die Haller Wildbadquelle 2013 erstmals den Haller Naturpreis aus. Der mit 5000 Euro dotierte Preis soll engagierte Menschen aus der Region unterstützen, die sich für die Natur, Heimat und eine intakte Umwelt einsetzen. "Verantwortung für unsere Heimat übernehmen, nachhaltiges Wirtschaften und gesellschaftliches Engagement sind für ein regionales Familienunternehmen wie unseres von zentraler Bedeutung", erklärt der geschäftsführende Gesellschafter der Haller Löwenbräu Hans Firnkorn. Für die Auszeichnung bewerben können sich sowohl Einzelpersonen als auch Bürgerinitiativen, Vereine, Schulklassen und Jugendgruppen, die sich in Projekten oder Aktionen für den Umwelt- und Naturschutz engagieren. Einsendeschluss ist der 1. Oktober 2013.

Weitere Informationen

Deutscher Biermarkt – Lichtblick für regionale Brauereien

Lichtblick für regionale BrauereienBier gilt in Deutschland als Traditionsgetränk und Kulturgut. Dennoch wird weniger konsumiert als in früheren Jahren, und wenn es um den Absatz auf dem Biermarkt geht, haben andere Länder die Nase vorn. Die Wirtschaftswoche (Wiwo) hat dies zum Anlass genommen, um eine Analyse des deutschen Biermarktes vorzunehmen. In dem Artikel "Brauereien befürchten Durststrecke" macht sich die Wiwo auf die Suche nach den Hauptproblemen des deutschen Biermarktes und deren Auslöser. Natürlich darf dabei die Meinung der Freien Brauer, vertreten durch den Geschäftsführer Jürgen Keipp, nicht fehlen. Dieser sieht eines der wesentlichen Probleme in den zu niedrigen Bierpreisen, an die sich die Verbraucher zunehmend gewöhnen. Das baut Druck auf, unter dem besonders mittelständische Brauereien leiden. Wie Jürgen Keipp berichtet, steigen neben den Rohstoffkosten auch die Energie- und Produktionskosten weiter an. Gerade deswegen müssen mittelgroße Betriebe auf ihre Markenführung in ihrer Region achten und authentische Konzepte haben, um bestehen zu können. Für Die Freien Brauer gehört aus diesem Grund Regionalität und Heimatverbundenheit zu den wichtigen Bestandteilen der Unternehmensphilosophie. Die Brauereien stehen im direkten Dialog mit Landwirten aus der Region, um ihnen den Anbau von Braugerste schmackhaft zu machen. Denn auch hier schlummert ein großes Problem: Der Anbau von Mais als Bioenergielieferant ist mittlerweile für die Bauern deutlich attraktiver als der Anbau anderer Agrarfrüchte. Ein Lichtblick für die Branche ist in jedem Falle der Boom regionaler Produkte. Immer mehr Konsumenten schätzen es, wenn sie die Herkunft ihrer Lebensmittel kennen. Jürgen Keipp bestätigt diesen Trend und geht davon aus, dass auch die Kleinstbrauereien eine gute Chance haben zu bestehen, wenn sie ihren Job gut machen.

Zum Artikel der Wirtschaftswoche

Große Ehre für Biere höchster Qualität

 Dortmund, 18. Juni 2013 –  Anfang Juni 2013 zeichnete das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz 16 deutsche Biere mit dem Bundesehrenpreis aus. Der Preis honoriert die beste Gesamtleistung in der aktuellen DLG-Qualitätsprüfung. Vier Biere aus den Reihen der  Freien Brauer konnten in den umfangreichen Labortests und sensorischen Überprüfungen mit ihrer hohen Qualität überzeugen. Neben zwölf weiteren deutschen Brauereien erhielten die Alpirsbacher Klosterbräu, die Löwenbrauerei Hall, das Brauhaus Riegele und die Störtebeker Braumanufaktur die Auszeichnung für eines ihrer einzigartigen Biere.

„Höchste Qualität“, ist einer der Sieben Werte, die sich der Werteverbund Die Freien Brauer auf die Fahne geschrieben hat. Vier Freie Brauer erhielten nun den Bundesehrenpreis für die beste Gesamtleistung in der aktuellen DLG-Qualitätsprüfung und stellen somit die hohe Qualität ihrer Biere unter Beweis. „Für Die Freien Brauer ist es selbstverständlich, Biere mit Charakter aus besten Rohstoffen zu brauen. Umso schöner ist es zu sehen, dass dies von höchster Stelle honoriert wird“,  so Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer, zu der Auszeichnung. In umfangreichen Tests und sensorischen Kontrollen bewerteten die DLG-Qualitätsprüfer die Reinheit des Geschmacks, die Qualität der Bittere, die Vollmundigkeit, die Geschmacksstabilität während der Lagerungszeit und die Frische des Produkts. Insgesamt 16 Brauereien erhielten den Bundesehrenpreis. Von den Freien Brauern konnte das Alpirsbacher Klosterstoff, das Haller Löwenbräu Mohrenköpfle, das Commerzienrat Riegele Privat und das Störtebeker Atlantik-Ale überzeugen. 

Der Bundesehrenpreis ist die höchste Auszeichnung, die deutsche Brauereien erreichen können. Er wird jedes Jahr vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verliehen. In diesem Jahr überprüfte und bewertete die DLG insgesamt 185 Biere. Die 16 Preisträger hatten bei dieser Qualitätsprüfung die besten Gesamtergebnisse erzielt. Die Verleihung fand im Rahmen des Brauertags 2013 am 5. Juni in Berlin statt. In Anwesenheit des neuen Botschafters für Bier, Bundesumweltminister Peter Altmeier, übergab Staatssekretär Dr. Gerd Müller, in Vertretung für Ministerin Ilse Aigner, die Urkunden und Medaillen.

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 39 führenden, unabhängigen Familienbrauereien in Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort. Die Mitglieder der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Privatbrauereien. Ihre Mitglieder repräsentieren rund sechs Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Vertriebskonzepten.

Weitere Informationen gibt es unter www.die-freien-brauer.com.

Belegexemplar oder Veröffentlichungslink erbeten. Diese Pressemitteilung finden Sie zum Download unter www.presse.zweiblick.com.

Brauereiwanderung in der Fränkischen Schweiz

Wir haben Sommer – auch wenn das Wetter es nicht immer so gerne zugibt. Wird es dennoch mal sonnig, gibt es nichts Schöneres als eine ausgedehnte Wandertour. Dass man diese durchaus mit Biergenuss und -kultur verbinden kann, beweisen die Brauereiwanderungen in der Fränkischen Schweiz. Sie werden seit einigen Jahren von der Tourist-Information Waischenfeld angeboten und haben sich mittlerweile zum "Wanderhighlight" der Fränkischen Schweiz entwickelt. Insgesamt sechs Brauereien liegen auf dem Weg zwischen Waischenfeld und Aufseß. Die Wegstrecke beträgt etwa 16 Kilometer, verteilt auf 7,5 Stunden, sodass man bei jeder Brauerei genügend Zeit zum Erfrischen und Erholen hat. Am Ende bekommt jeder erfolgreiche Wanderteilnehmer eine Urkunde ausgehändigt. Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Euro pro Person und beinhaltet die Führung sowie den Rücktransfer von Aufseß nach Waischenfeld. Alle Informationen und Termine gibt es auf dieser Seite: www.fraenkische-schweiz.com/kulinarisch/bier/biertouren.html 



Bildnachweis: Tourismuszentrale Fränkische Schweiz

Stauder-Sofa wird zur Kabarettbühne

Stauder-Sofa wird zur KabarettbühnePremiere für das Stauder-Sofa: Das berühmte Möbelstück aus der Plakatwerbung wird zur Kabarettbühne. Am Samstag, den 13. Juli, gastiert die Privatbrauerei Jacob Stauder mit ihrem Sofa im Rahmen der beliebten „Sofa-Tour“ auf dem Steenkamp Hof in Essen-Borbeck. Ab 19 Uhr werden dann die Vorstadt-Perlen, eine Borbecker Frauen-Kabarettgruppe, ihr aktuelles Programm "Bisse dabei?" spielen. Zwar nehmen die Vorstadt-Perlen für ihren Auftritt keinen Eintritt, Spenden am Abend sind aber herzlich willkommen. Dazu stellt die Privatbrauerei Jacob Stauder kostenlos Pils, alkoholfreies Pils und Fassbrause zur Verfügung. Alle Spenden und der komplette Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken werden dem Kultur-Historischen Verein Borbeck e. V. zur Verfügung gestellt, der damit das Programmangebot seines Heimatmuseums ausweiten möchte.

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ExtraSchicht erleuchtet die Privatbrauerei Moritz Fiege

ExtraSchichtDie ExtraSchicht bringt seit ihrer Premiere im Jahre 2001 die Faszination einer ganzen Region auf den Punkt. Der Untertitel "Die Nacht der Industriekultur" verrät sogleich, mit welchem Ziel das Festival in den Anfangsjahren gestartet ist: Die ExtraSchicht setzt in einer Sommernacht im Jahr ehemalige Industrieanlagen, aktuelle Produktionsstätten, Zechen und Halden als Spielorte der Industriekultur in Szene. Gäbe es für die jährliche ExtraSchicht Zeugnisse, die Bochumer Privatbrauerei Moritz Fiege wäre mit Auszeichnung in das nächste Schuljahr versetzt worden. Mit der Note 1,5 erzielte das Familienunternehmen bei einer Umfrage der "Metropole Ruhr" ein Traumergebnis. Auch in diesem Jahr verspricht die Nacht der Industriekultur bei Moritz Fiege wieder eine "Schicht der Extraklasse". Am Samstag, den 6. Juli 2013, um 18 Uhr, wird an der Scharnhorststraße der Lichtschalter gedrückt. Der renommierte Lichtkünstler Wolfgang Flammersfeld rückt den Brauerei-Standort ins rechte Licht und illuminiert die stattlichen Gebäude auf dem Brauhof. Und wer einmal einen Blick hinter die Kulissen und in die über 135-jährige Geschichte des Familienunternehmens werfen möchte, hat dazu ebenfalls Gelegenheit. In kleinen Gruppen können das Fiege-Museum und der historische Teil der Brauerei besichtigt werden. Damit beim Mitsingen oder Fragenstellen die Kehle nicht austrocknet, bietet die Brauerei zu jeder vollen Stunde eine Verkostung ihrer verschiedenen Biere an.

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Distelhäuser Kellerbier ist wieder da!

Distelhäuser KellerbierDas erste Kellerbier wurde in Distelhausen wohl schon im Jahr 1876 ausgeschenkt, als Ernst Bauer, Gründer der Distelhäuser Brauerei, im Gasthaus "Zum Stern" sein hausgebrautes Bier vom Fass zapfte. Denn alle Biere waren zu dieser Zeit noch ungefiltert und erlangten ihren endgültigen Geschmack erst während der Reife im Keller, wo sie bei vier bis sechs Grad lagerten. In Franken oder der Oberpfalz ist es seit jeher Tradition, dass man die Bierwürze in den Kommun-Brauhäusern gemeinsam herstellt, das Bier aber dann im Keller zu Hause vergären lässt und im Garten oder "auf den Kellern" ausschenkt. So kam der Name „Kellerbier“ für das unfiltrierte, naturtrübe Bier auf. Die Brauer nennen es lieber "Zwickelbier", nach der Kostprobe, die sie vor dem Filtern am "Zwickelhahn" nehmen. Das Distelhäuser Kellerbier besitzt eine gewisse Fruchtigkeit und spannt den Bogen zu den typischen Bieren der heißen Jahreszeit, wie Weizen- oder Hefeweißbier. Da es naturbelassen ist, enthält es besonders viele wertvolle Stoffe wie Eiweiß, Mineralien oder Vitamine. Zu lange warten sollte man mit der Verkostung übrigens nicht – die Spezialität gibt nur bis August. Das naturtrübe Distelhäuser Kellerbier ist ab sofort auch in der 0,75-Liter-Steinflasche in ausgewählten Getränkemärkten erhältlich. Ideal als Geschenk oder Mitbringsel für alle Biergenießer.

Stiegl gewinnt Staatspreis für Marketing

Die Auszeichnung für das beste Marketingprojekt ging dieses Jahr an die Stieglbrauerei zu Salzburg und ihre Werber "Demner, Merlicek & Bergmann". Österreichs größte und führende Privatbrauerei erhielt somit die höchste Auszeichnung der Republik Österreich für besonders nachhaltige und innovative Marketingleistungen. Das Projekt "Die Stiegl-Weisse Familie – ein Launch auf höchster Stufe" wurde von einer Top-Jury aus über 100 eingereichten Kampagnen zum Sieger erklärt. Das Projekt besticht sowohl durch seine gezielte Marktorientierung als auch durch die konsequente Premiumstrategie, die dem Mission Statement des Unternehmens – Braukunst auf höchster Stufe – in allen Belangen gerecht wird. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner überreichte die Auszeichnung erst kürzlich an Stiegl-Geschäftsführer Diplom-Kaufmann Robert Schraml und Stiegl-Marketingleiter Dr. Torsten Pedit sowie an Agentur-Chef Dr. Harry Bergmann und die Etatdirektorin Daniela Berlini.

Stiegl gewinnt Staatspreis für Marketing

Die Staatspreisträger und ihre Gratulanten im Bild (v. l.): Georg Wiedenhofer (Präsident AMC-Austrian Marketing Confederation), Dr. Harry Bergmann (Demner, Merlicek & Bergmann), Daniela Berlini (Demner, Merlicek & Bergmann), Dr. Torsten Pedit (Stiegl-Marketingleiter), Diplom-Kaufmann Robert Schraml (Stiegl-Geschäftsführer) und Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner.

Schwarzbräu erhält Superior Taste Award für sechs Bierspezialitäten

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Doch wenn 120 anerkannte Küchenchefs und Sommeliers, alle Mitglieder der 14 angesehensten europäischen Verbände von Köchen und des internationalen Sommelier-Verbands, einer Meinung sind, ist das Geschmacksurteil eindeutig. Über solch eine klare Bestätigung ausgezeichneten Geschmacks darf sich die Familienbrauerei Schwarzbräu freuen. Das „International Taste & Quality Institute“ prämierte am 30. Mai sechs Biere der Schwarzbräu mit dem Superior Taste Award. Die Bierspezialitäten Exquisit, Dunkel, Weißbier Hell, Weißbier Dunkel, Schweden Pils und Pilsener haben die Jury hinsichtlich Geschmacksqualität überzeugt und die höchsten Bewertungen "bemerkenswert" und "hervorragend" erhalten. "Bereits im vergangenen Jahr prämierte das renommierte Geschmacks- und Qualitätsinstitut vier unserer Biere. Wir sind stolz darauf, dass wir dieses Jahr sogar mit zwei zusätzlichen Spezialitäten aus unserem Sortiment überzeugen konnten", freut sich der Brauerei-Inhaber Leopold Schwarz.

Schwarzbräu erhält Superior Taste Award für sechs Bierspezialitäten

Braumeister Hubert Wadislohner nimmt in Brüssel von internationalen Chefköchen sechs Preise des "International Taste & Quality Institute" (iTQi) entgegen.

21. Nachhaltigkeitsbericht beweist Engagement der Neumarkter Lammsbräu

Neumarkter LammsbräuDie Neumarkter Lammsbräu veröffentlichte Anfang Juni ihren inzwischen 21. Nachhaltigkeitsbericht, der das ökologische, soziale, ökonomische und kulturelle Engagement des Bio-Pioniers beleuchtet: Fast alle der selbst gesetzten und durchaus ehrgeizigen Nachhaltigkeitsziele wurden 2012 wieder erfüllt. Die für einen Bio-Pionier wichtige Bio-Quote erreichte den Spitzenwert von 99,98 Prozent. Gleichbleibend konnten 31 Prozent aller benötigten Rohstoffe und Betriebsmittel aus der nahen Region bezogen werden. Das außergewöhnlich breite Sortiment und die über ein Jahrhundert gewachsene bauliche Struktur der Brauerei fordern beim Wasserverbrauch ihren Tribut. Trotzdem ist es gelungen, den Wasserbedarf je produzierter 0,5-Liter-Flasche Getränk auf 3,3 Liter zu senken (2011: 3,4 Liter). In Sachen Strom und Wärme konnten sowohl Brauerei als auch Mälzerei neue Sparsamkeitsrekorde aufstellen und Verbesserungen von bis zu 9 Prozent erzielen. Der "ökologische Fußabdruck" der Neumarkter Lammsbräu wurde 2012 nach dem rekorderntenbedingten Wachstum im Vorjahr wieder verkleinert: Nach Gegenrechnung von CO2-Erzeugung und -Ersparnissen hat die Brauerei 4.926 Tonnen CO2 beansprucht. Die vergleichsweise energie- und damit CO2-intensive landwirtschaftliche Rohstofferzeugung stellt grundsätzlich den größten Posten in der CO2-Bilanz der Lammsbräu dar.

Große Ehre für Biere höchster Qualität

Anfang Juni 2013 zeichnete das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz 16 deutsche Biere mit dem Bundesehrenpreis aus. Der Preis honoriert die beste Gesamtleistung in der aktuellen DLG-Qualitätsprüfung. In umfangreichen Tests und sensorischen Kontrollen bewerteten die Prüfer der DLG die Reinheit des Geschmacks, die Qualität der Bittere, die Vollmundigkeit, die Geschmacksstabilität während der Lagerungszeit und die Frische des Produkts. Von den Freien Brauern konnte das Alpirsbacher Klosterstoff, das Haller Löwenbräu Mohrenköpfle, das Commerzienrat Riegele Privat und das Störtebeker Atlantik-Ale überzeugen. Die Verleihung fand im Rahmen des Brauertags 2013 am 5. Juni in Berlin statt. In Anwesenheit des neuen Botschafters für Bier, Bundesumweltminister Peter Altmeier, übergab Staatssekretär Dr. Gerd Müller, in Vertretung für Ministerin Ilse Aigner, die Urkunden und Medaillen.

Große Ehre für Biere höchster Qualität

Vier Mitgliedsbrauereien der Freien Brauer freuen sich über den Bundesehrenpreis (auf dem Foto v. l.: Carl Glauner, Markus Schlör, Peter Theilacker, Sebastian B. Priller, Bierkönigin Maria Krieger, Frank Müller, Hermann Mayerle, Christoph Puttnies und Frank Lucas).

Die Freien Brauer Imageflyer 2013

Bayerisches Fernsehen berichtet über „Slow-brewing“ bei der Meckatzer Löwenbräu

Am Dienstag, den 25. Juni 2013, berichtete die „Abendschau – Der Süden“ live aus der Meckatzer Löwenbräu. Abendschau-Reporter Mathias Flasskamp ließ sich von Meckatzer-Geschäftsführer Michael Weiß sowie Braumeister Olaf Fabert durch die Brauerei führen und in die „Slow-brewing"-Geheimnisse der Meckatzer Braukunst einweihen. Slow-brewing setzt sich nach dem Vorbild der Slow-Food-Bewegung für Biere ein, die nicht nur gut schmecken, sondern auch unter besonderer Berücksichtigung umweltrelevanter Kriterien hergestellt werden. Den Bieren soll durch schonende Gärung, Reifung und Lagerung genug Zeit gegeben werden, um in Ruhe an Geschmackscharakter und Bekömmlichkeit zu gewinnen. Besonderes Augenmerk legen Slow-brewing und die Meckatzer Löwenbräu zudem auf eine faire Zusammenarbeit und Bezahlung aller an der Wertschöpfungskette Beteiligten. Das Qualitätsgeheimnis der Meckatzer Bierspezialitäten liegt neben der Auswahl bester Rohstoffe aus kontrolliert-integriertem Anbau im traditionellen Brauprozess begründet, also der besonders schonenden Herstellung von der Maische bis zum fertigen Bier. So benötigen die Biere der Meckatzer Löwenbräu für Gärung, Reifung und Lagerung etwa dreimal so viel Zeit, wie die in der Branche weitverbreiteten Schnellgärverfahren. „Diese schonende Produktion trägt eindeutig zum besonderen Geschmack unserer Biere bei und dies honorieren die Verbraucher seit vielen Jahren durch ihre Treue“, so Michael Weiß.
Hier geht es zur Sendung.

Für die gelebte Bierkultur: Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier

Noch viel zu unbekannt sind sie, die speziell ausgebildeten Experten in Sachen Biergenuss. Doch mit der in 2009 von der Doemens Academy ins Leben gerufenen Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier erlangen sie immer mehr an Achtung. Am 15. September 2013 kämpfen rund 60 Biersommeliers aus elf Nationen um den heiß begehrten Weltmeistertitel. Das Ziel: Ihr Können der Öffentlichkeit unter Beweis stellen und die gepflegte Bierkultur präsentieren. Die Freien Brauer unterstützen die Veranstaltung von Beginn an als Sponsor. Auch in diesem Jahr sind Die Freien Brauer Teil der Sponsorenriege der Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier, die diesmal im Rahmen der drinktec stattfinden wird, der Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie auf der Messe München. Die Freien Brauer sind nicht nur als Sponsor bei der Weltmeisterschaft präsent, auch Biersommeliers aus den Gesellschaftern treten regelmäßig bei der Weltmeisterschaft an. In diesem Jahr können erstmals Zuschauer das Finale verfolgen. Um 16:30 Uhr öffnet die Messe München am Eingang Nord ihre Pforten. Jeder, der sich mit einer E-Mail an info@biersommeliers.de mit Namen und Personenzahl anmeldet, kann dann von 17:30 bis 19 Uhr das spannende Finale verfolgen. Hier gibt es weitere Informationen: www.biersommeliers.de/wm.

Für die gelebte Bierkultur: Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier

Karl Schiffner (links), Weltmeister 2009, und Sebastian B. Priller-Riegele, Vize-Weltmeister 2009 und Weltmeister 2011

Forum Freiheit und Verantwortung

Gemeinsam bekennen sich die 41 Gesellschafter der Freien Brauer zu sieben unternehmerischen Werten, darunter „Große Freiheit“ und „Persönliche Verantwortung“. Am 17. September 2013 veranstalten Die Freien Brauer erstmalig das Forum Freiheit und Verantwortung, um die gegenwärtige sowie zukünftige Rolle von Familienunternehmen im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext aus Sicht der Unternehmer und der Gesellschaft zu diskutieren. Die Veranstaltung soll für zukünftige Entwicklungen sensibilisieren. Sie ist keineswegs auf das Brauwesen fokussiert, sondern öffnet mit spannenden Impulsvorträgen und einer facettenreichen Podiumsdiskussion den Blick über alle Branchen hinweg. Als Keynote-Speaker konnte der bekannte Visionär Bernd Kolb vom Club of Marrakesh gewonnen werden.

Festliche Biere

Festliche BiereDas Oktoberfest steht vor der Tür und die sechs Münchner Brauereien stehen mit ihren eigens für das Oktoberfest eingebrauten Festbieren in den Startlöchern. Doch was ist eigentlich ein Festbier und wie unterscheidet es sich vom Hellen? Beim European Beer Star (EBS) werden folgende Eigenschaften von der Kategorie „German-Style Festbier“ erwartet: goldene Farbe, mittlere bis sehr kräftige Vollmundigkeit, eine süße Malznote dominiert vor einer reinen Hopfenbittere, eventuell leichter Brot- oder Biskuitcharakter, reine Hopfenbittere, geringer, aber erkennbarer Hopfengeruch und -geschmack, keine fruchtige Ester- oder Diacetylnoten, unfiltriert und keine Kältetrübung. Der Alkoholgehalt liegt bei etwa 5,0 bis 6,2 Volumenprozent. Aber nicht nur in München zum Oktoberfest werden Festbiere gebraut, denn in vielen Brauereien gibt es besondere Momente und Anlässe, zu denen ein spezielles Festbier eingebraut wird.

Landmaschinenausstellung beim Schussenrieder Oktoberfest 2013

Landmaschinenausstellung beim Schussenrieder Oktoberfest 2013Oberschwäbische Oktoberfest-Fans freuen sich jetzt schon: Vom 2. bis zum 6. Oktober 2013 wird beim Oktoberfest der Schussenrieder Brauerei wieder ordentlich gefeiert. 

Für ein großes Rahmenprogramm ist am Sonntag, den 6. Oktober 2013 bestens gesorgt. Neu in diesem Jahr ist die große Sonderausstellung „Getreideernte gestern und heute“ der Firma CLAAS aus Bad Saulgau, die von 10 bis 17 Uhr beim Festzelt stattfindet. 

Bei der großen Sonderausstellung reist die Firma CLAAS mit zahlreich ausgestellten landwirtschaftlichen Maschinen von einst zum Thema Getreideernte und Strohbergung mit den Besuchern in die ländliche Vergangenheit.

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Genießen mit allen Sinnen: Meckatzer Gastgarten fertiggestellt

Genießen mit allen Sinnen: Meckatzer Gastgarten fertiggestellt

Die Meckatzer Löwenbräu wird Meckatz zur Begegnungsstätte für Genießer ausbauen. Nun wurde der neue Außenbereich fertiggestellt: Kunst, Architektur und kulinarischer Genuss gehen hier eine harmonische Symbiose ein. Die Allgäuer Spezialitäten des Meckatzer Bräustübles können nun auch im neuen Pavillon und im mit viel Liebe angelegten Gastgarten genossen werden. Einen Besuch in der neu gestalteten Braustätte ist ein Erlebnis für alle Sinne. Das Meckatzer Bräustüble verwöhnt die Gäste mit traditionellen Allgäuer Gerichten und einfallsreichen Kreationen. Das Thema Bier spielt auch außerhalb der Getränkekarte eine wichtige Rolle. Vom feinen Brauerschnitzel bis hin zum köstlichen Brauerparfait sind der Kreativität der Küche keine Grenzen gesetzt. Eingekehrt werden kann neben dem Bräustüble auch im neuen Pavillon, der etwa 50 Sitzplätze fasst und einen beeindruckenden Blick auf die gesamte Anlage bietet. Im grünen Herzen des Gastgartens sind weitere 100 Plätze verfügbar. Als Highlight wird dort eine große Tafel errichtet, an der künftig Familien oder Gruppen bis zu 20 Personen tafeln können. Der Genuss in harmonischer Gemeinschaft steht überall im Mittelpunkt.

Welde Bierseminar mit 8-Gänge-Menü und Erlebniskochkurs

Am 13. September 2013 findet das erste Bierseminar der Weldebräu in Kooperation mit der Mannheimer Kochschule statt. Weldes Biersommelier Stefan Dück führt in acht verschiedene Biersorten ein. Meisterkoch Andreas Berndt komponiert dazu ein 8-Gänge-Menü.

Ein Erlebniskochkurs „Kochen mit Bier" mit Brauereiführung findet am 9. November 2013 statt. Nach einer Brauereiführung durch die Privatbrauerei Welde mit Braumeister Stefan Dück wird gezeigt, wie man leckere Gerichte mit Bier zubereitet. Von Feldsalat mit Bieressigvinaigrette bis hin zu Honig-Bier-Parfait gibt es allerlei Leckeres auf dem Programm.

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Die Welt der Biere – Beer-Tasting bei Gaffel

Die Welt der Biere – Beer-Tasting bei GaffelBier oder Wein? Was für eine Frage! Vorbei ist die Zeit, in der man im Restaurant schräg angeschaut wird, wenn statt Wein ein Bier bestellt wird. Denn Bier hat genauso viel zu bieten wie Wein, wenn nicht sogar noch mehr. Eine Einführung in die Welt der Biere gibt das dreistündige Verköstigungsseminar Beer-Tasting, das in Köln im Gaffel am Dom angeboten wird. Ab dem 12. September 2013 stellt Biersommelier Arnd-Axel Rosenbaum verschiedene Biere vor und vermittelt bieriges Wissen über Historie, Braurohstoffe, die Hopfenwelt, Sensorik und Aromen. Arnd-Axel Rosenbaum lernte vor mehr als zehn Jahren bei einer Reise durch Belgien die vielfältige Welt der Biere kennen. Um sein Wissen zu erweitern und in die richtigen Bahnen zu lenken, ließ er sich an der Doemens Academy in Gräfelfing zum Biersommelier ausbilden.

Informationen zum Beer-Tasting:

Ort: Domstube im Gaffel am Dom, Bahnhofsvorplatz 1, 50667 Köln
Dauer: drei Stunden
Verkostung: sieben internationale Biere, Tafelwasser, Brot
Ausklang: Kölsches Buffet mit Gaffels SonnenHopfen
Preis: 65 Euro pro Person
Termine: ab 12. September 2013 zweimal wöchentlich und nach Vereinbarung

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Gebraut für besondere Momente – Barre Festbier

Barre FestbierZur bevorstehenden Festsaison rückt das Festbier der Privatbrauerei Barre wieder besonders in den Fokus. In gewohnt exzellenter Qualität ist jeder Schluck ein unvergessliches Erlebnis. 

Das kristallklare Aussehen, im Zusammenspiel mit den satten Bernsteintönen, ergibt die besonderen orangeroten Reflexe. Erlesene Hopfensorten verleihen dem Bier frische und florale Noten. Ein Hauch von Karamell und grünem Apfel unterlegen die weichen Malzaromen. Gekrönt wird das Barre Festbier von einem üppigen, dichten und feinporigen Schaum. Der insgesamt runde und ausgewogene Körper klingt im Finale mit einer gut ausgeprägten, feinherben Bitternote ab.

Lammsbräu verleiht Nachhaltigkeitspreis zum 12. Mal

Viele Menschen engagieren sich für mehr Nachhaltigkeit, oft jedoch unbemerkt von der Öffentlichkeit. Fünf von ihnen zeichnete die Neumarkter Lammsbräu am 4. Juli 2013 mit dem begehrten „Lämmchen“, dem Nachhaltigkeitspreis, aus. „Unser Nachhaltigkeitspreis ist nicht nur Auszeichnung und Förderung für die Preisträger. Er ist auch ein Wegweiser für alle anderen, indem er auf Vorbilder aufmerksam macht und dazu aufruft, es ihnen nachzutun“, sagte Dr. Franz Ehrnsperger, Inhaber der Neumarkter Lammsbräu. Der Nachhaltigkeitspreis der Neumarkter Lammsbräu wurde in diesem Jahr zum 12. Mal und in fünf Kategorien verliehen. Aus 106 Bewerbungen hat die Jury engagierte Menschen und Organisationen ausgewählt, die einen Beitrag zu besseren Umwelt- und Lebensbedingungen leisten. Der Preis ist jeweils mit 2.000 Euro dotiert. Der zusätzlich verliehene Ehrenpreis ging dieses Jahr an einen Revolutionär in der Lebensmittelerzeugung und -vermarktung: Karl Ludwig Schweisfurth (82). Er verkaufte 1984 sein Wurstunternehmen „Herta“ und wagte den Neuanfang. In einzigartiger Pionierarbeit gründete er östlich von München die ökologischen „Herrmannsdorfer Landwerkstätten“. Ziel ist es, durch natürliche, artgerechte und nachhaltige Lebensmittelherstellung Erzeuger und Verbraucher von „Lebensmitteln“ wieder zusammenzubringen. Weitere Informationen sowie alle Preisträger finden Sie hier.

Preisträger und Laudatoren Nachhaltigkeitspreis 2013

Preisträger und Laudatoren Nachhaltigkeitspreis 2013 (Foto: Clemens Mayer)

Kauzen Premium Pils wird mit dem Gold Award ausgezeichnet

Die Ochsenfurter Kauzen-Bräu konnte in diesem Jahr wieder einmal ihre Braukunst unter Beweis stellen. Das Qualitätsinstitut Monde Selection aus Brüssel zeichnete die Brauerei mit dem Gold Award für das Kauzen Premium Pils aus. Monde Selection, das International Institute of Quality Selection, entwickelt seit fast 50 Jahren einzigartiges Fachwissen beim Testen und Analysieren von Konsumgütern aus der ganzen Welt, um sie mit einem international anerkannten Qualitätsaward auszuzeichnen. Dieses Label belohnt Unternehmen für ihre ständigen Bemühungen bei der Suche nach Qualitätskontrolle und -entwicklung. „Der Erfolg auf internationaler Ebene ist für uns Beweis und Bestätigung dafür, mit welch hohem Engagement unsere Mitarbeiter sich für die Qualität unserer Biere einsetzen“, sagt Karl-Heinz Pritzl, Geschäftsführer der Ochsenfurter Kauzen-Bräu. Dennoch gilt: Global denken, lokal handeln. Die Brauerei setzt sich wie alle Freien Brauer für den Erhalt regionaler Traditionen und Spezialitäten ein.

 

Kauzen Premium Pils wird mit dem Gold Award ausgezeichnet

Stolz präsentieren Geschäftsführer Karl-Heinz Pritzl (hinten, 2. v.l.) und Dipl.-Braumeister Otto Resch (hinten, 1. v.l.) mit ihrer Brauermannschaft die Urkunde und Medaille.

Neu im Verbund: Schweiger und Zillertal Bier

Zillertal BierSchweiger PrivatbrauereiDie Freien Brauer begrüßen in diesem Jahr zwei neue Gesellschafter. Die Privatbrauerei Schweiger aus Markt Schwaben bei München und Zillertal Bier aus Zell am Ziller sind jetzt Gesellschafter der Freien Brauer. Beide Brauereien verkörpern die Sieben Werte perfekt. Seit 1934 steht der Familienname Schweiger für feinstes, bayerisches Bier und soziale Verantwortung gegenüber Heimat und Menschen. Bereits in vierter Generation wird diese Tradition von der Familie Schweiger bis heute gepflegt. „Unsere Biere verkörpern die gelungene Symbiose aus Braukunst, Rohstoffqualität und Heimatliebe“, verspricht Ludwig Schweiger jun., einer der Familienmitglieder, die die Brauerei gemeinsam führen. Die Familienbrauerei ist für ihre traditionelle Herstellungsweise von slowBrewing zertifiziert und betreibt als eine der letzten Brauereien eine betriebseigene Mälzerei, in der ausschließlich regionale Gerste verarbeitet wird.
Auf eine etwas längere Geschichte blickt das österreichische Familienunternehmen Zillertal Bier zurück. Mitüber 500 Jahren Brauerfahrung ist sie die älteste Privatbrauerei Tirols. Heute erzeugen rund 50 Mitarbeiter mehr als zehn unverwechselbare Bierkompositionen. Mildes, quellfrisches Bergwasser, wertvollstes österreichisches Braumalz, feinster Aromahopfen aus den besten Anbaugebieten sowie eine kalte Gärung und lange Reifezeiten geben den edlen Bieren von Zillertal Bier ihr ganz besonderes Bouquet. Der erste offizielle Auftritt der Neugesellschafter findet am 17. September 2013 beim Forum Freiheit und Verantwortung der Freien Brauer statt.

Die Freien Brauer fordern Verantwortung

Dortmund, 18. September 2013 – Der Werteverbund Die Freien Brauer richtet sich nach seinem Forum Freiheit und Verantwortung mit einem offenen Brief an die Regierung. Unter dem Titel „Familienunternehmen – Auslaufmodell oder Hoffnungsträger der Wirtschaft?“ versammelten sich die Gesellschafter am 17. September 2013 und diskutierten über die Missstände der Wirtschaft. Gestützt durch die Meinung der Verbraucher, die durch eine aktuelle Erhebung in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ermittelt wurde, standen vor allem die fehlende Verantwortung der Großkonzerne und deren Geschäftsführer im Fokus. Impulsvorträge, wie beispielsweise von Visionär Bernd Kolb vom Club of Marrakesh, verdeutlichten die Forderungen der Gesellschafter. 

Am 17. September 2013 versammelten sich die Gesellschafter der 41 Familienbrauereien des Werteverbundes Die Freien Brauer im Tagungshotel in Bad Gögging. Anlass war das Forum Freiheit und Verantwortung mit dem Titel „Familienunternehmen – Auslaufmodell oder Hoffnungsträger der Wirtschaft?“. Hauptsächlich diskutierten die Teilnehmer über die vorherrschenden Missstände in der Wirtschaft, die laut der Freien Brauer aus der fehlenden Verantwortung der Großkonzerne resultieren. Nicht nur Die Freien Brauer sehen diesen Trend, auch Verbraucher sind durch das Handeln der Firmenchefs von großen Unternehmen verunsichert und fordern politische Veränderungen. 70 Prozent der Verbraucher stimmen zu, dass die Manager der Großkonzerne für ihr Verhalten durch rechtliche Konsequenzen stärker zur Verantwortung gezogen werden müssen. Das ergab die Online-Erhebung, die Die Freien Brauer in Zusammenarbeit mit der GfK im August 2013 durchgeführt haben. Es wurden 1.095 Männer und Frauen ab 16 Jahren befragt. Knapp die Hälfte stimmt politischen Veränderungen, die die Situation von kleinen und mittelständischen Familienunternehmen verbessert, voll und ganz zu. 44 Prozent stimmen dieser Forderung immerhin eher zu und nur sieben Prozent stimmen eher nicht oder gar nicht zu. Quer durch alle Alters- und Einkommensschichten ähneln sich die erhobenen Zahlen. Fast ein Drittel schätzt besonders, dass ein Familienunternehmer für alle Produkte, von der Herstellung bis hin zur Kommunikation, beim Wort genommen werden kann, und fordert erleichterte Bedingungen beim unternehmerischen Handeln der Familienunternehmen.

Gestützt von den Aussagen der Bevölkerung und den eindeutigen Zahlen der GfK-Studie, formulierten die Gesellschafter einen offenen Brief an die Regierung. Neben diesem und der Podiumsdiskussion zeigten beim Forum Mitte September Impulsvorträge Zusammenhänge der Wirtschaftslage aus verschiedenen Perspektiven auf. Pastor Stefan Wolf stellte sich in seinem Vortrag die Fragen, was Menschen ausmacht und was tatsächlich ihr Handeln als Unternehmer bestimmt. Visionär Bernd Kolb vom Club of Marrakesh sprach übergreifend unter dem Vortragstitel „Die sieben Tugenden: Neues Denken für ein neues Zeitalter“.


Präsident Georg Schneider (li) und Geschäftsführer Jürgen Keipp (re) unterschreiben offenen Brief an die Regierung (Foto: Die Freien Brauer)


Die 41 Gesellschafter des Werteverbunds Die Freien Brauer fordern Verantwortung (Foto: Die Freien Brauer)

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 41 führenden, unabhängigen Familienbrauereien in Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort. Die Gesellschafter der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Privatbrauereien. Ihre Gesellschafter repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden knapp 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Privatbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Vertriebskonzepten. Weitere Informationen gibt es unter www.die-freien-brauer.com.

<media 3167 _blank - "TEXT, 02 Offener Brief Die Freien Brauer 2013-09-18, 02_Offener_Brief_DieFreienBrauer_2013-09-18.pdf, 107 KB">Offener Brief</media> (PDF)
<media 3168 _blank - "TEXT, 03 Freie Brauer Infografik Verbraucherumfrage 2013-09-18, 03_FreieBrauer_Infografik_Verbraucherumfrage_2013-09-18.pdf, 201 KB">Die Freien Brauer: Infografik Verbraucherumfrage</media> (PDF)

Belegexemplar oder Veröffentlichungslink erbeten. Diese Pressemitteilung finden Sie zum Download unter www.presse.zweiblick.com.

Schon mal was von Herbstbieren gehört?

Ein richtig feststehender Begriff ist es nicht, dennoch fragen immer mehr Verbraucher nach diesen Bieren und verstehen darunter die besonderen, im Herbst zu aktuellen Anlässen der Region eingebrauten Festbiere. Das bekannteste Herbstbier ist natürlich das von Münchner Brauereien anlässlich des Oktoberfestes hergestellte Wiesnbier. Aber auch in vielen anderen Landstrichen Deutschlands gibt es tolle, meist goldgelbe oder bernsteinfarbene Festbiere, die sich durch einen höheren Alkoholgehalt und einen wuchtig-malzigen Geschmack auszeichnen. Es handelt sich stets um eine limitierte Auflage, da der Braumeister nur einen Sud macht, und es schmeckt daher auch von Jahr zu Jahr etwas anders. Somit sollte man diese Bierspezialitäten unbedingt probieren.

The Leading Beers – Das Treffen bester Biere

Beste BiereKunst, Kultur, Kulinarik – beste Biere mit allen Sinnen erleben. Das ist die Zielsetzung von "The Leading Beers", dem Bierkulturfestival, das am 2. und 3. November 2013 seinen Auftakt in der Bierstadt Amberg in der Oberpfalz feiert. Die Freien Brauer unterstützen als ideeller Träger dieses Event. Es werden prämierte und herausragende internationale Bierkreationen sowie Festival-Sondersude von über 30 handverlesenen Brauereien präsentiert. Verkostungsguidelines und von Biersommeliers geführte Bierseminare erleichtern die aufregende Expedition ins Bierreich zum Beispiel in Verbindung mit korrespondierenden Confiserieschokoladen und Käsespezialitäten. Auf eine andere Art bierig sind die begleitende Charity-Vernissage, das Spitzen-Kabarett als auch eine Modenschau die die Bierstile zu Live Musik sogar auf dem Laufsteg zeigt. Mehr zum Rahmenprogramm verrät Studentin Theresa Hannesschläger aus dem Organisationsteam von "The Leading Beers" im Interview mit Blogger Michael König (www.neubierig.de). Alle Informationen sowie das Programm und den Kartenvorverkauf gibt es hier.

Stiegl-Schwarzbier als besonderes Schmankerl für Bierkenner und Biergenießer

Stiegl SchwarzbierMit dem Stiegl-Schwarzbier hat die Stieglbrauerei eine ganz besondere Bierspezialität für das diesjährige Brausilvester kreiert. Das nur in der "Festwoche der Biervielfalt" in ausgewählter Stiegl-Gastronomie erhältliche Spezialbier spannt thematisch perfekt den Bogen von der Tradition in die Gegenwart. Eingebraut wurde die saisonale Bierspezialität mit einem speziellen Urgetreide, dem "Vögeles Gold", das im Stiegl-Gut Wildshut angebaut, vermälzt und geröstet wurde. Erst vor Kurzem errichtete Stiegl in der brauereieigenen Landwirtschaft eine weltweit einzigartige Kombination aus einer Mälzerei und Rösterei. Als urtypische Bierspezialität überzeugt das Stiegl-Schwarzbier durch sein charakteristisches, feines Röstmalzaroma und seine ansprechende, tiefdunkle Farbe. Auserwählte Malze verleihen diesem Bier harmonische Töne von geröstetem Kaffee und Karamell. Am besten korrespondiert das Stiegl-Schwarzbier mit kräftigen Suppen, würzigen Braten und Schmorgerichten sowie Nuss- und Schokoladendesserts, Tiramisu und Camembert mit Walnüssen.

Glaabsbräu setzt erstmals auf Festbier

Glaabsbräu FestbierDas Festbier der Glaabsbräu feiert in diesem Jahr Premiere. Eigens für die regionalen Herbstfeste eingebraut, kommt es nun seit Mitte September in die Bierkrüge. Einige ausgewählte Gastronomieobjekte bieten die Herbstfest-Spezialität aus der ältesten Brauerei Südhessens ebenfalls für kurze Zeit an. Aus Hopfen, Wasser und Malz – streng nach dem deutschen Reinheitsgebot – und einer speziellen Rezeptur mit Karamellmalz und feinstem Hopfenaroma wurde das Festbier bei der Glaabsbräu eingebraut. "Mit unserem Festbier wollen wir den Herbstfesten der Region eine ganz besondere Note verleihen", so Gunnar Schütz, erster Braumeister. Bei der Verkostung im Zwickelkeller der Brauerei gab es durchweg positive Resonanz. "Im Aroma, in der Optik und vor allem im Geschmack hat das Festbier der Glaabsbräu die Teilnehmer überzeugt", so Robert Glaab, Geschäftsführer der Brauerei.

Eine charmante Erfrischung: Das neue Distel Blond

Distel BlondDistel Blond ist eine spritzig-leichte, obergärige Spezialität mit angenehmen Pfirsich- und Mangonoten. Distelhäuser vereint damit etwas, das schon früher gut und wichtig war: handwerkliche Braukunst und Rohstoffe aus der Region. Distel Blond ist unkonventionell, aber im Rahmen des Reinheitsgebotes gebraut. Herausragendes Merkmal ist die lange Zeit vergessene, sogenannte "Kalthopfung": Zusätzlich zur normalen Hopfengabe im Sudhaus erfolgt eine weitere Hopfengabe im Lagerkeller bei niedrigen Temperaturen. Zuerst wird das Bier vollständig vergoren und anschließend abgekühlt. Durch die Zugabe im Lagerkeller lösen sich die ätherischen Öle des Hopfens. Mit diesem Verfahren werden wunderbare Frucht- und Zitrusaromen ins Bier eingebracht, aber auch würzige oder blumige Noten erzielt. Das Blond wurde schon unter dem Namen "Hoppiness" im Januar auf der Grünen Woche in Berlin ausgeschenkt und im Rahmen einer Bierprobe bewertet. Über 340 Fragebögen wurden ausgewertet. Das Ergebnis war sehr positiv: Acht von zehn Messebesuchern würden das neue Bier auch kaufen. Das hat die Distelhäuser motiviert, an diesem Produkt dranzubleiben und ein Konzept unter dem Namen „Distel Blond“ zu entwickeln. Das Produkt ist als Einzelflasche, im Six Pack und 15 Liter Fass erhältlich.

Leibinger Zeppelin Bier

Leibinger Zeppelin BierBeim Zeppelin Bier der Brauerei Leibinger handelt es sich um ein sogenanntes Kellerbier. Seinen Namen hat das Kellerbier aus der Historie, als man das Bier noch direkt aus dem Lagerkeller auftischte. Es ist ein ungefiltertes, naturtrübes Bier mit geringem Kohlensäuregehalt, in dem noch alle natürlichen Schweb- und Trübstoffe enthalten sind. Somit ist das Kellerbier reich an wertvollen Bestandteilen wie Hefe, Eiweiß, Mineralien und Vitaminen. Das Zeppelin Bier wird nach alter Familientradition gemäß dem Deutschen Reinheitsgebot aus dem Jahre 1516 gebraut. Hierfür werden der weltberühmte Tettnanger Aromahopfen, Qualitätsgerste aus oberschwäbischem Anbau und reines Voralpenwasser verwendet. Das dunkelbernsteinfarbene Zeppelin Bier reift sieben Wochen lang in aller Ruhe. Das Ergebnis ist ein vollmundiges, mild-malziges Kellerbier von höchster Qualität und Güte mit einem Alkoholgehalt von 5,2 Vol.-%, welches im Geschmack dank seinem extrem feinwürzigen und ursprünglichen Aroma nahezu unvergleichlich ist.

Schussenrieder investiert in die Zukunft

Schussenrieder investiert in ZukunftNach dem Neubau des Sudhauses im Jahr 2010 hat die Schussenrieder Brauerei einen weiteren Schritt in die Modernisierung ihrer Brauerei gesetzt und in einen neuen, vollautomatischen Filterkeller investiert. Die Inbetriebnahme der neuesten Technologie bringt einen deutlich geringeren Verbrauch von Wasser, Energie und Reinigungsmitteln mit sich. Brauereiinhaber Michael Ott setzt somit ein deutliches Zeichen: "In der heutigen Zeit ist es uns besonders wichtig, unseren Kunden die höchste Qualität unserer Bierspezialitäten zu garantieren, dabei die Umwelt zu schonen und nachhaltig zu produzieren. Diese neue Technik ist das Modernste, was der Markt derzeit bietet. Darauf sind wir auch ein bisschen stolz. Mit diesen und weiteren Investitionen sichern wir die Zukunftsfähigkeit unserer Brauerei und damit die für unsere Region so wichtigen Arbeitsplätze."

Maisel braut im Einklang mit der Umwelt

UmweltberichtUmweltschutz wird bei der Brauerei Gebr. Maisel großgeschrieben. Dies wird schon allein dadurch deutlich, dass Aussagen wie "Heimat und Herkunft sind für uns eine Herzensangelegenheit" und "Wir handeln in Mitverantwortung für unsere Umwelt" in den Werten des Unternehmens festgeschrieben sind. Eine charmante Erfrischung: Das neue Distel BlondJetzt hat die Brauerei einen Umwelt- und Energiemanagementbericht vorgelegt, der die Aktivitäten für eine umweltgerechte und ressourcenschonende Produktion der Bierspezialitäten unterstreicht. "Wir stehen für einen schonenden Umgang mit unseren Ressourcen und handeln in Mitverantwortung für unsere Umwelt", unterstreicht Inhaber Jeff Maisel in dem Bericht. Weil die Brauerei sich an ihren Versprechen auch messen lassen will, ist der Umwelt- und Energiemanagementbericht im Internet veröffentlicht und für jedermann einsehbar.

Zum Bericht (PDF)

Fohrenburger präsentiert Biervielfalt

Probierbox

Vier verschiedene Biere und ein Bierglas gratis dazu, das gibt es ab sofort für alle Bierliebhaber und Bierkenner in der praktischen Ländle ProBierBox. Die Brauerei Fohrenburg steht für Biervielfalt und hat in Vorarlberg die größte Auswahl an Bierspezialitäten. In der Ländle ProBierBox werden erstmalig vier Spezialitäten angeboten: ein naturtrübes Kellerbier, ein dunkles Bier, ein Festbier sowie ein Bockbier.

 

Fohrenburger Kellerbier – naturtrüb

Das ursprüngliche Original – ein traditionelles echtes Zwickelbier. Der Name "Zwickel" leitet sich übrigens vom Zwickelhahn ab, dieser Hahn ist für den Braumeister zum Probieren, bevor das Bier gefiltert wird. Kellerbier wird jedoch ganz bewusst unfiltriert abgefüllt.

 

Fohrenburger Kleines Dunkles

Die spezielle Brauart mit dunkel geröstetem Brau- und Karamellmalz verleiht dieser Bierspezialität ihre tiefbraune bis schwarze Farbe. Ein würzig-aromatischer Geschmack ist charakteristisch für das dunkle Bier.

 

Fohrenburger Festbier – ein Spezialbier 

Für besondere Feste wird das Fohrenburger Festbier saisonal im Frühjahr und im Herbst eingebraut. Das speziell geröstete Malz gibt dem Festbier die klare Bernsteinfarbe – die höhere Stammwürze von 13,5° und der Alkoholgehalt von 5,7 Vol.-% sorgen für den unverwechselbaren, vollen Spezialbier-Geschmack, den die Vorarlberger besonders lieben.

 

Fohrenburger Bockbier

Ab September ist Bockbierzeit – da darf ein Fohrenburger Bockbier natürlich nicht fehlen. Diese saisonale Bierspezialität mit einem Alkoholgehalt von 7,2 Vol.-% ist ein genussvoller Höhepunkt im Herbst. Durch das dunkel geröstete Karamellmalz erhält dieses Vorarlberger Starkbier seine schöne Cognacfarbe.

European Beer Star: Die Freien Brauer räumen ab

Insgesamt 1.512 Biere aus 40 verschiedenen Ländern wurden im zehnten Jahr des Bestehens von Europas bedeutendstem Bierwettbewerb eingereicht: dem European Beer Star. Als der Verband der Privaten Brauereien den Wettbewerb 2004 erstmals ausrichtete, wurden 271 Biere zur Verkostung an die Brau-Akademie Doemens nach Gräfelfing geschickt. Dieses Jahr sind es bereits mehr als fünfmal so viele Biere, die Mitte August von einem 102-köpfigen, internationalen Expertenteam – überwiegend Braumeister, Biersommeliers und ausgewiesene Bierkenner – in einer Blindverkostung bewertet wurden. In erstmals 51 Kategorien vergab die Jury jeweils eine Gold-, Silber und Bronzemedaille, die auf der drinktec, der weltweit größten Messe der Getränkebranche, überreicht wurden. Freuen konnten sich auch Braumeister aus den Reihen der Freien Brauer. Insgesamt 14 Medaillen gingen an Biere der Freien Brauer.

Kategorie Award  Brauerei Bier
European-Style Dunkel Silber Brauhaus Riegele Riegele Aechtes Dunkles
European-Style Export Silber Brauhaus Riegele Riegele Würziges Export
Bohemien-Style Pilsner Bronze Gulpener Brauerei Gulpener Chateau Neubourg Pilsner
English-Style Golden Ale (Summer Ale) Silber Distelhäuser Brauerei Blond
German-Style Doppelbock Gold Brauhaus Riegele Riegele Speziator Dunkel
German-Style Heller Bock Gold Brauhaus Riegele Riegele Speziator Hell
German-Style Leichtbier Bronze Schwarzbräu Schwarzbräu Light & Fit
German-Style Pilsner Gold Alpirsbacher Klosterbräu Pils
Top Fermented Beer with Alternative Cereals Gold Neumarkter Lammsbräu Neumarkter Lammsbräu Dinkel
Red and Amber Lager Bronze Distelhäuser Brauerei Landbier
South German-Style Hefeweizen Dunkel Silber Schwarzbräu Schwarzbräu Weissbier dunkel
South German-Style Kristallweizen Bronze Schneider Weisse Schneider Weisse TAP 2 Mein Kristall
South German-Style Leichtes Weizen Silber Brauhaus Riegele Commerzienrat Riegele's Leichte Weisse
South German-Style Weizenbock Dunkel Silber Schneider Weisse Schneider Weisse TAP 6 Unser Aventinus

European Beer Star

Bieriger Adventskalender

Bieriger AdventskalenderBierliebhaber haben in der Vorweihnachtszeit allen Grund zur Freude. Gefüllt mit 24 bierigen Überraschungen schlägt bei diesem Adventskalender jedes (Männer-)Herz höher. Die Biere lassen sich wie bei einem Schokoladenkalender auf der Vorderseite entnehmen. Schlechte Laune im Vorweihnachtsstress gehört somit der Vergangenheit an. "Jeder Tag ist ein neuer Genuss! Die Vielfalt im Bierkalender ist Bierkultur von ihrer schönsten Seite. Für mich ist der KALEA Bieradventskalender flüssige Lebensfreude", so das Resümee des ehemaligen Biersommelier-Weltmeisters Sebastian B. Priller-Riegele. Bei einer solch bierigen Angelegenheit dürfen natürlich Die Freien Brauer nicht fehlen. Insgesamt 19 Gesellschafter beteiligen sich an dem KALEA Bieradventskalender. Unter den 23 Bieren befindet sich auch ein bieriges Extra, das für eine zusätzliche Abwechslung sorgen wird. Bierverkosten will gelernt sein – Bier ist schließlich nicht Bier. Um aus Biertrinkern wahre Bierkenner zu machen, versteckt sich im Kalender eine Anleitung zur richtigen Bierverkostung. Diese liefert alle relevanten Kriterien, um Bier richtig zu verkosten. Anhand des beigefügten Verkostungsblattes können die Biere bewertet und damit der eigene Geschmackssinn trainiert werden.

Verbandstreffen der Biersommeliers bei Stiegl

Über 200 Diplom-Biersommeliers folgten Mitte Oktober der Einladung der Stieglbrauerei zu Salzburg und nahmen nicht nur an der Jahreshauptversammlung teil, sondern nutzten bereits die Weiterbildungsangebote am Vortag. Zentrale Punkte der Generalversammlung waren neben der Neuwahl des vakanten Schriftführerpostens die zukünftige Ausrichtung des Verbandes auch auf internationaler Bühne, das Verbandsmarketing, bei der die Verbandswebsite als zentraler Ankerpunkt der Verbandskommunikation definiert wurde, sowie der Bericht zu den weiteren Aktivitäten des vergangenen Jahres aus der Vorstandschaft. Stiegl-Kreativbraumeister Markus Trinker und Marlene Freudenthaler, Senior PM Gastronomie Stiegl, waren die Organisatoren des Events und haben den Kollegen ein breit gefächertes, abwechslungsreiches Programm rund um die Bierkultur Salzburgs zusammengestellt.

2014 wird der Verband wieder bei einer Gesellschafterbrauerei der Freien Brauer zu Gast sein, bei der Brauerei Schneider Weisse in Kelheim. Martin Deutsch, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, und Stephan Butz, Marketing und PR, haben die Einladung auf der Generalversammlung persönlich ausgesprochen und möchten die kommende Jahreshauptversammlung unter das Motto "Braukunst entlang der Donau" stellen.

Die Freien Brauer: 2014 geht die Reise klar zum Produkt Bier

Dortmund, 25. November 2013 – Der Werteverbund Die Freien Brauer bat seine 41 Gesellschafter in einer aktuellen Blitzumfrage um eine vorläufige Zwischenbilanz 2013 und eine Einschätzung der kommenden Trends. Durch den spät startenden Sommer sind die Umsatzzahlen der Branche eher rückläufig. Eine Umschau unter den Freien Brauern ergab erfreulicherweise bei 60 Prozent der Befragten gleichbleibende oder steigende Umsätze. Im kommenden Jahr setzen diese daher auf Produktneuentwicklungen. Bei den Trends sieht der Verbund steigendes Bewusstsein für Qualität und Regionalität bei den Verbrauchern. Da der Imagewandel von Bier in Deutschland in den Augen der Verbraucher noch am Anfang steht, setzen Die Freien Brauer in der Kommunikation bewusster auf ihre Sieben Werte, die im Kern diesen Verbraucherwunsch unterstreichen.

Zum Ende des Jahres fragte der Werteverbund Die Freien Brauer bei seinen 41 Gesellschaftern nach: Wie ist das Jahr 2013 in den einzelnen Brauereien gelaufen und wie sieht es in der Bierbranche allgemein aus? In welche Posten wird 2014 hauptsächlich investiert werden, und welche Trends sehen die Gesellschafter 2014 kommen? Bei der Beurteilung der Umsatzlage in der Branche insgesamt sind sich die Gesellschafter, die sich zu Wort gemeldet haben, einig. Fast 85 Prozent sehen eine Verschlechterung der Lage. In den Reihen der Freien Brauer sieht es da schon besser aus. 30 Prozent der Befragten gaben an, dass sich die Umsatzlage im vergangenen Jahr deutlich verbessert hat, bei 30 Prozent ist sie gleich geblieben. Damit sehen sich die Gesellschafter bestätigt, bei der Gründung des Verbundes vor vielen Jahren auf die richtigen Werte gesetzt zu haben. 

Für das kommende Jahr wird bei den Gesellschaftsbrauereien in erster Linie auf die Produktion von neuen Bierspezialitäten gesetzt. So geben etwa drei Viertel der Befragten an, 2014 in dem Bereich Produktneuentwicklung investieren zu wollen. Ganz vorne auf der Investitionsliste stehen bei über der Hälfte der Brauereien die Kommunikation und das Marketing, die Unterstützung der Region, die Produktion im Allgemeinen sowie Mitarbeiterschulungen. Insgesamt schauen Die Freien Brauer optimistisch in die Zukunft. Sie sehen einen klaren Trend hin zu einer steigenden Bedeutung von Produktqualität und Regionalität bei den Verbrauchern. "Natürlich legt der Endverbraucher auch vermehrt Wert auf eine nachhaltige Produktion, die sorgfältige Auswahl und den Einsatz regionaler Rohstoffe. Der Biergenießer will nicht nur wissen, wo etwas herkommt, sondern auch, wer dahinter steht", sagt beispielsweise Michael Ott, Geschäftsführer der Schussenrieder Brauerei, zu dieser Thematik. 

Neben weiteren Trends, darunter alkoholfreie Produkte und Mischgetränke, wird in den Gesellschafterreihen intensiv über das Thema ‚Craft Beer‘ diskutiert. Frank Störzbach, Marketingleiter der Distelhäuser Brauerei, wagt hierzu einen Blick nach vorne: "Viele Brauereien sind noch auf Menge ausgelegt. Das Thema ‚Craft Beer‘ unterstreicht sicherlich die Wertigkeit von Bier im Allgemeinen und zeigt uns Mittelständlern Möglichkeiten für die Zukunft auf, spricht aber momentan noch eine kleine Zielgruppe an. Wohin die Reise wirklich geht, kann noch niemand abschätzen. Wichtig ist, an diesem Thema festzuhalten, um einen größeren Kreis von potenziellen Konsumenten, aber auch den Handel und die Gastronomie zu erreichen und für das Thema zu begeistern. Nur gemeinsam kann das Thema ‚Wertigkeit von Bier‘ nach vorne gebracht werden." Die Freien Brauer sind sich einig, dass es in Deutschland eine Wahrnehmungsveränderung bei den Konsumenten gibt. Sie wünschen sich, dass weniger ein Einheitsgeschmack in der Bierwelt dominiert und mehr charaktervolle Bierspezialitäten im Handel zu bekommen sind. Sie wissen aber auch, dass diese Entwicklung noch ganz am Anfang steht. Oder mit den Worten von Georg Schneider, Präsident der Freien Brauer, ausgedrückt: "Die Wahrnehmung des Imagewandels ist noch sehr gering, aber das kleine Pflänzchen wächst schnell und stark."

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 41 führenden, unabhängigen Familienbrauereien in Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort. Die Gesellschafter der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Familienbrauereien. Ihre Gesellschafter repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden ca. 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Familienbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Vertriebskonzepten.

Weitere Informationen gibt es unter www.die-freien-brauer.com.

Belegexemplar oder Veröffentlichungslink erbeten. Diese Pressemitteilung finden Sie zum Download unter www.presse.zweiblick.com.

Neues Stiegl-Jahrgangsbier: Eine bierige Hommage an den Sonnenkönig

SonnenkönigMit der limitierten Bieredition "Sonnenkönig" bringt Stiegl eine wahrhaft königliche Bierspezialität auf den Markt. Schon im Glas präsentiert sich das vor fünf Monaten eingebraute Bier in einem prächtigen Kupfer mit tiefroten Reflexen und cremefarbenem Schaum. Der Imperial Bock "Sonnenkönig" ist ein kräftiges, sehr komplexes Bier mit einem ausgeprägten Bukett. Eingebraut wurde die Spezialität bereits in den frühen Sommermonaten in der Stiegl-Hausbrauerei mit Malzen aus dem Stiegl-Gut Wildshut. "Damit das Bier seinen prächtigen Geschmack voll entfalten konnte, wurde es in Bourbon- und Barriquefässern ausgebaut und reifte mehr als zwei Monate im neu errichteten Fassreifekeller der Stieglbrauerei", erklärt Stiegl-Braumeister Christian Pöpperl. "Gaumen und Zunge vernehmen einen vielschichtigen Geschmack aus einer Kombination von dezenter Süße und zarter Bitterkeit. Mit einem Bukett von Karamell, Mokka und Vanille ist der ,Sonnenkönig' ein krönender Abschluss als Begleiter zu traditionellen österreichischen Desserts wie etwa Kaiserschmarrn", verrät der Braumeister. Seit dem 21. Oktober ist das Stiegl-Jahrgangsbier "Sonnenkönig" in den Stiegl-Getränkeshops (Salzburg und Wien), im Stiegl-Braushop und im Stiegl-Onlineshop (www.braushop.at) in der 0,75-Liter-Einwegflasche in limitierter und nummerierter Edition - von der Bierspezialität wurden bei der Erstabfüllung nur 2700 Flaschen abgefüllt - erhältlich.

Zuwachs für Aventinus-Familie: TAPX Mein Aventinus Barrique

Zuwachs für Aventinus-Familie: TAPX Mein Aventinus BarriqueSchneider Weisse erweitert 2013 die Aventinus-Spezialitäten um ein Cuvée. Für das einzigartige Aroma von TAPX Mein Aventinus Barrique wurden TAP6 Unser Aventinus und Aventinus Eisbock Ende 2012 in 100 Holzfässer abgefüllt. Fast ein Jahr lang reifte das Weißbier im neuen Holzfasskeller bei Schneider Weisse, bevor es im August mit viel Fingerspitzengefühl an die entscheidende Vollendung ging. "Für die Auswahl der Fässer haben wir das Geschmacksprofil von Aventinus und Eisbock zugrunde gelegt und uns dann gemeinsam mit einem Holzfassspezialisten auf vier verschiedene Fassvarianten verständigt. Die wichtigste Zutat, wenn man es so nennen will, war jedoch die Zeit, die wir unserem TAPX zum Reifen zugestanden haben, um ein so vielschichtiges Aromaprofil auszubilden", erzählt Braumeister Hans-Peter Drexler über die Entstehung des neuen TAPX. Erstmals vorgestellt wird die Bierspezialität bei der Geburtstagsfeier von Schneider Weisse im Weissen Bräuhaus in München. In Deutschland wird TAPX Mein Aventinus Barrique in einigen Handelsmärkten angeboten und auch in den Weissen Bräuhäusern in München und Kelheim zum Ausschank kommen. Des Weiteren kann es über ausgewählte Onlineshops bestellt werden.

Besondere Biere – handwerklich gebraut von der Hütt-Brauerei in limitierter Auflage

Besondere Biere – handwerklich gebraut von der Hütt-Brauerei in limitierter AuflageFreuen Sie sich auf ungewöhnlich individuelle Biere in streng limitierter Auflage aus der BrauWerkstatt der Hütt-Brauerei. Mit der BrauWerkstatt in Malsfeld hat sich die Brauerei dem handwerklichen, traditionellen Brauen von besonderen Bieren verschrieben. Sie braut diese hochwertigen Bierraritäten für Bierliebhaber und echte Bierkenner nur in limitierter Auflage. Die Spezialbiere bürgen für besonderen und ungewöhnlichen Biergenuss.

Weizenbock 1838
In der Residenz Cassel berichtete man schon im Jahre 1838 vom vorzüglichen Geschmack des Weißbieres der damaligen Brauerei. In Anlehnung an die alte Rezeptur ist dieser einmalige, goldfarben bis hell bernsteinfarbene Weizenbock eingebraut worden, der in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich ist. Die Komposition aus drei verschiedenen Malzsorten ergibt eine aromareiche Geschmacksvielfalt, die durch leichte bis mittlere Hopfenbittere abgerundet wird. Der für Bockbiere typische, höhere Alkoholgehalt von 7,1 Volumenprozent und der höhere Kohlensäuregehalt bewirken einen kräftigen und vollmundigen Genuss in der 0,75-Liter-Flasche. Bisweilen kann dieses Bier auch eine Hefetrübung aufweisen. Anspruch und Tradition folgend, haben wir 175 Jahre später das Weißbier neu interpretiert. 175 Jahre nordhessische Weißbierkultur in Vollendung.

Äquator-Bier
Die Zeiten um 1900 waren hart, und die zwölf Kinder des Brauereibesitzers Heinrich Keim mussten alle ernährt werden. So wanderten drei Söhne nach Chile aus. Das brachte den Vater auf die Idee, ein ganz besonderes Bier zu brauen: Dieses Bier musste besonders haltbar sein, um die Reise über den Äquator und um Kap Hoorn unbeschadet zu überstehen. Er braute ein deutlich stärkeres Bier. Sein stärker eingebrautes Meisterwerk krönte er durch eine intensive und besondere Hopfengabe. Hopfen und Alkohol machten das Bier lange haltbar. Die starke Hopfung und der höhere Alkoholgehalt von 5,6 Volumenprozent haben das Bier auch für Äquatorüberquerungen tauglich gemacht. Die Ale-Hefe verleiht dem hellen unfiltrierten Bier eine fruchtige Note, die gut in einen malzigen Körper eingefügt ist. Trotz trockener Herbe kommt das Bier in der 0,75-Liter-Flasche vollmundig daher!

Dithmarscher Urbock

Dithmarscher UrbockGehaltvoll durch den Winter geht es mit dem Urbock der Dithmarscher Brauerei

Das Saisonbier, das nur von September bis Januar erhältlich ist, ist ein würziges Bockbier mit erhöhtem Anteil an Eiweiß, Mineralien und Vitaminen. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,8 Volumenprozent, was den Körper gleichzeitig von innen wärmt. Genau richtig für die kalte Jahreszeit.

Wenn Nachhaltigkeit an erster Stelle steht

Am 2. Dezember 2013 spricht Susanne Horn, Generalbevollmächtigte der Neumarkter Lammsbräu, bei dem Seminar „Energetische Prozessoptimierung – Auch gut für unser Bier?“ in Markt Schwaben über Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Zielgruppe des Seminares, bei dem auch andere Unternehmen über ihre Erfahrungen sprechen, sind Planer und Anlagenbauer aus der Lebensmittel-, Brau- und Getränkeindustrie. Weitere Informationen zum Seminar finden Sie hier (PDF). 

Gerade weil für die Neumarkter Lammsbräu Nachhaltigkeit an erster Stelle steht, möchten sie auch andere für nachhaltiges Handeln belohnen. Seit 13 Jahren verleiht die Brauerei daher jährlich ihren mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Nachhaltigkeitspreis in fünf Kategorien. Brauereiinhaber Dr. Franz Ehrnsperger sagt über die Hintergründe des von ihm ins Leben gerufenen Preises: "Für eine lebenswerte Zukunft brauchen wir Menschen, die sich für Nachhaltigkeit engagieren – in der Wirtschaft ebenso wie im sozialen Bereich. Unser Anliegen ist es, auf Vorbilder aufmerksam zu machen, diese zum Weitermachen zu motivieren und andere zum Nach- und Mitmachen anzuregen." Bewerben können sich Privatpersonen, Vereine und Institutionen, Medienschaffende, Unternehmen und Mitarbeiter, die durch ihr Engagement die Kultur der Nachhaltigkeit fördern, unter ökologischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Gesichtspunkten. Auch Außenstehende können Projekte oder Bewerber für den Nachhaltigkeitspreis vorschlagen. Die Bewerbung ist per Post oder auch online unter http://www.lammsbraeu.de/verantwortung/nachhaltigkeitspreis.html möglich. Bewerbungsschluss ist der 31.03.2014.

Neumarkter Nachhaltigkeit

Zwettler Bier finalisiert Standortausbau

ZwettlerSeit dem Jahr 2010 investierte die Privatbrauerei Zwettl rund 15 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung des Standortes in der Braustadt Zwettl – das bisher umfangreichste Firmenprojekt. Nach dem Bau einer modernen Logistikhalle wurden nun wesentliche Gebäude und Anlagen in den Bereichen Füllerei, Filtration, Kesselhaus und Drucktankkeller errichtet. Auch das Besucherkonzept Brauerlebnis wurde erneuert. In den letzten vier Jahren wurden insgesamt 15 Millionen Euro in Technik und Logistik der Privatbrauerei Zwettl investiert. Die schrittweise Erweiterung und Modernisierung der Abfüll- und Filtrationstechnik bezeichnet Geschäftsführer Karl Schwarz als "Operation am schlagenden Herzen". Die Privatbrauerei ist mit diesen Investments auf dem letzten Stand der Technik und gerüstet für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren. Ein wichtiger Aspekt bei der Modernisierung der Brauerei war der ökologische Gedanke. Die neuen energiesparenden Anlagen helfen, den Ressourcenbedarf zu senken und der Brauerei, noch umweltschonender zu agieren. "Durch unsere Investitionen reduzieren wir den Wasserverbrauch sowie den CO2-Ausstoß beträchtlich", bestätigt Schwarz. Bei den Rohstoffen und Zutaten zum Bierbrauen achtet Zwettler auf Regionalität, was wiederum durch kurze Transportwege zum Umweltschutz beiträgt. Die Bierbrauerei bietet bestes Bier aus besten Rohstoffen der Region Waldviertel/Niederösterreich. "Wir bemerken keine Abwanderung der Konsumenten hin zu Billigprodukten – bei Bier scheinen die Österreicher verstärkt Wert auf Qualität sowie Herkunft der Rohstoffe zu legen", sieht sich Schwarz in der Zwettler Firmenpolitik bestätigt.

Ein Blick zurück und Ausblick auf 2014

Die Freien BrauerIm Gespräch mit Gesellschaftern aus den Reihen der Freien Brauer lassen diese 2013 Revue passieren. Insgesamt hat sich die Umsatzlage der Bierbranche eher verschlechtert. Sicherlich ist einer der Hauptgründe der verspätete Sommer und die damit verbundenen Umsatzausfälle im ersten Halbjahr. Trotzdem gibt es Gesellschafter, die steigende Umsatzzahlen im Vergleich zu 2012 verzeichnen. Dem kommenden Jahr stehen die Gesellschafter durchaus positiv gegenüber. Die Fußballweltmeisterschaft 2014 verspricht steigende Umsätze, auch ein Umdenken der Verbraucher spüren Die Freien Brauer. Für das kommende Jahr sehen sie einen klaren Trend zu Spezialitäten- und Saisonbieren. Die Spreizung von den klassischen Fernsehbieren und regionalen Qualitätsbieren wird laut der Gesellschafter in Zukunft immer deutlicher. Aus diesem Grund wird bei den Freien Brauern im kommenden Jahr hauptsächlich in die Produktneuentwicklung investiert. Der Imagewandel von Bier aus Verbrauchersicht steht allerdings noch ganz am Anfang, oder mit den Worten des Präsidenten des Verbundes, Georg Schneider: "Die Wahrnehmung des Imagewandels ist noch sehr gering, aber das kleine Pflänzchen wächst schnell und stark."

Oh du … Bierige Weihnachtszeit!

Dortmund, 09. Dezember 2013 – Die Freien Brauer präsentierten im Sommer 2013 erfolgreich ihre Biervielfalt in der KALEA-Bierbox. Alle Biere wurden von Verbrauchern nach Abschluss der Aktion sehr positiv bewertet. Zum zweiten Mal gibt es daher ab sofort wieder die beliebte Bierbox als Winteredition mit kreativen Festbieren und Winterböcken. Wie gewohnt sind sie in der trendigen Metallbox im Retrodesign verpackt und werden mit einem Flyer und Verkostungsbogen ergänzt. Erhältlich ist die Bierbox bei REWE, Edeka, ausgewählten Getränkefachgroßhändlern und im KALEA-Onlineshop unter www.kalea.at.

„Einzigartige Vielfalt“ ist einer der Sieben Werte, nach denen die 41 Gesellschafter des Werteverbunds Die Freien Brauer handeln. Mit der KALEA-Bierbox demonstrieren sie seit zwei Jahren, was hinter dieser Vielfalt steckt: einzigartige, regionale Bierspezialitäten. Die KALEA-Bierbox ist eine Metallbox im Retrodesign, in der jeweils zwölf saisonale Spezialitäten aus den Reihen der Gesellschafter enthalten sind. Ein Flyer informiert über die Herkunft der Biere und beschreibt deren Geschmacksfacetten. Mit dem zusätzlich beiliegenden Verkostungsbogen können Genussmenschen mit Freunden und Familie eine professionelle Bierprobe durchführen und wahre Biervielfalt erleben.

Auch im Sommer 2013 konnten Bierbegeisterte sich durch verschiedene Bierspezialitäten der Freien Brauer probieren. Die ausgewertete Rückmeldung zeigte, welche Biere besonders gut angekommen sind und was die Bierbox so besonders macht. Auf einer Skala von eins bis zehn wurden Design und Etikett, Farbe und Klarheit, Schaum, Duft des Bieres, Antrunk, Rezenz, Mundgefühl und Nachtrunk der Bierspezialitäten bewertet. Im Durchschnitt haben alle Biere aus der Box eine Punktzahl über fünf erreicht. Die drei beliebtesten Biere in diesem Jahr waren das Commerzienrat Riegele Privat, das Schneider Weisse TAP7 Unser Original und Brauer Schorsch´s Haustrunk der Hütt-Brauerei. An der Bierbox haben den Befragten besonders die  Bierauswahl und die originelle Box gefallen. Diese positive Rückmeldung war noch ein Grund mehr, die KALEA-Bierbox wieder als Winteredition anzubieten. Das Besondere an der Winteredition sind die Biere für die kalte Jahreszeit. Kräftige Charakterbiere mit höherem Alkoholgehalt, wie beispielsweise Winterbock und Festbier, wärmen von innen und passen somit perfekt in die kalte Jahreszeit.

Diese Gesellschafter sind in der Winter-Bierbox vertreten:

  • Alpirsbacher Klosterbräu: Weihnachtsbier
  • Privatbrauerei Barre: Barre Festbier
  • Distelhäuser Brauerei: Winterbock
  • Privatbrauerei Gaffel: Kölsch
  • Hütt-Brauerei: Brauer Schorsch‘s Haustrunk
  • Kauzen-Bräu: Käuzle 
  • Kirner Privatbrauerei: Kirner Weizen
  • Leibinger Brauerei: Max 5,2
  • Brauhaus Riegele: Augsburger Herren Pils
  • Rosenbrauerei Pößneck: Schwarze Rose 
  • Störtebeker Braumanufaktur: Atlantik-Ale
  • Weldebräu: Welde Naturstoff

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 41 führenden, unabhängigen Familienbrauereien in Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort. Die Gesellschafter der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Familienbrauereien. Ihre Gesellschafter repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden ca. 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Familienbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Vertriebskonzepten.

Weitere Informationen gibt es unter www.die-freien-brauer.com.

Belegexemplar oder Veröffentlichungslink erbeten. Diese Pressemitteilung finden Sie zum Download unter www.presse.zweiblick.com.

Bierspezialitäten der Freien Brauer in der KALEA-Bierbox

Seit zwei Jahren bietet KALEA die Bierbox der Freien Brauer an. Auch 2013 können sich Bierbegeisterte durch verschiedene Bierspezialiäten der Freien Brauer probieren. Das Verkostungs-Feedback der Sommer-Edition 2013 hat gezeigt, welche Biere besonders gut angekommen sind und was die Bierbox so besonders macht. Auf einer Skala von 1-10 wurden Design und Etikett, Farbe und Klarheit, Schaum, Duft des Bieres, Antrunk, Rezenz, Mundgefühl und Nachtrunk der Bierspezialitäten bewertet. Im Durchschnitt haben alle Biere aus der Box eine Punktzahl über fünf erreicht. Die drei beliebtesten Biere in diesem Jahr waren das Commerzienrat Riegele Privat, das Schneider Weisse TAP7 Unser Original und Brauer Schorsch´s Haustrunk der Hütt Brauerei. An der Bierbox hat den Befragten besonders die  Bierauswahl und die tolle, originelle Box gefallen. Das positive Feedback war noch ein Grund mehr, die KALEA-Bierbox nun auch wieder als Winteredition anzubieten. Wie gewohnt im trendigen Retrolook bietet die Metallbox zwölf regionale Bierspezialitäten der Freien Brauer. Mit dem zusätzlich beiliegenden Verkostungsbogen können Sie mit Freunden und Familie eine professionelle Bierprobe durchführen und wahre Biervielfalt erleben. Das Besondere an der Winteredition sind die Biere für die kalte Jahreszeit. Kräftige Charakterbiere mit höherem Alkoholgehalt, wie beispielsweise der Doppelbock, wärmen von innen und passen somit perfekt in die kalte Jahreszeit. Erhältlich ist die Bierbox bei REWE, Edeka, bei ausgewählten Getränkefachgroßhändlern und im KALEA-Onlineshop unter www.kalea.at. Die Freien Brauer wünschen viel Spaß beim Verkosten!

Bierspezialitäten der Freien Brauer in der KALEA-Bierbox

Vollmond, Bier und Zauberkraft

Vollmond, Bier und ZauberkraftDie Brauerei Ganter und Historix-Tours präsentieren einen spannenden Erlebnisabend rund um den Vollmond und das Bier. Geführt von dem Mönch Albertus und der streitsüchtigen Hexe Gundula werden den Teilnehmern auf dem geheimnisvollen Weg bis zur Brauerei Ganter mysteriöse und kuriose Geschichten erzählt. In der Brauerei wird das "Magische Dunkel" unter dem Vollmond live eingebraut. In geselliger Runde erwarten die Besucher neben einem Imbiss in der "Kesselbar" weitere Geschichten und Überraschungen. Nächster Termin ist der 17. Dezember 2013.

Weitere Informationen zum Event (PDF)

Welde Jahrgangsbier Südafrika 2014

Welde Jahrgangsbier Südafrika 2014Jedes Jahr wird Welde Braumeister Stephan Dück mit dem Auftrag in die Welt geschickt, den besten Hopfen zu finden und daraus ein einzigartiges Editionsbier zu brauen. In diesem Jahr führte ihn seine Suche nach Südafrika in einen der besten Hopfengärten der Welt. Zurück aus George, einer Stadt mitten im einzigen Hopfenanbaugebiet Südafrikas, setzt Stephan Dück all seine Erfahrung und Kreativität in der badischen Braumanufaktur Welde daran, aus bestem regionalem Weizenmalz, dem wunderbar weichen Wasser aus dem brauereieigenen Brunnen und dem südafrikanischen Hopfen, der Zitrus- und Aprikosenaromen verspricht, ein Bier zu brauen, das seinesgleichen sucht. Hier vereint sich leidenschaftliche deutsche Braukunst mit erlesenen Zutaten zu einem außergewöhnlichen Bier. Natürlich streng nach dem Deutschen Reinheitsgebot. Eilig hat er es dabei nicht, denn er weiß, ein besonderes Bier braucht Zeit, um zu reifen. Nach acht Wochen Kältereifung ist ein Bier entstanden, das seinesgleichen sucht. Obergärig, tiefgolden in der Farbe, mit natürlicher Trübung und mit einzigartig vollem Geschmack. Zu genießen in einem Rotweinglas bei 12 °C Trinktemperatur, dann entfaltet das Zusammenspiel von leichtem obergärigem Bananenaroma und frischer Zitrus-Aprikosen-Note seinen vollen Charakter. Erhältlich im gut sortierten Getränkehandel der Metropolregion Rhein-Neckar und im Welde Onlineshop bundesweit unter www.derbiershop.com – solange der Vorrat reicht.

Die Schussenrieder Brauerei präsentiert das Festbräu N°1

Die Schussenrieder Brauerei präsentiert das Festbräu N°1Zum Ausklang des Meckatzer Jubiläumsjahrs und passend zur festlichen Stimmung bietet Meckatzer ein ganz feines Bier mit folgender Botschaft an: Genieß die Stille des Schnees, die warmen Stuben, die weihnachtliche Vorfreude bei einem Meckatzer Fest-Märzen!
Das Meckatzer Fest-Märzen ist ein speziell zur Weihnachtszeit eingebrautes Märzenbier und von November bis Dezember im Handel und in der Gastronomie erhältlich. Durch einen Stammwürzegehalt von 13,5 % und die Zugabe feinster Spezialmalze erhält es seine unverwechselbare, malzaromatische und vollmundige Note.

Gebraut in der Vollmondnacht: Ganter Magisch Dunkel

Gebraut in der Vollmondnacht: Ganter Magisch DunkelEin Bier für besondere Anlässe – magisch leuchtend und dunkel wie die Nacht, in der es gebraut wird. Das Magisch Dunkel der Brauerei Ganter schmeckt, wie es aussieht: feinherb-bitter mit einzigartigem Malzaroma. Eine Mischung aus hellem und dunklem Gerstenmalz, ausgewähltem Aromahopfen aus Tettnang und der Hallertau, die vier Wochen dauernde Lagerung bei unter 0 °C und nicht zuletzt die klassische Münchner Brauart verleihen diesem untergärigen Vollbier die besondere Note. Mit seiner Stammwürze von 13,8 % ist es sehr bekömmlich – ein außergewöhnliches Genusserlebnis, nicht nur in Vollmondnächten.

Gesellschafter der Freien Brauer bei der Brussels Beer Challenge 2014

Am ersten Novemberwochenende ging es in Liège/Belgien bierig zur Sache. Zum zweiten Mal fand dort die Brussels Beer Challenge (BBC) statt. Mit einem Zuwachs von 20 Prozent an Einsendungen im Vergleich zu 2012 können die Veranstalter sehr zufrieden sein. 2012 wurden noch hauptsächlich Biere aus Belgien und den USA eingereicht, da neben dem belgischen Verband vor allem die Brewers Association aus Amerika als Unterstützer beim Start der Veranstaltung fungierte. Aber schon in diesem Jahr hat der Wettbewerb als interessante Plattform bei weiteren Ländern die Runde gemacht. Besonders die Brauereien aus Italien haben im großen Stil Bierspezialitäten nach Belgien versendet und hatten auch einen guten Schnitt bei den Medaillen zu verzeichnen. Eine 50-köpfige internationale Verkostungsjury bewertete in zwei Tagen 592 Bierspezialitäten in knapp 50 Kategorien. Auch aus den Reihen der Freien Brauer gab es Erfolge zu verzeichnen:

Bierspezialität Medaille Brauerei Kategorie
Schwarzbräu Schneeflöckchen Honorable Mention Schwarzbräu GmbH Lager: German-Style Märzen
Schwarzbräu Weissbier Hell Honorable Mention Schwarzbräu GmbH Wheat : Weizen
Schwarzbräu Light & Fit Gold Medal Schwarzbräu GmbH Lager: Light Lager
Schwarzbräu Weissbier Dunkel Gold Medal Schwarzbräu GmbH Wheat: Dunkel Weizen
Schwarzbräu Exquisit Bronze Medal Schwarzbräu GmbH Lager: Helles
Schneider Weisse - Tap1 - Meine Blonde Weisse Gold Medal Weisses Bräuhaus G. Schneider & Sohn Wheat: Weizen

Brussels Beer Challenge 2014

Haller Naturpreis verliehen: Heute schon etwas für morgen tun

Die Löwenbrauerei Hall und die Haller Wildbadquelle haben in diesem Jahr den Haller Naturpreis ins Leben gerufen und mit insgesamt 5000 Euro Preisgeld dotiert. "Wir haben Neuland betreten und sind überwältigt von der großen Resonanz", so der geschäftsführende Gesellschafter Hans Finkorn. Am 28. Oktober 2013 wurden die von der Naturpreis-Jury ausgewählten Preisträger geehrt. Der erste Preis wurde Frank Lauter aus Schwäbisch Hall, Hobby-Dokumentarfilmer und "Retter der Feuersalamander", zugesprochen. Den zweiten Preis erhielt der Kindergarten Großaltdorf für seinen seit 16 Jahren wöchentlich abgehaltenen "Wald- und Wiesentag". Der dritte Preis ging an Dr. Dieter Bock aus Braunsbach für die Anlage und Pflege einer Schmetterlingswiese. 23 Einreichungen erhielten eine Anerkennung, verbunden mit einem Sachpreis. "Alle, die teilgenommen haben, sind Vorbilder, und wir hoffen, dass sie durch ihr Tun bei anderen Neugier und Interesse geweckt haben", erklärt Hans Firnkorn. Um den eingeschlagenen Weg nachhaltig fortzusetzen und das Engagement für Umwelt und Natur weiter zu würdigen, soll im Jahr 2015 der Haller Naturpreis von Neuem ausgelobt werden.

Haller Naturpreis verliehen: Heute schon etwas für morgen tun

Strahlende Gesichter: glückliche Haller Naturpreis-Trägerinnen und -Träger zusammen mit der Jury und Geschäftsführung bei der Preisverleihung in der Löwenbrauerei Hall

Moritz Fiege erhält Landesehrenpreis

Produktqualität, soziale Verantwortung, Ressourcenschonung: NRW-Minister Remmel zeichnet die Privatbrauerei Moritz Fiege erstmals mit dem Landesehrenpreis für Lebensmittel 2013 aus. Der erste Braumeister Marc Zinkler nahm die Auszeichnung, die Produktqualität, soziale Verantwortung und Nachhaltigkeitskonzepte in der Lebensmittelproduktion des Landes würdigt, im Rahmen der Sonderschau "NRW – vom Guten das Beste" in Essen entgegen. Die Bochumer Familienbrauerei Moritz Fiege, die in diesem Jahr ihr 135-jähriges Bestehen feierte, überzeugte die Jury gleich mehrfach. Sie punktete zum einen durch die aktuelle DLG-Goldmedaille für das Moritz-Fiege-Pils und das Moritz-Fiege-Gründer, zum anderen aber auch durch die Zahlung von Tariflöhnen, die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen und die Umsetzung von Nachhaltigkeitskonzepten im Unternehmen. NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel zeichnete in Essen neben der Privatbrauerei Moritz Fiege insgesamt 86 große, mittlere und kleine Unternehmen der Lebensmittelbranche aus, darunter Hersteller von Fleisch- und Wurst-, Brot- und Backwaren, Milchprodukten und Getränken.

Moritz Fiege erhält Landesehrenpreis

Erster Braumeister der Privatbrauerei Moritz Fiege Marc Zinkler (links) und NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel (rechts)

Die Freien Brauer wünschen Ihnen schöne, besinnliche Weihnachtsfeiertage im Kreise der Familie und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches und gesundes 2014.

Jürgen Keipp, Geschäftsführer Die Freien Brauer "Ich möchte mich zum Ende des Jahres ganz herzlich bei allen Lesern des Newsletters der Freien Brauer bedanken. Das große Interesse an unserem Verbund zeigt uns, dass auch für Sie als Verbraucher die Werte, die wir für uns festgelegt haben, wichtig sind. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein besinnliches Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr!" Jürgen Keipp, Geschäftsführer Die Freien Brauer 

 

Georg Schneider, Präsident Die Freien Brauer"Im Namen der Freien Brauer möchte ich Ihnen eine schöne Weihnacht und ein gesundes neues Jahr wünschen. Wir freuen uns darauf, Sie auch im kommenden Jahr mit vielen interessanten Informationen rund um den Verbund und unsere Sieben Werte zu versorgen." Georg Schneider, Präsident Die Freien Brauer

Was ist Hopfenstopfen?

Hopfenstopfen bezeichnet im Rahmen des Bierbrauens eine Hopfengabe, die erst nach der Hauptgärung, meist zusätzlich, erfolgt. Zweck ist es, dem Bier ein deutliches, intensives Hopfenaroma zu verleihen. Entscheidend für den Aromaeintrag ist die Dauer, die der Hopfen im Kaltbereich im Bier verbleibt. Es werden fast ausschließlich Aromahopfen- und keine Bitterhopfensorten verwendet. Hopfengestopfte Biere haben so einen fruchtigen, besonderen Duft und Geschmack. Typischer Vertreter dieser Methode ist der Bierstil India Pale Ale.

20-jähriges Jubiläum des Schussenrieder Bierkrugmuseums

Schussenrieder Bierkrugmuseums1994 eröffnete auf dem Gelände der Schussenrieder Erlebnisbrauerei nicht nur das erste Bierkrugmuseum Deutschlands, sondern auch das Einzige der Welt. Es ist mehr als nur eine Ausstellung von historischen Bierkrügen. Sie finden hier eine Erlebnisreise durch die Trinkkultur aus fünf Jahrhunderten und eine lebendige Dokumentation vergangener Werte rund um das Bier und den Bierkrug. Die Sammlung zeigt auf zwei Stockwerken rund 1200 historische Bierkrüge aus den Jahren 1550 bis 1925. Wer hätte gedacht, dass sich das kleine Bierkrugmuseum einmal so entwickeln würde? Heute ist es mit 80.000 Besuchern jährlich als touristische Attraktion weit über die Grenzen Oberschwabens hinaus bekannt. Anlässlich des Jubiläums findet über das ganze Jahr ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm ganz nach dem Motto: "Komme- Staune - Gute Laune" statt.

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Stiegl kürt Bierwirte des Jahres 2014

Kürzlich wurden bereits zum zwölften Mal die "Bierwirte des Jahres" in der Stiegl-Brauwelt gekürt. Der Gourmedia-Verlag, Herausgeber des Wirtshausführers Österreich, verlieh diesen Titel wieder in Kooperation mit der Stieglbrauerei zu Salzburg. Neun Gastronomen aus ganz Österreich, die sich in außerordentlichem Maße der traditionellen Bierkultur verschrieben haben, erhielten die begehrte Auszeichnung. Ab sofort dürfen sich Gabriele und Robert Huth von der Gastwirtschaft Huth in Wien, Thomas Baumgartlinger vom Gasthaus zum Goldenen Schiff in Tulln an der Donau, Raimund Schmidinger von Der Stadtwirt in Oberwart, Stefan Wippel von Wipp’ls Hofbergstubn in Riegersburg, Peter Haas vom Bierhaus Zum Augustin in Klagenfurt, Elisabeth und Wilfried Galler vom Gasthaus Adler in Golling, Martin Pirker vom Zum Tischlerwirt in Reith bei Kitzbühel, Familie Moosbrugger vom Hotel Gasthof Post in Lech am Arlberg sowie Hubert Harrer und Gabriela Ostheimer vom Wirtshaus zur Schießhalle in Linz "Bierwirt des Jahres 2014" nennen. Gewertet wurden Zapf- und Glaskultur, Service sowie das kulinarische Know-how rund ums Bier. Augenmerk wurde von den unabhängigen Prüfern auch auf das besonders gut zu Bierspezialitäten passende Speisenangebot und auf das Kochen mit Bier gelegt.

Stiegl kürt Bierwirte des Jahres 2014

Die neuen, frisch gebackenen Bierwirte freuen sich über die Auszeichnung durch die beiden Gourmetexperten und die Wirtshausführer-Österreich-Herausgeber Klaus Egle und Renate Wagner-Wittula.

(Foto: Neumayr)

Zötler 1447 naturtrüb mit feinem Hopfenaroma

Zötler 1447 naturtrüb mit feinem HopfenaromaDie Braumeister der Privatbrauerei Zötler haben 2012 zum 565. Jahrestag der Familienbrauerei ein ganz außergewöhnliches Bier eingebraut: "1447 – naturtrüb, mit feinem Hopfenaroma". Braumeister Markus Würz hat zusammen mit Niklas Zötler ein besonderes, unfiltriertes Bier gebraut. Ein Bier, das nicht mit den bereits im Markt befindlichen Zwickelbieren zu vergleichen ist. Mit einer ganz speziellen Malzkomposition ist ihnen eine schöne Bernsteinfarbe gelungen und durch die obergärige Ale-Hefe bekommt das Bier nicht nur eine feine Trübung, sondern auch ein sehr frisches, fruchtiges Aroma. Die Verwendung von zwei Hopfensorten sorgt für eine markante Bittere und ein typisches Hopfenaroma. Die Bierspezialität gibt es ganzjährig in Fass und Flasche (20 Flaschen à 0,5 l).

Fiege Jahrgangsbier: Charakter 2013

Fiege Jahrgangsbier: Charakter 2013Das Jahrgangsbier aus der Privatbrauerei Moritz Fiege trägt den aussagekräftigen Namen "Charakter". Den Biertrinker erwartet ein vollmundiges, malzaromatisches Bockbier, das kräftig auf der Zunge liegt. Das Hopfenaroma entwickelt sich schnell und deutlich. Besonders würzige, holzige und frucht-blumige Geschmacksnoten prägen den ersten Schluck. Danach tritt die nach Lakritz und Anis schmeckende Hopfenherbe in den Vordergrund. Bei dieser Bierspezialität wurde ausschließlich der Aromahopfen Opal aus der Hallertau eingesetzt. Als Hefestamm kam eine obergärige Hefe zum Einsatz. Beim Malz mischten die Fiege-Braumeister Münchner-, Pilsener-, Weizen-, Karamell- und Röstmalz.

TAPX Meine Porter Weisse

TAPX Meine Porter WeisseEin Weissbier kommt aus Bayern, ist obergärig und wird von Bierkennern aufgrund seine meist fruchtigen Noten und der spritzigen Frische geschätzt. Ein obergäriges Porter stammt in der Regel aus England oder in der untergärigen Version aus dem Ostseeraum. Geschmacklich beeindruckt es durch ganz andere Aromen: Es ist röstig-malzig und erinnert an Nüsse und Zartbitterschokolade. Soweit die Theorie. Bei einem Treffen mit Braukünstlerkollegen in London sind Georg VI. Schneider und sein Freund Alistar auf die Idee gekommen, beide Bierstile zu vereinigen. Ein Gedanke, eine Tat. Mit dem neuen TAPX Meine Porter Weisse ist Schneider Weisse eine einzigartige Kombination zweier klassischer Bierspezialitäten gelungen: Die bayerische Weissbierbrauerei Schneider Weisse legt damit den Grundstein für einen ganz neuen Bierstil. Ebenholzfarben schimmert TAPX Meine Porter Weisse im Glas, gekrönt von feinporigem, cremigem Schaum. Schokoladen- und Kaffeetöne kommen in den Sinn. Die Röstaromen schmeicheln dem Gaumen und verleihen dem Bier eine feine Bittere. Ein angenehm trockenes Mundgefühl schließt den Genuss ab. Das komplexe Aromaprofil ist Ausdruck der gelungenen Vereinigung dieser gegensätzlichen Bierstile.

IFS Zertifizierung für die Brauerei Hirt

IFS Zertifizierung für die Brauerei HirtSeit Dzember 2013 darf sich die Privatbrauerei Hirt über eine Zertifizierung des International Featured Standards (IFS) freuen. Die Privatbrauerei Hirt achtet bei jedem Arbeitsschritt auf höchste Qualität, denn nur so wird gewährleistet, dass die Produkte in der gewohnt hohen Qualität unsere Kunden erreichen. Deshalb ist es für die Brauerei eines der größten Anliegen dies auch von unabhängigen Instituten prüfen und bestätigen zu lassen.

Der IFS dient der einheitlichen Überprüfung der Lebensmittelsicherheit und des Qualitätsniveaus der Produzenten. Durch den Standard sollen die Lebensmittelsicherheit und Qualität der Produkte verbessert, und der Schutz sowie das Vertrauen der Verbraucher gestärkt werden. Der IFS wird als lebensmittelspezifisches Qualitätssicherungssystem für alle produzierenden Lebensmittelunternehmen geschätzt.

Alpirsbacher Klosterbräu optimiert Hefemanagement

Alpirsbacher Klosterbräu optimiert HefemanagementAlpirsbacher Klosterbräu optimiert weiter die Qualität seiner Biere mit dem berühmten Brauwasser. Vor Kurzem nahm die traditionsreiche Familienbrauerei aus dem Schwarzwald ihre moderne, vollautomatische Hefereinzuchtanlage in Betrieb. "Damit erreichen wir eine gleichbleibende hervorragende Qualität unserer Biere und optimieren sie", erklärt Brauereiinhaber Carl Glauner die Vorteile der Innovation. Hefe sei ein enorm wichtiger Bestandteil in Bezug auf die Bekömmlichkeit und Reinheit des Geschmacks, betont der Geschäftsführende Gesellschafter.

Für Geschäftsführer Markus Schlör ist die Anlage das "i-Tüpfelchen obendrauf" und ein "wesentlicher Aspekt der Qualitätssicherung" der Alpirsbacher Biere, die regelmäßig bei den Branchenwettbewerben World Beer Award und European Beer Star vordere Plätze belegen. Hefezucht sei oft stiefmütterlich behandelt worden. "Andere Brauereien verwenden oft Standardhefen. Hefe verdient aber enorme Beachtung und Wertschätzung. Deshalb pflegen wir schon seit vielen Jahren unsere eigenen Hefestämme", berichtet Markus Schlör. Durch die Anlage werde das Streben von Alpirsbacher Klosterbräu erleichtert, Biere von bestem Niveau zu brauen.

Störtebeker Braumanufaktur verzeichnet erfolgreichstes Jahr

Das Jahr 2013 markiert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Störtebeker Braumanufaktur: Entgegen der deutschlandweiten Tendenz auf dem Biermarkt stieg der Absatz der Brauspezialitäten auf ein neues Jahreshoch. "Das bestätigt, dass unser Kurs abseits des Einheitsgeschmacks und der Gleichmacherei von Bier der richtige Weg ist. Besondere Kreationen und handwerkliche Arbeit, gepaart mit einer originellen Markenstrategie haben zum Erfolg der Störtebeker Brauspezialitäten beigetragen", resümiert Geschäftsführer Jürgen Nordmann. Die stetige Verbesserung und Ausweitung des Störtebeker Online-Shops förderte die guten Produktionszahlen. "Mit unserem Online-Versand haben Kunden in ganz Deutschland die Möglichkeit, unsere Brauspezialitäten zu genießen und die Welt von Störtebeker zu erleben", erzählt Marketingleiter Karsten Triebe. 

Neben der Absatzsteigerung gab es auch personelle Erfolge: Sowohl Brauer und Mälzer Holger Tangermann als auch Industriekaufmann Eike Gazioch schlossen ihre Ausbildung 2013 vielversprechend ab und wurden direkt von der Störtebeker Braumanufaktur übernommen. "Wie wichtig anerkannte Fachkräfte sind, wissen wir aus vielen Bereichen der Wirtschaft. Wir sind glücklich, mit Herrn Tangermann und Herrn Gazioch weitere qualifizierte Mitarbeiter gewonnen zu haben. So wird es uns auch weiterhin gelingen, unsere selbst auferlegten Qualitätsstandards zu gewährleisten", sagte Manufakturinhaber Jürgen Nordmann.

Die sehr gute Jahresbilanz der Störtebeker Braumanufaktur ebnet damit einen guten Start in das Jahr 2014: Mit neuen kreativen Ideen und genussvollen Spezialitäten soll der Erfolgskurs der Störtebeker Braumanufaktur weitergetrieben werden.

Störtebeker Braumanufaktur verzeichnet erfolgreichstes Jahr

Die Störtebeker Braumanufaktur setzt auf junge Leute und ist erfolgreich am Markt: der Brauer und Mälzer Holger Tangermann (23), Industriekaufmann Eike Gazioch (26) und Marketingleiter Karsten Triebe (29) (v. l.).

Freie Brauer auf dem Braukunst Live! Festival

Freie Brauer auf dem Braukunst Live! FestivalVom 21. bis 23. Februar 2014 präsentieren sich Gesellschafter der Freien Brauer auf dem Braukunst Live! Festival im MVG-Museum in München. Unter dem Dach "Craft-Biere – Die Freien Brauer" zeigen die Alpirsbacher Klosterbräu, die Darmstädter Privatbrauerei, die Hütt-Brauerei, die Weldebräu und die Privat-Brauerei Zötler Bierspezialitäten aus ihren Häusern. Andere Gesellschafter sind mit einem eigenen Stand vor Ort. Mit dabei sind die Distelhäuser Brauerei, die Brauerei Hirt, die Neumarkter Lammsbräu, das Brauhaus Riegele, die Schneider Weisse, die Schwarzbräu, die Privatbrauerei Schweiger, die Stieglbrauerei sowie die Brauerei Maisel mit Maisel & Friends. 

"Auf dem Braukunst Live! Festival trifft sich die Szene, aber auch interessierte Verbraucher kommen. Da dürfen Die Freien Brauer natürlich nicht fehlen", erklärt Jürgen Keipp, Geschäftsführer des Werteverbundes. "Als Verbund haben wir uns Werte auf die Fahne geschrieben, die wir schon seit vielen Jahren verfolgen. Dazu gehören unter anderem einzigartige Vielfalt, höchste Qualität und echte Tradition. Diese Werte spiegeln sich in allen Braukreationen der Gesellschaftsbrauerein wider und können ideal auf solchen Festivals verkörpert und gelebt werden." Im letzten Jahr stellten knapp 80 Brauereien aus 7 Ländern ihre Bierspezialitäten im MVG-Museum in München vor und zeigten damit eine einzigartige Biervielfalt. Für das Konzept wurde das Festival 2013 vom Bayerischen Brauerbund und dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband mit dem Branchenoskar, der "Goldenen Bieridee", geehrt.

Bierige Frühlingsgefühle

Dortmund, 03. März 2014 – Ab sofort ist die beliebte Bierbox der Freien Brauer in der Frühjahrsedition erhältlich. Der Werteverbund aus 41 Familienbrauereien steht für hohe Qualität und einzigartige Biervielfalt. Vereint werden diese Werte in der Spezialitätenbox im trendigen Retrolook mit zwölf Bieren aus den Reihen der Freien Brauer. Für das Frühjahr wurde eine Auswahl an leichten und frischen Spezialitäten zusammengestellt. Zusätzlich enthält die Metallbox mit praktischem Tragegriff eine Verkostungsanleitung sowie Geschmacksprofile der einzelnen Biere. Der perfekte Begleiter für Ausflüge ins Grüne oder einer Bierverkostung am Tag des Bieres am 23. April. Erhältlich ist die Bierbox bei REWE, Edeka, Galeria Kaufhof, ausgewählten Getränkefachhändlern und im KALEA-Onlineshop unter www.kalea.de.com.

Die Gesellschafter der Freien Brauer haben sich in Sieben Werten der Bier- und Braukultur auf höchstem Niveau verschrieben. Mit der Bierbox, die je nach Saison zwölf verschiedene Spezialitäten enthält, beweisen sie die Vielfalt, für die sie als Werteverbund stehen. "Wir möchten mit der Bierbox nicht nur unsere Vielfalt präsentieren, sondern dem Verbraucher auch eine Möglichkeit bieten, die Bandbreite der Bierkultur selbst zu erleben und auf ganz einfache Weise eine eigene Bierverkostung durchzuführen", erklärt Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer, die Hintergründe zu der Spezialitätenbox. Gut verpackt in einer Metallbox im trendigen Retrodesign mit einem praktischen Tragegriff sind die Biere das perfekte Geschenk oder Mitbringsel zu Grillabenden und Treffen mit Freunden oder dienen als Begleiter zu einem Ausflug ins Grüne. Ein Flyer informiert über die Herkunft der Biere und beschreibt deren Geschmacksfacetten. Mit dem zusätzlich beiliegenden Verkostungsbogen können Genussmenschen mit Freunden und Familie eine professionelle Bierprobe durchführen und wahre Biervielfalt erleben.

"Das Projekt mit den Freien Brauern läuft nun schon seit einigen Jahren, und wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder eine Frühjahrsedition der beliebten Bierbox realisieren können", berichtet Peter Reimann, Geschäftsführer von KALEA, der die Spezialitätenbox gemeinsam mit den Freien Brauern ins Leben gerufen hat. "Die Bierbox kommt bei den Verbrauchern sehr gut an. Sowohl das Design als auch der Inhalt begeistern die Verbraucher. In den Bewertungen, die zu den einzelnen Bieren abgegeben werden können, werden die Biere in allen Kategorien sehr hoch eingestuft", fasst Reimann die Resonanz auf die Bierbox zusammen.

Diese Gesellschafter sind in der Frühlings-Bierbox vertreten:

 

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 41 führenden, unabhängigen Familienbrauereien in Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort. Die Gesellschafter der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Familienbrauereien. Ihre Gesellschafter repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden ca. 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Familienbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Vertriebskonzepten.

Weitere Informationen gibt es unter www.die-freien-brauer.com.

Belegexemplar oder Veröffentlichungslink erbeten. Diese Pressemitteilung finden Sie zum Download unter www.presse.zweiblick.com.

 

Starkbier

Nach Fasching beginnt in Bayern die Starkbierzeit. Die jahrhundertealte Tradition war ursprüngllich ein Mittel, um die Fastenzeit besser zu überstehen, weil "Flüssiges das Fasten nicht bricht". Das Bier wurde besonders stark eingebraut und war daher sehr kalorienreich. Für die Mönche diente das Starkbier in der Fastenzeit als flüssige Nahrung und machte die enthaltsame Zeit etwas erträglicher. Die Herstellung von Starkbieren in den Klöstern bedurfte jedoch einer gesonderten Genehmigung durch die kirchliche Obrigkeit. Auf dem langen Transport über die Alpen war das Bier nicht nur Erschütterungen, sondern auch der italienischen Sonne ausgesetzt. Bis zum Verkosten des Bieres war dieses bereits sauer und ungenießbar. Der Papst sah demnach keinerlei Verstoß gegen die Regeln des Fastens und erteilte die Braugenehmigung. Also braute man nahrhafte Fasten-Starkbiere ein, eine Tradition, die sich auch außerhalb der Klostermauern während der Fastenzeit bis heute großer Beliebtheit erfreut. Obwohl heutzutage eher selten gefastet wird, wird im Frühjahr fleißig Starkbier ausgeschenkt. Zum Beispiel bei dem traditionellen Starkbieranstich auf dem Nockherberg in München. Hier gehört neben dem Genuss des frischen Bockbieres noch eine weitere Tradition: Bei dem Termin wird Politikern und anderer Prominenz beim sogenannten Derbleck‘n kabarettistisch der Spiegel vorgehalten.

Starkbier

Flensburger lässt Verbraucher neue Bierdeckel designen

Wer sich schon lange einen Bierdeckel nach seinen eigenen Designvorstellungen wünscht, für den war der Flensburger Facebook-Wettbewerb genau das Richtige. Gemeinsam mit der Katz GmbH & Co. KG, dem Hersteller der Flensburger Bierdeckel, hat die Brauerei den Designwettbewerb zum Thema "125-jähriges Jubiläum der Flensburger Brauerei" kreiert. Ob im angesagten Vintage-Look, im Western-Style oder mit grafischen Elementen – der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Die Resonanz war riesig und die Teilnehmer ließen ihrem Einfallsreichtum freien Lauf. Eine fünfköpfige Jury aus Industrie, Designhochschule, Werbeagentur, Gastronomie und Brauerei kürte zwei Sieger für die Kategorie "most-voted" und "bestes Design". Beide Gewinnerdesigns wurden mit je 1.000 Euro prämiert. Zusätzlich wird das Motiv "most-voted" ab Mitte April 2014 auf allen neuen Flensburger Brauerei Bierdeckeln erscheinen.

Flensburger lässt Verbraucher neue Bierdeckel designen

Moritz Fiege verleiht Bierkutschermütze

Wo geht etwas vorwärts? Wo wird etwas getan? Diese Fragen stellt sich alljährlich die Privatbrauerei Moritz Fiege, wenn es darum geht, eine Persönlichkeit des Ruhrgebiets mit der begehrten Moritz-Fiege-Bierkutschermütze auszuzeichnen. In diesem Jahr standen den Brauereiinhabern Jürgen und Hugo Fiege erstmals die bisherigen "Mützenträger" beratend zur Seite und waren in die Entscheidung mit eingebunden. Die Wahl der Privatbrauerei fiel auf Sibylle Broll-Pape, seit 23 Jahren Intendantin und künstlerische Leiterin des Prinz-Regent-Theaters in Bochum. Sie ist damit die 13. Trägerin der Moritz-Fiege-Bierkutschermütze und die zweite Frau, die den mit 5.000 Euro dotierten Ruhrgebietspreis in ihren Händen halten darf. Die Auszeichnung wird in diesem Jahr zum zwölften Mal vergeben, 2012 hatte Fiege mit Norman Faber und Steven Sloane gleich zwei Persönlichkeiten geehrt.

Moritz Fiege verleiht Bierkutschermütze

Bierkutschermützenträgerin 2014 Sibylle Broll-Pape (m.) mit Jürgen (li.) und Hugo Fiege am "Fiege-Blitz" auf dem Gelände der Privatbrauerei in Bochum.

Schweiger Original Schmankerl Weiße

Schweiger Original Schmankerl WeißeBronzefarben, eine kräftige Hefetrübung und eine voluminöse, feinporige Schaumkrone – das sind die äußeren Erscheinungsmerkmale der Schmankerl Weißen der Privatbrauerei Schweiger. Beim Trinkgenuss überzeugt sie mit ihrem harmonischen Spiel aus Fruchtaromen, vor allem reife Banane und Aprikose, mit hintergründigen Honig- und Malzaromen. Elegante Spritzigkeit, die in einen runden und weichen Körper mündet, wird durch ein Finale voll angenehmer Fruchtsüße unterstrichen.

Zötler Braukunst

Zötler BraukunstDie Privat Brauerei Zötler hat es sich zur Aufgabe gemacht, verschiedene Charakterbiere innerhalb des bayerischen Reinheitsgebotes zu kreieren, die sich durch die Verwendung und Kombination spezieller Malze, Hopfensorten und ausgesuchter Hefestämme auszeichnen. Da die Brauerei ihre Allgäuer Heimat genauso liebt wie ihre Biere, hat sie sich dazu entschlossen, die Braukunst mit Allgäuer Sagen zu verknüpfen, indem die Charaktere der Sagengestalten in die Rezepturen der Bierspezialitäten einfließen. Ergebnis dieses Vorhabens sind der Rote Bock "Heinrich der Kempter" und ein englisches Baltic Porter namens "Schwarzer Ritter von Rettenberg".

Der Rote Bock macht mit der intensiven, rotbraunen Farbe seinem Namen alle Ehre und symbolisiert gleichzeitig den mächtigen roten Bart von Kaiser Otto. Gekrönt wird das Bier von einem feinporigen, cremefarbenen Schaum. Der kräftige Körper steht für die Stärke von Ritter Heinrich und wird durch die fein-prickelnde Kohlensäure perfekt abgerundet.

Zötler BraukunstDas englische Baltic Porter geht zurück bis ins 17. Jahrhundert. Porter-Biere sind nach Tradition in der Färbung dunkelbraun bis schwarz, wie die verletzte Seele des Schwarzen Ritters. Das fein-prickelnde Gefühl auf der Zungenspitze wird abgelöst von einem kräftigen, vollmundigen Körper, der die Stärke des Schwarzen Ritters von Rettenberg symbolisiert. Die gelungene Abstimmung der verschiedenen Malzsorten sorgt für intensive Röstaromen nach Kaffee und Zartbitterschokolade, abgerundet von einer feinen Süße.

Die Sagen, die hinter den beiden Bierspezialitäten stecken, gibt es hier.

Margareten-Bier der Rosenbrauerei

Margareten-Bier der RosenbrauereiDas neue Margareten-Bier der Rosenbrauerei wurde nach eigener Rezeptur aus dem Jahr 1922 gebraut: mit Thüringer Quellwasser auf Böhmische Art mit Wiener Malz und feinem Aromahopfen. Seit 80 Jahren wird mit dem Wasser aus der Quelle im Bartholomäusgrund der Thüringer Heide gebraut. Das Wiener Malz mit seiner höheren Darrtemperatur bildet die Grundlage für den böhmischen Pilscharakter. Das Margareten-Bier zeichnet sich durch seine besondere Vollmundigkeit und goldgelbe Farbe aus. Die aromatischen Hopfensorten "Saphir" und "Perle" verleihen der Bierspezialität eine duftig herbe Note. Während des Brauens entfalten sich die ätherischen Öle des Hopfens und sorgen so für einen unverwechselbaren Geschmack.

Zwettl präsentiert Heimatverbundenheit im ORF

In der Sendung "Land und Leute" des ORF präsentiert die Privatbrauerei Zwettl, wie gelebte Heimatverbundenheit aussieht. Das Waldviertel in Österreich ist bekannt als Bierregion. Von hier stammen auch alle Rohstoffe, die Zwettl zum Bierbrauen verwendet. Im Beitrag kommt der Hopfenbauer zu Wort, der die Besonderheiten der Hopfenernte beschreibt. Geschäftsführer Karl Schwarz macht deutlich, wie wichtig die enge Zusammenarbeit mit den Bauern aus der Region ist, und dass nur so Biere höchster Qualität entstehen können. Zwettl-Braumeister, Heinz Wasner, erklärt, wie aus der Gerste Braumalz wird und welche Eigenschaften Brauwasser haben sollte. Beides kommt auch aus dem Waldviertel.

Hier geht’s zum Beitrag.

Zwettl präsentiert Heimatverbundenheit im ORF

Bierige Frühlingsgefühle

Bierige FrühlingsgefühleAb sofort ist die beliebte Bierbox der Freien Brauer in der Frühjahrsedition erhältlich. Der Werteverbund steht für hohe Qualität und einzigartige Biervielfalt. Vereint werden diese Werte in der Spezialitätenbox im trendigen Retrolook mit zwölf Bieren aus den Reihen der Freien Brauer. 

Für das Frühjahr wurde eine Auswahl an leichten und frischen Spezialitäten zusammengestellt. Zusätzlich enthält die Metallbox mit praktischem Tragegriff eine Verkostungsanleitung sowie Geschmacksprofile der einzelnen Biere. Der perfekte Begleiter für Ausflüge ins Grüne oder eine Bierverkostung am Tag des Bieres am 23. April. Erhältlich ist die Bierbox bei Rewe, Edeka, Galeria Kaufhof, ausgewählten Getränkefachhändlern und im Kalea-Onlineshop unter www.kalea.de.com.

Diese Gesellschafter sind in der Frühlings-Bierbox vertreten:

Freie Brauer auf dem Braukunst Live! Festival 2014

Freie Brauer auf dem Braukunst Live! Festival 2014Vom 21. bis 23. Februar traf sich die Craftbier-Szene in München. Im MVG-Museum fand zum dritten Mal das Braukunst Live! Festival statt. Da durften Die Freien Brauer natürlich nicht fehlen. Unter dem Gemeinschaftsstand "Craftbiere Die Freien Brauer" präsentierten die Alpirsbacher Klosterbräu, die Darmstädter Privatbrauerei, die Hütt-Brauerei, die Weldebräu und die Privat Brauerei Zötler Bierspezialitäten aus ihrem Hause. Aber auch andere Gesellschafter zeigten Braukunst auf hohem Niveau mit eigenen Ständen. Mit dabei waren die Distelhäuser Brauerei, die Brauerei Hirt, die Neumarkter Lammsbräu, das Brauhaus Riegele, das Weisse Bräuhaus G. Schneider, die Schwarzbräu, die Privatbrauerei Schweiger, die Stieglbrauerei sowie die Brauerei Maisel mit Maisel & Friends. Die Freien Brauer reihten sich so in die insgesamt 100 Brauereien aus zehn Ländern ein, die an drei Tagen mehr als 700 verschiedene Bierspezialitäten ausschenkten. Neben den bieraffinen Verbrauchern besuchten viele Größen der Branche das Festival und erörterten in Podiumsdiskussionen aktuelle Themen wie "Zwischen Hobbyblog und Tageszeitung – Bier und Medien" oder "David mit Goliath – Wer prägt die neue Bierkultur?". Zusätzlich wurden Werkstätten angeboten, in denen unter anderem die Bedeutung von Hopfen erklärt wurde oder vielfältige Geschmackserlebnisse beim "Food-Pairing" erlebbar gemacht wurden. "Für uns war der Auftritt auf dem Braukunst Live! Festival sehr wichtig. Die Freien Brauer brauen schon seit jeher Biere, die heute als Craftbiere bezeichnet werden. Es ist wichtig, den Verbrauchern zu zeigen, dass dies keine neue Erfindung ist. Wir bringen sehr viel mehr Tradition und Erfahrung mit als die neuen, hippen Craftbier-Brauer", erklärt Georg Schneider, Präsident Die Freien Brauer und Geschäftsführer Weisse Bräuhaus G. Schneider, und fährt fort: "Wir freuen uns, dass die Branche so wächst, und dass das Interesse an Spezialitätenbieren bei den Verbrauchern in so hohem Maße vorhanden ist. Für uns als mittelständische Familienunternehmen ist der Qualitätsverbraucher mit seinem Wunsch nach regionalen Bieren sehr wichtig für eine erfolgreiche Zukunft."

Freie Brauer auf dem Braukunst Live! Festival 2014

Die Freien Brauer rufen auf der Technikertagung am 5. März 2013 in puncto Rohstoffsensibilität zu mehr Verantwortungsbewusstsein und Zusammenarbeit aller Akteure auf

Am 21. März 2013 tagten die Gesellschafter der Freien Brauer im hohen Norden auf Einladung der Flensburger Brauerei Emil Petersen GmbH & Co. KG, die in diesem Jahr das 125-jährige Bestehen feiert.

Freie Brauer werden mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichnet

Präsident Georg Schneider (li) und Geschäftsführer Jürgen Keipp (re) unterschreiben offenen Brief an die Regierung

Die 41 Gesellschafter des Werteverbunds Die Freien Brauer fordern Verantwortung

Freie Brauer auf den Frühjahrsmessen

Für die Gastronomie- und Gemeinschaftsverpflegungsbranche standen Anfang des Jahres zwei große Messen auf dem Programm. Vom 1. bis 5. Februar 2014 fand die Intergastra, Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie, in Stuttgart statt. Unter den 1.300 Ausstellern auf dem 100.000 Quadratmeter großen Messegelände waren auch einige Gesellschafter der Freien Brauer zu finden. Ziel war es, Braukunst zu präsentieren sowie den Gastronomen die große Bandbreite der Biervielfalt vorzustellen und möglichst viele der knapp 90.000 Fachbesucher zu erreichen. Die Resonanz an den Messeständen der anwesenden Brauereien war durchweg positiv: Alpirsbacher Klosterbräu, Kauzen-Bräu, Brauerei Leibinger, Löwenbraurei Hall, Brauerei Gebr. Maisel, Meckatzer Löwenbräu, Neumarkter Lammsbräu, Brauerei S. Riegele, Schneider Weisse, Schussenrieder Brauerei, Privatbrauerei Jacob Stauder und Privat-Brauerei Zötler. Vom 14. bis 19. März 2014 ging es in den hohen Norden, nach Hamburg zur Internorga, Leitmesse für den Außer-Haus-Markt. Neben den 1.200 Austellern aus 27 Nationen präsentierten auch hier Brauereien den 95.000 Fachbesuchern die deutsche Bierkultur. Aus den Reihen der Freien Brauer waren die Privatbrauerei Barre, die Dithmarscher Privatbrauerei und die Brauerei Gebr. Maisel vor Ort. Nach einem so erfolgreichen ersten "Messequartal" freuen sich alle auf ein weiterhin erfolgreiches Jahr.

Freie Brauer auf den Frühjahrsmessen

Bierstacheln


BierstachelnWie so viele Geschichten aus der Bierwelt hat auch das Bierstacheln einen historischen Ursprung. Biere wurden schon immer bei kühlen Temperaturen gelagert und waren zu einigen Jahreszeiten zu kalt zum Trinken. In der Schmiede lag deshalb immer ein glühendes Eisen im Feuer, das genutzt wurde, um das Bier durch kurzes Eintauchen zu erhitzen. Die Form dieses Eisens, meist ein spitzer Schürhaken, war namensgebend für das "Stacheln". Heute handelt es sich dabei um eine Zeremonie im Zeichen des Biergenusses. Geeignet sind dunkle Biere und Biere mit einem hohen Anteil an Restzucker. Durch das Eintauchen des bis zu 600 Grad heißen Stachels karamellisiert der Restzucker und verleiht dem Bier eine lakritzartige Süße. Der Schaum, der sich dabei bildet, ist cremig und warm und sorgt für ein ganz besonderes Trinkerlebnis. Das kühle Bier im Zusammenspiel mit dem warmen, süßen Schaum ist ein wahrer Genuss.

20 Jahre WeldeKunstpreis

Welde KunstpreisDer WeldeKunstpreis ist einer der renommiertesten Kunstwettbewerbe der deutschen Kunstszene und wird bereits seit 1994 verliehen. Seit 20 Jahren macht Welde mithilfe all der teilnehmenden Künstler einem breiten Publikum hochkarätige Kunst mit Ausstellungen in der Brauerei, Kunstvereinen und Galerien zugänglich. Die Arbeiten werden außerdem jedes Jahr auf den WeldelustFlaschen präsentiert und auf diese Weise ganz einfach im Alltag erlebbar gemacht. Weit über 1 Mio. Menschen kamen so bereits mit der Kunst der Preisträgerinnen und Preisträger des WeldeKunstpreises in Berührung.

Vom 10. April bis 18. Mai 2014 zeigt die WeldeKunstpreis-Retrospektive je eine Arbeit fast aller bisherigen rund 80 Preisträgerinnen und Preisträger in der Stadtgalerie Mannheim. Im Jubiläumsjahr wird keine Fachjury benötigt. Das Publikum der Ausstellung darf fünf Künstlerinnen und Künstler auswählen, die dann bei der Shortlistausstellung weitere Kunstwerke zeigen werden. Ausgelobt werden fünf Publikumspreise und eine gemeinsame Preisträgerausstellung (Shortlist) vom 1. bis 23. November 2014 im Kunstverein Schwetzingen. Ende 2014 wird es außerdem die limitierte WeldeKunstetiketten-Edition mit den Arbeiten der fünf Preisträger geben.

Welde Kunstpreis

Meckatzer Weizen mit verfeinerter Rezeptur

Meckatzer WeizenDie Meckatzer Löwenbräu hat mit viel Tüftelei und Liebe ihre Weizenbiere verfeinert. Ihren besonderen Charakter verdanken die "verfeinerten" Weizen einer feinen Hopfenkomposition in Verbindung mit sechs edlen Malzsorten – und natürlich höchstem braumeisterlichen Können. Kenner schätzen seit jeher den eigenständigen, runden Geschmack dieser Weizenbiere. Ab sofort gibt es die in allen Varianten, aber mit einem verfeinerten Rezept. Braumeister Olaf Fabert erklärt, warum: "Es gibt heute weitaus mehr Möglichkeiten, bestimmte Geschmacksnoten herauszuarbeiten, als noch vor einigen Jahren – etwa neue Hopfen- und Malzsorten, mit denen man die Komposition der Biere deutlich feiner bestimmen kann." Diese Möglichkeiten hat Meckatzer genutzt, um die Weizenbiere geschmacklich weiterzuentwickeln. Das Ergebnis dieser verbesserten Rezeptur bringt Brauereichef Michael Weiß auf den Punkt: "Unsere Weizen schmecken gut wie immer – und feiner denn je. Wir schätzen und achten die bewährten Rezepturen unserer Bierspezialitäten und bewahren sorgsam ihren besonderen Charakter. Zugleich ist es aber auch Teil unseres Qualitätsverständnisses, dass wir Weiterentwicklungen in der Braukunst kennen und umsetzen, wenn sie unsere Biere noch verbessern."

Vierte Gourmetbier-Edition: Lammsbräu 1628 Bavarian Brown Ale

Lammsbräu 1628 Bavarian Brown AleMit dem neuen "Lammsbräu 1628 Bavarian Brown Ale" haben die Braumeister der Neumarkter Lammsbräu einen der traditionsreichsten englischen Bierstile, das malzige "Brown Ale", neu interpretiert und dafür alle Möglichkeiten der handwerklichen Bierbraukunst genutzt. Die hauseigene Mälzerei hat dafür aus bayerischer Bio-Braugerste eine einzigartige Mischung aus hellen und besonders dunkel gedarrten Malzen kreiert, die dem Bier seine faszinierende kräftig-dunkle Farbe mit den tiefroten Reflexen sowie intensive Röstaromen verleiht. Die Komposition aus vier ausgewählten Hopfensorten (Saphir, Hersbrucker, Opal und Select) sorgt für eine dezente, feine Hopfenbittere. Die Spritzigkeit der Ale-Hefe unterstreicht die Intensität der frischen Fruchtaromen von Pflaumen, Rosinen und Trockenobst. Vereint mit der ausgewogenen Bittere und den Röstaromen fügt sich alles zu einem harmonischen, leicht süßlichen Geschmack. Der sahnigen beigen Schaumkrone entsteigt ein Duft nach Karamell und Zartbitterschokolade und macht Appetit auf dieses körperreiche Bier, das mit seiner kräftigen Struktur und dem malzbetonten Nachtrunk trotzdem elegant bleibt.

Schussenrieder Weißbräu

Schussenrieder WeißbräuAnlässlich des 20-jährigen Jubiläums von Deutschlands erstem Bierkrugmuseum bietet die Schussenrieder Brauerei ihre neue, ganzjährige Bierspezialität "Schussenrieder Weißbräu" in der 0,5-l-Bügelflasche an. Das naturbelassene Hefeweißbier wird nach überlieferter, alter handwerklicher Weißbiertradition gebraut. 

Die speziell ausgesuchten Weizenmalze verleihen diesem Bier die leuchtende Bernsteinfarbe und schaffen die Grundlage für die sich ankündigenden Fruchtaromen. Natürliche Hefe aus eigener Reinzucht sorgt für ein vollmundiges, erfrischend spritziges Weißbiererlebnis mit feiner Hefetrübung.

Dublin Craft Beer Cup

In diesem Jahr fand zum zweiten Mal der Dublin Craft Beer Cup statt. Der Wettbewerb wurde in Zusammenhang mit der International Craft Brewing and Distilling Convention vom 6. bis 8. Februar 2014 in Dublin ausgetragen. Eine Fachjury bewertete die Biere aus aller Welt in acht Kategorien. Eingereicht wurden Biere von insgesamt 100 verschiedenen Brauereien aus Nord- und Südamerika, Europa, Afrika, Asien und Ozeanien – natürlich mit dabei Biere deutscher Brauer, wie die der Flensburger Brauerei und die der Brauerei S. Riegele. Das "Flensburger Edles Helle", das zum 125-jährigen Jubiläum eingebraut wurde, erhielt eine Bronzemedaille. Mit einer Silbermedaille wurde der "Flensburger Frühlingsbock" ausgezeichnet, der mit seinem fein abgestimmten, ausgewogenen und frühlingsfrischen Aromaprofil überzeugen konnte. Aus dem Hause Riegele wurde eine der neuen Brauspezialitäten, das "Ator 20", mit der Silbermedaille prämiert. 

Dublin Craft Beer Cup

Stauder erhält Auszeichnung für regional erfolgreiches Marketing

Große Freude bei der Privatbrauerei Jacob Stauder. Das Familienunternehmen aus Essen-Altenessen hat den "Unternehmens-Tacken" in Gold gewonnen. Der "Tacken" ist der regionale Marketingpreis des Essener Marketing-Clubs und würdigt herausragende Marketingleistungen in der Region Mülheim, Essen und Oberhausen. "Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. Sie würdigt unsere zahlreichen, vielfältigen und letztendlich auch erfolgreichen Maßnahmen im Bereich Werbung und Kommunikation", freute sich Dr. Thomas Stauder. Gemeinsam mit seinem Vetter Axel Stauder nahm Dr. Thomas Stauder den Preis im Rahmen der feierlichen "Tacken-Gala" in Empfang. Das Familienunternehmen sieht die Auszeichnung gleichzeitig auch als Ansporn für die Zukunft. "Wir gehen seit 2011 einen offensiven, frischen Weg, oftmals mit einem hohen persönlichen Einsatz. Und die erfolgreiche Entwicklung unserer Brauerei gibt uns recht. Wir werden diesen Weg auch in Zukunft konsequent weitergehen", verspricht Axel Stauder.

Stauder erhält Auszeichnung für regional erfolgreiches Marketing 

Stiegl bildet Mitarbeiter zu Biersommeliers aus

Stiegl bildet Mitarbeiter zu Biersommeliers ausSeit Jahren setzt die Stieglbrauerei auf die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In diesem Jahr werden gleich 32 Stiegl-Mitarbeiter aus verschiedensten Unternehmensbereichen den Titel "Biersommelier" tragen dürfen. Denn die Salzburger Prädikatsbrauerei veranstaltet in diesem Jahr zwei Lehrgänge zum Biersommelier, die mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung abschließen. Die Privatbrauerei der Österreicher will damit die Bierkompetenz im Unternehmen weiter ausbauen und setzt sich so für die Förderung und Bewahrung der österreichischen Bierkultur ein. Der erste Lehrgang im Jahr 2012 für den Diplom-Biersommelier war so erfolgreich, dass 2014 gleich zwei Biersommelier-Lehrgänge mit je 16 Personen stattfinden werden. Vor allem Mitarbeiter aus dem Vertrieb nehmen daran teil und geben ihr Wissen auch an Kollegen weiter. Als Berater zu allen Fragen rund ums Kultgetränk Bier muss der Biersommelier über ein umfassendes Fachwissen verfügen. Dementsprechend vielschichtig sind auch die Ausbildungsinhalte: Von der Geschichte und Herstellung des Biers über Arten und Sortenvielfalt, Ausschank des Biers, Sensorik und Menübegleitung bis hin zu Marketing- und Gesundheitsthemen werden alle wichtigen Bereiche ausführlich geschult.

Obergärig oder untergärig?

Thermometer in GärungNeben zahlreichen Einteilungen verschiedener Biere, nach Stilen oder dem Alkoholgehalt, lassen sich Biere auch in obergärig und untergärig einteilen. Die Bezeichnung stammt von dem Gärverhalten der Hefe während des Brauprozesses. Schwimmt diese während der Gärung oben, handelt es sich um ein obergäriges Bier, sammelt sie sich am Grund des Kessels, spricht man von einem untergärigen Bier. Weiterer Unterschied bei der Produktion ist die Temperatur. Während bei obergärigen Bieren eine Raumtemperatur von 15 bis 20 Grad Celcius nötig ist, kann untergärige Hefe bei 4 bis 9 Grad Celcius am besten arbeiten. Früher war dies für die Bierproduktion sehr bedeutend und die Jahreszeit bestimmte, ob obergärig oder untergärig gebraut wurde. Mit Erfindung der Kühlung setzten sich mehr und mehr die untergärigen Biere durch. Dazu gehört beispielsweise das in Deutschland beliebteste Bier, das Pils. Weitere untergärige Biere sind zum Beispiel Export, Märzen und Lager. Typische obergärige Biere sind Kölsch, Alt und Weizenbier.

Welde Lustgarten eröffnet die Sommersaison

Seit dem 1. Mai kann man in Plankstadt in der Brauereistraße 1 wieder den Sommer genießen. Im Welde Lustgarten, der direkt an die Welde Brauerei grenzt, kann man der Sonne im Schatten der zahlreichen Bäume und Palmen entkommen und sich mit einem kühlen, frisch gezapften Bier erfrischen. Der Geschäftsführer der Braumanufaktur Welde Dr. Hans Spielmann lädt herzlich zu einem Besuch ein: "Im Welde Lustgarten ist Erholung pur angesagt. Am besten im Freien bei angenehmen Temperaturen und einem Welde Bier." Pünktlich zur Sommersaison steht im Welde Lustgarten auch wieder die Chill-out-Zone am Welde Beach zur Verfügung. Aktuelle Informationen, die neuesten Events und weitere Eindrücke vom Welde Lustgarten finden Sie auf Facebook.

Welde Lustgarten eröffnet die Sommersaison

Gulpener Gerardus Wittems Kloosterbier Dubbel

Gulpener Gerardus Wittems Kloosterbier DubbelDas Gerardus Wittems Kloosterbier Dubbel der Gulpener Bierbrouwerij wurde nach dem Rezept des Klosters der Redemptoristen in Wittem gebraut. Trotz der alten Rezeptur ist es ein sehr zeitgenössisches und eigenwilliges Bier. Es ist sauer und würzig und gute Biernasen erkennen sogar Nüsse und Zedern im Geruchsprofil. Das Gerardus Dubbel ist ein obergäriges Bier und bietet ein komplexes, vollmundiges Geschmackserlebnis mit Karamellnoten und einem Hauch von Lorbeer, Ingwer und reifen Kirschen. Die süßen und saueren Aromen verlaufen harmonisch und bilden einen frischen Abgang. Der Name Gerardus Wittems Kloosterbier Dubbel wurde gewählt, da ein Teil der Einnahmen für die Erhaltung des schönen Kloster Wittem verwendet wird.

Schneider Weisse TAP6 Unser Aventinus

Das TAP6 Unser Aventinus des Weissen Bräuhaus G. Schneider & Sohn ist ein dunkelrubinfarbenes Weizenstarkbier mit cremigem, feinporigem Schaum. Kräftige Noten von reifen Bananen, Rosinen und Pflaumen treffen auf Lakritz- und Röstaromen. Vollmundig wärmend klingt es ausgewogen und weich aus. Das TAP6 ist der älteste Weissbierbock Bayerns. Mathilde Schneider, die Witwe von Georg III., kreierte das erste Weizenstarkbier Bayerns im Jahr 1907. Das Rezept von TAP6 Unser Aventinus ist so einzigartig, dass es bis heute unverändert danach gebraut wird. Mit der Goldmedaille beim WBC in der Kategorie South German-Style Weizenbock stellt es die internationale Messlatte für alle Weizenböcke. "Die Goldmedaille für das TAP6 Unser Aventinus ist etwas ganz Besonderes. Sich gegen so viel Konkurrenz aus der ganzen Welt durchzusetzen, ist eine große Ehre und macht uns alle sehr stolz", erklärt Brauereichef Georg Schneider.

Schneider Weisse TAP6 Unser Aventinus

Braumeister Hans-Peter Drexler (zweiter v.r.) nimmt die Urkunde beim WBC für das TAP6 entgegen

Schwarzbräu Weissbier Dunkel

Schwarzbräu Weissbier DunkelDas Weissbier Dunkel der Schwarzbräu zeichnet sich aufgrund der Verwendung von dunklem Malz durch eine deutliche Malzsüße und einen Karamell- oder Brotcharakter aus. Es verleiht dieser Rarität ihren echten, malzaromatischen Geschmack. Die komplexen Aromen der Obergärung verbinden sich ideal mit der milden Würze des dunklen Malzes. Das Dunkle Hefeweizen ist hoch vergoren und hat einen sehr hohen Kohlensäuregehalt. Die Hopfenbittere ist gering. Mit diesen Eigenschaften und seiner kupferfarbenen bis dunkelbraunen Farbgebung entspricht das Schwarzbräu Weissbier Dunkel den Vorgaben beim WBC für ein German-Style Dark Wheat Ale.

Störtebeker Roggen-Weizen

Das Roggen-Weizen der Störtebeker Braumanufaktur ist ein naturbelassenes, obergäriges, dunkles Hefebier. Leichte Hopfung mit der Sorte Smaragd gibt den Vanille- und roten Fruchtaromen die volle Entfaltung. Roggen-, Weizen-, Röst- und Karamellmalze sorgen für die kastanienbraune Farbe und den unglaublich cremigen Körper. Warme Gärung mit obergäriger Hefe ergibt eine kräftige Kohlensäure und ein Duftspiel aus Banane, Vanille sowie eingelegten roten Früchten, Schokolade und Gewürznelke.
"Dass unsere Weizenbiere außergewöhnliche Qualität haben, war uns schon bewusst", so Inhaber Jürgen Nordmann. "Aber in diesem Wettbewerb mit über 1400 Brauereien und 4500 Bieren zu gewinnen, ist immer eine absolute Sensation."

Störtebeker Roggen-Weizen

Die Störtebeker Braumaufaktur freut sich über die Auszeichnung beim WBC

Alpirsbacher Pils

Alpirsbacher PilsDas Alpirsbacher Klosterbräu Pils besticht durch seine hell-sonnengelbe Farbe und seinen typischen fein-herben Geschmack – dank feinstem Aromahopfen und ausgesuchter Braugerste. Quellfrisches, samtweiches Brauwasser von einzigartiger Güte, das im nahen Naturschutzgebiet Glaswaldwiesen entspringt, findet im fein gehopften Pils seinen prickelnden Ausdruck. "Die Silbermedaille beim World Beer Cup beweist einmal mehr die hohe und gleichbleibende Qualität unseres Pils, für das wir, genau so wie für unsere anderen Biersorten, nur hochwertige, naturbelassene Rohstoffe verwenden", bewertet der geschäftsführende Gesellschafter Carl Glauner den Erfolg beim WBC.

Stiegl-Hausbier "Wildshuter Sortenspiel"

Das Wildshuter Sortenspiel der Stieglbrauerei zu Salzburg ist eine hell-honigfarbene, obergärige Spezialität, die mit feinstem "Wildshuter Urgetreide" gebraut wurde, woraus ein ausgewogenes, vollmundiges und mildes Bier entstand. Frische, hefeblumige Noten, gepaart mit den Aromen vom Mühlviertler Aromahopfen schmeicheln so mancher Nase. Samtig weich auf der Zunge und harmonisch im Ausklang hinterlässt das Wildshuter Sortenspiel einen bleibenden Eindruck. Stiegl-Chef Dr. Heinrich Dieter Kiener erzählt die Geschichte des Wildshuter Sortenspiels: "Das Spiel begann vor über 1000 Jahren im Salzachtal in der Gemeinde St. Pantaleon am verträumten Gut Wildshut einer weltweit einzigartigen Kombination aus Mälzerei und Rösterei. Wo bis heute Landwirtschaft betrieben wird. Als wir bei Stiegl 1917 den Gutshof übernahmen, wurden die Karten neu gemischt. Denn heute dient Wildshut als Ausgangspunkt für ein einzigartiges Bio-Landwirtschafts-Projekt. Da wir sehr gerne nach unseren eigenen Regeln spielen, kümmern wir uns in Wildshut ganz alleine um das gesamte "Dreieck" von Anbau, Veredelung und Verarbeitung. Wir bauen verschiedenste Urgetreide wie Dinkel, Schwarzen Hafer, Emmer und Einkorn selbst an, veredeln sie in unserer Mälzerei und brauen daraus ein beeindruckend vollmundiges Bier. Das Wildshuter Sortenspiel verdankt seinen Namen nicht umsonst dem Herkunftsort seiner Zutaten. Mit seiner blumigen Note wird es zu einem Gewinn für jeden Bierliebhaber."

Stiegl-Hausbier

Brauerei Ganter wird in den Weltverband der Chaîne des Rôtisseurs aufgenommen

Brauerei Ganter wird in den Weltverband der Chaîne des Rôtisseurs aufgenommenDie Brauerei Ganter hat den Sprung in die Weltklasse geschafft. Die Freiburger Privatbrauerei ist jetzt Mitglied im Weltverband der angesehenen kulinarischen Vereinigung Chaîne des Rôtisseurs. Nachdem die Freunde und Förderer guter Küche und guten Geschmacks bei ihrem Brauereibesuch im Februar die freudige Nachricht überbracht hatten, ist die Mitgliedschaft jetzt offiziell und das Ganter-Team brachte selbstbewusst die erhaltene Messingplakette am Brauerei-Eingang an. "Die Aufnahme in die Chaîne ist eine tolle Bestätigung für unser Bestreben, Spitzenqualität zu produzieren und anzubieten", freut sich Geschäftsführerin Katharina Ganter-Fraschetti über die Aufnahme und blickt nach grundlegender Modernisierung der Produktion mit Zuversicht nach vorn.

Die Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs ("Bruderschaft der Kette der Spießbrater") ist eine internationale gastronomische Gesellschaft mit Sitz in Paris. Ihre rund 24.000 Mitglieder verfolgen in 75 verschiedenen Ländern das Ziel, einen aktiven Beitrag zur Aufrechterhaltung gesitteter Esskultur zu leisten. Die Chaîne hat ihre Wurzeln im 13. Jahrhundert, als sich die sogenannten Spießbrater mit dem Ziel zusammenschlossen, die Qualität ihrer Arbeit zu erhöhen.

... die Münchner Biergartenrevolution

BiergartenGesehen in der Schweiger Hauszeitung (1/2014): Ausgelöst durch ein paar missmutige, ruhebedürftige Anwohner der Waldwirtschaft bei Pullach/ München kam es 1993 zu einem Urteil, das besonders den Verein zur Förderung der Münchner Biergartenkultur entsetzte. Die Waldwirtschaft müsse um 20.45 Uhr schließen, stand im Schriftstück. Der damalige Geschäftsführer des Vereins, Manfred Schauer, bekannt als "Schichtl" von der Wiesn, zettelte eine regelrechte Biergartenrevolution an. 20.000 Demonstranten folgten seinem Aufruf und erschienen zur großen Kundgebung auf dem Marienplatz am 12. Mai 1995. Nicht nur bayerische Urgesteine setzten sich für die Biergärten ein, auch Menschen aus aller Welt nahmen an der Demonstration teil. Auch an politischem Rückhalt mangelte es nicht. Ob Justizministerin oder Finanzminister, bei der Kundgebung waren von jeder Partei Vertreter vor Ort – es war quasi die ganz große Koalition. Manfred Schauer war vor Ort und sprach zu den Demonstranten. Er beendete damals seine Rede mit Worten: "Ich verstehe nicht, warum um neun Uhr Nachmittags Hunderttausende heimgeschickt werden, wenn nur Fünfzig müde sind." Die bayerische Staatsregierung wie auch das zuständige Gericht in Berlin zeigten Verständnis für den Unmut der Bevölkerung und erließen am 22. Juni 1995 die sogenannte Biergartenverordnung. Auch eine angestrebte Revision gegen dieses Urteil wurde 1999 endgültig abgelehnt. Nach jahrelangen Streitigkeiten kam es im gleichen Jahr endlich zu einem Kompromiss. Nach der "Neuen Biergartenverordnung" gilt für Biergärten und Freischankflächen in Wohngebieten: Um 22 Uhr wird die Musik beendet, die letzte Maß wird um 22.30 Uhr ausgegeben, und Punkt 23 Uhr ist endgültig Schluss mit lustig.

Distelhäuser Geschäftsführer Roland Andre als Juror beim WBC

Distelhäuser Geschäftsführer Roland Andre als Juror beim WBC
Distelhäuser Geschäftsführer Roland Andre

Schon Wochen vor dem World Beer Cup entschied die Brewers Association in Chicago darüber, welche Bierexperten zum Kreis der 219 Juroren aus 29 Ländern zählen. Darunter Bierexperten, angesehene Brauereiwissenschaftler und erfahrene Braumeister, Journalisten und Rohstoffzulieferer. Mit dabei auch der Geschäftsführer der Distelhäuser Brauerei Roland Andre. Dabei zu sein, gilt als besonders ehrenvolle Aufgabe. "Die Ernennung zum Jury-Mitglied macht mich schon ein wenig stolz, da nur die Hälfte der rund 220 Juroren von außerhalb der USA kommt", sagt Roland Andre, der im Jahr 2004 zum ersten Mal mit urteilte, welche Biere aus aller Welt in den "Bier-Olymp" aufsteigen dürfen. Eine Aufgabe, die den ganzen Braumeister fordert. Rund 150 unterschiedliche Biere hat Geschäftsführer Roland Andre an den drei Tagen als Juror verkostet. Anders als bei deutschen Wettbewerben, wie etwa der DLG-Prämierung, entscheidet beim WBC das subjektive Urteil der Fachjury über Sieg oder Ausscheiden. Was allein zählt, ist der Geschmack der Biere, technische Werte oder Laboruntersuchungen bleiben außen vor. Der jeweilige Sieger muss nach den Wettbewerbsbedingungen ein Weltklassebier sein, das die Kriterien seiner Kategorie beispielhaft verkörpert. "Faszinierend ist das intensive Erlebnis, drei Tage lang mit Experten über Bier in seiner unendlichen Vielfalt und in seinen verschiedenen Geschmacksausprägungen zu diskutieren. Dabei andere, neue Sichtweisen kennenzulernen und die Begeisterung der Menschen zu spüren, die wie einen selbst die Leidenschaft für Biere antreibt", sagt Roland Andre.

Alpirsbacher Klosterbräu veredelt Abtei-Bier Ambrosius

Alpirsbacher Klosterbräu veredelt Abtei-Bier AmbrosiusDie Alpirsbacher Klosterbräu veredelt durch ein spezielles Brauverfahren ihr hochwertiges Abtei-Bier. Der Jahrgang 2014 des "Ambrosius" wurde durch das sogenannte Hopfenstopfen verfeinert. Außerdem erhielt das Gourmet-Bier durch ein neues Etikett und eine neue Verpackung in drei verschiedenen Farben ein neues Outfit. "An der Grundrezeptur und dem hochwertigen Brauverfahren haben wir nach dem Motto ‚never change a winning team‘ nichts geändert. Aber durch die spezielle Hopfung konnten wir unserem Jahrgangsbier ein noch edleres Profil verleihen, was unseren Kunden zugute kommen wird", konstatieren die Geschäftsführer Carl Glauner und Markus Schlör. Das Edelbier "Ambrosius", benannt nach dem letzten Prior des Alpirsbacher Klosters, war vor Weihnachten 2010 mit einer Stammwürze von 18 Prozent und einem Alkoholgehalt von 7,7 Prozent auf den Markt gekommen und fand gleich reißenden Absatz. Das Hopfenstopfen wird angewendet, weil die gärende Bierwürze und der sich dabei bildende Alkohol besonders die blumigen Aromen des Hopfens ins Bier bringen. Dazu verwendeten die Alpirsbacher Klosterbrauer edlen Tettnanger Aromahopfen der Sorte "Tettnanger Tettnanger", der von Brauerei-Chef Carl Glauner und dem Braumeister Hans Martin Walz im Sommer 2013 während der frischen Ernte in Oberschwaben ausgewählt wurde. Dieser Naturhopfen wurde in einen speziellen Hopfensack, ähnlich einem großen Teebeutel, gefüllt und als letzte Hopfengabe in den Lagertank gegeben. Durch dieses Hopfenstopfen erhält das Bier einen besonders fruchtigen Geschmack mit leichter grüner Note.

Gulpener gewinnt Family Fundament Award 2014

Gulpener gewinnt Family Fundament Award 2014
Jan-Paul Rutten nimmt den Family Fundament Award 2014 entgegen

Die Gulpener Bierbrouwerij hat den Family Fundament Award 2014 gewonnen und ist damit der beste Familienbetrieb der Niederlande. Der Preis wurde überreicht vom Holländischen Zentrum für Familienbetriebe. Laut Jury überzeugt die Gulpener Brauerei unter anderem durch die professionelle Weise der Nachhaltigkeit, soziales Engagement und die hervorragende finanzielle Lage. Soziales Engagement, ein sehr wichtiges Kriterium für die Jury, gehört zum Leitbild der Brauerei. Auch die regionale Bindung ist sehr groß. Rund 50 Bauern in der Nähe der Brauerei bauen Gerste, Weizen, Roggen und Dinkel an. Die Brauerei hat eigene Hopfenfelder und bezieht das Wasser aus eigenen Quellen. "Es ist fantastisch, dass wir den Preis erhalten haben. Seit Generationen ist es unser Ziel, auf eine gesunde Weise selbstständig und unabhängig zu bleiben. Dieser Preis ist eine Bestätigung dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind", freut sich Jan-Paul Rutten, der 2015 die Brauerei vom jetzigen Direktor, John Halmans, übernehmen wird.

Freie Brauer überzeugen beim World Beer Cup 2014

Freie Brauer überzeugen beim World Beer Cup 2014

Drei Tage, 4.754 Biere von 1.403 Brauereien aus 58 Ländern und 219 Jury-Mitglieder. Das sind die Eckdaten des diesjährigen World Beer Cups (WBC), der Anfang April in Denver, Colorado, im Rahmen der Craft Brewers Conference und der BrewExpo America stattgefunden hat. Im Vergleich zu 2012 stieg die Anzahl an Brauereien um 17 Prozent. Die Anzahl an eingereichten Bieren stieg um 21 Prozent im Vergleich zu 2012. "Die rege Teilnahme und die große Anzahl an Konkurrenten zeigen, dass die Biervielfalt von Jahr zu Jahr an Bedeutung gewinnt und sich immer mehr Brauer mit ihrem Produkt ausgiebig auseinandersetzen und immer mehr Liebe und Zeit investieren", bewertet Georg Schneider, Präsident Die Freien Brauer, die Entwicklung des Wettbewerbs und sagt weiter: "Wir sind auf einem guten Weg. Das, was wir bei uns schon seit Jahrzehnten machen, wird immer mehr zum Standard: handwerklich gebrautes, kreatives Bier mit höchster Qualität."
In fünf Verkostungsrunden wurden Biere einer bestimmten Kategorie verkostet, bewertet und mit den Medaillen Bronze, Silber und Gold ausgezeichnet. Insgesamt 94 Kategorien wurden in diesem Jahr eingeteilt. Auch die Biere aus den Reihen der Freien Brauer konnten die internationale Jury überzeugen und wurden mit folgenden Medaillen ausgezeichnet:

Kategorie Medaille Brauerei Bier
Category 9: Specialty Beer Silber Stieglbrauerei zu Salzburg Stiegl Wildshuter Sortenspiel
Category 31: German-Style Pilsener Silber Alpirsbacher Klosterbräu Alpirsbacher Pils
Category 52: German-Style Dark Wheat Ale Gold Störtebeker Braumanufaktur Störtebeker Roggen-Weizen
Category 52: German-Style Dark Wheat Ale Bronze Schwarzbräu Schwarzbräu Weissbier Dunkel
Category 53: South German-Style Weizenbock/Weissbock Gold Weisses Bräuhaus G. Schneider & Sohn Schneider Weisse TAP6 Unser Aventinus
Category 60: Belgian-Style Dubbel Silber Gulpener Bierbrouwerij Gerardus Wittems Kloosterbier Dubbel

Relaunch: Aus Darmstädter wird Braustüb'l

Relaunch: Aus Darmstädter wird Braustüb'lIm Anschluss an eine intensive Marktforschung mit dem rheingold-Institut hat sich die Darmstädter Privatbrauerei entschlossen, die gesamte Außendarstellung des Markenportfolios neu zu fassen. Nachdem die Verbraucher das "Braustüb’l" zur attraktivsten Biermarke in der südhessischen Region erklärt haben, werden nunmehr alle Biersorten unter der Marke Braustüb’l auf den Markt gebracht. Darüber hinaus erhält die Außendarstellung ein neues, harmonisches und sympathisches Design in warmen Farben. Dies bedingt, dass alle Lkws, Ausschankwagen, Kühlwagen und die gesamte Außenwerbung auf ein neues Corporate Design umgestellt werden, alle Bierkästen in neue "Braustüb’l-Bierkästen" umgetauscht und auch in der Gastronomie eine neugestaltete Gläserfamilie vorgestellt werden. Dieser Relaunch ist für eine mittelständische Brauerei in der heutigen Zeit einzigartig.

Meckatzer startet Veranstaltungsreihe "Kultur im Brauereihof"

Meckatzer startet Veranstaltungsreihe Seit letztem Jahr verfügt die Meckatzer Löwenbräu über einen neu gestalteten Gastgarten mit Bühne. In diesem Sommer startet unter dem Motto "Kultur im Brauereihof" nun eine Veranstaltungsreihe: Ende Juni zum Beispiel richtet die Brauerei zusammen mit dem Heimatbund und der Gemeinde Heimenkirch den Westallgäu-Tag aus. Geplant sind ein Open-Air-Kino am Freitagabend und eine Sternwanderung mit anschließendem Frühschoppen im Bräustüble am Sonntag. Ende Juli ist die Brauerei Gastgeber für das Treffen der Chöre des Bodensee-Sängerkreises, und im August geben Jazz-Legende Max Greger jun. und seine Band Swing-, Blues- und Soul-Hits zum Besten. Das ganze Programm gibt es hier.

Neue Kitzmann Bierkönigin auf dem Brauerei-Hoffest gekürt

Die Brauerei Kitzmann hat eine neue Regentin. Doris I. repräsentiert 2014 und 2015 als 14. Kitzmann Bierkönigin die Erlanger Traditionsbrauerei auf zahlreichen Veranstaltungen. Beim Brauerei-Hoffest im Erlanger Bierfrühling setzte sich Doris Funk aus Erlangen in einem Wettstreit rund ums Bier gegen ihre Mitbewerberinnen Melanie Vogl aus Hersbruck und Stefanie Bischoff aus Erlangen durch. Mit der Übergabe der königlichen Insignien an die Augenoptik-Studentin fand der diesjährige Bierfrühling, bei dem die Brauerei Kitzmann die Vorfreude auf die Erlanger Bergkirchweih steigerte, seinen Höhepunkt. "Wir freuen uns über die Wahl unserer Gäste. Doris I. wird unsere Brauerei im kommenden Jahr sicher würdig vertreten. Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Bierkönigin mittlerweile zu einer festen Institution unserer Brauerei geworden ist", sagte Peter Kitzmann. Das dreitägige Fest startete indes am Freitag mit einer Premiere: Das erste Mal stach Erlangens neuer Oberbürgermeister Dr. Florian Janik das erste Fass des Echten Erlanger Bergkirchweihbieres an. Nach dem geglückten Anstechen des Fasses konnte er das Freibier gemeinsam mit der scheidenden Kitzmann Bierkönigin Julie I. unter den Festgästen verteilen.

Neue Kitzmann Bierkönigin auf dem Brauerei-Hoffest gekürt

Doris Funk (links) ist die neue Bierkönigin der Brauerei Kitzmann.

Schweigers Original Schmankerl Weiße

Schweigers Original Schmankerl WeißeBronzefarben, eine kräftige Hefetrübung und eine voluminöse, feinporige Schaumkrone – das sind die äußeren Erscheinungsmerkmale der Schmankerl Weißen aus dem Hause Schweiger. Beim Trinkgenuss überzeugt sie mit ihrem harmonischen Spiel aus Fruchtaromen – vor allem reife Banane und Aprikose – und hintergründigen Honig- sowie Malzaromen. Elegante Spritzigkeit, die in einen runden und weichen Körper mündet, wird durch ein Finale voll angenehmer Fruchtsüße unterstrichen.

Ein unfiltriertes Naturerlebnis: Westheimer Wildschütz

Ein unfiltriertes Naturerlebnis: Westheimer WildschützEr war schon zu Lebzeiten eine Legende, der Wildschütz Hermann Klostermann. Als er von den Preußen verfolgt wurde, gewährte das Volk dem sagenumwobenen Wildschütz immer wieder Unterschlupf. Mit dem "Westheimer Wildschütz Klostermann" widmet die Brauerei Westheim dem legendären Hermann Klostermann ein ebenso legendäres Bier – naturbelassen und so urwüchsig wie Eggegebirge und Sauerland. Dafür werden nur die besten Zutaten verwendet: Quellfrisches Brauwasser aus eigenen Brunnen, behutsam gemalzte Braugerste, Hopfen aus renommiertesten Anbaugebieten und Bierhefe aus eigener Reinzuchtkultur.

Knallhütter Pilsener neu aufgelegt

Knallhütter Pilsener neu aufgelegtAb sofort bietet die Hütt-Brauerei das Knallhütter Pilsener frisch aufgelegt an. Das Knallhütter Pilsener erinnert an die lange Geschichte der Hütt-Brauerei: Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts war die Knallhütte Vorspannhilfe für die Pferdewagen der Fuhrleute auf ihrem Weg von Kassel nach Frankfurt, mit Brauereiausschank. Bald darauf lud das Brauhaus auf der Knallhütte Reisende, Kaufleute, Bauern und Fuhrleute zur Einkehr und zum gemütlichen Umtrunk zu hausgebrautem Knallhütter Bier ein. Das Knallhütter Pilsener, gebraut nach den originalen Rezepturen des Brauereigründers und Braumeisters Pierson, war bei den Gästen der Knallhütte seitdem immer sehr beliebt. Klassische Pilsener Brauart und eine lange, kalte Lagerung lassen einen vollen, kräftigen Körper und eine feine hopfenaromatische Würze entstehen – ein Erlebnis ursprünglicher Braukultur in ihrer reinsten Form.

Neumarkter Lammsbräu unterstützt Spendenaktion

Gemeinsam mit der Neumarkter Lammsbräu schließt der Bio-Supermarkt basic jetzt erfolgreich eine langjährige Spendenaktion für ein nachhaltiges Wasserversorgungsprojekt in Kenia der Zukunftsstiftung Entwicklung der GLS Treuhand ab. Das Projekt wird seit 2011 von basic in Kooperation mit verschiedenen Partnern aus der Bio-Branche unterstützt. In diesem Zeitraum verzichteten Bio-Kooperationspartner auf einen Teil der Erlöse ausgewählter Produkte, um damit die Zukunftsstiftung Entwicklung der GLS Treuhand zu unterstützen – in diesem Fall das Muthaiti-Projekt in Kenia. Dieses Projekt wurde nun zusammen mit dem Bio-Getränkehersteller Neumarkter Lammsbräu unter dem Motto "Jeder Tropfen schenkt Leben – Machen Sie mit" und einem aus dieser Aktion generierten Spendenerlös in Höhe von 10.000 Euro erfolgreich abgeschlossen. Für Susanne Horn, Generalbevollmächtigte der Neumarkter Lammsbräu, war das Wasser ein verbindendes Element: "Wasser ist das Lammsbräu-Thema Nummer eins. Deshalb unternehmen wir viel, um Wasser vor den Folgen unseres hohen Lebensstandards und der industrialisierten Landwirtschaft zu schützen. In Kenia sorgen wir hingegen dafür, dass die Menschen überhaupt Zugang zu nutzbarem Wasser haben. Das zeigt den großen Spannungsbogen für dieses globale Lebensthema."

Neumarkter Lammsbräu unterstützt Spendenaktion

Von links nach rechts: Gerhard Sailer (Leitung Einkauf basic), Susanne Horn (Generalbevollmächtigte der Neumarkter Lammsbräu), Dr. Annette Massmann (Geschäftsführerin der GLS Treuhand Zukunftsstiftung Entwicklung), Stephan Paulke (Vorstandsvorsitzender basic AG)

Ilse Aigner übergibt die Riegele BierKette an Dr. Wolfgang Stempfl

Der ehemalige Landwirtschaftsminister Ignaz Kiechle nannte ihn einst den "Orden des Volkes". Die Rede ist von der Riegele BierKette, eine Ehrung für Persönlichkeiten, die sich zur bayerischen Lebensart, dem bayerischen Bier und dem Reinheitsgebot bekennen. Am 5. Mai 2014 wurde der Orden zum 31. Mal vergeben. Ministerin Ilse Aigner übergab die BierKette vom Brauhaus Riegele zusammen mit den bayerischen Königstreuen an Dr. Wolfgang Stempfl, der in der Laudatio als echter Bierkenner und "Macher" für das Bier beschrieben wurde. Mit der Verleihung in der Riegele BierManufaktur wurden die Verdienste Stempfls als Leiter der Doemens Bierakademie und als Gründungsvater der Biersommelier-Bewegung gewürdigt. Viel Beifall erhielt der neue BierKetten-Träger auch für seine Rede, in der er Anekdoten aus seiner Biertätigkeit erzählte. So sei ihm in China ein solcher Ruf als Bierliebhaber vorausgeeilt, dass ihm ein persönlicher Assistent zur Seite gestellt wurde, der permanent einen Kasten Bier hinterher trug.

Ilse Aigner übergibt die Riegele BierKette an Dr. Wolfgang Stempfl

Von links nach rechts: Bayerische Bierkönigin Maria Krieger, Dr. Sebastian Priller Riegele, Ilse Aigner, Dr. Wolfgang Stempfl

Freie Brauer auf der Barzone 2014

Am 26. und 27. Mai 2014 traf sich die Gastronomieszene auf der Barzone in Köln. Auf der Fachmesse wurden in verschiedenen Bereichen die neuesten Trends und alte Klassiker präsentiert sowie in Tastings und Vorträgen praxisnahe Einblicke gegeben. Seit insgesamt sieben Jahren gilt die Barzone als Branchentreff für Inhaber, Bartender, Getränkefachgroßhändler, Clubbetreiber, Caterer, Hoteliers, Gastronomieberater, Sommeliers und Planer. Highlight in diesem Jahr war der neue Bereich für die Bierszene. Im "Craft Beer Camp" stellten einzelne Brauereien ihre Bierspezialitäten vor, und an der Craft Beer Bar wurden über 100 verschiedene Biere ausgeschenkt. Bei so viel Biervielfalt dürfen die Gesellschafter der Freien Brauer natürlich nicht fehlen. Und so konnten sich die Besucher über die Biere folgender Brauereien aus dem Kreis der Freien Brauer freuen: Alpirsbacher Klosterbräu, Distelhäuser Brauerei, Brauerei Gebr. Maisel, Brauerei S. Riegele, Schneider Weisse, Brauerei Welde und Privatbrauerei Zötler. An der Craft Beer Bar war zusätzlich die Neumarkter Lammsbräu vertreten.

Freie Brauer auf der Barzone 2014

Die Freien Brauer zu Gast bei Leibinger

Auch wenn wir jetzt schon Juni haben, möchten wir es nicht versäumen auf die Gesellschafterversammlung einzugehen. Am 26. und 27. März 2014 fand die ordentliche Gesellschafterversammlung und Präsidiumssitzung der Freien Brauer statt. In diesem Jahr waren die Gesellschafter zu Gast bei der Brauerei Max Leibinger in Ravensburg. Der gemeinsame Einkauf und die Frage, welche Synergien hier erzielt werden können, standen als ein Punkt auf der Tagesordnung, ebenso Chancen und Grenzen von Mediationsverfahren. Nach dem ersten Tag der Versammlung trafen sich die Brauereichefs zur gemeinsamen Brauereiführung und kehrten im Anschluss daran ins Bräustüble ein. Am zweiten Tag wurde die Wertschöpfungskette der Rohstoffe Hopfen und Getreide ins Visier genommen, Vor- und Nachteile Grüner Gentechnik wurden diskutiert. Viele Informationen und reichlich Diskussionsstoff wurden an diesen beiden Tagen geliefert und brachten die Gesellschafter in ihrem gemeinschaftlichen Handeln im Rahmen der Sieben Werte einige Schritte weiter.

Die Freien Brauer zu Gast bei Leibinger

DON’T DRINK AND DRIVE

DON’T DRINK AND DRIVE"DON’T DRINK AND DRIVE" ist eine Kampagne, die von den Spitzenverbänden der Alkoholwirtschaft (Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V., Deutsche Weinakademie GmbH, Deutscher Brauer-Bund e.V., Verband Deutscher Sektkellereien e.V.) unterstützt wird. Die Branche bekennt sich damit eindeutig zum Verzicht auf ihre Produkte im Zusammenhang mit dem Führen von Fahrzeugen (vom Fahrrad bis zum Sportwagen). Auch die Gesellschafter der Freien Brauer unterstützen die Kampagne, indem sie zum Beispiel bei ihren Internetauftritten darauf verweisen, Ziel der Kampagne sei es, die Zahl der alkoholbedingten Unfälle weiter zu reduzieren. Vor allem junge Fahrer sollen weniger häufig an den sogenannten Alkoholunfällen beteiligt sein. Die Kampagne soll möglichst viele Verkehrsteilnehmer mit der Botschaft erreichen, dass Alkohol und Autofahren nicht zusammenpassen. Weitere Informationen zur Kampagne unter: www.ddad.de.

Kauzen Hoffest wieder voller Erfolg

Der Wettergott meinte es gut mit den Freunden der Ochsenfurter Kauzen-Bräu. Rechtzeitig zum Festwochenende zog die Sonne auf. Über 2.500 Besucher konnten an beiden Tagen im Brauereihof begrüßt werden. Nach dem Bieranstich durch Bürgermeister Peter Juks heizten die "Cavallinis" den begeisterten Besuchern ein. Ein Familiensonntag mit Weißwurstfrühstück rundete das Festwochenende ab. Acht verschiedene Kauzen Biere konnten verkostet werden. Verschiedene Bratwurstkreationen und ein "traumhaftes Biergulasch" sorgten dafür, dass das leibliche Wohl nicht zu kurz kam. Viele Besucher freuen sich schon auf das Brauereihoffest 2016.

Kauzen Hoffest wieder voller Erfolg

Ochsenfurts Bürgermeister Peter Juks (li), Dipl. Braumeister Otto Resch (Mitte) und Kauzen-Chef Karl-Heinz Pritzl (re)

Schwarzbräu für kreative Imageförderung Bayerischen Bieres ausgezeichnet

Das humoristische Kunstwerk der Schwarzbräu inmitten des Kreisverkehrs von Zusmarshausen bekommt die "Goldene BierIdee 2014" verliehen. Der Bayerische Brauerbund e.V. und der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband e.V. zeichnen die von dem bekannten Karikaturisten Dieter Hanitzsch entworfenen Stahlfiguren als kreative Idee für die Vermarktung bayerischen Bieres aus. Denn die neun Riesen aus Cortenstahl am Ortseingang von Zusmarshausen steigern die Popularität des bayerischen Bieres. Die fast fünf Meter große und drei Tonnen schwere Silhouette eines Gerstenbauers leistet inmitten eines Kreisverkehrs einen kreativen Beitrag, das Image des bayerischen Bieres zu fördern – genauso wie die acht anderen Vertreter der stählernen Gruppe: der Bier genießende Trachtler und seine Partnerin, die sich erfrischende Fußballerin und der Bauarbeiter, der feiernde Gitarrist mit der Tänzerin sowie das sich zuprostende Ehepaar von nebenan.

Schwarzbräu für kreative Imageförderung Bayerischen Bieres ausgezeichnet

Stiegl-Hausbier "Schneeweißchen & Orangenrot"

Stiegl-Hausbier Beim Brauen des neuen Hausbiers haben die Stiegl-Braumeister am Sudkessel ihrer Fantasie wieder freien Lauf gelassen. Entstanden ist dabei eine Interpretation des Bierstils Witbier, also ein klassisch belgisches Weizenbier, mit dem originellen Namen "Schneeweißchen & Orangenrot", das Biertrinker gleich beim ersten Schluck mit seinem angenehmen Geschmack im sommerlichen Gastgarten zum Träumen und Genießen entführt. Hat man das strohgelbe, spritzige Wit mit gleichmäßiger Trübung einmal im Glas, kann man erahnen, warum die beiden Schwestern aus dem Grimm-Märchen "Schneeweißchen und Rosenrot" bei der Namensgebung Pate standen. Die Kombination der Zutaten ist wie ein Märchen: ein schlankes, mildes Bier, das von fruchtigen Aromen getragen wird und mit seiner Spritzigkeit Lust auf mehr macht. Die in Belgien traditionellen Zutaten Koriander und Orangenschalen bringen eine feine Würze ein, womit sie dem Bier eine ganz besonders frische Note verleihen und es damit zum perfekten Sommergetränk machen. Im Märchen sind die Schwestern jedenfalls als gute Gastgeberinnen bekannt. Hätten die beiden schon das Stiegl-Hausbier zu Hause gehabt, hätten sie es vermutlich zu sommerlichen Gerichten wie Salaten, Frischkäse, Fisch und Pasta serviert.

Leibinger Seegold

Leibinger SeegoldDie Nähe der Leibinger Brauerei zum Bodensee hat mit dem Hefeweizen Seeweisse sowie dem Seeradler schon so manche "See-Bierspezialität" hervorgebracht. Nun ist eine weitere hinzugekommen: Leibinger Seegold – ein helles, untergäriges Vollbier – besonders frisch und mild.

"Getreu der langjährigen Firmenphilosophie werden für alle Leibinger Bierspezialitäten ausschließlich Rohstoffe aus unserer Region bezogen", versichert Brauereichef Michael Leibinger. Genau so ist es auch bei diesem Schatz vom Bodensee. Alle verwendeten Braumalze stammen ausnahmslos von oberschwäbischen Landwirten, der edle Aromahopfen aus Tettnang. Die feine Bierhefe wird traditionell in der Leibinger Brauerei gezüchtet, und gebraut wird mit frischem Voralpenwasser aus der eigenen Quelle. Dies alles, kombiniert mit dem klassischen Hauptgärungs- und Reifungsprozess in den Lagerkellern, verleiht dem Seegold die feine Rezenz, also Frische durch natürliche Anreicherung von Kohlensäure während der kalten Lagerung und Reifung.

Glaabsbräu Hopfenlust

Glaabsbräu HopfenlustDie Glaabsbräu hat es sich in diesem Jahr zur Aufgabe gemacht, die Saisonspezialitäten weiter auszubauen, und hat gleich zwei Sude "Hopfenlust" eingebraut; ein Saisonbier das speziell für die Sommermonate gedacht ist und nur "solange Vorrat reicht" zur Verfügung steht.

Diese Bierspezialität besteht nur aus Malz, Hefe, Wasser und Hopfen und wird selbstverständlich nicht mit Zusatzstoffen angereichert. Statt Bitter-Hopfen werden die amerikanischen Hopfen Sorachi Ace und Citra Hopfen aus dem Yakima Valley eingesetzt. Sie zeichnen sich durch ihr fruchtiges Aroma aus, vor allem Zitrone und Limette dominieren den Aromamix des Hopfens. Durch das Verfahren der Kalthopfung, bei dem der Hopfen zusätzlich mit in den Lagertank gegeben wird, können diese Hopfenaromen optimal zur Entfaltung kommen. Sie verleihen der Hopfenlust ihren einzigartigen Geschmack, den man auch riechen kann. Direkt nach dem Einschenken wird die außergewöhnliche Fruchtnote bemerkbar, die sich ausschließlich durch den Hopfen entwickelt. Der geringere Alkoholgehalt von 4,3 Prozent und die Zitrusnote machen es zu einem perfekten Sommerbier.

Stauder präsentiert neuen Empty-Bottle-Inspector

Die Privatbrauerei Jacob Stauder darf einen neuen "Mitarbeiter" begrüßen: den Empty-Bottle-Inspector. Das Gerät überprüft automatisch, ob sich die Mehrwegflaschen in einem einwandfreien Zustand befinden und die richtige Form besitzen. Fehlerhafte Flaschen landen sofort im Altglas, Fremdflaschen von anderen Brauereien sortiert der Empty-Bottle-Inspector automatisch aus. Der "Neue" verfügt über eine hochmoderne Kameratechnik, die speziell bei der Erkennung von Flaschen mit einer Reliefverzierung ihre Stärke ausspielt. Die minimale Fehlerquote von 0,5 bis 1 Prozent des Vorgängers bei Fremdflaschen ist durch die Neuanschaffung nun Geschichte. Der neue Empty-Bottle-Inspector verspricht noch mehr Genauigkeit als sein Vorgänger. "Qualität steht bei uns als Privatbrauerei natürlich an erster Stelle. Wir gewährleisten mit dem neuen Empty-Bottle-Inspector noch mehr Produktsicherheit", erläutert Geschäftsführer Axel Stauder.

Stauder präsentiert neuen Empty-Bottle-Inspector

Braugerste für Hirter Bier wächst am Krappfeld

Die Krappfelder Landwirte kultivierten heuer Sommerbraugerste für die Brauerei Hirt, im Zusammenschluss mit dem Lagerhaus. "Wir decken nach der heurigen Ernte unseren gesamten Braugerstenbedarf für das beliebte Hirter Märzen aus dem Ertrag der Felder am Krappfeld und freuen uns, dass die Gerste direkt aus der Region kommt!", so Nikolaus Riegler, Geschäftsführer Brauerei Hirt. Dann bleibt auch die Authentizität der regionstypischen, 100 Prozent Kärntner Hirter Biere gewährleistet. Für die Hirter Biergenießer ist es ein Mehrwert, ein echtes Kärntner Bier zu genießen. Durch die Wertsteigerung von regionalen Rohstoffen für Kärntner Spezialitäten wird der Kreislauf in Schwung gebracht, der Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen sichert. Braugerste wird unter besonders strengen Richtlinien produziert, das gewährleistet den Konsumenten beste Kärntner Qualität. 

Braugerste für Hirter Bier wächst am Krappfeld

Meckatzer-Brauereichef Michael Weiß erhält Bundesverdienstkreuz

Michael Weiß, geschäftsführender Gesellschafter der Meckatzer Löwenbräu, wird für sein langjähriges Wirken beim bayerischen Brauerbund sowie seine Verdienste für seine Heimat Allgäu und das Gemeinwohl mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Diese Ehrung mit dem "Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland" durch Bundespräsident Joachim Gauck erfolgte auf Vorschlag des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Bei einer feierlichen Zeremonie in München überreichte Franz-Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium, den Verdienstorden an Michael Weiß. 

"Erfolg durch Qualität in allem Tun – zum Wohle der Menschen, mit denen und für die wir tätig sind" – gemäß dieser am Gemeinwohl orientierten Unternehmensphilosophie handeln die Verantwortlichen der Meckatzer Löwenbräu seit Generationen. Die Wurzeln des traditionsreichen Unternehmens aus Meckatz im Westallgäu reichen bis in das Jahr 1738 zurück. Seit 1853 ist die Brauerei im Besitz der Brauerfamilie Weiß, an deren Spitze heute in vierter Generation der geschäftsführende Gesellschafter Michael Weiß steht. Die Brauerei hat sich unter der Führung von Michael Weiß überdies der Begründung einer neuen Genusskultur verschrieben, die dem Bier wieder zu dem Ansehen verhelfen soll, das es früher als hochwertiges Genussgut hatte.

Meckatzer-Brauereichef Michael Weiß erhält Bundesverdienstkreuz

Geschäftsführer Jürgen Keipp zieht Halbjahresbilanz

Geschäftsführer Jürgen Keipp zieht HalbjahresbilanzNach einem etwas trägen Frühjahr hat der Sommer perfekt durchgestartet. Bei vielen Gesellschaftern ist das auch im Absatz des ersten Halbjahres 2014 zu sehen. Die Stimmung ist gut, und in den Gesellschafterbrauereien wird derzeit viel getüftelt. Alte Rezepturen werden mit neuen Ideen zusammengebracht. Insgesamt ist eine Zufriedenheit zu spüren, die sicher durch das Verhalten der Konsumenten beeinflusst wird. Der weiterhin eindeutige Trend zu Regionalität, Qualität und Vertrauen in Familienunternehmen spielt uns als Freie Brauer mit unseren Sieben Werten in die Hände. Wir sind sehr gespannt, was das zweite Halbjahr so bringt.

... die Geschichte vom Anstoßen und Absetzen?

Anstoßen und Zuprosten findet man in fast allen Kulturkreisen der Welt. In Abhängigkeit von Anlass und Vertrautheit der Runde wird vorab eine kleine Rede gehalten oder den Mittrinkern ein einfaches Prost, Cheers, Salute oder Ähnliches zugerufen. Seinen Ursprung hat das Anstoßen aber im Mittelalter, wo gerne der eine oder andere Feind durch ein vergiftetes Getränk aus dem Weg geräumt wurde. Um sich davor zu schützen, wurde, bevor der erste Schluck im Mund landete, erst einmal kräftig angestoßen. Dabei schwappte immer auch etwas Flüssigkeit über, die Getränke mischten sich und damit im Zweifel auch das Gift. Wer also mit einem Anstoß und gemeinsam trank, konnte nichts Böses im Schilde führen. Vergiften ist allerdings aus der Mode gekommen, und so raten uns moderne Benimmbücher, es bei einem freundlichen Zunicken zu belassen. 

Seltener ist der Brauch des Absetzens nach dem Zuprosten, bei dem das Gefäß vor dem Trinken nochmals kurz auf den Tisch aufgeschlagen wird. Für dieses Brauchtum gibt es eine ganze Reihe Erklärungen. Hier ein kleiner Überblick (gesehen im Buch "Bier und Genuss"):

  • Für Menschen, die sich nicht leiden mögen, hilft es zu wissen, dass man mit dem Absetzen das gezwungene Anstoßen nachträglich aufheben kann.
  • Den hochherrschaftlichen Biertrinker kann es beruhigen, sich mit dem Absetzen von der zuprostenden Allgemeinheit zu distanzieren.
  • Pragmatikern hilft es, die Tropfen vom Glas zu schlagen oder diese am Bierfilz zu entfernen.
  • Die Höflichen unter uns können durch das Absetzen dem entferntesten Biertrinker einen Anstoßersatz zukommen lassen.
  • Für schwächelnde Bierliebhaber mag das Absetzen eine willkommene Pause sein, für Perfektionisten die Möglichkeit, das Glas nochmals neu zu justieren.
  • Dem Misstrauischen erlaubt das Absetzen einen Blick in die Runde. Trinken auch wirklich alle?
  • Seeleute gedenken ihrer ertrunkenen Kameraden und lassen ihnen einen Salut zukommen.
  • Zinndeckelbesitzer brauchen die Tischruhe zum Öffnen ihres Kruges.
  • Und allen anderen bringt das Absetzen genug Zeit, dem Braumeister lobende Gedanken zu senden.

Anstoßen

Schwarzbäu braut für das Augsburger Friedensfest

Sternenregen bei Schweigers
Unter den Augen von Kaiser Augustus stoßen Augsburgs 2. Bürgermeisterin Eva Weber und Brauerei-Inhaber Leopold Schwarz mit dem Augsburger Friedensbier auf das Friedensfest an.

Seit 1650 feiert Augsburg am 8. August das "Augsburger Hohe Friedensfest" und erinnert an den Westfälischen Frieden und die Religionsfreiheit für Katholiken und Protestanten. Auch in diesem Jahr erhält das Fest einen flüssigen Meilenstein: das Friedensbier von Schwarzbräu. Die Zusmarshausener Brauerei widmet dem Augsburger Friedensfest ein rotgoldenes Spezialbier, um die Feierlichkeiten für Religionsfrieden und weltanschauliche Toleranz kulinarisch zu bereichern. "Traditionsgemäß wird in Bayern für Volksfeste, Ehrentage und Jubiläen immer auch ein spezielles Bier gebraut. Unsere Brauerei ist mit der Geschichte des Augsburger Friedensfestes so eng verbunden, dass es für uns auf der Hand lag, endlich auch ein Bier für diesen Anlass zu brauen", erklärt Brauerei-Inhaber Leopold Schwarz. Das Spezialbier hat eine Stammwürze von 13,6 Prozent und einen Alkoholgehalt von 5,8 Volumenprozent. "In dem Spezialbier für das Augsburger Hohe Friedensfest zeigt sich unsere tiefe Verwurzelung in der Region. Unsere Brauerei ist mit der Geschichte des Augsburger Friedensfestes eng verbunden", so Leopold Schwarz.

Darmstädter Braustüberl’ Craft No. 166

Darmstädter Braustüberl’ Craft No. 166Aus der Erfahrung von mittlerweile 166 Jahren der Darmstädter Privatbrauerei und der unbedingten Leidenschaft der Braumeister für handwerklich gebrautes Bier entstand die Idee für diese außergewöhnliche Spezialität: ein kupfern leuchtendes India Pale Ale, das durch die Beigabe von Mandarina-Bavaria-Hopfen im Kalthopfungsverfahren zu einem intensiven Geschmackserlebnis mit fein-fruchtigem Zitrusaroma reift. Die Verwendung obergäriger Nottingham-Ale-Hefe verleiht diesem India Pale Ale seinen ausgewogen fruchtigen und herben Charakter.

Moritz Fiege Bernstein

Moritz Fiege Bernstein"Amber", das engliche Wort für Bernstein, ist international eine bevorzugte Bezeichnung für bernsteinfarbene Biere. 2012 hat die Privatbrauerei Moritz Fiege diese besondere Biersorte erfolgreich im Markt eingeführt. Moritz Fiege Bernstein ist ein untergäriges Bier, das durch seine funkelnde Farbe den Genießer direkt anspricht. Ein dezenter, fruchtiger, karamellartiger Geruch lässt ahnen, was geschmacklich noch kommen wird: ein leicht blumiger fruchtiger Antrunk, der direkt in eine breite, aber feine Karamellnote übergeht. aramellmalz verleiht dem Bier ein weiches, rundes Mundgefühl. Der Abgang ist wiederum geprägt durch die dezente fruchtige, blumige Note, die durch die Aromahopfen Perle und Saphir beigesteuert werden. "Ausgefallener Geschmack ist rar und kostbar. Genau wie Bernstein, ein Schmuckstein aus fossilem Harz, der seit Jahrtausenden die Menschheit fasziniert", so die Brauerei über ihre besondere Bierspezialität.

SCHUSSENRIEDER Oktoberfest mit großem Dirndl-Weltrekord-Versuch

SCHUSSENRIEDER Rockt den Dirndl-WeltrekordJährlich veranstaltet die Brauerei als Festwirt das SCHUSSENRIEDER Oktoberfest, bei dem mehrere Tage lang ordentlich gefeiert wird. Das mittlerweile traditionelle SCHUSSENRIEDER Oktoberfest lockt Tausende von Oktoberfest-Fans ins große Festzelt nach Bad Schussenried. Mit insgesamt über 30.000 Besuchern aus ganz Oberschwaben gehört das SCHUSSENRIEDER Oktoberfest inzwischen zu den meist besuchten Festen der Region. Das Einzugsgebiet geht weit über Oberschwaben hinaus. Als ganz besonderes Highlight findet am Samstag, den 4. Oktober der große Dirndl-Guinness-Weltrekord-Versuch im Festzelt statt. Ziel ist es, das größte Treffen von Frauen, die im Dirndl gekleidet sind, zu veranstalten und der Stadt Straubing in Bayern den Trachtenweltrekord mit 2.779 Teilnehmern abzujagen.

Sternenregen bei Schweigers

Prämierung für die Schweiger-Biere Helles Export und die Schmankerl Weiße mit der Höchstwertung beim Superior Taste Award. Jeweils drei goldene Sterne und damit die Wertung hervorragend in Geschmack und Qualität vergab die unabhängige Jury aus Chefköchen und Sommeliers des International Taste & Quality Institute (iTQi) in Brüssel. Zusätzlich haben die Schmankerl Weiße und das Natur Radler beim Degustationswettbewerb des Genussmagazins "Selections" vier Sterne und die Schmankerl Weiße alkoholfrei drei Sterne abgeräumt. Nur mit dem hohen Qualitätsanspruch und der traditionellen Brauweise, die in der Familienbrauerei Schweiger gepflegt werden, können so ausgezeichnete Biere gebraut werden. Seit Jahrzehnten setzt die Privatbrauerei Schweiger bei der Herstellung ihrer feinen Bierspezialitäten auf höchste Qualität in allen Bereichen der Braukunst. Die Auszeichnung mit der Höchstwertung von drei Sternen beim Superior Taste Award und weiteren Sternen beim Degustationswettbewerb des Genussmagazins "Selections" prämiert diese Qualität und den Geschmack aus Sicht der Experten und der Verbraucher. Die fachkundige Jury des iTQi besteht aus Mitgliedern der 14 renommiertesten Verbände von Köchen und Sommeliers, die sich der Bewertung, Auszeichnung und Förderung von Nahrungsmitteln und Getränken mit hervorragendem Geschmack widmen. Die Privatbrauerei Schweiger freut sich über diese beiden Auszeichnungen und sieht darin auch eine klare Bestätigung. "Wir brauen schon immer mit höchster Qualität und können dies trotz des enormen Preisdrucks auch in Zukunft ohne Kompromisse so beibehalten. Nicht umsonst haben wir den Leitspruch: ‚Schweiger ist Gold‘ und sehen diesen als Versprechen gegenüber den Verbrauchern", erklärt Geschäftsführer Siegfried Schweiger, der für die Qualitätssicherung und die Mälzerei des Familienbetriebs verantwortlich ist.

Sternenregen bei Schweigers

Erich Schweiger mit seinem Brauerteam (v.l. n. r. Erich Schweiger, Philipp Pfahler, Dieter Steinböck, Oliver Meyer, Oliver Lange)

Distelhäuser ist Brauerei des Jahres 2014

Die Distelhäuser Brauerei aus Tauberbischofsheim ist mit dem Bundesehrenpreis 2014 der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) in Gold ausgezeichnet worden. Nun darf sie sich "Brauerei des Jahres 2014" nennen und gilt damit als die derzeit beste Brauerei in Deutschland. Grundlage für die Entscheidung war das Abschneiden der Brauerei bei der DLG-Qualitätsprüfung 2014 und den DLG-Wettbewerben der vergangenen Jahre. Die Braumeister aus dem Taubertal hatten beim jüngsten DLG-Qualitätstest 2014 mit zwölf Goldmedaillen für ihre eingereichten Biere das beste Gesamtergebnis aller Teilnehmer erzielt. Distelhäuser Bierspezialitäten hatten in den jeweiligen Kategorien jeweils die höchstmögliche Punktzahl erreicht. Dies war das bisher beste Abschneiden in der Geschichte des Familienunternehmens. "Wir freuen uns riesig über diesen erneuten Erfolg nach 2009", sagt Roland Andre, Braumeister und Geschäftsführer der Distelhäuser Brauerei. Die Auszeichnung sei eine Bestätigung der konsequenten Qualitätsorientierung des Familienunternehmens seit vielen Jahren. "Ein Dank und ein Riesenkompliment an die gesamte Mannschaft, die mit ihrem leidenschaftlichen Engagement in der täglichen Arbeit diesen Erfolg erst möglich gemacht hat."

Distelhäuser ist Brauerei des Jahres 2014

Geschäftsführer Roland Andre und Braumeister Robert Schlagbauer nahmen den Bundesehrenpreis entgegen.

Bundesehrenpreis 2014

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat 16 deutsche Brauereien mit dem Bundesehrenpreis 2014 ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird aufgrund der Bewertung der DLG verliehen. Bei der DLG sind folgende Kriterien relevant: Reinheit des Geschmacks, Qualität der Bittere, Vollmundigkeit, Geschmacksstabilität während der Lagerungszeit und die Frische des Produkts. Im Rahmen der sensorischen Fachbewertung müssen diese Anforderungen erfüllt werden. Sie bilden zugleich die Grundlage für die Auszeichnung eines Betriebes. Alle Biere, die durch die DLG-Experten getestet werden, müssen nach den Grundsätzen des deutschen Reinheitsgebots gebraut sein, auch wenn sie aus dem Ausland stammen. Von den 16 Brauereien aus Deutschland, die den Bundesehrenpreis 2014 erhalten haben, sind fünf Freie Brauer: Darmstädter Privatbrauerei, Distelhäuser Brauerei, Brauerei S. Riegele, Störtebeker Braumanufaktur und Brauerei Westheim.

Bundesehrenpreis 2014

Craftbier Selection Freie Brauer

Zusammen mit den Freien Brauern bietet der Onlineshop BIERTRAUM fortan jeden Monat ein neues Aktionspaket. Dieses Set umfasst drei besondere Craftbiere verschiedener Brauereien aus den Reihen der Freien Brauer. Zusätzlich wird ab sofort bis Februar ein Bier des Monats vorgestellt. Alle Informationen dazu gibt es natürlich auf www.biertraum.de.

Klaus Artmann, Gesellschafter BIERTRAUM &amp; Diplom-BiersommelierKlaus Artmann, Gesellschafter BIERTRAUM & Diplom-Biersommelier, über die Kooperation mit den Freien Brauern:
Die Kooperation passt perfekt, weil wir mit dem BIERTRAUM nach den gleichen Werten agieren. Gerade bei Craft- und Gourmetbier denken viele Konsumenten erst an die USA, Großbritannien oder Belgien. Aufgrund unserer Heimatverbundenheit wollen wir aufzeigen und bekannt machen, dass es exzellente Brauspezialitäten aus unserer Region – Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien – gibt. Wir sind unabhängig und beschäftigen uns in persönlichen Gesprächen, Brauereibesuchen und vielen Verkostungen mit der Vielfalt und der Qualität. Der BIERTRAUM ist nicht einfach ein weiterer Onlineshop, sondern langfristiges begeistertes Engagement für hervorragende Heimatbiere.

Erfolgreich in Gastronomie und Handel: „Saphir“ aus der Privatbrauerei Zwettl

Zwettl SaphirSeit dem Frühjahr 2010 ist Saphir, das exklusive Premium-Pils aus der Privatbrauerei Zwettl, verfügbar. Saphir präsentiert sich als ein elegant-trockenes, hopfenbetontes Pils aus besonders wertvollen Zutaten – Aromahopfen, speziellem Malz aus heimischer Braugerste und dem hervorragend weichen Wasser aus den Quellen der Privatbrauerei. Grundlage des eigenständigen Auftritts und auch Namensgeber ist der Aromahopfen der Sorte Saphir, der in den Gärten der Hallertau und Oberösterreichs gezogen wird. Die Hallertau ist eines der renommiertesten Hopfenanbau-gebiete der Welt, liegt im Herzen Bayerns und bietet mit mittelschweren Lössböden und dem von der Donau geprägten Mikroklima hervorragende Bedingungen für die Kultivierung von edlem Hopfen in Zwettl. Daraus wird in einem sorgfältig auf die Zutaten abgestimmten Brauverfahren ein Pils mit kraftvoller Struktur, ausge-prägter Hopfenfruchtigkeit und vielschichtiger Aromatik gewonnen.

Hirter bietet frischen Genuss mit Hirter fresh

Hirter freshDie ganz spezielle Komposition, gebraut mit vier verschiedenen Malzsorten, verleihen dem Hirter fresh seinen besonders vollmundigen und einzigartigen Charakter. Es ist mit dem neuen Bavaria Mandarin Hopfen verfeinert und goldglänzend mit einem kompakten, feinporigen Schaum. Im Duft zunächst ein klassisch-bieriger Eindruck, dahinter aber ein leicht fruchtiger Geruch, der an Mandarinen erinnert. Das harmonsiche Aroma vermittelt eine angenehme Hopfennote, frisch fruchtig und mit prickelndem Mundgefühl. Es passt perfekt zu Fisch, Meeresfrüchten und Salat.

Stiegl-Braukino gewinnt „InstallAward 2014“

Stiegl-Braukino gewinnt „InstallAward 2014“Die Audio- und Videobranche hat einen neuen Preis: den InstallAward, den die renommierte Zeitschrift „Installation“ aus der Taufe hob. Erst kürzlich wurde diese angesehene Auszeichnung, bei der weltweit eingereichte AV-Medieninstallationen von einer internationalen Jury bewertet werden, in London übergeben. Auf dem internationalen Award-Bankett tummelte sich auch ein Projekt aus der Stieglbrauerei zu Salzburg. „Unser Stiegl-Braukino wurde mit dem‚ InstallAward 2014‘ ausgezeichnet und konnte sich selbst gegen hochkarätige Nominierungen wie zum Beispiel das David Bowie-Projekt in der Kategorie ‚Public Display and Retail‘ durchsetzen. Im selben Atemzug wie David Bowie genannt zu werden, ist für mich als Musikfan eine besondere Ehre. Und er ist natürlich herzlich eingeladen, unser Stiegl-Braukino zu besuchen“, so Stiegl-Marketingleiter Dr. Torsten Pedit mit einem Augenzwinkern. Das erst kürzlich eröffnete Stiegl-Braukino, ein Teil der Biererlebniswelt „Stiegl-Brauwelt“ in Salzburg, ist rund 200 m² groß und gehört zu den europaweit einzigartigen multivisuellen Erlebniskinos. Durch einen 270-Grad-Rundumblick und Bodenprojektionen wird der Besucher nicht nur in die Welt des Bieres „entführt“, sondern taucht regelrecht in sie (mit) ein. Durch eine halbrunde Wandprojektion inklusive Bodenprojektion hat das Publikum den Eindruck, mitten im Bild zu stehen.

Der Werteverbund im kollegialen Austausch

Am 17. und 18. September 2014 treffen sich die Gesellschafter der Freien Brauer in den Niederlanden bei der Gulpener Bierbrouwerij zur herbstlichen Gesellschafterversammlung. Neben einem spannendem Rahmenprogramm, das vom Gastgeber organisiert wird, und den offiziellen Tagesordnungspunkten Präsidiumssitzung sowie Gesellschafterversammlung ist ausreichend Zeit für einen konstruktiven Erfahrungsaustausch unter den Kollegen eingeplant. Eine Zielsetzung der Tagung ist es, eine erste Zwischenbilanz 2014 zu ziehen.

Der Werteverbund im kollegialen Austausch

Gesellschafter der Freien Brauer tagen in Gulpen

Dortmund, 29. September 2014 – Am 17. und 18. September 2014 tagte der Werteverbund Die Freien Brauer bei der Gulpener Bierbrouwerij. Das erste Mal kam das Präsidium in neuer Aufstellung zusammen. In der Gesellschafterversammlung entschieden die 41 Gesellschafter über die grundsätzliche Marschrichtung für ihr zehnjähriges Jubiläum in 2015. Im Zentrum werden die einzelnen Gesellschafter mit ihren starken Charakteren stehen und neben ihren Qualitätsbieren auf die Authentizität der Brauhäuser setzen. Passend dazu beinhaltete das Rahmenprogramm den inspirierenden Vortrag "Durst nach Authentizität" des Kulturbeauftragten der Niederlande, Prof. Dr. Gerard Rooijakkers.

Am 17. und 18. September 2014 fand in Gulpen die alljährliche Herbstversammlung der Freien Brauer statt. Eines der Hauptthemen war das zehnjährige Jubiläum, auf das der Werteverbund im kommenden Jahr stolz sein kann. Die 41 Gesellschafter haben in dieser Tagung die Weichen für die gemeinsamen Aktivitäten in 2015 gestellt und werden den Fokus auf ihre authentischen Marken sowie die Vielfalt setzen. Neben ihrer Individualität werden sie gleichzeitig die starke Gemeinschaft und das Bekenntnis zu ihren Sieben Werten demonstrieren.

Im Vorfeld der Gesellschafterversammlung kamen die Präsidiumsmitglieder  zum ersten Mal in neuer Zusammenstellung zusammen. Die Mitglieder des Präsidiums sind neben dem Präsidenten, Georg Schneider, Schneider Weisse, und Vizepräsident, Axel Stauder, Privatbrauerei Jacob Stauder:

Tagungsort war die Gulpener Bierbrouwerij, die kurz zuvor zur Ernte des eigenen Hopfens aufrief. Mit 3,5 Hektar eigenem Hopfengarten, der klein angefangen hat und seit 15 Jahren stetig gewachsen ist, deckt die Gulpener Bierbrouwerij 80 Prozent ihres Hopfenbedarfes. Damit bestellt sie das größte Hopfenanbaugebiet in den Niederlanden und lebt in besonderer Weise die Werte Heimatverbundenheit, Saubere Umwelt und Höchste Qualität. Im Rahmen eines eintägigen Hopfenerntefests kommen jedes Jahr alle Einwohner und Brauereifreunde zusammen und packen mit an. Inspiriert wird die Brauerei vor allem durch den Verbund der Freien Brauer. "Der gemeinsame Gedankenaustausch unter den Freien Brauern und das Leben einer werthaltigen Philosophie ist für uns das Besondere am Verbund", so John Halmans, Geschäftsführer der Gulpener Bierbrouwerij. Inspirierend war zudem der Vortrag von Prof. Dr. Gerard Rooijakkers, dem Kulturbeauftragten der Niederlande, mit dem Titel "Durst nach Authentizität". Er betonte die Wichtigkeit von wahrer Freiheit im großen Markt und motivierte zum Anspruch, nicht nur gut, sondern exzellent sein zu wollen.

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 41 führenden, unabhängigen Familienbrauereien in Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort. Die Gesellschafter der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Familienbrauereien. Ihre Gesellschafter repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden ca. 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Familienbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Vertriebskonzepten.

Weitere Informationen gibt es unter www.die-freien-brauer.com.

Belegexemplar oder Veröffentlichungslink erbeten. Diese Pressemitteilung finden Sie zum Download unter www.presse.zweiblick.com.

... das Besondere am Hopfen?

... das Besondere am Hopfen?

Hopfen wird oft die Seele des Bieres genannt. Und das nicht zu Unrecht. Hopfen ist eine vielfältige und erstaunliche Pflanze. Schon vor Jahrhunderten wurde sie aufgrund ihrer Wirkungen als Arzneimittelpflanze eingesetzt, später als Konservierungsmittel für Getränke, bis sie sich dann als Würze für das Bier etabliert hat. Durch Hopfen lassen sich vielschichtige Aromen im Bier erzeugen – ob blumig, fruchtig oder nach Kräutern duftend. Über 200 verschiedene Hopfensorten machen so eine unglaubliche Bandbreite an Aromen möglich. Aber nicht nur das Aroma wird durch den Hopfen beeinflusst, er bestimmt die Bittere eines Bieres und beeinflusst die Schaumkrone. Wie der Hopfen das Bier beeinflusst, entscheidet der Braumeister durch die Wahl der Hopfensorte und -menge, aber auch durch den Zeitpunkt der Hopfengabe. Beherrscht ein Brauer diese Kunst, erhält ein Bier einen eigenständigen Charakter, bei dem Aroma und Bittere verbunden sind und harmonisch in den Malzkörper integriert werden.

Biersommeliers treffen sich bei Schneider Weisse

Die Jahreshauptversammlung des Biersommelierverbands findet vom 17. bis 19. Oktober 2014 bei Schneider Weisse in Kelheim statt. Erwartet werden 200 Biersommeliers aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich und Tschechien. Auf dem Programm stehen neben der fachlichen Weiterbildung am Freitag die Mitgliederversammlung am Samstag mit Neuwahlen des Vorstands und ein genussorientiertes, beeindruckendes Rahmenprogramm in Sachen Bierkultur und Biervielfalt – organisiert vom Gastgeber Schneider Weisse. Im Vordergrund steht an den drei Tagen der fachliche Erfahrungsaustausch unter den Kollegen.

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120 Jahre Brauerei Leibinger

Vom 19. bis 21. September feierte die Brauerei Leibinger aus Ravensburg ihr 120-jähriges Firmenjubiläum. Den Auftakt der Festivitäten bildete am Freitag ein Konzert des österreichischen Popstars Christina Stürmer, die den Leibinger-Fans in der alten Lagerhalle der auf dem sogenannten Bierbuckel in Ravensburg liegenden Brauerei einheizte. Beim darauffolgenden "Tag der offen Tür" am Samstag war von den Teilnehmern des Leibinger Bierathlon voller Körpereinsatz gefragt. Fünf spaßige Bierdisziplinen hatten die Teams dabei zu absolvieren. Im Innenhof herrschte bei bestem Wetter gemütliches Biergartenflair. Die Kleinen konnten sich im Leibinger Kinderland austoben. Gut besuchte Brauereiführungen und eine Gewinnspielaktion rundeten das Programm ab. Am Abend heizten DJs bei der Clubnacht dem überwiegend jungen Publikum ein. Der Frühschoppen am Sonntag, bei dem erneut reger Andrang herrschte, wurde durch Musikvereine der Region stimmungsvoll begleitet. Geschäftsführer Michael Leibinger, der die Brauerei in vierter Generation führt: "Wir freuen uns außerordentlich, dass so viele Besucher zu uns auf den Bierbuckel gekommen sind, um mit uns 120 Jahre Leibinger zu feiern. Jeder Tag und Programmpunkt sorgte für strahlende Gesichter und ausgelassene Stimmung bei unseren großen und kleinen Gästen."

Auftritt von Christina Stürmer in der alten Leibinger Lagerhalle (Bild: my-panorama.de)

Bofferding baut aus – neues Besucherzentrum und Brauereiausschank

Bofferding baut aus – neues Besucherzentrum und Brauereiausschank

Nach der Grundsteinlegung für den neuen Brauereiausschank vor gerade einem Jahr hat die Brauerei Bofferding am 28. August das traditionelle Richtfest gefeiert, um die Rohbauarbeiten an diesem doch außergewöhnlichen Projekt abzuschließen. An dieser geselligen Veranstaltung nahmen alle in diese Bauphase involvierten Handwerker und Bauunternehmer teil und sorgten für gute Stimmung. Der jetzige Brauereiausschank hat eine Fläche von 77 m² und wurde schon in den 1970er-Jahren eingeweiht. Das neue Gebäude, das insgesamt eine Nutzfläche von über 500 m² aufweist, wird dem Publikum ganzjährig zugänglich sein und beinhaltet auch eine Zapfschule und einen Veranstaltungsraum. Natürlich können dann hier alle Biere der Marken Bofferding und Battin unter den allerbesten Voraussetzungen verkostet werden. Die Brauerei zieht momentan 10.000 Besucher pro Jahr an. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 1,5 Millionen Euro. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2015 geplant.

Glaabsbräu Festbier

Glaabsbräu FestbierAus Hopfen, Wasser und Malz – streng nach dem deutschen Reinheitsgebot – und einer speziellen Rezeptur mit Karamellmalz, Braugerste aus regionalem Anbau und feinstem Hopfenaroma wurde das Festbier der Glaabsbräu im Juli eingebraut. Im letzten Jahr erstmalig in kleiner Menge als Fassbier angeboten, war die Saisonbierspezialität ein großer Erfolg. Auf vielfachen Wunsch der Kunden bietet die Brauerei diesen herbstlichen Hochgenuss nun nicht nur als Fassbier für die Gastronomie, sondern auch in limitierter Menge in der Bügelflasche im Handel an. Die Oktoberfest-Spezialität aus der ältesten Brauerei Südhessens – ein vollmundiges, malzbetontes und sehr süffiges Bier – ist genau das Richtige für die Oktoberfestzeit. Bei der ersten Verkostung im Zwickelkeller der Brauerei gab es durchweg positive Resonanz. "Mit unserem Festbier wollen wir den Oktoberfesten der Region eine ganz besondere Note verleihen", so Gunnar Schütz, Braumeister der Glaabsbräu.

Fohrenburger Jubiläum – Spezialbier

Fohrenburger Jubiläum – SpezialbierSpezialbier ist im Westen von Österreich, in Vorarlberg, das beliebteste und meistgetrunkene Bier. Das Fohrenburger Spezialbier ist das "Jubiläum" – gebraut wird dieses nach altem Bludenzer Rezept und dem Reinheitsgebot von 1516 mit ausgesuchtem Hopfen, bestem Malz und dem kristallklaren Bergquellwasser aus der Silvretta-Arlberg-Region. Aber eben mit Vorarlberger Eigenart – mit 12,8º Stammwürze und 5,5 Vol.-% Alkohol.
Seit Kurzem gibt es das Fohrenburger Jubiläum – Spezialbier nicht nur in der 0,5-l-MW-Flasche, sondern auch in der inzwischen sehr beliebten 0,33-l-MW-Flasche als "Spezialbierle". Damit ist das 0,33-l-Jubiläum das ideale Bier für alle, die lieber zwei kleine "Spezialbierle" als ein großes trinken.

Hopfenzupfen bei der Kauzen-Bräu Ochsenfurt

Hopfenzupfen bei der Kauzen-Bräu Ochsenfurt

Der Ochsenfurter Hopfen wurde dieses Jahr zum elften Mal geerntet. Noch am Nachmittag wurden die Säcke mit den Hopfendolden verladen und zum staatlichen Hopfengut Hüll in die Hallertau gebracht, wo es für diese geringe Menge eine Kleinstmengen-Trockenanlage gibt. Damit wird gewährleistet, dass der von den Ochsenfurter Helfern handverlesene Hopfen tatsächlich für das Kauzen Hopfen-Pils verwendet wird. In circa sechs Wochen wird das Kauzen Premium Pils, gebraut mit Ochsenfurter Hopfen, im Handel erhältlich sein. Um dies für den Kunden deutlich zu machen, wird das Bier mit einem besonderen Rückenetikett, das den Hopfengarten zeigt, versehen.

Gesellschafter der Freien Brauer tagen in Gulpen

Gesellschafter der Freien Brauer tagen in Gulpen

Am 17. und 18. September 2014 tagte der Werteverbund Die Freien Brauer bei der Gulpener Bierbrouwerij. Das erste Mal kam das Präsidium in neuer Aufstellung zusammen. In der Gesellschafterversammlung entschieden die 41 Gesellschafter über die grundsätzliche Marschrichtung für ihr zehnjähriges Jubiläum in 2015. Im Zentrum werden die einzelnen Gesellschafter mit ihren starken Charakteren stehen und neben ihren Qualitätsbieren auf die Authentizität der Brauhäuser setzen. Passend dazu beinhaltete das Rahmenprogramm den inspirierenden Vortrag "Durst nach Authentizität" des Kulturbeauftragten der Niederlande, Prof. Dr. Gerard Rooijakkers.

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Charakterstarke Biere und Brauer aus Leidenschaft – auch Familienbrauereien sind Craft-Beer-Brauereien

Dortmund, 14. Oktober 2014 – Craft Beer ist in aller Munde. Doch was ist Craft Beer eigentlich, und wie unterscheiden sich die Craft Beer Breweries aus den USA von den unabhängigen Familienbrauereien wie die der Freien Brauer? 14 Blogger aus den Bereichen Bier und Genuss melden sich in einer Umfrage des Werteverbunds zu Wort. Die Antworten zeigen das große Interesse an dem Thema, und nicht immer ist man sich einig. Eines wird deutlich: Auch die charakterstarken und leidenschaftlichen Freien Brauer sind Craft-Beer-Brauereien. Der Begriff ist neu, aber mit ihren Werten und ihrem Mut zum Anecken leben sie ihn schon seit vielen Generationen.

Genussbier? Handwerksbier? Experimentalbier? Die Freien Brauer wollten es genau wissen und haben 14 Blogger mit dem Spezialgebiet Bier und Genuss zum Thema Craft Beer befragt. Für eine deutsche Übersetzung ist es längst zu spät, meinen sie. Sie bleiben lieber bei dem gesetzten Begriff "Craft Beer" bzw. beim deutschen Craft-Bier und sind sich bei diesen Aspekten der Definition einig:

  • Vielfältige Charakterbiere in kleineren Auflagen, die nach dem Geschmack des Brauers gebraut werden
  • Handwerklich hergestelltes Bier mit besten Zutaten und hoher Sorgfalt, ohne Chemie und so naturbelassen wie möglich, möglichst schonende Brauverfahren, regionale Ressourcen, regionaler Vertrieb
  • Experimentierfreude und Kreativität
  • Individualität, Authentizität und Leidenschaft
  • Klare Abgrenzung zum Industriebier, geschmackliche Abhebung von der Industrienorm

Der Biersepp, www.bierkultur.eu, fasst seine Definition in dem Buch „Große Biere aus kleinen und großen Brauereien“ zusammen, indem er die einzelnen Buchstaben betitelt: C.R.A.F.T. bedeutet für ihn Creativität, Radikalität, Abwechslung, Feuer und Talent. Michael König, www.neubierig.de, beleuchtet noch eine andere Seite: "Craft Beer ist mehr eine Einstellung, eine Mission: Dem Konsumenten geht es um Geschmack und Abwechslung, und dadurch definiert sich für ihn Craft Beer." 

Der Brauer macht das Craft Beer

Neben dem Craft Beer ist vor allem der Craft-Beer-Brauer derjenige, der die Biere zu etwas Besonderem macht. Daniel Jakob, www.usox.org, beschreibt es so: "Die Brauer und die Brauereien pflegen freundschaftlichen Kontakt zu anderen Brauern und ihren Kunden. Es geht dabei nicht darum, den maximalen Profit aus der Tätigkeit zu schlagen, sondern darum, hochqualitatives Bier zu produzieren. Die Brauereien bilden nach Möglichkeit aus, übernehmen ihre Lehrlinge und sorgen auch dafür, dass die Angestellten entsprechend entlohnt werden." Martin Dambach, www.bierguerilla.de und www.feine-biere.de, ergänzt: "Von einem Craft Beer kenne ich eventuell den Namen des Braumeisters. Die Brauerei lebt die Kooperation und arbeitet mit anderen Brauereien zusammen – auch im Ausschank (Guest Beers) und im Vertrieb. Sie lebt also nicht nur den Wettbewerbsgedanken." Nach Ansicht von Nina Anika Klotz, www.hopfenhelden.de, sind Craft-Beer-Brauer unabhängig, mutig und jung: "Unabhängig im Sinne von 'kein Konzern im Rücken'. Mutig im Sinne von 'kreativ, mutig, ungewöhnliche Biere zu brauen, die anecken, non-mainstream sind und nicht unbedingt gefallen wollen'. Jung im Sinne von 'mit der Zeit gehen, nicht irgendwelchen Traditionen verhaftet sein – und sich und ihre Biere auch entsprechend modern präsentieren'."

Klassische Bierstile mit Craft-Beer-Charakter

Wie sieht es mit klassischen Bierstilen aus – können auch die Craft Beer sein? Ja, sind sich alle Blogger einig. "Na klar kann auch ein klassischer Bierstil Craft sein. Er sollte nur kreativ umgesetzt sein. Auch bei Pils oder Weißbier können die Brauer mit den Rohstoffen spielen und Außergewöhnliches produzieren", erklärt Mareike Hasenbeck, www.feinerhopfen.com. Wolfgang Hösl, www.bierbasis.de, ist überzeugt: "Natürlich zählen für mich auch kleine Familienbrauereien sehr wohl zu Craft-Beer-Brauereien. Gerade in Berlin wird Craft Beer zumeist mit neuen Biersorten wie IPA verwechselt. Dabei wünschen sich viele Konsumenten auch mal neue Kreationen alter Biertypen wie z.B. Weißbier." Daniel Jakob geht noch einen Schritt weiter: "Gerade bei altbekannten und lieb gewonnenen Bierstilen ist dank der vielen Malz-, Hopfen- und Hefesorten sehr viel möglich. Ein richtig gutes Dortmunder/Helles ist oftmals schwerer zu brauen als ein IPA." 

USA und Deutschland kaum vergleichbar

Der Unterschied zwischen deutschen Familienbrauereien und den Craft-Beer-Brauereien in den USA wird vor allem im Stand der Branchenentwicklung gesehen. Während amerikanische Craft-Beer-Brauer meist junge Unternehmer mit enormer Experimentierfreude und starkem Marketing sind, blicken deutsche Brauereien auf eine oftmals dreistellige Historie zurück. Sie haben bereits feste Konzepte und eine vertrauensvolle Stammkundschaft. Lars Müller, www.brewcomer.com, schildert es so: "Die amerikanischen Craft-Beer-Produzenten verkaufen sich teilweise als Rebellen und versuchen, Trendsetter zu sein. Die unabhängigen Familienbrauereien in Deutschland haben teilweise eine lange Tradition, sie setzen häufig auf bewährte Produkte und nicht so sehr auf Veränderung oder gar Revolution. Dabei sind sie möglicherweise gar nicht weniger kreativ und auf keinen Fall weniger qualitätsbewusst, aber sie adressieren ihre Zielgruppe oft deutlich konservativer. Und natürlich werden in Deutschland andere Bierstile bevorzugt." René Keßler, www.biersekte.de, sieht in der amerikanischen Rebellion gegen Industriebiere auch Nachteile – beispielsweise wenn es um allzu außergewöhnliche Zutaten geht. Deutschland ist seiner Meinung nach seit jeher ein Land mit einem guten, regionalen und vor allem qualitativ sehr hochwertigen Bierangebot. Er resümiert: "Regionale Biere bzw. traditionelle Biere in Form von Craft Beer waren in den USA dringend notwendig. Teilweise werden diese Biere auch in Deutschland Anhänger finden. Allerdings sollten die deutschen (mittelständischen) Brauereien lieber auf ihre traditionellen Werte und bewährten Brauverfahren setzen, als sich dem Craft-Beer-Hype anzuschließen." Daniel Jakob stimmt zu: "Die Craft-Beer-Brauer aus den USA sind oftmals stark in der Selbstdarstellung. Man gibt sich cool und offen für alles und jeden, was aber auch nicht immer unbedingt positiv auffällt. Ich brauche z.B. nicht in jeder Stadt Europas eine BrewDog Bar oder Bier, das mittels Hefe aus dem Bart des Brauers (Rogue Beard Beer) vergoren wird."

Ein wesentlicher Unterschied der Nationen besteht in der Gesetzeslage: Dem Deutschen Reinheitsgebot steht in den USA keine vergleichbare Reglementierung gegenüber, was eine größere Vielfalt an Zutaten ermöglicht. "Ein Craft Beer ist jedoch nicht per se besser als ein Bier gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot", meint René Keßler. Im Gegenteil – für Matthias Kliemt, www.bierclub.de, sind die deutschen Brauer "echte Handwerker mit langer Tradition und alten Wurzeln, die die vielfältigen Möglichkeiten innerhalb des Reinheitsgebots ausschöpfen."

Charakterstarke Biere und Brauer aus Leidenschaft – auch Familienbrauereien sind Craft-Beer-Brauereien

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 40 führenden, unabhängigen Familienbrauereien in Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort. Die Gesellschafter der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Familienbrauereien. Ihre Gesellschafter repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden ca. 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Familienbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Vertriebskonzepten.

Weitere Informationen gibt es unter www.die-freien-brauer.com.

Belegexemplar oder Veröffentlichungslink erbeten. Diese Pressemitteilung finden Sie zum Download unter www.presse.zweiblick.com.

Bier braucht Qualität, Vielfalt und Authentizität – Mehrwert durch mehr Werte

Dortmund, 3. November 2014 – Rechtzeitig zum Jahreswechsel 2014/2015 positionieren sich Die Freien Brauer zur Entwicklung der Branche. Die 40 Gesellschafter des Werteverbunds unabhängiger Familienbrauereien haben ihre Stimmen in einer internen Umfrage abgegeben. Das Ergebnis: Während sich die Umsatzlage der Branche allgemein zwischen schlechten Wetterverhältnissen und guten Absätzen zur Fußball-Weltmeisterschaft in etwa die Waage hält, konnten viele Brauereien in ihren Regionen deutliche Umsatzsteigerungen erzielen. Von ihren Sieben Werten werden 2015 vor allem die Prinzipien „Höchste Qualität“ und „Einzigartige Vielfalt“ im Fokus stehen – immer vor dem Hintergrund eines verantwortungsvollen unternehmerischen Handelns. Eindeutige Trends prognostizieren sie in den Bereichen Spezialbiere, Regionalität und Authentizität.

Mit einer internen Umfrage unter den 40 wertebewussten Familienbrauereien im Verbund der Freien Brauer wurde ein Stimmungsbild zur Branche eingeholt. Zum einen wurde auf das Jahr 2014 zurückgeschaut, zum anderen in die Zukunft geblickt. Die Rückschau zeigt eine ungefähr gleichbleibende Umsatzlage der Branche im Vergleich zu 2013. Negative Einflüsse waren durchwachsene Wetterverhältnisse, speziell im Sommer, Umsatzrückgänge in der Gastronomie und der allgemeine Preisdruck. Positiv zu Buche schlugen die Fußball-Weltmeisterschaft und eine generelle Preiserhöhung. Entgegen der allgemeinen „Großwetterlage“ konnten viele der Freien Brauer ein moderates Umsatzwachstum verzeichnen, einige sogar im zweistelligen Bereich. Eine werthaltige Unternehmensführung mit starkem Fokus auf authentischen Charakterbieren scheint sich auch monetär auszuzahlen.

Kritisch: Preiskampf und sinkender Verbrauch in 2015

Diesen Kurs sehen Die Freien Brauer auch für das kommende Jahr, obgleich es einige Herausforderungen zu meistern gibt. „Im Jahr nach der Fußball-Weltmeisterschaft wird dem Markt Absatz fehlen“, prognostiziert Moritz von Twickel, Gräflich zu Stolberg’sche Brauerei Westheim. „Der Preisdruck wird sich weiter verschärfen.“ „Anlass zur Sorge bereitet weiterhin der durch Handel und teilweise Großhersteller angetriebene preisliche Werteverfall für Bier und alkoholfreie Getränke sowie der weiter sinkende Bierverbrauch pro Kopf“, ergänzt Ludwig Schweiger, Privatbrauerei Schweiger. „Dazu kommen weitere Kostensteigerungen, insbesondere im Personalbereich.“

Qualität und Wertigkeit als Grundvoraussetzung

Große Chancen sieht Hugo Fiege, Privatbrauerei Moritz Fiege, 2015 darin, „das Bier aus der Promotion-Ecke in Richtung Qualitätsgenussmittel zu rücken.“ Davon sind Die Freien Brauer überzeugt. Susanne Horn von der Neumarkter Lammsbräu ist sich sicher: „Bier steht vor einem Imagewandel hin zum Genussmittel. Die Qualität wird endlich wichtiger werden, die Herkunft der Rohstoffe, handwerkliche Braukunst – kurzum: Immer mehr Menschen wollen ein besonderes Bier mit Geschichte statt möglichst günstig trinken.“ Nach Meinung von Andreas Tembrockhaus, Flensburger Brauerei, sollten kleinere Brauereien dabei ihr eigenes Ding machen, denn „die großen Brauereien sind keine Vorbilder für Bier!“ Die Gesellschafter im Verbund werden im kommenden Jahr vor allem auf ihre Werte „Höchste Qualität“ und „Einzigartige Vielfalt“ setzen – stets vor dem Hintergrund eines verantwortungsvollen unternehmerischen Handelns. „Die Verbraucher legen immer größeren Wert auf authentische Marken, die für höchste Qualität stehen“, stimmt Michael Weiß, Meckatzer Löwenbräu, zu. „Dies muss auch vor Ort in den Braustätten erlebbar sein.“ 

Regionalität und Einzigartigkeit sind Trumpf 

Die Freien Brauer sind sich einig: Der Bezug zur Region muss sein. „Wir erwarten eine Dynamik hin zu mehr Qualität und Vielfalt. Damit verbunden ist auch eine zunehmende Bedeutung der Regionalität“, formuliert Sebastian Priller-Riegele, Brauhaus Riegele Augsburg. Michael Ott von der Schussenrieder Brauerei pflichtet bei: „Regionalität, Emotionalität, Retro und Einzigartigkeit werden den Konsumenten zukünftig noch mehr bei seiner Kaufentscheidung beeinflussen.“ Einzigartigkeit – das beinhaltet den Ausbau von Spezialbieren und Saisonbieren, darunter auch Craft Beer. Eines gewissen Risikos sind sich Die Freien Brauer bewusst: „Es wird mehr Spezialbiere geben, aber die Nachfrage wird dem Angebot möglicherweise noch nicht folgen. Daher sind ein gutes Konzept und langer Atem wichtig“, so Ernst Riedner, Privatbrauerei M.C. Wieninger, Teisendorf. Karl-Heinz Pritzl von der Kauzen-Bräu gibt zu bedenken, dass „neben der Sortenvielfalt auch die Wettbewerbsintensität weiter zunehmen wird. Ob das positiv für den Gesamtmarkt ist, wird sich zeigen.“ Dass eine große Vielfalt grundsätzlich erwünscht ist, verdeutlicht Verbundspräsident Georg Schneider, Weisses Bräuhaus G. Schneider: „Jedes Produkt, jede Strömung, jede Idee und jeder Brauer, der dazu beiträgt, dem Konsumenten eine große Auswahl an qualitativ hochwertigen Bieren mit einer Vielzahl von Geschmacksnuancen zu bieten, hat eine Berechtigung auf dem Markt und hilft uns, dass Bier wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerät. Und genau das ist entscheidend – über Bier und Bierkultur muss gesprochen werden.“

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 40 führenden, unabhängigen Familienbrauereien in Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort. Die Gesellschafter der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Familienbrauereien. Ihre Gesellschafter repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden ca. 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Familienbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Vertriebskonzepten.

Weitere Informationen gibt es unter www.die-freien-brauer.com.

Belegexemplar oder Veröffentlichungslink erbeten. Diese Pressemitteilung finden Sie zum Download unter www.presse.zweiblick.com.

Was ist das Besondere am Malz?

Was ist das Besondere am Malz?

Malz wird auch als Körper des Bieres bezeichnet. Es wächst nicht auf dem Feld und lässt sich ernten, sondern ist ein Produkt der Getreideveredelung. Die Kunst des Mälzers ist es, aus dem Naturprodukt Gerste, die jedes Jahr unter anderen Witterungsbedingungen aufwächst, für den Brauer ein Malz mit gleichbleibender Güte herzustellen: für Pilsbiere ein Malz mit zurückhaltenden Aromanoten, damit der Hopfen im Bier sein Bukett entfalten kann; für würzige Bierstile gehaltvolle Malzsorten mit dunkleren Farben und Röstaromen, damit der gewünschte wuchtige Malzkörper zur Geltung kommt. Diese Röstaromen entstehen auf der Malzdarre beim Trocknen der gekeimten Gerste. Ist das Malz erst aus der Gerste entstanden, unterscheidet es sich grundsätzlich von der Rohfrucht in der Farbe, in der Komposition von Röst-, Rauch- und Saueraromen sowie in der Konsistenz. Die Zusammenstellung der unterschiedlichen Aromatypen in seinen Rezepten ist Aufgabe des Brauers und ergibt die reichhaltige Biervielfalt.

"Kunst Am Bierdeckel" – Neue Edition der Privatbrauerei Zwettl

Bier steht für Genuss – und zwar ganzheitlichen, ist man bei der Privatbrauerei Zwettl überzeugt. Deshalb belässt es Brauereiinhaber Karl Schwarz nicht nur beim Brauen hervorragender Biere, sondern ihm ist auch das entsprechende Umfeld wichtig. 1993 wurde erstmals "Der Zeit ihre Kunst – der Kunst ihre Bierdeckel", eine Edition künstlerisch gestalteter Bierdeckel präsentiert. Alle Gestalter der Zwettler Bierdeckeleditionen verbindet ein starker direkter oder indirekter Bezug zum Waldviertel.

Am Montag, dem 6. Oktober 2014, wurde im niederösterreichischen Schloss Sitzenberg die bereits 21. Ausgabe der Auflage "Kunst Am Bierdeckel" präsentiert. Federführend diesmal Tom Gschwandtner & Otto Kainz. Für die "Kunst Am Bierdeckel"-Edition 2014 kreierten Gschwandtner und Kainz acht rebusartige Sujets, die augenzwinkernd Begriffe rund ums Thema Bier behandeln. Für spannende Rätselmomente bei einem guten Glas Zwettler wird somit gesorgt – etwas Fantasie bei der Auflösung der Rätsel schadet dabei jedenfalls nicht.

Alle Bierdeckelmotive finden Sie zum Download unter http://www.zwettler.at/presse/.

Kunst Am Bierdeckel – Neue Edition der Privatbrauerei Zwettl

Schussenrieder Josefsbock

Schussenrieder JosefsbockDer Schussenrieder Josefsbock ist ein dunkel-bernsteinfarbenes Bockbier, vollmundig und süffig. In den tiefsten Lagerkellern reift es zu einem besonderen Biergenuss, den Schussenrieder nur zu Weihnachten und im Frühjahr bietet. Der Josefsbock passt sehr gut zu Süßspeisen nach einem opulenten Mahl. Die dunkle Köstlichkeit, mit einem stattlichen Alkoholgehalt von 6,8 Prozent, stärkt in der kalten Jahreszeit. Bereits im Mittelalter wurde dieses nährreiche Bier von den Chorherren des Schussenrieder Prämonstratenser-Klosters gebraut. Die Schussenrieder Brauerei greift mit dem dunklen naturtrüben Bockbier gerne auf diese Tradition zurück und füllt den Josefsbock in stilvolle Bügelflaschen ab. Zu Ehren des heiligen Schutzpatrons Josef wird immer am 19. März im Schussenrieder Bierkrugstadel der Josefstag gefeiert.

Das neue Welde Jahrgangsbier: Neuseeland 6. Edition

Das neue Welde Jahrgangsbier: Neuseeland 6. EditionDie Brauerei Welde hat sich für ihr neues Jahrgangsbier von der neuseeländischen Braukultur inspirieren lassen und dieses mit dem Besten veredelt, was auf dem neuseeländischen Hopfenmarkt zu finden ist: Green-Bullet-Hopfen. Der zeichnet sich neben einem für die angenehme Bittere verantwortlichen hohen Alphasäuregehalt von 13,2 Prozent vor allem durch einen köstlich-frischen Pinien- und Limonengeschmack mit exzellentem Aroma aus. Welde-Braumeister Stephan Dück hat sich mit einer Ladung der neuseeländischen "Grünen Patrone" in das Sudhaus der badischen Braumanufaktur zurückgezogen und daraus ein Bier kreiert: das Welde Jahrgangsbier Neuseeland 6. Edition. Ein untergäriger Lager-Bock mit einem Alkoholgehalt von stattlichen 6,7 Prozent. Es beeindruckt mit bronze-goldener Färbung und blumig-fruchtigem Duft, am Gaumen abgelöst von einer sanften Bitteren mit fein-malziger Aromatik. Bei 12 °C Trinktemperatur in einem Rotweinglas serviert, offenbart es seinen herrlich süßen Charakter.

Barre Website im neuen Glanz

Barre Website im neuen Glanz

Mehr als 15 Jahre hat sie umfassend und aktuell informiert – jetzt wurde sie einem kompletten Relaunch unterzogen: Die Internetseite der Privatbrauerei Barre erscheint seit dem 22. Oktober in neuer Aufmachung. Künftig sollen hier Kunden, Mitarbeiter und Freunde der Brauerei durch eine verbesserte Navigation und regelmäßige Aktualisierung auf dem Laufenden gehalten werden. Auch technisch ist die Seite jetzt absolut zeitgemäß: Es ist problemlos möglich, mit relevanten mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets auf alle Inhalte zuzugreifen. Eine jährliche Auswertung hilft der Brauerei, den aktuellen Bedarf der Verwender zu filtern und die Seite immer wieder zu optimieren. Der Barre Online-Shop wird derzeit ebenfalls erneuert. Auch hier wird Barre den hohen Ansprüchen der Verwender an Bedienbarkeit und Technik gerecht. In Zukunft umfasst der Shop alle notwendigen Voraussetzungen, die von einem Online-Shop erwartet werden. So ist in Zukunft der Bestellvorgang wesentlich verbessert, auch die Zahlungsarten sind erweitert worden. Der Barre Online-Shop wird noch in diesem Jahr wieder live gehen.

Jürgen Fiege in der Hallertau

Um immer wieder den gleichen, unverwechselbaren Charakter für ihre Biere zu erzielen, besuchen die Brauereiinhaber der Privatbrauerei Moritz Fiege jährlich Deutschlands Hopfenanbaugebiete. "Diesen Kontakt pflegen wir seit Generationen. Er ist keine Selbstverständlichkeit, doch wir wollen damit zeigen, wie sehr wir die Arbeit der Hopfenpflanzer schätzen. Wir arbeiten eng zusammen: Ohne Bier kann der Hopfenbauer sein Produkt nicht verkaufen, und ohne Hopfen können wir kein Bier brauen", so Jürgen Fiege. Anfang September machte sich Jürgen Fiege erneut mit zwei Mitarbeitern und einem Auszubildenden auf den Weg nach Bayern. Bei mehreren Hopfenpflanzern und -händlern informierte sich die Fiege-Delegation über die Entwicklung der Hopfenpflanze, über die Vorgehensweise bei der Ernte und nicht zuletzt über die Beurteilung der Qualität der diesjährigen Ernte. Die Freunde der Fiege-Biere dürfen sich bereits freuen: "2014 hat der Hopfen eine sehr gute Qualität", erkannte Jürgen Fiege bei seinem Besuch in der Hallertau.

Jürgen Fiege in der Hallertau

Lammsbräu-Erzeugergemeinschaft feiert Silberhochzeit

Mit einem Festakt haben Öberpfälzer Ökolandwirte ein stolzes Jubiläum gefeiert: Vor 25 Jahren haben sie sich zusammengeschlossen zur "Erzeugergemeinschaft für ökologische Braurohstoffe (EZÖB)"; seitdem beliefern sie die Neumarkter Lammsbräu mit den ökologisch angebauten Braurohstoffen Gerste, Weizen, Dinkel und Hopfen und profitieren von wertschätzenden Verträgen. "Durch die EZÖB reden wir nicht mehr über Geld, sondern über Qualität oder Naturschutz. Wir sind Partner auf Augenhöhe und fördern einander. Unser Konzept ist dadurch krisensicher – das erkennen inzwischen auch andere Lebensmittelhersteller", so Initiator und Brauereiinhaber Dr. Franz Ehrnsperger. Ehrnsperger dankte vor allem den acht noch aktiven Gründungsmitgliedern für ihren Pioniergeist, ihr Durchhaltevermögen und ihre Treue. Allen Landwirten, inzwischen sind es 134, zollte er Respekt, wie engagiert sie über die Feldarbeit hinaus und oft auch gegen Widerstände für den Ökolandbau und die EZÖB werben.

Lammsbräu-Erzeugergemeinschaft feiert Silberhochzeit

24 Türchen für eine bierige Vorweihnachtszeit

24 Türchen für eine bierige VorweihnachtszeitBierliebhaber haben in der Vorweihnachtszeit allen Grund zur Freude. Beim KALEA Bieradventskalender, gefüllt mit bierigen Überraschungen, schlägt jedes (Männer-)Herz höher. Die Biere lassen sich wie bei einem Schokoladenkalender auf der Vorderseite entnehmen. Neu in diesem Jahr ist nicht nur das Design, sondern eine 25. Überraschung in Form eines Verkostungsglases. Elf Freie Brauer beteiligen sich mit einer ihrer regionalen Spezialitäten an dem KALEA Bieradventskalender. Neben den 24 Bieren und dem Verkostungsglas bietet der Kalender ein Verkostungsblatt und eine Bierskala zur Bewertung der verschiedenen Bierstile. So können die persönlichen Geschmackseindrücke festgehalten und die unterschiedlichen Farben der Biere verglichen werden. Erhältlich ist der Kalender im KALEA-Onlineshop unter http://www.kalea.at/shop/. Zusätzlich ist er bei REWE deutschlandweit, EDEKA, GALERIA Kaufhof, Agravis sowie bei ausgesuchten Getränkefachmärkten wie Getränke Hoffmann, Trinkgut, Gedig und GEFAKO und bei diversen C&C Märkten wie beispielsweise MIOS, Handelshof und SELGROS gelistet.

Die Freien Brauer beim World Beer Award

Die Freien Brauer beim World Beer AwardDer World Beer Award ist eine globale Auszeichnung einer Auswahl an internationalen und anerkannten Bierstilen. Die jährliche Verkostung zeichnet die weltbesten Biere ihres Stils aus und dient so als Hilfestellung für Verbraucher und Handel. Die Biere, die Brauereien rund um die Welt zu diesem Wettbewerb einsenden, werden von einer unabhängigen, fachkundigen Jury beurteilt. Die Juroren aus dem Food-Bereich, bieraffine Journalisten und Braumeister beurteilen die Biere in einer Blindverkostung. In mehreren Runden wird ermittelt, welches der Biere die definierten Eigenschaften des jeweiligen Bierstils am besten erfüllt. Auch aus den Reihen der Freien Brauer wurden Biere zu diesem Award eingereicht und in folgenden Kategorien prämiert:

Kategorie Bierstil Award Brauerei Bier
Lager Best Bock Gold Flensburg Frühlingsbock
Lager Best Strong Lager Gold Störtebeker Stark-Bier
Lager Best Doppelbock Gold Schwarzbräu Schneeböckchen
Lager Best Doppelbock Gold Alpirsbacher Kloster Starkbier
Lager Best Seasonal Lager Gold Alpirsbacher Klosterstoff
Lager Best Dark Lager Gold Schwarzbräu Dunkel
Stout & Porter Best Sweet / Milk Stout Gold Störtebeker Hanse-Porter
Wheat Beer Best Bavarian Kristal Gold Alpirsbacher Weizen Kristall
Wheat Beer Best Dark Wheat Beer Gold Schwarzbräu Weissbier Dunkel
Lager Dortmunder Silber Schwarzbräu Exquisit
Wheat Beer Bavarian Hefeweiss Silber Störtebeker Bernstein-Weizen
Wheat Beer Dark Wheat Beer Silber Schwarzbräu Weissbier Dunkel
Lager Alcohol Free Lager Bronze Alpirsbacher Alkoholfrei
Lager Dortmunder Bronze Alpirsbacher Kleiner Mönch

Aufklärung des primären Gushing: Schulterschluss für gemeinsames Forschungsprojekt

Dortmund, 14. November 2014 – Die Brauereivertreter Deutschlands schließen sich zu einem gemeinsamen Forschungsvorhaben zusammen: Am 13. November 2014 überreichten auf der BrauBeviale in Nürnberg die Geschäftsführer Jürgen Keipp, Die Freien Brauer, und Dr. Werner Gloßner, Private Brauereien Bayern, jeweils 20.000 Euro an Dr.-Ing. Erika Hinzmann von der Wissenschaftsförderung der Deutschen Brauwirtschaft e.V. Damit unterstützen sie ein Forschungsvorhaben zur Aufklärung des primären Gushing, dessen Grundstein auf der Technikertagung der Freien Brauer im März 2013 gelegt wurde.

Gemeinsam fördern die führenden Brauervertreter Deutschlands – Deutscher Brauerbund, Private Brauereien und Die Freien Brauer – ein Wissenschaftsprojekt zum Thema Gushing. Anstoß war die Technikertagung der Freien Brauer vom 5. März 2013 bei der Distelhäuser Brauerei in Tauberbischofsheim. Bei dieser Tagung stand das Thema Rohstoffqualität im Zentrum. Hierbei wurde unter anderem auch das Thema Gushing unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten von Dr. Martina Gastl, TUM Weihenstephan, Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie, und Dr. Susanne Hippeli, früher tätig an der TUM, Institut für Phytopathologie, vorgestellt und ausführlich diskutiert. Insbesondere der Forschungsansatz von Frau Dr. Hippeli stieß unter den anwesenden Freien Brauern auf besonderes Interesse und legte den Grundstein für das Forschungsvorhaben B 105 "Entwicklung und Etablierung einer Methode zur Differenzierung zwischen potenziell gushenden und nicht-gushenden Getreide- bzw. Malzproben sowie gushenden und nicht-gushenden Bieren". Das Projekt startete am 1. Juli 2014 und wird insgesamt mit einem Betrag von 117.470 Euro finanziell gefördert. Die Freien Brauer und die Privaten Brauereien unterstützen das Forschungsvorhaben mit jeweils 20.000 Euro. Die Geschäftsführer Jürgen Keipp und Dr. Werner Gloßner überreichten Dr.-Ing. Erika Hinzmann von der Wissenschaftsförderung der Deutschen Brauwirtschaft e.V. (WiFö) die Schecks offiziell am 13. November 2014 auf der BrauBeviale in Nürnberg.

"Die Forschung ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Weiterentwicklung unserer Branche, und es ist aus technischer Sicht ein grundlegender Bedarf vorhanden, die Aufklärung zum Thema Gushing aktiv zu fördern", ist Jürgen Keipp überzeugt. "Mich freut es besonders, dass wir das Projekt gemeinsam mit den anderen Brauereiverbänden unterstützen. Dieser Schulterschluss zeigt, dass wir alle das gleiche Ziel haben, nämlich die Bewahrung der Bierkultur mit einer hohen Qualität."
"Gerade die Probleme in den letzten Jahren haben gezeigt, dass Gushing nach wie vor hochaktuell ist", stellt Dr. Werner Gloßner fest. "Uns hat bei diesem Forschungsprojekt die Konzeption von Frau Dr. Hippeli überzeugt. Man muss jeden neuen Ansatz prüfen, denn bisher gibt es trotz aller Forschungsanstrengungen keine praxistaugliche Lösung für das Problem Gushing".
"Ich freue mich sehr, dass wir dieses Forschungsvorhaben gemeinsam starten konnten, um dieses für die gesamte Branche so wichtige Thema voranzubringen", so Dr. Erika Hinzmann. "Die Erforschung der Gushing-Ursachen und vor allem von Lösungsansätzen für die Praxis stellt schon seit Langem einen Schwerpunkt der Förderaktivitäten der Wifö dar. Im Laufe der Jahre konnten hierdurch einige Ansatzpunkte und Handlungsanweisungen zur Gushing-Vermeidung abgeleitet werden. Die Arbeiten haben aber auch gezeigt, dass es sich hierbei um ein sehr komplexes und multikausales Phänomen handelt, für das leider nach wie vor noch keine umfassenden Lösungen gefunden werden konnten. Nur durch intensive und gemeinsame Forschungsarbeit wird es möglich sein, hier Schritt für Schritt voranzukommen, und ich bin überzeugt, dass dieses gemeinsame Projekt hierzu einen wichtigen Beitrag leisten kann."

Beim Phänomen Gushing kommt es zum unkontrollierten Überschäumen des Bieres nach dem Öffnen der Flasche. Ziel der Forschungsarbeiten ist die Entwicklung einer Methode zur Detektion der stofflichen Zusammensetzung von gushing-assoziiertem und nicht-gushing-auslösendem Material. Dabei ist zu beachten, dass es sich bei Getreide bzw. Malz und allen Zwischenstufen bis hin zum fertigen Bier um komplexe Substanzmischungen handelt. Hierfür soll die Technik der LC-UV/Vis-ToF-MS (Liquid Chromatography with Ultraviolet/Visible-Time-of-Flight-Mass Spectrometric Detection) zur Anwendung kommen. Die LC-UV/Vis-ToF-MS liefert für jede Probe eine Analyse der in ihr enthaltenen nieder- und höhermolekularen Substanzen, inklusive der Proteine bzw. deren Abbauprodukte. Jede Probe zeichnet sich durch ein für sie qualitativ charakteristisches Muster an Molekülen aus, das man auch als molekularen Fingerprint bezeichnen könnte. Mit dieser Methode können Proben mit mehreren hundert verschiedenen enthaltenen Substanzen unterschieden werden.

Das gemeinsame Projekt soll hierdurch einen wesentlichen Beitrag zur Aufklärung der am primären Gushing beteiligten Substanzen leisten. Die differenzielle Betrachtung mithilfe der zu entwickelnden Methode soll einerseits Rückschlüsse auf die dem primären Gushing zugrunde liegenden Ursachen ermöglichen und damit eine wesentliche Grundlage für die Erarbeitung von Vermeidungsstrategien bieten. Andererseits besteht die Möglichkeit, mithilfe der zu entwickelnden Methode ein zuverlässiges Testverfahren zur Gushing-Prognose aufzubauen, das der Branche Beurteilungs- und Verwendungssicherheit kritischer Malzchargen geben soll.

Die Wissenschaftsförderung der Deutschen Brauwirtschaft e.V.

Die Wissenschaftsförderung der Deutschen Brauwirtschaft e.V. wurde im Januar 1957 von den Mitgliedsverbänden des Deutschen Brauer-Bundes als Verein zur Förderung der solidarischen Gemeinschaftsforschung gegründet.

Die Wifö organisiert und koordiniert über die Wettbewerbsgrenzen einzelner Unternehmen hinaus industrielle Gemeinschaftsforschung zum Wohle und zum Nutzen der gesamten Branche. Die Forschungsschwerpunkte umfassen die gesamte Prozesskette und reichen von Rohstoffthemen über technologische Fragestellungen, solche des Qualitätsmanagements und des Recyclings bis hin zur Prozessautomation. Ebenfalls betrachtet wird der Forschungsbereich "Bier und Gesundheit", in dem die gesundheitlichen Vorteile eines maßvollen Biergenusses wissenschaftlich untersucht werden.

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 40 führenden, unabhängigen Familienbrauereien in Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort. Die Gesellschafter der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Familienbrauereien. Ihre Gesellschafter repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden ca. 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Familienbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Vertriebskonzepten.

Aufklärung des primären Gushing: Schulterschluss für gemeinsames Forschungsprojekt

Am 13. November 2014 überreichten auf der BrauBeviale in Nürnberg die Geschäftsführer Jürgen Keipp (links), Die Freien Brauer, und Dr. Werner Gloßner (rechts), Private Brauereien Bayern, jeweils 20.000 Euro an Dr.-Ing. Erika Hinzmann (Mitte) von der Wissenschaftsförderung der Deutschen Brauwirtschaft e.V.

Weitere Informationen gibt es unter www.die-freien-brauer.com.

Belegexemplar oder Veröffentlichungslink erbeten. Diese Pressemitteilung finden Sie zum Download unter www.presse.zweiblick.com.

Stiegl-Jahrgangsbier-Edition 2014

Stiegl-Jahrgangsbier-Edition 2014Seit 2011 präsentiert die Stieglbrauerei zu Salzburg einmal im Jahr ein ganz besonders edles Bier: "Man könnte sagen, ein Bier, das der Braukunst die Krone aufsetzt", schmunzelt Stiegl-Braumeister Christian Pöpperl. "Und darum haben wir diesem Bier auch den royalen Namen ‚Ferdinand‘ gegeben", ergänzt Markus Trinker, Kreativbraumeister bei Stiegl und seines Zeichens ständiger Begleiter des Reifeprozesses. Das schon vor fünf Monaten eingebraute Imperial Alt Barrel Aged* tritt in einer kräftigen Kupferfarbe auf und verzaubert mit einem Hauch von Karamell sowie Kokos, Vanille und Toffee. Erst kürzlich wurden die ersten Flaschen der limitierten Jahrgangsbier-Edition – von der nur 5.000 Flaschen abgefüllt wurden – bei der Präsentation in der Stiegl-Ambulanz geöffnet und die besondere Brauspezialität zum ersten Mal verkostet. 

*Erklärung zur Biergattung:

Imperial: Als Vorspann zur eigentlichen Sortenbezeichnung weist "Imperial" immer auf besondere Stärke, Kräftigkeit und natürlich edle Erlesenheit hin. 

Alt: Der Bierstil "Alt" ist ursprünglich im Rheinland beheimatet und ist in seinem obergärigen Wesen ein gut gehopftes, voll und dennoch frisch erscheinendes Bier.

Barrel Aged: Dieser Begriff verrät, dass das Bier eine Reifung im Holzfass erfahren hat.

Kauzen Hopfentraum

Kauzen Hopfentraum
v.l.n.r.: Dipl. Braumeister Otto Resch, stellvertretende Landrätin Christine Haupt-Kreutzer, Kauzen-Chef Karl-Heinz Pritzl und zweite Bürgermeisterin Rosa Behon

Der Hopfen für das Kauzen Hopfentraum wurde im eigenen Hopfengarten der Kauzen-Bräu angebaut und Anfang September von vielen fleißigen Helfern von Hand geerntet . Anfang Oktober wurde der Hopfentraum eingebraut und in insgesamt 2.500 Kisten abgefüllt. Der Hopfentraum ist mit edelsten Rohstoffen aus der Region gebraut. Hallertauer und der Ochsenfurter Hopfen wurden zu einer kräftigen Hopfenblume komponiert, abgerundet durch das Malz aus fränkischer Sommergerste, ist ein herrliches hopfenfrisches Bier Pilsner Brauart entstanden. Das erstmals auch in einer 2,0-l-Magnumflasche abgefüllte Bier eignet sich besonders in der Vorweihnachtszeit als exklusives Mitbringsel oder als Weihnachtsgeschenk. Erkennbar ist das Kauzen Hopfen-Pils am Sonderetikett auf der Rückseite der Flasche und einem Flyer im Kasten.

 

Alpirsbacher KlosterWeisse

Alpirsbacher KlosterWeisse

Die Alpirsbacher Klosterbrauerei hat eine weitere hochwertige Spezialität auf den Biermarkt gebracht. KlosterWeisse heißt das neue Mitglied in der Bierfamilie von Alpirsbacher Klosterbräu. Dabei handelt es sich um ein malz-aromatisches Weizenbier in der 0,33-Liter-Bügelflasche. "Mit dem neuen, obergärigen Weißbier ist unseren Braumeistern ein fruchtig-frischer Gourmetgenuss höchster Güte gelungen", sagt Carl Glauner, Inhaber und Geschäftsführender Gesellschafter der traditionsreichen Schwarzwälder Familienbrauerei. Der Newcomer aus dem Hause Alpirsbacher sei kräftig malzaromatisch im Antrunk und leicht moussierend auf der Zunge. "Die haselnussbraune Farbe, edle Röstaromen und eine leichte Hopfenbittere durch den Hallertauer Naturhopfen verschaffen unserer Brauspezialität einen perfekten Auftritt und ist das i-Tüpfelchen für ein authentisches Geschmackserlebnis", erklärt Geschäftsführer Markus Schlör. Das Weißbier in der Bügelflasche sei ein absolutes Novum in der Produktpalette von Alpirsbacher, fügt Carl Glauner an.

Meckatzer Fest-Märzen

Meckatzer Fest-MärzenDas Meckatzer Fest-Märzen ist ein speziell zur Weihnachtszeit nach altem Rezept eingebrautes Märzenbier. Durch einen Stammwürzegehalt von 13,5 % und die Zugabe feinster Spezialmalze erhält es seine unverwechselbare, malzaromatische und vollmundige Note. In diesem Jahr hüllt sich das Fest-Märzen in ein noch festlicheres Kleid. Der neue, dem Etikett angepasste Sixpack mit weihnachtlichem Sternenhimmel verbreitet eine feierliche Stimmung und lädt zum Zugreifen ein. Im Handel ist die Bierspezialität kaum zu übersehen – einfach immer den Sternen folgen. Denn das Fest-Märzen ist wieder in Meckatzer-Sonderplatzierungen zu finden.

Störtebeker Braumanufaktur investiert in neue Produktionsanlagen

Mit schwerer Technik und viel Bauschutt läutet die Störtebeker Braumanufaktur eine Reihe großer Umbaumaßnahmen ein. Das ehemalige Trafo-Haus auf dem Gelände der Braumanufaktur wurde Stein für Stein abgerissen und bietet nun Platz für den geplanten Ausbau. Anstelle des alten Gebäudes werden in den kommenden Wochen die Fundamente für neue Gär- und Lagertanks gelegt. Dies ist allerdings nur der erste Schritt. Über die nächsten drei Jahre werden Investitionen in der Höhe von circa 14 Millionen Euro getätigt. "Um auch in Zukunft konstant die höchste Qualität bieten zu können und der deutschlandweiten Nachfrage gerecht zu werden, sind diese Investitionen nötig geworden", so Geschäftsführer Jürgen Nordmann. In den vergangenen Jahren stieg der Absatz der Störtebeker Brauspezialitäten kontinuierlich stark an; das Geschäftsjahr 2014 wird das bisher erfolgreichste werden. Die international prämierten Biere abseits des Einheitsgeschmacks finden Liebhaber in ganz Deutschland. "Wir wollen insbesondere investieren, um die extrem hohe Qualität mindestens halten zu können, die wir in diesem Jahr mit dem Gewinn des World Beer Cup wieder unter Beweis gestellt haben", so Nordmann weiter. "Das erfordert bei der breiten Vielfalt, den außergewöhnlichen Rezepturen und der hohen Nachfrage große Investitionen in Qualität, Kapazitäten und Logistik." Zu Beginn des neuen Jahres werden dann die ersten neuen Gär- und Lagertanks aufgestellt.

Störtebeker Braumanufaktur investiert in neue Produktionsanlagen

Der Abriss des ehemaligen Trafo-Hauses ist nur der Anfang umfangreicher Umbaumaßnahmen und Investitionen (Fotografi n: Christine Lorenz).

Neumarkter Lammsbräu gewinnt Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN

Der Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN in der Kategorie Unternehmen (Sonderpreis) geht an die Neumarkter Lammsbräu, prämiert für langjährige Ausstrahlung des Nachhaltigskeitsengagements in die Region. Die Neumarkter Lammsbräu verpflichtet sich bereits seit über 30 Jahren einer nachhaltigen Wirtschaftsweise. Seit 1628 wird die Brauerei in Neumarkt bereits in der 6. Generation familiengeführt. Daraus ergibt sich eine starke regionale Verwurzelung, die sich beispielsweise in der Stärkung der regionalen Wertschöpfung, der Förderung des regionalen Umweltschutzes sowie durch den Erhalt des kulturellen Lebens ausdrückt. Das Engagement beginnt im eigenen Unternehmen und im engen Kontakt mit den regionalen Landwirten und Zulieferern aus der Erzeugergemeinschaft für ökologische Braurohstoffe. Nicht nur das Produkt sondern auch die Mitarbeiter, deren Gesundheit und deren Verständnis für ihre Umwelt und Region stehen dabei im Mittelpunkt. 

Neumarkter Lammsbräu gewinnt Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN

Preisübergabe an Lammsbräu( v.l.n.r.): Karen Thormeyer (Geschäftsführerin GRÜNE LIGA Berlin), Dr. Stefan Wilhelmy (Jurymitglied und Leiter der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt), Dr. Franz Ehrnsperger (Neumarkter Lammsbräu), Laudatorin Martina Eick (Umweltbundesamt)

Erweiterung Gär- und Lagerkeller bei Arcobräu

Der Durst nach Bierspezialitäten von Arcobräu Moos ist groß: Die Brauerei wächst seit Jahren und hat nach erfolgter Installation des neuen Krones Flaschenfüllers nun zum dritten Mal die Gär- und Lagerkeller erweitert. Erfreulicherweise kann das Wachstum in allen Bereichen, also Gastronomie, Handel und Export realisiert werden. In Moos gibt man den Bieren noch sechs Wochen Zeit, um im Keller in Ruhe auszureifen. In vielen Großbrauereien dauert dieser Prozess nur noch acht bis zehn Tage. Und diesen Qualitätsunterschied kennt auch der Kunde. 

Aufklärung des primären Gushing: Schulterschluss für gemeinsames Forschungsprojekt

Die Brauereivertreter Deutschlands schließen sich zu einem gemeinsamen Forschungsvorhaben zusammen: Am 13. November 2014 überreichten auf der BrauBeviale in Nürnberg die Geschäftsführer Jürgen Keipp, Die Freien Brauer, und Dr. Werner Gloßner, Private Brauereien Bayern, jeweils 20.000 Euro an Dr.-Ing. Erika Hinzmann von der Wissenschaftsförderung der Deutschen Brauwirtschaft e.V. Damit unterstützen sie ein Forschungsprojekt zur Aufklärung des primären Gushing, dessen Grundstein auf der Technikertagung der Freien Brauer im März 2013 gelegt wurde.

Aufklärung des primären Gushing: Schulterschluss für gemeinsames Forschungsprojekt

Am 13. November 2014 überreichten auf der BrauBeviale in Nürnberg die Geschäftsführer Jürgen Keipp (links), Die Freien Brauer, und Dr. Werner Gloßner (rechts), Private Brauereien Bayern, jeweils 20.000 Euro an Dr.-Ing. Erika Hinzmann (Mitte) von der Wissenschaftsförderung der Deutschen Brauwirtschaft e.V.

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Rückschau und Prognosen der Freien Brauer zum Jahreswechsel

Rechtzeitig zum Jahreswechsel 2014/2015 positionieren sich Die Freien Brauer zur Entwicklung der Branche. Die 40 Gesellschafter des Werteverbunds unabhängiger Familienbrauereien haben ihre Stimmen in einer internen Umfrage abgegeben. Das Ergebnis: Während sich die Umsatzlage der Branche allgemein zwischen schlechten Wetterverhältnissen und guten Absätzen zur Fußball-Weltmeisterschaft in etwa die Waage hält, konnten viele Brauereien in ihren Regionen deutliche Umsatzsteigerungen erzielen. Von ihren Sieben Werten werden 2015 vor allem die Prinzipien "Höchste Qualität" und "Einzigartige Vielfalt" im Fokus stehen – immer vor dem Hintergrund eines verantwortungsvollen unternehmerischen Handelns. Eindeutige Trends prognostizieren sie in den Bereichen Spezialbiere, Regionalität und Authentizität. 

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Was ist Craft Beer?

Craft Beer
Auch traditionelle Familienbrauereien mit Charakterbieren sind Craft-Beer-Brauereien

Craft Beer ist in aller Munde. Doch was ist Craft Beer eigentlich, und wie unterscheiden sich die Craft Beer Breweries aus den USA von den unabhängigen Familienbrauereien wie den Freien Brauern? 14 Blogger aus den Bereichen Bier und Genuss melden sich in einer Umfrage des Werteverbunds zu Wort. Die Antworten zeigen das große Interesse an dem Thema, und nicht immer ist man sich einig. Eines wird deutlich: Auch die charakterstarken und leidenschaftlichen Freien Brauer sind Craft-Beer-Brauereien. Der Begriff ist neu, aber mit ihren Werten und ihrem Mut zum Anecken leben sie ihn schon seit vielen Generationen. 

Zu den Ergebnissen der Umfrage

Wertvoller Leuchtturm für die Bierkultur und Freiheit

Dortmund, 16. Januar 2015 – Die Freien Brauer feiern im Jahr 2015 ihr zehnjähriges Bestehen. Gemeinsam blicken sie auf eine erfolgreiche Historie zurück und halten fest, was Die Freien Brauer ausmacht und warum sie unverzichtbar für die Branche sind. Das Fazit: Die Freien Brauer sind zu einem Leuchtturm der Bierkultur und Freiheit geworden.

Die Freien Brauer haben sich seit der Gründung 2005 gemeinschaftlich Sieben Werten verschrieben. Über die Jahre sind sie zu einem wichtigen Bestandteil für den Erhalt und die Förderung der Bierkultur geworden. Zum zehnjährigen Jubiläum machen die Gesellschafter der 40 charakterstarken, unabhängigen Familienbrauereien eine Bestandsaufnahme.
"Die Freien Brauer gewährleisten die Vielfalt auf dem deutschen Biermarkt", so Wolfgang Koehler, Darmstädter Privatbrauerei. "Nur mit ihnen ist es möglich, der Konzentration auf dem deutschen Biermarkt entgegen zu wirken und den gesichtslosen Konzernbrauereien die Stirn zu bieten. Hier verbindet sich die Flexibilität und Schnelligkeit des Einzelnen mit der Nachfragemacht der Kooperation. Nur so können Lösungen gefunden werden, die dem Einzelnen schwer fallen würden. Die Freien Brauer sind das einzige Forum, in dem Brauerkollegen sich vertrauensvoll austauschen können."
Susanne Horn, Neumarkter Lammsbräu, ist überzeugt: "Die Freien Brauer sind in den vergangenen zehn Jahren mehr und mehr zum Leuchtturm geworden: Sie leben wichtige Werte und zeigen, dass man genau mit diesem Bewusstsein Erfolgsgeschichten schreibt. Der Verbund hilft nicht nur, sich am Markt gegenüber den großen Brauereien behaupten zu können. In der Zwischenzeit ist er auch ein wichtiges Netzwerk zum Austausch sowie ein Qualitätssiegel. Die Freien Brauer arbeiten mit ‚Excellence-Workshops‘ kontinuierlich daran, die Messlatte für die Besten der Branche zu werden. Sich hier dazu zählen zu dürfen und die Fortschritte anderer zu begleiten, ist immer wieder ein gutes Gefühl."
"Zu diesem Kreis von innovativen, selbstständigen, familiengeführten und nachhaltig denkenden Brauereien zu gehören, erfüllt uns mit Stolz und spornt uns an, auch in Zukunft nicht mit dem Beliebigen zufrieden zu sein", so Martin Lechner vom Zillertal Bier Getränkehandel.
Karl-Heinz Pritzl, Kauzen-Bräu Ochsenfurt, bringt es auf den Punkt: "Wenn es Die Freien Brauer noch nicht gäbe, müsste man sie erfinden!"
Sebastian Priller-Riegele, Brauhaus Riegele Augsburg, der die Formulierung der Sieben Werte maßgeblich voran gebracht hat, ist stolz: "Aus einer Kooperation wurde eine Gemeinschaft! Diese Entwicklung alleine ist beachtenswert. Wir wünschen den Freien Brauern weiterhin immer eine Handbreit Bier im Glas!"

Das Fundament der Freien Brauer

Die Freien Brauer haben sich Sieben Werten verschrieben:

  1. Große Freiheit: Wir sind freie Unternehmer und unabhängig von Konzernvorgaben.
  2. Persönliche Verantwortung: Wir übernehmen langfristig Verantwortung – als Arbeitgeber und Ausbilder, als Nachwuchsförderer und Geschäftspartner.
  3. Einzigartige Vielfalt: Wir bieten eine besondere Vielfalt herkunftstypischer Geschmackserlebnisse.
  4. Höchste Qualität: Wir brauen Biere mit Charakter – aus besten Rohstoffen.
  5. Saubere Umwelt: Wir setzen uns ein für einen respektvollen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen.
  6. Echte Tradition: Wir widmen uns unserem Handwerk seit Generationen mit Leidenschaft und Stolz.
  7. Gelebte Heimatverbundenheit: Wir sichern lokale Arbeitsplätze und fördern eine gesunde regionale Wirtschaftsstruktur.

 

Die Freien Brauer

Die Vielfalt der Bierkultur hat Tradition in Europa. Sie zu erhalten, ist das Ziel der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von 40 führenden, unabhängigen Familienbrauereien in Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden. Die Traditionshäuser mit ihren zahlreichen Bierspezialitäten sind wichtige Garanten für die Biervielfalt in ihren Ländern. Mit ihrem Engagement in Kultur und Sport tragen sie dazu bei, dass ihre Heimatregion für Einheimische und Besucher attraktiv bleibt. Darüber hinaus sind sie beispielsweise als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an ihrem Standort. Die Gesellschafter der Freien Brauer arbeiten bereits seit 1969 in der vormals Deutschen Brau-Kooperation zusammen. Die Freien Brauer verstehen sich als der führende Verbund unabhängiger Familienbrauereien. Ihre Gesellschafter repräsentieren rund sieben Millionen Hektoliter Bier und bilden ca. 200 Lehrlinge in technischen und kaufmännischen Berufen aus. In den letzten drei Jahren investierten diese Brauereien insgesamt etwa 95 Millionen Euro in ihre Betriebe. Die Tätigkeiten der Freien Brauer konzentrieren sich insbesondere auf den gemeinsamen Einkauf, den Erfahrungsaustausch der mittelständischen Familienbrauereien, die gemeinsame Entwicklung oder die gemeinsame Planung von Abfüll- und Logistikkonzepten. Darüber hinaus bieten Die Freien Brauer verschiedene Dienstleistungen im Versicherungsbereich an. Weitere Betätigungsfelder sind gemeinsame Schulungen und Seminare sowie die Realisierung von Vertriebskonzepten.

Die Freien Brauer feiern ihr zehnjähriges Jubiläum.
Die Freien Brauer feiern ihr zehnjähriges Jubiläum.

Weitere Informationen gibt es unter www.die-freien-brauer.com.

Belegexemplar oder Veröffentlichungslink erbeten. Diese Pressemitteilung finden Sie zum Download unter www.presse.zweiblick.com.

Was ist Brauwasser?

Was ist Brauwasser?Neben Hopfen, Malz und Hefe gehört Wasser mit ins Bier. Das sogenannte Brauwasser kann verschiedene Ursprünge haben. Leitungswasser kann als Brauwasser aufbereitet werden, das heißt aus Grund- und Oberflächenwasser aus Flüssen und Seen. Tafelwasser muss, anders als Mineralwasser, nicht direkt am Quellort abgefüllt werden, aber es ist nur die Zugabe von Natursole sowie bestimmter Mineralsalze zulässig. Natürliches Mineralwasser muss direkt am Quellort abgefüllt sein und garantiert ursprüngliche Reinheit, auch als Brauwasser. Je nach Herkunft unterscheidet sich Wasser in der Zusammensetzung an Mineralstoffen. Beeinflusst wird diese durch die Bodenbeschaffenheit und den Entstehungsprozess. Die Komposition der Mineralstoffe bestimmt den Geschmack des Wassers, der wiederum den Geschmack und die Eigenschaften eines Bieres beeinflusst. Historisch gesehen ist das Wasser verantworlich für die Entstehung von regionalen Bierspezialitäten. Das besonders mineralstoffarme und somit sehr weiche Wasser in Böhmen war Grundvoraussetzung für den Siegeszug des Pilseners. Das Münchner Dunkel hingegen hat seinen unverwechselbaren Geschmack durch hartes Wasser mit einem hohen Anteil Hydrogencarbonat. Einzigartig gute Biere brauchen neben Hopfen, Malz und Hefe einzigartig gutes, zum Bierstil passendes Wasser.

Freie Brauer auf der Grünen Woche

Auf einer neu gestalteten Sonderfläche auf der Internationalen Grünen Woche Berlin, der proBier-Halle, konnten sich die Besucher von der riesigen Bier- und Markenvielfalt überzeugen. Vom 16. bis 25. Januar wurden in Halle 12 außerdem ganz neue Geschmackserlebnisse in Form von handwerklich gebrauten Craft-Bieren verkostet. Es gab eine Auswahl belgischer Biere, Informationen rund um den Brauprozess sowie Bierbrauanlagen für zu Hause. Mit dabei waren auch Freie Brauer, die Viefalt und Qualität sowie Regionalität und Heimatverbundenheit präsentierten. Mit einem Stand vor Ort waren die Privatbrauerei Ernst Barre, die Dithmarscher Privatbrauerei, die Flensburger Brauerei, die Kauzen-Bräu, die Brauerei Max Leibinger und die Störtebeker Braumanufaktur.

Freie Brauer auf der Grünen Woche

Zötler St. Stephansbock

Zötler St. StephansbockBockbiere werden für die kalte Jahreszeit gebraut. Der St. Stephansbock der Privatbrauerei Zötler ist ein sogenannter Doppelbock und darf deshalb auch den "Sankt" im Namen tragen. Als Doppelbock mit über 18 Prozent Stammwürze und 7,1 Volumenprozent Alkohol zählt er zu den stärksten Bieren in Bayern. Diese Bierspezialität verdankt seine tiefdunkle Farbe dem hohen Anteil an auserlesenem, geröstetem Gerstenmalz. Sehr körperreiches Bier mit wenig, aber angenehmer Hopfenbitterer. Die kräftigen Malzaromen erinnern im Abtrunk an dunkle Schokolade. Die lange Kaltlagerung bei nur 0 C° macht das Bier besonders bekömmlich.

Lammsbräu 1628 Imperial Chocolate Porter

Lammsbräu 1628 Imperial Chocolate PorterMit dem "Lammsbräu 1628 Imperial Chocolate Porter" haben die Braumeister der Neumarkter Lammsbräu die fünfte Edition ihrer Gourmetbierreihe "1628" kreiert. Süß und kräftigend war Porter einst ein Nahrungsmittel all derer, die körperlich hart arbeiten mussten. Lammsbräu präsentiert eine bayerische Prägung, gebraut nach allen Regeln der handwerklichen Bierbraukunst und dem ökologischen Reinheitsgebot. Malze aus der eigenen Mälzerei, das besonders warme Gärverfahren und die abschließende Kalthopfung mit Mandarina Bavaria verbinden sich zu einem intensiven Geschmackserlebnis mit kastanienbrauner Farbe und sahnig-beiger Schaumkrone. Wie immer bei Neumarkter Lammsbräu wurden nur beste Bio-Rohstoffe und Hopfen als ganze Naturdolden verarbeitet, sodass alle wertvollen Inhaltsstoffe im Bier erhalten bleiben.

Jubiläumsbier zum 150-Jährigen: Ganter helles Lager

Jubiläumsbier zum 150-Jährigen: Ganter helles LagerDie Privatbrauerei Ganter feiert dieses Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. Und wie es sich für eine Brauerei, die zahlreiche Spezialitäten im Angebot hat, gehört, wird das Jubiläumsjahr mit der Markteinführung eines neuen Bieres begonnen. Es ist ein Lager-Bier. Die Brauerei Ganter braut dieses untergärige helle Lager nach dem Originalrezept von Ludwig Ganter, etwas weniger gehopft, ein bisschen stärker eingebraut und mit einem Alkoholgehalt von 5,5 Volumenprozent. Das Bier zum 150. Geburtstag wird in 0,5-Liter-Bügelflaschen verkauft – und in Erinnerung an Ludwig Ganter natürlich mit Originaletikett beklebt. Das Lager der Ganter Brauerei zeichnet sich durch einen kräftigen Geschmack aus und ist dabei aber wunderbar süffig geblieben. Mit einer Stammwürze von 12,8 Prozent ist das Bier ein typisches Lager.

Stauder-Flasche reist um die Welt

Alexander Waleczek hat ein ganz besonderes Verhältnis zur Privatbrauerei Jacob Stauder. Der Essener platziert eine einzelne Bierflasche aus dem Hause des Familienunternehmens an den entlegensten und schönsten Plätzen der Welt und hält diesen Moment mit seiner Fotokamera fest. Mal in der Ruinenstadt Machu Picchu in den peruanischen Anden, dann am Fuße des Vulkans Osorno in Chile oder unweit des Bergs Ayers Rock in Australien. Auf mehr als 40 Bildern rückt er die Stauder-Flasche stets ins rechte Licht. Angefangen hat alles im August 2010. Während eines Aufenthalts in Australien wählte er das Opernhaus von Sydney als erstes Hintergrundmotiv. Die Stauder-Flasche stand derweil auf einem strahlend weißen Kai im Mittelpunkt. Nächstes Ziel ist Neuseeland. Den Blog im Internet möchte Alexander Waleczek während dieser Zeit weiter betreiben. "Wir werden den Blog im Auge behalten", so Brauereichef Thomas Stauder. Den Blog mit den besonderen Stauder-Bildern gibt’s im Internet unter www.narangie.de/stauder.

(Foto: Alexander Waleczek)

Störtebeker Braumanufaktur erzielt neuen Rekordabsatz

Störtebeker Braumanufaktur erzielt neuen RekordabsatzDas vergangene Jahr ist das bisher erfolgreichste Geschäftsjahr der Störtebeker Braumanufaktur. Mit einem starken Fokus auf außergewöhnlichen Spezialitäten konnte der Absatz einiger Sorten sogar verdoppelt werden. Damit geht das Konzept der Vielfalt und der besonderen Bierkreationen auf: Der Kurs abseits des Einheitsgeschmacks und der Gleichmacherei von Bier findet Anklang in ganz Deutschland. Für 2015 sind nun Investitionen in Qualität und Technik geplant. Für knapp 14 Millionen Euro entsteht in den kommenden drei Jahren ein neues Verpackungs- und Logistikzentrum. Dazu soll die Gär- und Lagerkapazität durch neue Tanks enorm gesteigert werden. Diese werden bereits im ersten Quartal des Jahres am Standort in der Greifswalder Chaussee installiert und in Betrieb genommen.

150 Jahre Ganter

150 Jahre GanterFür die Brauerei Ganter in Freiburg ist das Jahr 2015 ein ganz besonderes. Denn vor 150 Jahren, im Jahr 1865, genauer am 28. August jenes Jahres, ist die offizielle Geburtsstunde der Brauerei Ganter, der Tag der Eintragung ins Handelsregister. Ludwig Ganter kaufte damals seine kleine Hausbrauerei am ehemaligen Wohnsitz des Humanisten Erasmus von Rotterdam in der Freiburger Innenstadt. Die Geschichte der Brauerei Ganter, die bis heute in Familienhand ist und nun zu einer der modernsten Brauereien der Republik zählt, nahm damit ihren Anfang. Nun hat die Brauerei ein Buch mit dem Titel "Brauerei Ganter – 150 Jahre – Brau-, Stadt- und Familiengeschichte" veröffentlicht. 

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Meckatzer erhält Zertifikat für nachhaltige Waldwirtschaft

Meckatzer erhält Zertifikat für nachhaltige Waldwirtschaft

Zur Qualitätsphilosophie der Meckatzer "Qualität in allem Tun – zum Wohle derjenigen, für die und mit denen wir tätig sind" gehört es auch, sich nachhaltig um Fauna und Flora ihrer Heimat – in diesem Fall ihre grüne Lunge – zu kümmern. Die Familienbrauerei ist Mitglied der Waldbesitzervereinigung Westallgäu (WBV), die unlängst nach dem PEFC-Standard neu zertifiziert wurde. 

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Was ist ein Biersommelier?

Ziel der Ausbildung ist die Vermittlung von Bierwissen auf höchstem wissenschaftlichem Niveau, das die geprüften Sommeliers befähigt, sowohl den Kunden einer Brauerei und den Einkäufer als auch den Gast und den Gastronom zu beraten. Die Biersommeliers sind zum einen Experten, um den Gast über den Herstellungsprozess des Bieres, die richtige Bierauswahl zur gewählten Speise und die positiven gesundheitlichen Auswirkungen des moderaten Bierkonsums zu informieren. Zum anderen ist der Biersommelier aber auch verantwortlich für die ausgeschenkte Bierqualität und die perfekte Präsentation des Bieres beim Gast. Er erstellt die Bierkarte, berät den Koch bei Biergerichten und organisiert den Biereinkauf. Ein wichtiges Tätigkeitsfeld in der Brauerei ist das aktive Biermarketing mithilfe seiner profunden Kenntnisse über die herstellungstechnischen und sensorischen Besonderheiten der eigenen Biere.

Was ist ein Biersommelier?

Auf zur Braukunst Live! in München

Auf zur Braukunst Live! in München

Immer mehr neue ambitionierte Craft-Beer-Projekte schießen in Deutschland aus dem Boden. Motiviert durch die amerikanische Bewegung und durch Veranstaltungen wie die Braukunst Live! bilden neben dem Newcomer vor allem die traditionellen Brauereien den Motor einer modernen, spannenden und weltoffenen Entwicklung in der Bierbraukunst. Dieses großartige Fortschreiten in all seinen Facetten bildet die Braukunst Live! 2015 ab – ein Fest für alle Kenner und Liebhaber. 

Wo? In der hochgeschätzten intimen Atmosphäre des MVG Museums München. Wann? Am Wochenende vom 6. bis 8. März 2015. 

"Auf dem Braukunst Live! Festival trifft sich die Szene, aber auch interessierte Verbraucher kommen. Da dürfen Die Freien Brauer natürlich nicht fehlen", erklärt Jürgen Keipp, Geschäftsführer des Werteverbunds. "Als Verbund haben wir uns Werte auf die Fahne geschrieben, die wir schon seit vielen Jahren verfolgen. Dazu gehören unter anderem einzigartige Vielfalt, höchste Qualität und echte Tradition. Diese Werte spiegeln sich in allen Braukreationen der Gesellschaftsbrauereien wider und können ideal auf solchen Festivals verkörpert und gelebt werden." Im letzten Jahr stellten knapp 100 Brauereien aus zehn Ländern ihre rund 70 Bierspezialitäten im MVG-Museum in München vor und zeigten damit eine einzigartige Biervielfalt. 

Unter dem Gemeinschaftsstand "Craftbier Die Freien Brauer" präsentieren die Alpirsbacher Klosterbräu, die Weldebräu und die Privat-Brauerei Zötler Bierspezialitäten aus ihrem Hause. Aber auch andere Gesellschafter zeigen Braukunst auf hohem Niveau mit eigenen Ständen. Mit dabei sind die Distelhäuser Brauerei, die Neumarkter Lammsbräu, das Brauhaus Riegele, das Weisse Bräuhaus G. Schneider, die Schwarzbräu, die Privatbrauerei Schweiger sowie die Stieglbrauerei.

Aromatisches Schweiger Aurum

Aromatisches Schweiger AurumSchweiger Aurum – so heißt die neueste Bierspezialität aus der Schweiger Brauwerkstatt. Sie wird mit viel Zeit und handwerklichem Geschick in einem speziellen Verfahren hergestellt. Beim "Kalthopfen" oder "Hopfenstopfen" wird das naturtrübe Kellerbier im Lagertank bei 0 °C mit einer weiteren Gabe Aromahopfen doppelt veredelt. 

Für Aurum verwenden die Schweigers "Cascade", eine aus Amerika stammende Hopfensorte, die extra für sie in der Hallertau angebaut wird. Dadurch erhält das Aurum ein ausgeprägt fruchtiges und blumiges Aroma mit Zitrusnoten und einer elegant leichten Bitteren.

Schussenrieder Märzen N°1 weckt Frühlingsgefühle

Schussenrieder Märzen N°1 weckt FrühlingsgefühleFrühlingszeit ist Märzenzeit. Von Februar bis Mitte Juni gibt es aus dem Hause Schussenrieder die Saisonspezialität, das Schussenrieder Märzen N°1. Diese filtrierte, saisonale Vollbierspezialität ist liebevoll eingebraut, erstrahlt in rotgoldenem Glanze und steht für einen vollendeten Genuss. Der Antrunk ist sehr angenehm und wird von blumigen Malztönen begleitet. Eine leichte und feine Hopfennote rundet den harmonischen Geschmack ab. Jeder Schluck unseres Märzen N°1 schmeckt nach einem Stück Heimat und weckt Frühlingsgefühle.

Start in den Frühling: Barre Maibock

Start in den Frühling: Barre Maibock

Ein Frühlingsbote ist bereits auf dem Weg: der Barre Maibock. Mit der saisonalen Spezialität der Privatbrauerei Barre startet jetzt für viele Genießer die grüne Jahreszeit. Freunde dieses beliebten Starkbieres genießen das aufregende Gefühl und die pure Lebensfreude, die es vermittelt. Als eine der ältesten Biersorten hat der Maibock eine lange Tradition, die auch bei der Privatbrauerei Barre gepflegt wird. Bereits seit Jahrzehnten gehört der Maibock im Segment der saisonalen Starkbiere zu den regionalen Marktführern. Das helle Bockbier wird nach einer langjährig bewährten Rezeptur gebraut: Untergärig mit einem Stammwürzegehalt von 16,4 % und mit einem Alkoholgehalt von 6,9 Vol.-%. Kennzeichnend für den guten Geschmack ist besonders die süffige und würzige Note. Gut gekühlt serviert (ca. 7 °C) ist diese einzigartige Bockbierspezialität ein wahrer Genuss.

Obergärige Bio-Spezialität: Lammsbräu Kellerbier

Obergärige Bio-Spezialität: Lammsbräu KellerbierDas schmeckt fast wie ein Besuch mit dem Braumeister im Lagerkeller: Das neue Lammsbräu Kellerbier ist eine prickelnd spritzige Erfrischung mit würzig-zitronigem Geruch nach Nelken und Ingwer, der mit einer ausgeprägten Hopfenbitteren und weichen Hefenoten einhergeht. Naturtrüb golden leuchtet das Kellerbier im Glas. Gebraut nach dem ökologischen Reinheitsgebot mit Gerstenmalz aus der eigenen Mälzerei und Naturdoldenhopfen aus Hersbruck, passt das obergärige Lammsbräu Kellerbier besonders gut zu scharf gewürzten Speisen und Fischgerichten. 

Das Lammsbräu Kellerbier ist ab März 2015 im Naturkosthandel und im ausgewählten Getränkefachhandel erhältlich.

Glaabsbräu investiert über 3 Mio. Euro in neue Brauerei

Glaabsbräu investiert über 3 Mio. Euro in neue Brauerei
Auf 1.500 Quadratmetern entsteht hier die neue Brauanlage mit Rohstoffverarbeitung, Sudhaus, Gärung und Lagerung, freut sich der Chef Robert Glaab.

Die Seligenstädter Glaabsbräu investiert 3,2 Mio. Euro in eine hochmoderne Brauanlage. Die einzige Privatbrauerei im Ballungsgebiet Frankfurt/Rhein/Main und die älteste Südhessens will damit den Fortbestand des Traditionsbetriebes am Standort Seligenstadt sichern und seine Position als Anbieter von hochwertigen Spezialbieren ausbauen. Die neue Anlage entsteht in der angegliederten 1.500 Quadratmeter großen Halle, die bisher ausschließlich als Logistik- und Lagerhalle genutzt wurde. Das neue Sudhaus wird eine Kapazität von 40 Hektolitern haben. "Allein das Energieeinsparungspotenzial beträgt weit über 35 Prozent, in anderen Bereichen sogar über 80 Prozent", erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Robert Glaab. Darüber hinaus reduziere sich der CO2-Ausstoß in Zukunft um etwa 157 Tonnen, was eine Waldfläche von 18 Hektar pro Jahr entlastet. Der Neubau mit den hohen Investitionskosten ist für das Familienunternehmen ein Meilenstein. "Wir wollen uns gegenüber den großen Mitbewerbern zukunftsfähig aufstellen und sind auch nach 270 Jahren vom Standort Seligenstadt überzeugt", so Glaab und er ergänzt: "Die Biergenießer dürfen sich in Zukunft bei gleichbleibend hoher Qualität auf ein noch größeres Sortiment an Spezialbieren freuen."

Freie Brauer vertreten Deutschland in Brasilien

Freie Brauer vertreten Deutschland in Brasilien
Deutschlands Biersommelier-Mannschaft für Brasilien (v.l.n.r.): Karl-Ludwig Rieck, Dr. Markus Sailer, Guido Grote, Julian Menner, Irina Zimmermann, Klaus Artmann, Cornelius Faust, Max Spielmann, Christoph Puttnies, Frank Lucas

Am 18. Juli findet in São Paulo, Brasilien, die Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier statt. Es ist bereits der vierte Durchlauf, und nachdem der Andrang über die Jahre immer größer wurde, gab es in Deutschland bereits zum zweiten Mal einen nationalen Vorentscheid. Bei der Deutschen Meisterschaft am 31. Januar in Gräfelfing bei der Doemens Academy errangen zehn Biersommeliers die begehrten Tickets nach Südamerika. Abgefragt wurden in zwei Vorrunden Bierstile und Bieraromen. Die zehn Besten der insgesamt 35 Teilnehmer gelangten in die Finalrunde, die aus drei Runden BierDart bestand. Der Münchner Dr. Markus Sailer, Chemiker und Geschäftsführer von Bukanter, konnte in dieser Disziplin den Sieg davontragen. Als Deutscher Meister 2015 fährt er mit seinen neun Kollegen zur Weltmeisterschaft. Die Hälfte der "Nationalmannschaft" wird dabei von Freien Brauern bestritten, zwei von ihnen ergatterten sogar Plätze auf dem Treppchen: Neben Vizemeister Guido Grote, Schneider Weisse, und Bronzegewinner Julian Menner, Neumarkter Lammsbräu, machen sich Max Spielmann von Welde sowie Frank Lucas und Christoph Puttnies von der Störtebeker Braumanufaktur auf die Reise. 

"Mitglied der Biersommelier-Gemeinschaft zu sein, heißt auch, Verantwortung zu tragen", so Grote, Verkaufsleiter bei Schneider Weisse. "An meinen vielen Biersommelier-Abenden in der Gastronomie und im Handel sehe ich oft, dass die Zuhörer bisweilen keine Ahnung haben, was Bier eigentlich ist. Sie sind in den meisten Fällen auf Markenbilder fixiert und reduzieren es auf die alkoholische Wirkung. Unsere Aufgabe in den nächsten Jahren wird sein, den Kunden und Gast dort abzuholen, wo er steht: am Anfang – und dieses nicht überheblich." 

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg im Contest und Freude beim Erleben der internationalen Bierkultur! 

Schwarzbräu Schneeböckchen

 

Flensburger Frühlingsbock

Riegele Auris 19

 

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Biervielfalt auf der Braukunst Live! 2015

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Qualität zahlt sich aus

SCHUSSENRIEDER Weißbräu

Schwarzbräu Exquisit

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Zahlen und Fakten: Die Freien Brauer erhalten die Bierkultur

Die Freien Brauer feiern Start ins Jubiläumsjahr

Die Freien Brauer tagen zur Gesellschafterversammlung am 19.03.2015 in Oberjoch. Gemeinsam stoßen die Gesellschafter auf 10 Jahre werthaltige Bierkultur unter dem Namen „Die Freien Brauer“ an.

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Gemeinsames Positionspapier der Freien Brauer für den Einsatz von gentechnisch unveränderten Rohstoffen

Zahlen und Fakten: So erhalten Die Freien Brauer die Bierkultur

Was ist ...? Sauerbier

Im Sommer bietet Sauerbier durch seine leicht säuerliche Note und dem erhöhten Kohlensäuregehalt eine belebende Alternative zu herkömmlichen Bieren. Als neues Trendgetränk ist es weiter auf dem Vormarsch. Der erfrischende Eindruck ist auf die Milchsäure zurückzuführen, die in diesem speziellen Fall, neben Alkohol und Kohlensäure, während der Gärung entsteht. Im Gegensatz zur Verwendung von Reinhefen bei der Ober- und Untergärung wird bei Sauerbier eine Mischkultur aus Milchsäurebakterien und verschiedenen Hefen eingesetzt. Vorrangig werden solche Biere in Belgien als Lambic durch Spontangärung produziert. Dabei wird eine unbekannte Menge verschiedener Mikroorganismen aus der Umgebungsluft eingefangen und unkontrolliert zugegeben. Lambic dient als Grundlage für weitere bekannte Bierspezialitäten wie Geuze, Faro, Kriek und andere Fruchtlambicbiere. Geuze wird beispielsweise durch das Mischen verschieden lange gelagerter und vergorener Lambics hergestellt, wodurch das gewünschte Geschmacksprofil bestmöglich erzeugt werden kann. Der bekannteste Sauerbiervertreter in Deutschland ist die Berliner Weisse.

Neumarkter Lammsbräu: Nachhaltigkeitspreis 2015 verliehen

Meckatzer Philosophiepreis geht an Richard Heinzmann

Zwettler bier.pur IPA 2015

Hirter fresh

Braustüb’l Craft No. 166

Privatbrauerei Barre schickt Kutschpferd Nepomuk in den Ruhestand

Anlieferung der neuen Glaabsbräu-Brauerei sorgt für Aufmerksamkeit

Ganter investiert in neue Flaschenabfüllanlage

Facebook, Webseite, Newsletter: Neue kommunikative Ausrichtung

Online aktiv: Die Freien Brauer steigern Online-Präsenz

Freier Brauer wird Biersommelier-Vizeweltmeister

Frank Lucas, Störtebeker Braumanufaktur, überzeugte in Brasilien

Dortmund, 23. Juli 2015 – Am vergangenen Samstag fand die vierte Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier (WMSB) in Brasilien statt, und ein Freier Brauer landete auf dem Treppchen. 53 Biersommeliers aus neun Nationen stellten ihr Können in mehreren Vorrunden unter Beweis. Unter ihnen fünf Biersommeliers aus den Reihen der Freien Brauer: Julian Menner von der Glaabsbräu, Guido Grote von Schneider Weisse, Frank Lucas und Christoph Puttnies von der Störtebeker Braumanufaktur sowie Max Spielmann von Welde. Frank Lucas setzte sich nicht nur gegen seine Kollegen aus Deutschland durch, sondern wurde schließlich Zweiter hinter dem Italiener Simonmattia Riva. Der Werteverbund Die Freien Brauer unterstützte die WMSB wie schon in den Vorjahren als Sponsor. 

Am vergangenen Samstag traf sich die Weltelite in São Paulo, um im Rahmen der Brasil Brau und der Degusta Beer&Food den weltbesten Biersommelier zu ermitteln. Die seit 2009 von Doemens ausgerichtete Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier fand in diesem Jahr zum vierten Mal statt und erstmals nicht auf dem europäischen Kontinent. Der Werteverbund Die Freien Brauer unterstützt die WMSB seit erster Stunde als Sponsor und fieberte natürlich besonders mit den Teilnehmern aus den Reihen der Freien Brauer mit. "Als Freie Brauer unterstützen wir die Weltmeisterschaft gerne, da sie die Wertigkeit und Vielfalt von Bier präsentiert und der gesamten Branche guttut. Viele der Gesellschafterbrauereien lassen ihre Mitarbeiter zu Bierbotschaftern und Biersommeliers ausbilden und unterstützen diese dabei, sich kontinuierlich weiterzubilden und so immer besser zu werden. Kein Wunder also, dass sich gleich fünf Teilnehmer aus den Reihen der Freien Brauer für die Weltmeisterschaft in Brasilien qualifiziert hatten", erklärt Jürgen Keipp, Geschäftsführer Die Freien Brauer, das Engagement des Verbunds. Unter den insgesamt zehn deutschen Teilnehmern waren in diesem Jahr mit dabei Julian Menner von der Glaabsbräu, Guido Grote von Schneider Weisse, Frank Lucas und Christoph Puttnies von der Störtebeker Braumanufaktur sowie Max Spielmann von Welde. In den Vorrunden mussten die 53 Biersommeliers aus neun Nationen verschiedene Disziplinen absolvieren, um sich für das Finale zu qualifizieren. Unter anderem sollten Bierstile und Fehlaromen in Blindverkostungen erkannt, ein Bier sensorisch beschrieben und eine anspruchsvolle Theorieprüfung absolviert werden. Frank Lucas von der Störtebeker Braumanufaktur setzte sich dabei gegen seine Kollegen durch und schaffte es mit fünf Mitstreitern ins Finale. Dabei galt es, ein Bier souverän und umfassend vor der Expertenjury, den anderen Teilnehmern und dem großen Publikum sowie der anwesenden Presse zu präsentieren. Am Ende lag der Italiener Simonmattia Riva eine Nasenspitze vorne, und Frank Lucas landete knapp auf dem Treppchen hinter ihm. Der neue Vizeweltmeister der Sommeliers für Bier überzeugte die sechsköpfige Jury mit seiner fachlich beeindruckenden Bierpräsentation. 

Der Unterschied zwischen Gerste und Malz

Leinwand frei, Film ab!

Jeff Maisels Herzensprojekt

Ella, Equinox und Citra

Ein Bier zum Jubiläum

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Das erste Biergut Österreichs

Bei Ganter wird gefeiert

Die besten Biersommeliers der Welt

Was ist ein Genuss-Botschafter für Bier

O'zapft is bei den Freien Brauern

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Flensburger Kellerbier

Störtebeker Whisky-Bier

Treffen unter Kollegen

In Plankstadt bei der Weldebräu treffen sich die Gesellschafter zu ihrer zweiten Gesellschafterversammlung in diesem Jahr. An zwei Tagen steht neben der Präsidiumssitzung und der Brauereibesichtigung ein buntes Programm auf der Agenda. Die Gesellschafter sprechen beispielsweise über den gemeinsamen Einkauf und Gebindeszenarien in der Zukunft. Ein Fachvortrag von Dr. Dirk Hermann Voß, Scheidle & Partner, gibt einen Einblick in Fallstricke, Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten technischer Investitionsgüter. Wie bei jeder Tagung der Freien Brauer geht es aber auch um den persönlichen und freundschaftlichen Austausch unter Kollegen. 

Termine im Überblick

Pyraser Landbrauerei wird Freier Brauer

Glaabsbräu feiert neue Brauereistätte

Nach sieben Monaten Bauzeit wurde die neue Brauerei der Seligenstädter Glaabsbräu mit einer feierlichen Einweihung offiziell in Betrieb genommen. „Mit dem Neubau wollen wir uns weiterentwickeln und in diesem Fall auch ein Stück weit neu erfinden. Wir sind ein Unternehmen mit Geschichte, die wir jetzt mit einem neuen Kapitel weiterschreiben“, sagte Robert Glaab.

Geschäftsführer Robert Glaab begrüßte zur Inbetriebnahme Mitte Sptember rund 300 Gäste, darunter den Landtagsabgeordneten und Vizepräsidenten des Hessischen Landtags Frank Lortz, den Landrat des Kreises Offenbach Oliver Quilling sowie die Seligenstädter Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams und IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner. Herzstück in der 800 Quadratmeter großen Halle ist das neue Sudhaus. „Hier wird unser Bier gebraut. Es besteht aus einem Zwei-Geräte-Sudwerk, das insgesamt 40 Hektoliter fasst. Außerdem haben wir jetzt drei Möglichkeiten der Hopfengabe, wodurch wir jedem Bier eine individuelle Note verleihen können“, erklärte Braumeister Julian Menner. Neben dem Sudhaus stehen zahlreiche Tanks für unterschiedliche Prozesse zur Verfügung: Gärung, Lagerung, Abfüllung. Der Schrotbereich komplettiert die Anlage. „Der Neubau war für uns notwendig, um unsere Weiterentwicklung voranzutreiben. Mit der neuen Anlage sind wir aufgrund kleiner Chargengrößen wesentlich flexibler und können jetzt innovative Biere anbieten“, betonte Glaab. „Zudem sparen wir rund 30 Prozent Energie ein.“

Zur offiziellen Einweihung der Brauanlage durften die Ehrengäste die Malzschüttung übernehmen. Von dort führt der Weg des geschroteten Malzes über eine Leitung direkt in den Vormaischer, von wo aus das Wasser-Malz-Gemisch in der Maischepfanne zum Kochen gebracht wird. Landtagsabgeordneter und Vizepräsident des Hessischen Landtags Frank Lortz zeigte sich begeistert vom Neubau: „Die Glaabsbräu ist eine Erfolgsgeschichte, und wir können alle froh sein, dass diese in den nächsten Jahren weitergeschrieben wird. Ich bin mir sicher, dass sich dies für uns alle rentieren wird. In Form von hervorragenden Bieren und begeisterten Kunden.“ Auch für Landrat Oliver Quilling ein spannender Moment: „Die Glaabsbräu beweist mit dem Neubau, dass man manchmal auch etwas wagen muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Wir sind froh, dass sich die Familie Glaab klar für den Standort in unserer Region ausgesprochen hat, und wünschen allzeit gutes Gelingen.“ Seligenstadts Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams betonte, dass „Seligenstadt stolz sein kann, ein Unternehmen wie Glaabsbräu in der Stadt zu haben“ und sie auch weiterhin „unsere Glaabsbräu“ mit voller Kraft unterstützen wird. Unterstützung seitens der Wirtschaft bekommt Glaabsbräu auch von IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner. „Regionale mittelständische Unternehmen wie die Glaabsbräu sind der Motor unserer Wirtschaft. Ihn gilt es, am Laufen zu halten.“ Mit ihrer Initiative „regionaler Braugerstenanbau“ setzt die Glaabsbräu seit 2006 in der Region ein deutliches Zeichen im Hinblick auf Regionalität und kurze Wege. Ziel ist die Bewusstseinsschärfung beim Verbraucher. „Wer regionale Produkte kauft, tut sich selbst und der Region etwas Gutes. Somit war es auch für uns klar, dass wir für unseren Neubau mit heimischen Handwerksbetrieben zusammenarbeiten wollen. Mein herzlicher Dank geht daher an all unsere Planer und Handwerker aus der Region, die in den letzten Wochen und Monaten eine hervorragende Arbeit geleistet haben“, hob Robert Glaab hervor. Die Investitionskosten für die hochmoderne Brauanlage betragen ca. 1,8 Millionen Euro. In den Umbau des Gebäudes nach brautechnischen Anforderungen wurden weitere 1,4 Millionen Euro investiert. „Wir haben viele frische Ideen, die wir auch in naher Zukunft umsetzen wollen. Mit der neuen Brauerei wird uns das gelingen, sodass wir die Qualität unserer Produkte nochmals steigern werden können“, zeigte sich Glaab zuversichtlich. Bis April 2016 will Glaabsbräu die Logistik und Verwaltungsgebäude modernisieren und bis dato neue Konzepte für die Brauereiführungen umsetzen. Auch der Bevölkerung will man sich dann bei einem Tag der offenen Tür in neuem Glanze zeigen.

Leibinger Edel Spezial

Hütt-Craft-Edition

Maisel bildet aus

Seit dem 1. September begrüßt die Brauerei Gebr. Maisel vier neue Auszubildende in ihrem Betrieb. Das Familienunternehmen, das von Inhaber Jeff Maisel in vierter Generation geführt wird, ist von viel Know-how, kreativen Ideen und der Liebe zum Produkt geprägt. Diese Werte werden auch die vier Azubis die nächsten drei Jahren begleiten.

Maisel begrüßt neue Azubis

Zuwachs bei den Freien Brauern

Der Werteverbund Die Freien Brauer begrüßt ein neues Mitglied auf der Gesellschafterversammlung am 17.09.2015, die Pyraser Landbrauerei. Die bisher 39 Gesellschafter trafen sich bei der Weldebräu in Plankstadt, um neben der Präsidiumssitzung über Themen wie den gemeinsamen Einkauf und Gebindeszenarien in der Zukunft zu sprechen. Höhepunkt der Gesellschafterversammlung war die Aufnahme einer neuen Gesellschafterbrauerei. Die Pyraser Landbrauerei, mit Brauereichefin Marlies Bernreuther, ist nun die 40. Familienbrauerei des Werteverbunds.

Pyraser zeigt Flagge

40x10 Bilderreihe – die Fortsetzung

Im Sondernewsletter haben wir schon eine ganze Reihe der kreativen Jubiläumsbilder gezeigt. Unter dem Motto „40x10“ zeigen die Gesellschafterbrauereien ihre persönliche 10 auf einem Bild. So feiern Die Freien Brauer ihr Jubiläum in Bildern – die sagen schließlich mehr als 1.000 Worte.

Alle 10er-Bilder auf einen Blick

Was ein Winterbier zum Winterbier macht

Investition in Umwelt und Qualität

Stiegl Studentenedition

Fiege Charakter Pilsbock

Meckatzer Fest-Märzen

Alpirsbacher Weihnachtsbier

Barre Winter Amber Ale

Grenzgenial: Stiegl und Maisel brauen gemeinsam

Bronze, Silber und Gold

In diesem Jahr brach der European Beer Star (EBS) wieder alle Rekorde. Mit 1.957 Bieren aus 45 Ländern waren es 21 Prozent mehr als 2004. Die 115-köpfige Jury aus 27 Ländern hatte einiges zu tun, die eingereichten Biere in den 55 Kategorien zu bewerten und jeweils eine Bronze-, Silber- und Goldmedaille zu vergeben. In einer Blindverkostung werden die unterschiedlichen Bierstile genau nach den Gesichtspunkten bewertet, die auch der Konsument zur Beurteilung heranzieht, also Optik, Schaum, Geruch, Geschmack und sortentypische Ausprägung. Bei der großen Anzahl an eingereichten Bieren kommt es einer Oscar-Prämierung nahe, beim EBS ausgezeichnet zu werden. Umso mehr freut es uns, dass auf der Gewinnerliste eine Reihe der Gesellschafterbrauereien der Freien Brauer zu finden sind:

Kategorie Plazierung Brauerei Bier
Belgian-Style Saison Gold Stieglbrauerei Pausenbrot
South German-Style Hefeweizen Gold Schneider Weisse TAP7 Unser Original
German-Style Doppelbock Dunkel Silber Brauerei S. Riegele Ator 20
Rot- und Bernsteinfarbnes Lager Silber Kitzmann-Bräu Fränkisches Rotbier
German-Style Pilsener Bronze Distelhäuser Pils
Bohemian-Style Pilsener Bronze Alpirsbacher Klosterbräu Kleiner Mönch
German-Style Helles/ Lager Bronze Flensburger Brauerei Edles Helles
German-Style Schwarzbier Bronze Brauerei Hirt Hirter Morchl
German-Style Doppelbock Hell Bronze Brauerei S. Riegele Auris 19
Rot- und Bernsteinfarbnes Lager Bronze Brauerei Hirt Hirter 1270
Holzfassgereifte Sauerbiere Bronze Schneider Weisse TAPX Mein Aventinus Barrique 2014

 

Was ist ein gutes Weihnachtsgeschenk für Bierliebhaber?

Doppelbocksaison ist eröffnet

Lammsbräu 1628 Dinkelbock

Ausgezeichnet – vom Bier bis zum sozialen Engagement

Rückblick und Prognosen zum Jahreswechsel

Gestiegenes Verbraucherbewusstsein für regionale Qualitätsbiere

Regionale Spezialitäten deutschlandweit bestellen

Pyraser Rotbier

Glaabsbräu geht neue Wege mit der innovativen Brauerei

Störtebeker Braumanufaktur erzielt Rekordabsatz

Privatbrauerei Zwettl: Erfolgsbilanz 2015

Was ist Maische?

Tradition und Innovation unter einem Dach: Maisel's Bier-Erlebnis-Welt

Flensburger Erfolgsstory

Kauzen Bräu sponsert Rennradteam

Über den Tellerrand: „Dialog Food & Drink“ vereint Gastrobranche

Brauerei Ganter auf Erfolgskurs

Das Trendprodukt der Biere: Craft

Die Freien Brauer tagen in Luxemburg

Die Freien Brauer auf den Frühjahrsmessen

Nachwuchsförderung bei Zwettl

Die Freien Brauer in Feierlaune: das Reinheitsgebot

Die Freien Brauer tagen in Luxemburg

Viel los in Moos!

Verleihung der Riegele Bierkette

Fiege-Jubiläumskrug zum Reinheitsgebot

Medaillenregen beim Meininger Award

DLG-Experten prämieren Freie Brauer

Bayerns Brauereien wählen Bierkönigin und Präsidenten

Höchste Libella-Qualität bei Kauzen-Bräu

Brauerei Dithmarscher fördert soziales Projekt

Hinter den Kulissen der Freien Brauer

Fachlicher Erfahrungsaustausch bei Privatbrauerei Zwettl

Maisels „Liebesbier“ legt laut cafe-future.net tollen Start hin

Kronkorkengewinnspiel mit Brauerei Hirt

Bofferdinger Battin Gambrinus bestens bewertet

Fachlicher Erfahrungsaustausch bei Privatbrauerei Zwettl

Bundestagspräsident Lammert repräsentiert unser Bier

Ein Bier, das nach Frieden schmeckt

Reinheitsgebot für Wasser

Die Rosenbrauerei wird 150

Ein Brauereifest der besonderen Art

Neumarkter Lammsbräu verleiht Nachhaltigkeitspreis

Erst das Bauwerk, dann das Brauwerk

Stauder investiert in effizienten Maischefilter

Teilen erwünscht: Die Freien Brauer präsentieren ihr Video

Nachwuchsbrauer siegt bei Brauermeisterschaft

Im Brauhaus Riegele wurde die herausragende Leistung von Maximilian Ohletz durchweg positiv aufgenommen. „Wir sind stolz auf unsere Nachwuchsbrauer, denn ihnen gehört die Zukunft“, so Sebastian Priller. Frank Müller, mehrfacher Träger des Bundesehrenpreises für Qualität, ist Ohletz’ Lehrmeister. Priller sieht auch darin den Grund für den großen Erfolg: „Mit Frank Müller haben Sie natürlich einen der Besten Ihrer Zunft, und das bewährt sich einfach.“ Maximilian Ohletz trat bei der Meisterschaft gegen seine Kollegen aus renommierten Brauereien wie Augustiner Bräu, Landshuter Brauhaus, Hofbräuhaus Freising und Ayinger an. Neben einer herausragenden theoretischen Leistung überzeugte Maximilan Ohletz auch beim praktischen Teil der Meisterschaft, dem Brauen eines dunklen Weizenbocks. Natürlich haben die Riegele-Brauer auf ihren Kollegen ordentlich angestoßen! Wahrscheinlich mit einem Weizenbock.

Die modernste Bügelverschlussanlage der Welt

Die Freien Brauer tagen in Alpirsbach

Zwei Jungbrauer präsentieren ihren Gesellensud

Fleißige Hände bei der Kauzen-Bräu

Liebesbier gewinnt FIZZZ Award

Artenvielfalt erhalten: Neumarkter Lammsbräu stolz auf Bauern

Ausbildungsstart bei Ganter

Bei Schussenrieder geht die Modernisierung weiter

Braukunst trifft Kochkunst

Bofferding modernisiert

Regionale Qualitätsbiere weiter auf dem Vormarsch

Rezept für Glühbier

Bierige Vorweihnacht

Bierige Weihnachtsgeschenke

Das Rezept von Zillertal Bier

Bayerischer Bierorden für Dr. Sebastian Priller

 

Die Freien Brauer glänzen beim World Beer Award

Alpirsbacher modernisiert

DLG-Bundesehrenpreis für die Alpirsbacher Klosterbräu

Waldviertler Rohstoffe als Erfolgsfaktor für Zwettler

Ein erfolgreiches Jahr 2016 liegt hinter der Privatbrauerei Zwettl. Mit einem Umsatz von 23,6 Millionen Euro und einem Ausstoß von 206.100 Hektolitern hält der Erfolgskurs der letzten Jahre an. Mag. Karl Schwarz erklärt: „Wir erleben permanent Veränderungen des Getränkemarktes und freuen uns, dass unsere Produkte sowohl in der Gastronomie als auch bei Endkonsumenten so gut ankommen.“ Die Privatbrauerei führt ihren Erfolg unter anderem auf die Entwicklung zurück, die „das neue Bio“ nimmt. „Regionalität ist zunehmend ein wichtiges Verkaufsargument“, fasst Prok. Dr. David Pfarrhofer vom Market Institut die Erkenntnisse einer Studie aus dem Herbst 2016 zusammen. Die Privatbrauerei Zwettl setzt bei der Auswahl ihrer Rohstoffe schon immer auf Rohstoffe aus der Region: Der Hopfen kommt aus dem Hopfenanbaugebiet Waldviertel, für die Gerste hat die Brauerei jüngst die Kooperation mit der langjährigen Erzeugergemeinschaft der Waldviertler Landwirte verlängert. Auch der Rohstoff Wasser liegt Zwettler am Herzen: Die Brauerei setzt auf eigene Quellen rund um die Stadt Zwettl. Für die Qualität fühl sich die Brauerei mitverantwortlich und investiert 440.000 Euro in das Wasserwerk.

Bier, ausgezeichnet!

Störtebeker im Wachstum

Kauzen-Radler suchen Verstärkung

Die Freien Brauer ziehen Resümee

Doemens Neubau: Die Brauer-Kaderschmiede braucht Platz

Wechsel in der Führungsspitze der Freien Brauer

Neumarkter Lammsbräu ist ausgezeichnet bio

Urbanatix: Moritz Fiege unterstützt Trainingscenter für Jugendliche

Alpirsbacher Kloserbräu erhält fünf DLG-Medaillen

Crossing borders: Englische Familienbrauereien zu Gast bei den Freien Brauern

Zillertal-Bier gewinnt Falstaff-Craftbierwertung

Maisels Liebesbier feiert Einjähriges

Glaabsbräu verleiht Flaschen ein neues Gesicht

Leckerbissen frisch auf die Hand: der Fiege-Craft-Beer-Markt

Luxusgut Zeit: Bei Stiegl wird diskutiert

So sehen Sieger aus

Welde bekommt jungen Geschäftsführerzuwachs

Wer sind Die Freien Brauer?

Dieser Kurzfilm erklärt, wer sich hinter dem Werteverbund Die Freien Brauer verbirgt und was ihn so besonders macht.

Erfahren Sie mehr über die Werte der 40 Familienbrauereien und was die Gemeinschaft so besonders macht.

Film auf YouTube

Termine

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Hier finden Sie die aktuellen Veranstaltungen und Termine der Freien Brauer.

zu den Terminen

Brauerei-Quiz

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Entdecken Sie die große Arten- und Sortenvielfalt unserer Biere: Im Bier-Memory.

jetzt das große Brauerei-Quiz starten

Die Sieben Werte

Hopfenbauer-auf-Acker.jpg

Diese Leitlinien verdeutlichen, wie Die Freien Brauer die Vielfalt ihrer Produktpalette garantieren und die Ertragskraft ihrer Wirtschaftsbetriebe stärken.

mehr über Die Sieben Werte der Freien Brauer erfahren

Don't drink and drive